GROSSE WORTE

von Daniel Große, freier Journalist Leipzig

Archive for September, 2006

Journalist ab 1 Euro

Also nichts gegen kontextsensitive Werbung. Aber das hier geht entschieden zu weit. Obwohl, wenn ich bedenke, zu welchen Honoraren manche Kollegen arbeiten (müssen)…

ebay_journalist.jpg

Schon wieder Urlaub

binz_klein.jpgSo langsam wird das zur Gewohnheit hier. Drei mal Urlaub im Jahr – wo soll das noch hinführen? Aber die Damen des Hauses verlangen nach Entspannung. Und ich glaube, mir tut das auch mal ganz gut – so mitten in diversen Projekten. :->.

So, und darum gehts Ende Oktober nach Binz. Lisa-Marie wollte soooooo gern mal an die Ostsee. Und auch Anja ist eher ein Kind der Berge. Gebucht hab ich grad per Mail, die Route per Klickroute schonmal grob angeschaut und via GoogleEarth sind wir schonmal den rund 300 Meter langen Steg ins Meer gelaufen, haben uns die Schuhe ausgezogen und die Füße ins Wasser gehalten. Herrlich.

Foto: GoogleEarth

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  • Mist, verpasst

    Ach Mensch, jetzt hab ich den Welttag Stimmenhören verpasst. Ich habe nicht den drei bis fünf Prozent der (Welt-?)Bevölkerung gedacht, die vom Phänomen des Stimmenhörens betroffen sind. Vorurteile und Ängste soll er abbauen, der Tag. Stimmenhörende sollen erfahren, dass sie nicht allein dastehen.

    Kann ich gut nachvollziehen. Ich höre auch täglich Stimmen. Diese Woche waren es: „Daniel, denk an den Abgabetermin“ von meiner lieben Heike von der Döbelner Allgemeinen, „Das macht dann 522, 64 Euro“ von meiner Werkstatt und „Das Kind braucht neue Hausschuhe“ von meiner Frau.

    Aber gut zu wissen, das ich nicht allein bin. Das gibt Kraft.

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  • Filed under: Alltägliches
  • Gründlich daneben gegangen oder Wurm-Attacke?

    Fast hätte ich hier was von “Image versauen” und “fehlender Professionalität” geschrieben. Wie die Oskar-Patzelt-Stiftung, bzw. das P.T.-Magazin mitteilen, sei der Grund für die Massenversendung von Mails aber ein Virenproblem bei mehreren Exchange-Servern im Netz. Mittlerweile habe man Strafanzeige gestellt.

    Ein Newsletter, der auf ein neues Mittelstandsportal hinweisen soll, kommt seit gestern nachmittag bei den Empfängern hundertfach an. Auch bei mir. Im Abstand von etwa 30 Minuten werden über 40 Mails auf einmal mit dem gleichen Betreff und Inhalt verschickt. Mittlerweile habe ich den Absender als “Junk” im Thunderbird gekennzeichnet. Juckt Thunderbird leider nicht wirklich. Vier bis fünf Mails werden wegsortiert, der Rest verbleibt im Posteingang. Muss man dann also manuell löschen.

    Der einzige Vorteil der Mail: ich hab jetzt 275 EMail-Adressen von Leuten, die irgendwas mit dem Mittelstand zu tun haben und deren EMail-Adresse mit einer Zahl oder einem “a” anfangen. Denn diese standen allesamt im TO:-Feld der Mail. Ob das nun durch den mutmasslichen Virus oder schon beim Absender passierte – wer weiß. Ich vermute allerdings, diese Adressen standen schon vorher im TO:-Feld, was es einem offenen und befallenen Exchange-Server natürlich leicht macht, eben jene Adressen als Absenderadressen zu verwenden und über diese Spam zu verschicken, wie in der Erklärung der Stiftung beschrieben.
    Die Stiftung versicherte, dass einem die Angelegenheit mehr leid tue als den Empfängern der Mails. Stoppen oder Einfluss nehmen auf den Mailversand könne man aber nicht. Da scheint der Provider, der den neuen Server beherbergt, auf dem sich das Mittelstandsportal seit kurzem befindet, wohl nicht die richtige Wahl gewesen zu sein.
    Bin gespannt, wann das aufhört. Lustig in diesem Zusammenhang: dieser Teil der Mail stimmt dann wohl nicht so ganz: “Der Serverumzug hat nur einen Nachteil: Die bisherigen Newsletterabos werden ungültig. Alle “alten” Adressen werden von uns nie wieder einen Newsletter erhalten.”

    Update: Was wirklich ärgerlich ist: zwei Mails mit Datum gestern 17:16 Uhr und 17:30 Uhr kommen hier händchenhaltend ständig zu gleicher Zeit an. Ich befürchte, das dauert noch ne Weile, bis das aufhört.

    Radiofritze

    So, jetzt wirds mal eben geschäftlich

    RADIO)))NEWS, die Plattform für Pressemitteilungen aus dem Radiobereich ist zurück. Radiostationen, Vermarkter, Medienanstalten und alle, die das Thema Radio tangieren, können ihre Pressemitteilungen an redaktion@radionews.de senden. Die Vorteile: dieser Dienst ist komplett gratis und die Meldung erscheint wenige Minuten später bei Google-News. Eine schnelle Verbreitung ist also garantiert.

    Die Redaktion hat der freie Leipziger Medien-Journalist Daniel Große übernommen, der bereits die Online-News des „Broadcast Magazine“ (inzwischen eingestellt) verantwortete. Seit Jahren beobachtet Große die mitteldeutsche Radioszene und schreibt über die aktuellsten Entwicklungen.

    RADIO)))NEWS-Chef Patrick Fuchs und Daniel Große wollen mit ihrer partnerschaftlichen Zusammenarbeit der Plattform zu neuem Schub verhelfen und sie wieder zum Informationspool Nummer Eins im Radiobereich ausbauen. Ihr Klick zu Informationen über die Branche: www.radionews.de

    Danke für Ihre Aufmerksamkeit. :-)

    Kommissar und Bankkaufmann: Neue Artikel in Countdown

    Verbrecher jagen, Gaunern das Handwerk legen – wer auf diese Weise als Polizist sein Geld verdienen möchte, sollte vor allem eines: nicht alles glauben, was bei „Balko“, „Tatort“ oder „CSI“ über den Bildschirm flimmert. „Der Weg zum Kriminalbeamten ist hart und die Arbeit bei weitem nicht so aufregend, wie sie das Fernsehen darstellt“, sagt Yvonne Mattig. „Trotzdem“, so die Kriminalkommissarin aus Leipzig, „ist es ein anspruchsvoller und interessanter Beruf.“

    Erschienen in “Countdown” Heft 18 (September 2006)

    Zahlen sind trocken, machen keinen Spaß und mit fremdem Geld umzugehen ist sowieso nicht so aufregend wie mit seinem eigenen. Sagen viele, wenn sie etwas vom Beruf des Bankkaufmanns hören. Nicht so Frank Vorrath. Der 24-jährige Leipziger wusste bereits vor dem Abitur, dass er genau das werden will. „Unsere Familie ist durch kaufmännische Berufe geprägt. Meine Schwester hat auch bei der Sparkasse gelernt, meine Mutter ist Buchhalterin“, sagt Frank. Darum wusste er, dass alle Klischees und Vorurteile nicht stimmen. Zudem ist er als begeisterter Radsportler, der gern die elf Kilometer um den Cospudener See fährt, alles andere als ein langweiliger „Erbsenzähler“.

    Erschienen in “Countdown” Heft 18 (September 2006)

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  • Daniel kocht

    Daumen Ich will kein Wort hören! :-)

    Blödes Messer, das. :-)

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  • Filed under: Persönliches
  • Vier Wochen, 195 Artikel, 1170 Kommentare, 89.000 Besuche

    Heute schließt ein Stück Blog-Geschichte. Nach vier Wochen legen wir das GC-Blog schlafen. Seit 7. September haben Thomas und ich zusammen mit Nancy Mechnik von der Leipziger Messe und Gastautoren wie René Meyer das Eventblog zur Games Convention, Europas größter Spielemesse, gestaltet. Für mich das erste Projekt dieser Art – weshalb ich auch froh über die Entscheidung bin, mir Thomas ins Boot geholt zu haben. Es hat Spaß gemacht, die Messe war – da muss ich bei Herrn Gigold mal abschreiben – ein wirklich guter Partner, mit dem wir hoffentlich weitere schöne Dinge realisieren können. Die Gespräche in den nächsten Wochen werden es zeigen…
    In 195 Artikeln haben wir vor, während und nach der GC von dieser Messe berichtet, hinter die Kulissen geblickt, Interviews geführt, exklusive Fotos gezeigt und auch diejenigen unterhalten, die nicht zur GC fahren konnten. Das bestätigen uns zahlreiche Kommentare, Mails und persönlichen Gespräche. Etwa 89.000 Besucher lockten wir in vier Wochen an. 193.000 Page Impressions wurden erzeugt. In der GC-Woche kamen täglich etwa 9000 Besucher. Corporate Blogging, wie es sein muss: frech, informativ und sexy.

    Und dass nicht nur die Besucher, sondern auch die Leipziger Messe zufrieden war, lässt uns noch mehr strahlen. Wir freuen uns auf das, was noch kommen mag.

    Schlaf gut, kleines GC-Blog. Wir wecken Dich rechtzeitig, wenn es wieder los geht!

    Umsteigen, bitte!

    Wer es immernoch nicht kapiert hat: spätestens jetzt ist die Zeit gekommen, umzusteigen. Denn schon wieder wurde eine Schwachstelle im Internet Explorer gefunden. Einen Patch von Microsoft gibt es – wie so oft – nicht dafür. Firefox oder Opera sind Eure Freunde, wirklich!


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    Dies ist das Weblog von Daniel Große. Ich bin freier Journalist in Leipzig und veröffentliche hier ausgewählte Referenzen sowie private und berufliche Ansichten und Ereignisse. Außerdem übe ich Kritik an Online-, Print-, TV- und Rundfunkmedien oder mache mich schamlos über missglückte Pressemitteilungen und eigenartige Unternehmens-PR lustig. Das klingt nach dem, was es ist: ein unterhaltsames Blog mit breitem Themenspektrum ohne irgendeine Spezialisierung.
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