von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
01. 07. 2009 10:10
Nein, ich stottere nicht. Denn sooo eine dolle Neuigkeit war es Ende Mai auch wieder nicht, als ich hörte, Nadine Kallenbach, Morgenshow-Sidekick von “Tino Rockenberg” (der eigentlich Jörg Spranger heißt) bei MDR Jump sei nun nicht mehr für die Popwelle tätig.
Jetzt allerdings wird’s doch interessant. Denn Nadine soll Freddy bei Energy Sachsen ersetzen beerben, schreibt heute BILD und bestätigte mir gerade Sprecher Nico Nickel. Freddy ist, auch das wurde vor einigen Tagen bestätigt, schwanger. Das Kind soll zu Weihnachten kommen. Ergo klafft bald bei der beliebten Morningshow “Knallwach” eine Lücke. Energy Sachsen bemühte sich rechtzeitig um Ersatz – und warb bereits Ende Mai Nadine von JUMP ab. Mitte des Monats soll Nadine im Leipziger Medienzentrum anfangen. Wann sie die Morningshow übernimmt und wie die Inhalte sein werden, steht noch nicht fest.
Insgesamt scheint sich gerade mal wieder das Moderatorenkarussell in Mitteldeutschland zu drehen. Mandy Engel wechselte vor kurzem von Energy Sachsen zu JUMP. Sputnik-Moderator Marco Wanski wechselt zu 89.0 RTL und soll dort bald die neue Morningshow übernehmen. Von 89.0 zu Jump wechselt dafür Bernadette Hirschfelder, die dort wohl auch die Morningshow übernehmen soll. Ob mit oder ohne “Rockenberg” ist noch nicht klar.
Insgesamt recht spannende Geschichten. Allerdings, und das meine ich jetzt nicht böse, sind solche Bäumchen-wechsel-dich-Geschichten beim Radio nichts Neues. Und insgesamt hat aus meiner Sicht keiner der eben genannten Moderatoren die Personality, dass der Wechsel zu einem anderen Sender die große Masse interessieren könnte. Die einzige mit Personality geht nun bald in den Mutterschutz. Nadine muss sich die Aufmerksamkeit erst erarbeiten. Leicht wird das nicht.
29. 06. 2009 16:14
Taucha. Sie ist mittlerweile zu einer schönen Tradition geworden, die Tauchaer Rocknacht. Zum bereits siebten Mal unterhielten Live-Bands mit handgemachtem Rock die Besucher vor der urigen Kulisse des historischen Ritterguts. Besucher und Veranstalter zogen ein weitgehend positives Fazit.
In diesem Jahr begann die Rocknacht bereits vormittags. Ab 9 Uhr standen junge Nachwuchsbands auf der Bühne, die um den Sieg im regionalen Vorausscheid zum Deutschen Rock & Pop Preis kämpften. Organisiert vom Deutschen Rock & Pop Verband dient dieser Leistungsvergleich der Nachwuchsgewinnung. „Den Bandcontest gibt es bereits seit 1983“, so Landessprecher Michael Weber. Heute erfolgreiche Bands wie Juli oder Pur seien aus diesem Wettbewerb hervorgegangen oder danach bekannt geworden. Acht Rockgruppen standen auf der Bühne. Zum Sieg reichte es für Audio Appeal aus Leipzig, die ihre Musik selbst als „basslastigen, melodischen Rock“ bezeichnen. Platz zwei ging an die Ostfront Crew aus Taucha, die zu Gitarrenmusik aus der Konserve rappten. „Wir sind normalerweise mit einer Band unterwegs, bei den Mitgliedern gab es aber heute Terminprobleme“, so Rapper Nick Veit. Auf Platz drei landete mit Smashed ebenfalls eine Tauchaer Band.

Die Tauchaer Band Ostfront Crew
11. 06. 2009 11:20

Update: Das Kinderland Leipzig hat seit 17.06.2009 geöffnet.
Taucha. Eigentlich sollte im Inneren der Spielhalle an der Jubischstraße bereits alles fertiggestellt sein. Doch zu sehen ist von dem, was am Freitag dieser Woche als Erlebnisspielplatz öffnen sollte, noch nicht viel. “Es gab bauliche Verzögerungen und auch der Aufbau der Spielgeräte geht nicht so schnell voran wie gedacht”, sagt Günter Mohr, künftiger Betreiber des Hallenspielplatzes. Lediglich ein großes Kletterlabyrinth ist teilweise aufgebaut. Von Klettervulkan mit Rutsche, Ballkanonen und einer Elektro-Kartbahn fehlt noch jede Spur. Insofern ist der Geschäftsmann aus der Nähe von Rostock vom eigentlichen Termin abgerückt und skizziert nun nur noch vorsichtig: “Noch im Juni wollen wir öffnen.”
Weiterlesen »10. 06. 2009 12:01
Apropos Stuttgarter Zeitung: Im Computer-Ressort gibt es aktuell eine Geschichte zu Windows 7. Überschrift: Was ist wirklich neu am neuen Windows 7? Bebildert ist das so:

Nun, neu wäre vor allem der Name und das Logo, das man ebenso schlecht hätte in den Monitor montieren können wie dieses Vista-Logo…
Foto: Screenshot stuttgarter-zeitung.de
10. 06. 2009 11:40
Zugegeben, ich kenne die Stuttgarter Zeitung nicht. Und ohne Twitter würde ich sie wohl auch nicht kennen. Doch weil ich dem mutmaßlich automatisierten Twitter-Account der @StZ_NEWS folge, komme ich ab und zu auch mal auf deren Website vorbei. Dort heißt es erstmal, wie so oft auf Websites von Lokalzeitungen: Die Augen schärfen für das, was sich Content nennt. Der geht nämlich schnell mal unter zwischen all den lauten, bunten und blinkenden Bannern. Und wie ich so versuchte, zwischen Redaktion und Werbung zu trennen, fiel mir dieser Button in der rechten Sidebar auf:

Ich kann ja verstehen, dass man irgendwie versucht, den Leuten klar zu machen, dass das Archiv der Tageszeitung sehr weit zurückreicht. Man sozusagen in der Geschichte blättern kann. Dass man sich bei der Stuttgarter Zeitung aber offenbar nichts sehnlicher wünscht, als dass die Mauer wieder steht, finde ich dann doch reichlich merkwürdig. Es gäbe sicher erfreulichere Momente der Zeitgeschichte, die man durch zurückblättern im großen Stuttgarter Zeitungsarchiv für einen Moment ungeschehen machen kann.
10. 06. 2009 10:08
Taucha. Zum mittlerweile 9. Traumberufetag am Geschwister-Scholl-Gymnasium gab es gestern wieder für alle Schüler der neunten bis zwölften Klasse die Gelegenheit der Berufsorientierung. Aus etwa 50 verschiedenen Veranstaltungen mit 65 Referenten aus ganz Mitteldeutschland konnten die Schüler wählen. Unter anderem stellten sich Studieneinrichtungen und Organisationen vor, wurden Bewerbertraining und Vorstellungsgespräche durchgeführt. Den Kern der Veranstaltung bildeten aber Eltern der Gymnasiasten und Ehemalige, die von ihrem Beruf erzählten. „Es ist uns wichtig, Leute aus der Praxis da zu haben, denn wir wollen ja nicht Inhalte von Hochglanzbroschüren vermitteln, sondern es soll aus dem Alltag berichtet werden“, sagte Christian Krusemark, verantwortlich für die Studien- und Berufsberatung an der Schule.
Etwa 30 Eltern und ehemalige Schüler hätten sich dafür gefunden. Wie auch Erik Fengler, der im vergangenen Jahr sein Abitur machte und seitdem viel in der Welt rumkommt: als Pilotenschüler bei Austrian Airlines. „Es gibt ein Auswahlverfahren, das relativ hart ist. Nur sechs Prozent der Bewerber kommen so weit, dass sie zur medizinischen Untersuchung zugelassen werden. Das sollte aber niemanden entmutigen, sondern eher anspornen, zu eben diesen sechs Prozent zu gehören“, meinte der künftige Pilot. „Abwechslungsreich und hart sowie psychisch anstrengend ist der Beruf“, schilderte Erik. Dafür werde man mit einem Einstiegsgehalt ab 4000 Euro brutto belohnt, das je nach Dienstjahr und -grad auf bis zu 12 000 Euro steigen kann.
Gespannt hörte auch Dennis Schneider zu. „Ich bin bereits Segelflieger, habe mich auch schon bei der Lufthansa beworben. Allerdings muss ich nun fast ein Jahr warten, um zur ersten Prüfung zugelassen zu werden“, sagte er. Zuerst wolle er daher seinen Wehrdienst absolvieren. „Und wenn mir das zu lange dauert mit dem Piloten, fange ich bei der Bundespolizei an, da habe ich mich auch schon beworben“, so Dennis.
Auf dem Weg zum Traumberuf braucht es gute Noten, insofern passte die Würdigung zweier Schüler für ihre herausragenden Leistungen zu diesem Tag: Sarah Künast und Sebastian Hörl wurden gewürdigt und bekamen vom Sponsor IKK Sachsen zwei VIP-Tickets für die Summer Opening Party im Belantis Vergnügungspark Leipzig überreicht.
Erschien am 10. Juni 2009 in der Leipziger Volkszeitung.
10. 06. 2009 09:24
Eltern, die ihre Sprösslinge in eine Kindertagesstätte geben, gehen davon aus, dass sie dort in guter Obhut sind. Das „Wolkser Kinderland“ in Liebertwolkwitz kann jetzt diesen Fakt gleich mit zwei Auszeichnungen beweisen. Während des Sommerfestes, das aufgrund strömenden Regens größtenteils im Haus gefeiert werden musste, bekam die Einrichtung zum einen das Zertifikat „Gesunde Kita“ verliehen. Ausgegeben wird es von der Zertifizierungsstelle der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung (SLfG).
„Um diese Auszeichnung zu erhalten, müssen Erzieherinnen und Kita-Leiterin ihre Einrichtung zunächst selbst bewerten. Anhand von acht Kategorien wird dann ein Qualitätsbericht erstellt, der anschließend von unseren Auditoren und Kita-Praktikern in einer Fremdbewertung vor Ort überprüft wird“, erklärt Eileen Reichelt von der SLfG. „Gesund“ bedeutet bei diesem Audit nicht nur, dass etwa das angebotene Essen besonders gut ist. „Unser Verständnis von Gesundheit geht über Bewegung und Ernährung hinaus. Es wird auch die Gesundheit der Erzieherinnen beurteilt, sowie das Verhältnis der Mitarbeiter untereinander“, erklärt Reichelt. Weitere Qualitätsfelder sind die Kindergesundheit, Kinderentwicklung und das Qualitätsmanagement. 82 Kriterien galt es zu beurteilen. Ziel der Zertifizierung, die in Sachsen bislang noch vom BKK Landesverband Ost gefördert wird, ist eine Wertschätzung der bisherigen Arbeit. Drei Jahre gilt das Siegel „Gesunde Kita“, danach können sich Leiterin Dörte Diwisch und ihre Mitarbeiter wieder darum bewerben. Das „Wolkser Kinderland“ ist die dritte Einrichtung in Leipzig mit solch einer Auszeichnung. Im vergangenen Jahr wurde der Kita Bärchenland in der Pistorisstraße und der Kita Marschnerstraße diese Ehrung zuteil. Sachsenweit können sich 22 Kindertagesstätten „gesund“ nennen.
Die zweite Auszeichnung, die Dörte Wiwisch stolz entgegen nahm, war das Qualitätssiegel der Volkssolidarität, dem Träger der Kita. Auch hierbei geht es um ein gutes Miteinander von Erzieherinnen und Kindern, das anhand eines Katalogs von 500 Kriterien beurteilt wird.
Erschien am 10. Juni 2009 in der Leipziger Volkszeitung.
08. 06. 2009 09:12
Taucha. Das Eiscafé Galerie unweit des Marktplatzes ist von jeher Ausstellungsort professioneller und ambitionierter Künstler. Seit Donnerstagabend hängen dort aber ganz besondere Werke: Die Hobbykünstler des Malkurses der Tauchaer Außenstelle der Kreisvolkshochschule Delitzsch zeigen ihre Bilder.
Sie heißen „Berge bei Murnau mit See“, „Medusa“ oder „Harlekin“ und es sind durchaus einige Kunstwerke unter den Gemälden, Collagen, Aquarellen oder Tuschezeichnungen. „Diese Vielfalt der eingesetzten Techniken war mir wichtig“, sagt Jürgen Franke. Der Grafiker leitet seit vielen Jahren den Malkurs. „Als ich angefangen habe, hörte ich immer wieder von verschiedenen Seiten, in der Volkshochschule würde man nur Landschaften malen. Das wurmte mich und spornte mich gerade dazu an, eben nicht nur auf Wald, Strand und Flüsse zu setzen“. Und so lernen die Teilnehmer des Kurses beispielsweise auch, wie Porträts entstehen oder Architektur auf Leinwand verewigt werden kann.
Ganz ausgeschlossen sind Landschaften aber nicht, wie die Berge über dem Murnauer Staffelsee von Agnes Kind zeigen. „Die Anregung dafür habe ich von einem Bild von Gabriele Münter“, erzählt sie. Wie Münter habe sie ihr Gemälde im Stil des Expressionismus gemalt. Gleich daneben räkelt sich die Medusa aus der griechischen Mythologie. Sabine Franiel hat sie geschaffen, ebenso wie eine Collage aus Geschenkpapier und Farbe. Seit dem Jahr 2000 – und damit von Anfang an – ist Petra Vetter dabei. „Malen ist gut für die Seele, man kann prima abschalten dabei“, sagt sie und erntet Kopfnicken der anderen Kursteilnehmer.
Für Ingrid Exner, Inhaberin des Eiscafés Galerie, kommt die neue Ausstellung gerade recht zum zehnjährigen Bestehen ihres Ladens. „Es ist schön, bereits so lange für die Tauchaer da sein zu dürfen. Ich freue mich über jeden weiteren Tag“, sagt sie. Die Arbeiten der Volkshochschüler sind etwa zwei Monate lang zu sehen, einige Werke können auch gekauft werden.
Erschien am 6. Juni 2009 in der Leipziger Volkszeitung.
02. 06. 2009 13:14
Es ähnelt einem Glaubenskrieg. Twitter und Werbung – verträgt sich das? Was in Blogs mittlerweile recht akzeptiert ist, nämlich das Schalten von Werbung, scheint bei Twitter gehasst. Trotzdem wollte ich es ausprobieren und habe mir vor einigen Wochen einen Account bei Magpie geholt. Seitdem twittert Magpie in einstellbaren Intervallen Werbung. Das sieht dann etwa so aus. Die Reaktionen meiner Follower waren eher…. verhalten.
Darum will ich es jetzt wissen: Was haltet Ihr von Anzeigen im Twitter-Stream?
Seit April kann man beim Branchendienst turi2 Werbung über Twitter buchen. Werbung, die die 3500 Follower dann lesen können, wenn es der Werbekunde wünscht. Für meinen privaten Twitter-Account sicher kein Geschäftsmodell.
Derzeit steht mein Magpie-Konto bei 9.43 Euro. Allein dieser Tweet brachte 1,97 Euro. Wenigstens bis zu den ersten 50 Euro (ab da beginnen Auszahlungen) wollte ich mein Konto noch behalten. Bis zum Ende der Umfrage diesen Freitag habe ich die Anzeigen erstmal deaktiviert. Ob ich sie danach wieder erlaube, hängt vom Umfrageergebnis ab. Darum: Mitmachen, bitte.
26. 05. 2009 16:32
Kleines Update zu bereits getätigter Warnung vor Tipptresor. Wie vermutet scheint das Imperium von Daniela Ptak und Konsorten mittlerweile den Projektnamen geändert bzw. parallel zweite und dritte Namen erfunden zu haben. Aktuell wird wohl auch versucht, unter dem Namen Gewinnkomet abzuzocken. Die Masche ist gleich. Angeblich soll man auf einen Anruf hin Gewinnspiele verlängern oder kündigen, dafür werden persönliche Angaben, unter anderem auch Kontonummern verglichen. Ist man so dumm, und gibt die Nummer raus, ist man später mindestens 55 Euro ärmer.
Hinter den genannten “Projekten” steckt die FAB Management AG aus Cham in der Schweiz. Sowohl tipptresor.com als auch gewinnkomet.com sind auf dieses Unternehmen registriert. Die Schreibfehler im Ortsnamen sind mutmaßlich mit Absicht dort drin. Interessant ist die Angabe des administrativen Kontaktes: Daniela Ptak bei Service & Solution. Wir erinnern uns: Die Service & Solution GmbH & Co. KG mit Sitz in Paderborn ist zu 50 Prozent beteiligt an der Novamedia Marketing GmbH mit exakt gleichem Firmensitz in Paderborn. Es fällt immer schwerer zu glauben, was Geschäftsführer Thorsten Sucker sagte. Nämlich, dass er sich nicht erklären könne, wer da bei den ahnungslosen Leuten anruft.
gewinnkomet.com und tipptresor.com teilen sich im übrigen das DNS lwpn.net. Eben diesen Nameserver nutzen auch weitere Domains – etwa luck24.de sowie luck24.at, luck24.com und luck24.net. Luck24 sitzt in Wien und beschäftigt sich laut eigenen Angaben mit IT-Service und “Fulfillment“, also der Vertragsnachbearbeitung, unter anderem Rechnungsstellung und Mahnung. Auch das Geschäftsfeld “Lotto u. Gaming” wird angegeben – eigenen Angaben zufolge erstellt man Flash-Spiele. Insgesamt wirkt die Website recht alibihaft – ähnlich wie die von Service & Solution. Konkrete Projekte oder Referenzen finden sich nicht.
Kurzer, weiterer Exkurs noch: Im Forum von Sat.1 wird davon ausgegangen, dass Novamedia Marketing aus Paderborn ein Callcenter auf Mallorca unterhält. Dies bestritt Thorsten Sucker im Telefonat mit mir. Sicher ist es dann auch nur ein Zufall, dass ich noch am Tag meines ersten Postings zu Tipptresor Zugriffe über Google auf mein Blog hatte, die aus Mallorca kamen. Gesucht wurde nach “Daniela Ptak”. Am nächsten Tag kamen dann von der gleichen IP Suchanfragen nach eben diesem Namen, einige Stunden später wurde auch nach “Thorsten Sucker” gesucht. Aber was heißt das schon…
Update 2. Juni 2009:
Bei mir haben sich ehemalige Mitarbeiter von Novamedia Marketing gemeldet. Den Ausführungen zufolge betreibt das Unternehmen ein Callcenter in Lippstadt. Von dort aus verkauft es die Produkte Spielfox, Sunny Tipp, Tipptresor und Gewinnkomet. Angeblich wird der Chef aus Paderborn – meine Informanten vermuten, dass es sich um Thorsten Sucker handelt – von zwei Bodyguards begleitet. Es soll aber auch noch einen Herrn Koch in der Leitungsebene geben. Pro “Abschluss” bekäme Novamedia 165 Euro. Wobei mir nicht klar ist, von wem die Firma dieses Geld bekommt. Pro Tag sollen um die 100 Abschlüsse erzielt werden, die Stornorate läge bei etwa 45 Prozent. Das würde bedeuten, allein das Callcenter Lippstadt macht einen Wochenumsatz von 45.000 Euro, im Monat also um die 180.000 Euro. Angeblich gibt es in Paderborn ein weiteres Callcenter, das noch mehr schafft.
Ob diese Angaben stimmen, kann ich nicht nachvollziehen.