von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
18.
01.
2007
08:57

Web 3.0 ist der Fernsehavatar, die Harald-Schmidt-Taste am Handy und die bedingungslose Verschmelzung von Werbung und Inhalten. Und natürlich: Eine großartige Chance für Geschäftsmodelle der Zukunft.
Wenn es das ist, was Web 3.0 bringen wird, dann will ich es nicht haben. Trotzdem sehr interessant, was Sven Gábor Jánszky da in seinem aktuellen Storyletter auf forward2business schreibt. Das Ganze ist so unterhaltsam und anschaulich geschrieben, dass ich hier noch mehr zitieren könnte. Tu ich aber nicht. Sondern schicke Euch direkt dahin. Lesen! Und dann über solche Dinge nachdenken:
Keine Regulierungsbehörde wird es schaffen, die Trennung von Werbung und Programm im IP TV durchzusetzen. Stattdessen wachsen unsere Kinder und Enkel schon im Web 2.0 aber spätestens im Web 3.0 mit Medienangeboten auf, in denen Ihnen nicht explizit gesagt wird, was Wahrheit ist und was kommerzielle Manipulation. Dies kann man bedauern. Vermutlich werden sie aber ein gesundes Misstrauen entwickeln und ihren Weg finden, damit umzugehen.
Foto: photocase.com
Ein Kommentar für "Web 3.0: Wie das Internet das Fernsehen revolutionieren könnte"
da bleibt tatsächlichhhhh die frage stehen, was der user damit anstellt. und vor allem, wie sehr sich das ohnehin schon sehr dürftige mediale niveau weiter verteilen lässt.