von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
30. 09. 2005 09:49
Sie ist Journalistin, er Gitarrist mit eigener Band. Verschrieben haben sich Hildegunn Almås und Lakki Patey aber den europäischen Sprachen. Darum haben die Norweger vor einigen Jahren das Brettspiel „New Amici“ entwickelt, mit dem es möglich sein soll, in kurzer Zeit Deutsch, Italienisch, Englisch, Französisch oder Spanisch zu lernen. Jetzt will das Paar die Europäer ein wenig näher zusammenbringen und in Leipzig ein Sprachen- und Spielecafé etablieren.
„Ziel soll es sein, dass dort Menschen verschiedener Kulturen zusammenkommen und voneinander profitieren“, so die 29-Jährige Hildegunn. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Lakki hat sie die „New Amigos Stiftung“ gegründet, die sich nach eigenen Aussagen der Förderung des gegenseitigen Interesses und Respekts verschrieben hat. Mit dieser gemeinnützigen Stiftung verdienen die beiden kein Geld, auch die europaweite Suche nach geeigneten Cafés für ihr Projekt bezahlen sie aus eigener Tasche. „Wir haben in Norwegen und Deutschland bereits über 100 000 Spiele verkauft. Diesen Ertrag setzen wir nun für die Sprachentwicklung in Europa ein“, erklärt der 45-Jährige Patey.
Das spezielle Café soll dazu einen Beitrag leisten. Jeden Dienstag Abend könnten dort zukünftig kostenlos Sprachen gelernt werden. Nach Köln, Düsseldorf, Hamburg und Berlin ist Leipzig die erste Stadt in den neuen Ländern, in der ein solches Café entsteht. Derzeit laufen bereits Gespräche mit der Uni Leipzig, die Kontakte zu potentiellen Gastronomen und Koordinatoren für die Spieleabende vermittelt.
Vier Tage haben die beiden Norweger dann in der ersten Oktoberwoche für die Treffen mit interessierten Wirten eingeplant. Danach geht’s im Auftrag der Sprachentwicklung nach Maastricht. Weitere deutsche Städte
stehen aber ebenso auf dem Tourplan.
Erschienen am 29.09.2005 in der Leipziger Volkszeitung (Leute in Leipzig)
28. 09. 2005 17:18
Der Sächsische Bote breitet sich weiter im Freistaat aus. Vergangenen Donnerstag erschien die Nullnummer der Ausgabe Radeberg und Umgebung, für die ich diverse Geschichten zugeliefert habe. Auftraggeber war die Westend. Presseagentur, mit der ich seit einigen Jahren sehr gut zusammenarbeite.
Die Themen meiner zugelieferten Artikel:
Radebergs Erstklässler: So schlau sind wir schon! Vier Wochen nach Schulbeginn erzählen die Kids, was sie bis jetzt gelernt haben.
Baustellen fordern Geduld der Autofahrer. Umleitungen beherrschen derzeit die Gemeinden
Gefüllt, glasiert, gegessen: In Pulsnitz beginnt die Weihnachtssaison. Handwerk geht in Pulsnitz vor – darum werden hier keine Lebkuchen am Fließband gefertigt.
Besuch aus der französischen Schweiz. Eine Schülergruppe aus Yverdon-Les-Bains erkundete die Burg Klippenstein.
10 Jahre eBay: Nicht alle sind glücklich. Stolpener Internet-Händler leidet unter Konsumflaute und bietet Waren nur noch als Nebengewerbe an.
Der erste, offizielle Sächsische Bote für Radeberg und Umgebung erscheint am 5. Oktober.
22. 09. 2005 07:56
Leipzig. Phishing, das gezielte “Fischen” nach Zugangsdaten im Online-Banking, nimmt weiter zu. In den letzten Wochen waren so viele Phishing-Mails wie lange nicht im Umlauf. Der massenhaften Verbreitung der Mails steht eine noch überschaubare Anzahl von Fällen entgegen. Schadenshöhen sind flächendeckend kaum zu beziffern. Neue Spuren deuten darauf hin, dass die digitalen Attacken aus China kommen.
Mehr dazu in der Leipziger Volkszeitung (Wirtschaftsseite) vom 22.09.2005.
12. 09. 2005 21:32
Ein bisschen Enya, ein bisschen Dido, ein bisschen Enigma – und doch eigentlich ganz anders. Gänsehautmachend. Bis zur Stirn.
Ja, ich schwebe! Grund ist “Streets Of Tomorrow”, der Song zu Audi’s neuem Schiff Q7. Wenn das Auto nur annähernd so gut ist, wie die Musik von Carla Vallet und die Flash-Website, die ihn anpreist, dann will ich es unbedingt Probefahren.
So, und jetzt schwebe ich weiter. Immer wieder. Denn – sorry, liebe Audi-People – das Stück hab ich mir selbstredend als MP3 gespeichert. Nur für mich. Muss ja keiner wissen, okay?
Update: Ein Text über Suchen und Finden der richtigen Sängerin steht hier.
Danke an Stefan H.
09. 09. 2005 15:10
Wer einen abwechslungsreichen Beruf mit Verantwortung übernehmen und sich im Team entfalten will, für den bietet die Bundeswehr eine Vielzahl von Möglichkeiten. Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten entscheiden sich immer mehr junge Frauen und Männer für eine Karriere bei der Bundeswehr. Eines muss man jedoch unbedingt mitbringen: den festen Willen, jederzeit sein Bestes zu geben!
Mehr dazu? Im aktuellen “Countdown – Starthilfe zur Berufswahl” steht’s.
Die Atmung ist dem Menschen von Geburt an gegeben. Wie selbstverständlich atmen wir frische, klare Luft tief ein und stoßen Kohlendioxid wieder aus. Schadstoffe in der Luft wie Autoabgase werden instinktiv durch die Nase aufgenommen und auf diese Weise gefiltert. Man sollte also meinen, die Atmung gehöre fest zu unserem Leben dazu und bedürfe keiner Erklärung. Doch falsch gedacht. Vor allem Berufsgruppen wie Lehrer, Moderatoren oder Schauspieler müssen Wert auf eine bewusste Atmung legen. Dazu kommen Aussprache und Stimmeinsatz. Der staatlich geprüfte Atem-, Sprech- und Stimmlehrer vermittelt Grundlagen in diesen Themenbereichen und trainiert so seine Klienten oder therapiert seine Patienten.
Auch dazu mehr im aktuellen “Countdown”-Heft.
09. 09. 2005 08:32
Henrik Dantz ist sauer. Grund sind die deutschen Ausbildungs- und Fördergesetze. Der Gastronom hatte im Juli das Restaurant Mückenschlösschen gepachtet, nachdem Vorgänger Lutz Albrecht von der Fantastic-Group den Standort aufgab.
Aus Sicht von Dantz und Albrecht war dieser Vorgang eine Betriebsschließung, die zur Folge hatte, dass neben den Facharbeitern auch Auszubildende entlassen werden mussten. Um diese weiterhin im Mückenschlösschen zu beschäftigen, beantragte Dantz bei der Arbeitsagentur Fördermittel. “Immerhin springe ich hier in die Bresche und fördere den Nachwuchs, der sonst auf der Straße stehen würde”, meint er. Das jedoch sieht Rosel Otto, Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit anders. “Aus unserer Sicht ist der Betrieb nicht geschlossen worden, sondern der Pachtvertrag wurde nicht verlängert. Für derartige Fälle existieren keine Förderprogramme”, erklärt sie. Lediglich bei Konkurs gebe es eine so genannte freie Förderung, die es den Agentur-Mitarbeitern erlaube, dort Mittel einzusetzen, wo es sich ihrer Meinung nach lohne. Zudem sei der Abschluss eines neuen Pachtvertrages mit Henrik Dantz einem Betriebsübergang gleichzusetzen. “Und da ist der neue Betreiber verpflichtet, alle Arbeitnehmer inklusive der Lehrlinge zu übernehmen.”
Der Rest steht in der Leipziger Volkszeitung vom 09.09.2005
06. 09. 2005 20:59
Seit Anfang September gibt es T3N, das Fachmagazin für TYPO3-Freaks. In der ersten Ausgabe erschien nun ein Artikel von mir zum Masterprogramm Medien Leipzig. Ansehen? Hier als PDF (380kb) downloaden. Mit freundlichem Dank und Gruß an den yeebase Verlag.
05. 09. 2005 12:10
... erschreckend, wie nah Text und Anzeige doch oft beeinander stehen.

Quelle: n-tv.de, Hervorhebung von mir.
05. 09. 2005 08:26
Für Sachsens Radiosender wird es ab heute wieder ernst: die Mediaanalyse (MA) I/2006 startet. Bis 18.Dezember werden mittels stichprobenartiger Telefonbefragungen Daten zur Radionutzung erhoben. Die Ergebnisse zählt die Arbeitsgemeinschaft MA (AG.MA) zusammen und erstellt unter anderem Hörerzahlen und Reichweiten der Stationen, die relevant sind für Werbekunden.
Besonders spannend wird es für Energy Sachsen. Die Leipziger Jugendwelle hatte bei der letzten MA laut Geschäftsführer Volker Schwarzenberg „einen auf die Mütze bekommen.“ Etwa 22 000 Hörer weniger lautete die
Bilanz, die dem Sender im nächsten Jahr einige Umsatzeinbußen bringen wird. Als Grund dafür nennt Schwarzenberg die demographische Entwicklung.
02. 09. 2005 18:57
Keine Ahnung, ob das nur hier möglich ist – jedenfalls wurden wir kürzlich beim Besuch der Stadtbibliothek positiv überrascht. Jahresgebühr 12 Euro (Kinder sechs Euro), die Ausleihe kostet nichts. Bücher können vier Wochen behalten werden, CD-ROMs (Spiele, Anwendersoftware) eine Woche. Alles wirklich gut erhalten und aktuell. Da gehen wir wieder hin – und Lisa-Marie hilft’s beim Schreiben und Lesen lernen.