von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
22. 01. 2007 16:44
Das hier hat sich ja nicht wirklich gelohnt…
21. 01. 2007 21:29
Da mach ich doch gern mit. Gerade kam eine Einladung zum 2. Business-Blog-Karneval. Thema diesmal: “Erfolgreiche PR- und Medienarbeit.” Veranstaltet wird der Blog-Karneval, bei dem verschiedene Blogs Artikel zu oben genanntem Thema schreiben, von Sven Lehmann und Jörg Petermann. Rund gehen soll es ab dem 29.01.2007 um 8 Uhr. Bis 18.02. 20 Uhr geht das Ganze. Da hab ich noch etwas Zeit, mich darauf vorzubereiten und etwas zu Papier, äh zu WordPress zu bringen.
Für Sven und Jörg: Eigentlich war die Einladung an die Redaktionsmail des GC-Blogs gerichtet. Dort würde sowas thematisch aber nicht hinpassen. Darum verlagere ich das Ganze nach hier.
19. 01. 2007 20:37
Sehr komische Dinge passieren hier zuweilen.
Vor wenigen Minuten: ich vernehme ein merkwürdiges Surren. Grad so, als würde mein Handy im Lautlos-Modus klingeln. Aber das liegt neben mir. Das Geräusch kommt aus einer anderen Richtung. Ich folge dem Surren – und öffne eine Schublade. Dort liegt mein altes Siemens SL 55 drin, das ich zum letzten mal im April 2006 verwendete. Jetzt ist es angeschalten und erinnert mich energisch an einen Geburtstag. Der schon am 26.08. war (na, Ideen?). Bisschen spät, liebes Siemens.
Fragen: wieso schaltet sich das Handy einfach so ein? Und wie konnte der Dialog nach dem Einschalten, der meckert, dass keine SIM-Karte drin liegt, ohne menschliches Zutun übergangen werden? Und wieso zum Teufel ist der Akku nach einem 3/4 Jahr noch so voll, dass das Handy jetzt sogar noch die Demonstration anzeigen kann und fröhlich vor sich hin klingelt dabei? Ein letztes Aufbäumen um die Insolvenz des Nachfolgers BenQ doch noch abzuwehren? “Hey, unsere Handys sind gar nicht so schlecht, die funktionieren sogar, wenn man es gar nicht erwartet!”
Ich hatte das Teil im April vergangenen Jahres übrigens abgeschrieben, weil es sich dauernd ausschaltete. Und jetzt nehme ich den Akku raus.
19. 01. 2007 11:12
Das Unwort des Jahres ist eine Wortgruppe: “Freiwillige Ausreise” heißt diese. Begründet wurde die Wahl von der Expertenjury damit, dass die Freiwilligkeit einer Ausreise von Asylbewerbern in vielen Fällen bezweifelt werden könne.
Statt in Frankfurt wurde das Unwort diesmal in Kuh-Köthen verkündet. Die so genannte “Fruchtbringende Gesellschaft”, die einst gegen die Verunstaltung der deutschen Sprache kämpfte, feiert nämlich in diesem Jahr seinen 390. Geburtstag. Oberhaupt in der Barockzeit war Fürst Ludwig von Anhalt-Köthen.
via Welt.de
19. 01. 2007 10:51
Ein schönes Haus, eine ruhige Wohngegend und mittendrin ein großer Teich. Als Bernd Kunze vor sieben Jahren von Leipzig in die Ernst-Barlach-Straße nach Taucha zog, gab es für ihn kein schöneres Plätzchen. Seit etwa einem Jahr allerdings geht der 62-Jährige nicht mehr so gern vor die Tür. Schuld ist ausgerechnet der Teich, über den sich der Rentner einst so freute. „Der Teich und das Ufer werden nicht mehr gepflegt, das Schilf steht meterhoch“, ärgert er sich. Im Sommer würde das Gewässer zudem übel riechen. „Ist doch klar, das versumpft immer mehr da drin. Ich bezweifle, dass die großen Karpfen, die ich dort mal sah, noch leben. Das Ökosystem des Teiches ist doch längst umgekippt“, meint Bernd Kunze. (more…)
18. 01. 2007 18:47
Ich habe soeben das Orkanblog gestartet. Jeder kann sich einloggen und berichten, wie es bei ihm vor der Haustür aussieht. Ursprünglich war das Blog geplant als sarkastischer Seitenhieb auf die Hysterie, die in den Medien verbreitet wurde. Mittlerweile gibt es wohl mindestens drei Tote. Der Spaßfaktor ist damit also hinfällig. Ab sofort will das Orkanblog in Text und Foto berichten, wie aktuell die Lage ist und welche Probleme solch ein Sturm mit sich bringt.
Noch ist die Domain orkanblog.de nicht überall im DNS registriert, darum bitte über obigen Link gehen. Morgen sollte es klappen. Mittlerweile dürfte es überall klappen.
Update, 20.09. 2007: Habe das Projekt mittlerweile eingestellt. Die Domain hat sich bereits ein anderer gegrabbt.
18. 01. 2007 16:54
Ich hatte ja bislang gedacht, die Hysterie über den Sturm sei – zumindest hier im Flachland und der Stadt – übertrieben. Gerade hat’s aber direkt gegenüber das Werbeschild vom Lindenpark zerlegt. Mit einem gewaltigen Rrrrumms. Nun liegt’s auf der Straße und wird sicher bald über selbige geweht. Ich werde das mal wegräumen, ist ja auch mein Auto, das da mit rumsteht.
Update: Nein, ich gehe da NICHT raus. Das wird hier plötzlich ganz finster und der Sturm noch schlimmer.
18. 01. 2007 14:28
heise schreibt über Taucha. Und sogar was positives. Lintec übernimmt die österreichische Firma chiliGREEN, von der hier übrigens eine Netzwerkplatte ihren Dienst tut. Die Übernahmemeldung überrascht und erfreut zugleich, denn Lintec ging es nach Boom-Jahren in letzter Zeit nicht ganz so rosig. Mit der Übernahme wolle man den Standort Taucha stärken. Zudem würden bei Lintec und chiliGREEN zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Hier in Taucha sollen vor allem Desktops und externe Festplatten in Serie gefertigt werden. Glückwunsch in die Otto-Schmidt-Straße!
18. 01. 2007 10:30
Das sieht vielleicht aus: alle Wörter in der Überschrift mit großen Anfangsbuchstaben. Das sieht man höchstens mal bei Songtiteln. Strengt irgendwie an beim Lesen. Sicher ein Formatierungsfehler, denn der eigentliche Text ist – glücklicherweise – nicht so geschrieben.
18. 01. 2007 08:57

Web 3.0 ist der Fernsehavatar, die Harald-Schmidt-Taste am Handy und die bedingungslose Verschmelzung von Werbung und Inhalten. Und natürlich: Eine großartige Chance für Geschäftsmodelle der Zukunft.
Wenn es das ist, was Web 3.0 bringen wird, dann will ich es nicht haben. Trotzdem sehr interessant, was Sven Gábor Jánszky da in seinem aktuellen Storyletter auf forward2business schreibt. (more…)