von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
29. 09. 2006 20:53
Gute Nacht, Gerhard. Und danke! (Beitrag bei Medienrauschen)
29. 09. 2006 09:00
Heute nachmittag sind es drei Jahre. Drei Jahre, in denen ich als freier Journalist gänzlich allein* unterwegs bin. Und trotzdem feiere ich in diesem Jahr auch fünf Jahre Selbstständigkeit. Die ersten zwei Jahre waren lehrreich. Lehrreich, was das journalistische Handwerk angeht. Lehrreich aber auch, was Werte wie Freundschaft, Vertrauen und geschäftliche Beziehungen angeht.
Wie sagen wir gelernte DDR-Bürger so schön: Es war nicht alles schlecht. Das gilt auch für meine ersten zwei Jahre Selbstständigkeit. Traurig nur, dass der Respekt, das Vertrauen und die Anerkennung, die man für andere Menschen empfindet, mit einem Nachmittag umschwenken können in Gefühle, die man nicht so gern für jemanden empfindet. Aus der anfänglichen Ohnmacht schöpfte ich neue Kraft, strengte Kontakte an und versuchte ich, ich selbst zu bleiben. Ich glaube, das habe ich geschafft. Gute Kunden, sehr nette und weit reichende Kontakte nicht nur in die sächsischen Medien und wirklich anspruchsvolle Projekte sprechen Bände.
Ich weiss nicht, was wäre, wenn es nicht so gekommen wäre. Der Stoß ins kalte Wasser war hart. Aber zum Glück konnte ich schwimmen und kannte Leute, die den Weg zum Ufer wussten. Mittlerweile haben sich die, die für mich den Einstieg in den Journalismus bedeuteten, derart weit entfernt, dass ich mich in diesen Gewässern nicht wohl fühlen würde. Wie singt Annett Louisan: “Zu skurril, nicht mein Stil”. Mag sein, dass mir der nötige Einblick fehlt, um es richtig bewerten zu können.
Was ich aber weiss: dass diese zwei Anfangsjahre wichtig waren. Wichtig, um heute zu wissen, was ich wirklich will und was ich nie machen würde. Darum und wegen dem Eingangs beschriebenen Lernfaktor rechne ich diese zwei Jahre nicht von den fünf ab. Fünf Jahre Selbsständigkeit – dafür danke ich Ihnen und Euch. Dir und auch Dir. Ja, sogar Dir, der sich mit diesem Text eindeutig angesprochen fühlen dürfte. Es war nicht alles schlecht…
*) Gänzlich allein bin ich natürlich nicht.
29. 09. 2006 08:13
Zwei Schwestern – eine Leidenschaft. Radio Energy Großklappe Friederike “Freddy” Lippold und ihre Schwester Henriette (Junior-Produzentin bei der Ufa) schreiben Online-Tagebücher, so genannte Weblogs. Freddy schreibt täglich auf der Website www.planet-freddy.de ihre Erlebnisse auf. Henriette tippt ab sofort im frisch freigeschalteten Blog der ZDF-Krimi-Serie “Soko Leipzig” – unter blog.soko-leipzig.de. Dort gibt’s Hintergründe, Pannen und den Set-Alltag der TV-Kriminalisten zum Nachlesen.
Erschien am 29.9.2006 in der Dresdner Morgenpost (Katrin Koch on Tour)
Mehr zum Soko-Leipzig-Blog bei Medienrauschen.
28. 09. 2006 07:43
Morgen eröffnet das neue Karstadt in der Leipziger Petersstraße. Bereits heute erschien eine 32-seitige Beilage dazu in der Leipziger Volkszeitung. Für knapp 10 Seiten davon übernahm ich die Textgestaltung im Auftrag der Westend. Presseagentur Leipzig. Abermals vielen Dank für die konstruktive Zusammenarbeit!
27. 09. 2006 08:01
Eventblogs werden immer beliebter. Nicht nur, dass unser GC-Blog ein Erfolg auf ganzer Linie war – jetzt gibt es sogar ein Spaceblog, wie ich gerade bei Anke las. Die erste Weltraumtouristin Anousheh Ansari schreibt es. Und stellt auch beeindruckende Fotos online, wie das hier aus ihrem “Schlafzimmer”. Die Bilder sehen so perfekt aus, dass ich, der sich in Sachen Monderkundung gern von Verschwörungstheorien leiten lässt, schon wieder meine Zweifel hab. Aber wahrscheinlich sehen Weltraumfotos nunmal so aus. Und genau darum sind Eventblogs so genial.
Weltraumfotos wird es in Zukunft von Thomas und mir wohl eher nicht geben. Aber weitere Event- und Messeblogs. Versprochen.
26. 09. 2006 08:20
Geplättet von der Anwesenheit zahlreicher Prominenz waren viele Kunden
beim Nachtshopping am Wochenende im Paunsdorf-Center. Das
Porta-Möbelhaus hatte Stammkunden eingeladen – die staunten ziemlich,
als Bill Clinton, Schauspieler George Clooney, Stefan Raab mit Showpraktikant Elton, Schlagersänger Bernhard Brink, der frisch zurückgetretene Wolfgang Petry
und einige mehr in den Abteilungen auftauchten. „Man steht ehrfürchtig
vor den Leuten, obwohl man weiß, dass es nicht die echten sind“,
schmunzelte Thomas Gleim aus Eutritzsch. Es handelte sich um
Doubles aus dem Doppelgängerverein, der im Vorjahr in Leipzig gegründet
worden war. Vereinsvorsitzender Bernd Heinicke alias Uwe Ochsenknecht
arbeitet in der Küchenabteilung des Möbelhauses und hatte seine
Mitglieder zum Treffen animiert. „Es passiert mir immer wieder, dass
Kunden denken, der Ochsenknecht lässt sich eine Küche planen. Bis sie
merken, dass ich selbst der Planer bin“, so Heinicke. Eine Kostprobe
ihrer Sangeskünste gaben Bernhard Brink (alias Thomas Negraschus) und Wolfgang Petry (alias Dirk Maron), von den Gästen begeistert beklatscht. Gemeinsam mit den Ebenbildern von Andrea Berg, Nena, Marianne Rosenberg und Roland Kaiser wollen sie nächstes Jahr auf Tournee durch 30 Städte gehen.
Erschienen am 26.09.2006 in der Leipziger Volkszeitung (Leute in Leipzig)
25. 09. 2006 11:09
Stefan Barth ist Radiomoderator und Comedian in einem. Nach Stationen bei diversen…ähm…Stationen wie Energy Sachsen, MDR Life (jetzt JUMP), Antenne Thüringen oder Big FM und diversen TV- und Radioauftritten mit Tilo Liebsch hat er sich nun gänzlich selbstständig gemacht und bietet Radiostationen seine Dienste als Berater oder eben Comedian an.
So richtig lustig solls in Zukunft auf seiner Website comedynetwork.de werden, sagt er. Reinschauen lohn schon jetzt, wie ich finde. Viel Spatz!
20. 09. 2006 21:16
Es gibt einfach Tage, da fragt man sich, warum es so sein muss, dass Leute, die Arbeit haben, nicht wissen, wo Ihnen der Kopf steht, während andere sich zu Hause langweilen. Und warum es verdammtnochmal heutzutage immernoch Leute gibt, die sich eindeutig nicht um Arbeit kümmern, aber trotzdem weiterhin von Vater Staat unterstützt werden.
Was ich damit sagen will: Alle die, die freie Zeit zu verschenken haben, können diese hier in den Kommentaren ablegen. Würde mich wirklich freuen.
19. 09. 2006 10:45
Kennt ihr das? Man bedankt sich bei Leuten für irgendwas und als Antwort kommt zurück: “Nich’ dafür“. Eben am Telefon erlebt. Wie ich diesen Spruch hasse. “Nich’ dafür“. Wofür denn sonst? Natürlich bedanke ich mich für diese Sache, die ich gerade mit der Person besprochen habe. Früher sagte man “Keine Ursache”, da wusste man wenigstens, dass es dem Gegenüber eine Freude war. Aber “Nich dafür” lässt einen irgendwie stehen. Find ich.
19. 09. 2006 07:20
Und wo wir grad bei Ebay sind – wer will noch zu Annett Louisan nach Leipzig? Das Konzert am 22.10. im Gewandhaus ist fast ausverkauft. Ich muss mich schweren Herzens von meinen beiden Tickets trennen, da wir ja nun zu diesem Zeitpunkt im Urlaub sind. Also: wer will, wer will, wer hat noch nicht?