von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
19. 02. 2007 21:26
Netter Song, gerade gefunden auf dem Space von Jens Borghardt, seines Zeichens Journalist, Fotograf und Jump-Sprecher. Peter, Bjorn & John singen von “Young Folks” und verbreiten gute Laune, wie ich finde.
19. 02. 2007 20:25
… und dabei dachte ich, wir hätten ihn… verguckt der sich in ein Thinkpad… tsts..
19. 02. 2007 20:08
So langsam nervt es. Nach GEZ- und 1&1-Rechnungen sind nun gefälschte Rechnungen im Umlauf, die vorgeben, vom schwedischen Einrichtungshaus IKEA zu sein. Hier trudelte gerade solch eine Mail rein (siehe Screenshot). Im Anhang war ein ZIP-File, in dem abermals eine pdf.exe lag. Kaspersky fand bei einer ersten Prüfung keinen Trojaner, Virus oder ähnliches.
“Abgesendet” wurde die Mail von IKEA Mannheim (pia.palmu@memo.ikea.com), sprich diese Mailadresse steht im Header. Der Return-Path zeigt auf einen Benutzer bei 2lbgil.com. Diese Domain gehört einem Donald Anderson in Franksville, USA. Und abgesendet wurde diese Mail offenbar von einem Abdulla Hashim aus Dubai. Als wenn die nichts besseren zu tun hätten, dort in der anderen Welt.
Lustiges Detail: Aufsichtsratmitglied bei IKEA ist der Mail nach Klaus Zumwinkel. Ist wohl noch von der letzten Telekom-Spamaktion übrig geblieben. Und “unterschreiben” musste die Rechnung wieder mal Sandy Steinecke, die ja auch noch bekannt ist.
Update: Uwe Tetzlaff macht sich so seine eigenen Gedanken dazu…
Update 2: Einige Stunden später erkennt Kaspersky den Trojaner: ein Trojan.Downloader.Win32.Agent.bhc wurde gefunden. Die Datei konnte nicht identifiziert werden. Immer schön die Virensignaturen updaten. Sagt auch heise.
19. 02. 2007 14:24
Profis.de heißt das neue Portal von Bild.T-Online.de. Dort werden Aufträge vergeben, auf die sich Profis bewerben können. So etwas gab und gibt es bereits zu Hauf. Neu ist an Profis.de also nichts. Reinlesen lohnt sich trotzdem. Warum? Weil es lustig ist.
Da will beispielsweise jemand seine Wohnung gestrichen haben. Wohnküche und Flur sollen gemalert werden, in Wischtechnik. Hab ich hier in der Küche und im Flur gemacht. Sieht gut aus, dauert seine Zeit und verlangt durchaus etwas Geschick. Auf profis.de will nun ein gewisser Michael die beiden Räume gemalert haben. Als Größe gibt er “40″ an, womit er aber sicher eher die Bodenfläche meint. Offenbar hat er noch nie Wandflächen gemessen.
Ich denke es ist klar, dass der Auftrag, Abkleben von Lichtschaltern, Steckdosen, Fensterrahmen, Türrahmen soweit notwendig und besenreine Übergabe enthalten sollte. Boden u. Möbel vor Verunreinigungen zu schützen sind und Wände u. Decken fachgerecht volldeckend u. fleckenlos nach Wisch-/Streich-/Schwamm-gg.auch Wickeltechnik (je nach Abstimmung) zu streichen sind. Abnahme der Leistungen durch mich u. evtl. Mängel sind ohne weitere Berechnung sofort bzw. innerhalb kurzer Zeit nachzubessern. Erst dann erfolgt Bezahlung. Fahrkosten sind im Auftragswert enthalten.
Dieser Auftragswert beträgt: Trommelwirbel… 100 EURO! Das ist der “Richtpreis”, den er bereit ist, zu zahlen. Derzeit entwickelt sich eine lustige Diskussion auf der Angebotsseite. Michael fragt einen Malermeister unter anderem, ob er noch bei Trost ist, weil dieser eher 1000 Euro für diese Arbeit haben will. Ein anderer Maler sagt, er würde für 100 Euro noch nichtmal die Möbel verrücken.
Nur ein Angebot hat bislang noch keiner abgegeben. Woran das wohl liegt. Wenn alle potenziellen Kunden so drauf sind wie Michael, haben es die Profis bei profis.de wohl sehr schwer. Oder profis.de entwickelt sich zum Ramschladen.
18. 02. 2007 13:55
Es kommt nicht oft vor, dass ich für Recherchen Schuhe und Strümpfe ausziehen muss. Heute allerdings tat ich dies – und nahm an meiner ersten Yoga-Stunde teil. Nein, kein Ohmm und Tschakka. Dafür viel Körperarbeit, tiefes Ein- und Ausatmen um dann am Ende festzustellen, dass man viel mehr tun sollte für Körper und Geist. Meine Erfahrungen beim Yoga kann man im Countdown-Magazin Ausgabe März nachlesen.
Wo gibt’s eigentlich diesen Jogi-Tee? Der war lecker.
17. 02. 2007 23:11
Bei “Genial daneben” wird gerade gefragt, warum es sicherer ist, zwischen Hillentrup und Schwelentrup, mit dem Handy unterwegs zu sein. Ein Blick bei Google verrät es: auf dem 2,5 Kilometer langen Weg ist es ab 22.30 Uhr zappenduster. So lange, bis man eine SMS an die Stadtwerke schickt. Eine gute Idee, wie ich finde. Anwendbar auch auf jede andere Stadt, wie unser verträumtes Taucha hier. Dazu müssten aber erstmal an so vielen Stellen überhaupt Laternen installiert werden. Wie sagte Heinz Rudolf Kunze so schön: “Es ist noch viel zu tun. Im Osten.”
powered by performancing firefox
16. 02. 2007 18:47
Stefan Niggemeier hat’s nicht leicht. Liest ein Interview mit RTL-Chefin Anke Schäferkordt, das in mehreren hundert Zeilen genau eins aussagt, nämlich: Nichts. Armer Stefan. Er vermisst das Herzblut bei der Gestaltung von Programmen, fragt sich, warum RTL als Marktführer keine Trends setzt, Ideen verwirklicht oder zumindest mal was riskiert.
Ausgerechnet RTL? Solange Dinge wie DSDS Millionen vor die Glotze bannen und dieser Schund auch noch massenhaft Besucher auf gleichnamige Blogs lockt wird sich wohl nichts ändern. Bei RTL zumindest.
(more…)
16. 02. 2007 18:21
via Flohbude
16. 02. 2007 11:49
Iss schon schwer, wenn man als Redakeur von Bild.de etwas über getunte Autos schreiben muss. Da rätselt man über fehlende Türgriffe “Wie kommt man ins Auto hinein?” (Tipp: für sowas gibt’s Fernbedienungen) und sieht schwarze Außenspiegel an einem weißen Auto nicht. Aber eigentlich dient der Beitrag doch nur dazu, etwas Crosspromotion für das soeben gestartete AutoBild-Blog Tuningkultur zu machen. Da gab’s den Passat bereits vor einer Woche.
16. 02. 2007 10:44
Aus einer Pressemitteilung der Stadt Leipzig:
Am Aschermittwoch ist auch in Leipzig die fünfte Jahreszeit vorbei: Die Närrinnen und Narren geben den Rathausschlüssel zurück. Die Löwin Leila – mit bürgerlichem Namen Anela Wendt – überreicht ihn in der Unteren Wandelhalle des Neuen Rathauses an den Ersten Bürgermeister Andreas Müller. Anschließend gibt es Pfannkuchen sowie Karnevalsmusik und Erinnerungen an die Karnevalssaison.
Nachdem die Faschingsnarren den Schlüssel hatten, bekommen ihn dann also jene Narren zurück, die bis zum nächsten Karneval so spielen dürfen, als machten sie gute Stadtpolitik. Ich fange an, die Faschingszeit zu mögen…