Große Worte

von Daniel Große, freier Journalist Leipzig

Archive for August, 2007

Kommentare im echten Leben

Wie würde es sich anhören, wenn geistreiche Kommentare – so wie im Heise-Forum etwa – zum Leben erweckt würden. Und beispielsweise bei einer Sitzung ihren Senf abgeben würden? Dann kämen Rufe wie “Erster!” oder “Fake!”. Und ab und zu würde einer reinplatzen und Spam erzählen.

Einfach göttlich.

via Daves Blog

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  • Filed under: Lustiges, Mediales
  • IFA-Blog, irgendwo?

    Gibt’s dieses Jahr eigentlich gar kein IFA-Blog? Das Blog von PCPro ist nach der CeBit verstorben. Der Link zum Blog von Chip, das im vergangenen Jahr berichtete, greift ins Leere. Und auch das Event-Blog von Chip, in dem man noch im vergangenen Jahr Live-Eindrücke verschiedener Messen vereinte, ist zwei Tage vor Nikolaus 2006 erfroren.

    Auch die Messe Berlin selbst hat auf ihrer IFA-Website keinerlei Hinweise zu einem Blog veröffentlicht. Gibt’s dieses Jahr wirklich nichts? Und das, obwohl doch “More IFA” versprochen wird? Besteht da Beratungsbedarf in Sachen Event-Blogs? Oder ist ein eventuelles IFA-Blog nur so gut versteckt, dass ich es nicht sehe?

    Das kommt davon…

    space2moonwalk.jpg
    … wenn man dauernd von sich behauptet, ein UFO-Fan zu sein und zugibt, dass man sich für den Weltraum interessiert. Vielen Dank, axt! Aber eine Taucha-Flagge würde ich sicher nicht gleich hissen, da oben.

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  • Filed under: Alltägliches, Featured, Lustiges, Persönliches
  • “Familien”-Komödie

    Ja, scheint nett zu sein, diese “Familien”-Komödie, die seit knapp einer Woche in den Kinos flimmert. Ich frag mich nur: Ist es normal, dass in einem Film, der ab 12 ist, derart oft das Wort “ficken” oder dessen Synonyme verwendet werden? Nein, ich bin nicht prüde und wahrscheinlich haben Kids diesen Alters bereits das erste Mal hinter sich. Trotzdem find ich’s etwas daneben.

    Trailer “Beim ersten Mal”:

    Fernseher-Dummys aus Pappe

    Für Menschen, die nicht mit einem Zollstock umgehen können und denen das Vorstellungsvermögen fehlt, bietet Sharp jetzt Fernseher-Dummys aus Pappe an. Die kann sich der geneigte Kunde beim Fachhändler abholen, zu Hause platzieren und entscheiden, welche Größe der verfügbaren LCD-TVs am Besten zu ihm und seinem Platz auf dem TV-Rack passt. Im Besten Falle solle man dann bei der Rückgabe die Pappdinger gegen ein echtes TV-Gerät eintauschen. Auf Ideen komm’ die…

    Stylishe Suchmaschine. Na und?

    Microsofts neue Suchoberfläche tafiti sieht ja ganz schick aus. Aber wozu in aller Welt braucht man das? Als Beispiel minimalistischen Designs und schneller Verfügbarkeit war Google schon immer Vorreiter. Mit tafiti kommt nun eine Suchmaschine, die erstmal die Installation einer Software (Silverlight) verlangt. Das ist nicht nur suboptimal, das ist sogar große Scheiße. Und wenn ich dann quasi gezwungen werde, mit dem Internet Explodrer zu suchen, hört’s auf. Zudem sieht’s mir zu sehr nach Mac aus. Wieder nur geklaut. Keine neuen Ideen mehr in Redmond?

    Sehe grad, nichtmal das Erläuterungsvideo kann man sich ohne Silverlight anschauen. Na, dann eben nicht…

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  • Filed under: Mediales, Schlimmes
  • Medienwirksamkeit von Radiogewinnspielen

    Heute geht es wieder los, das Spiel mit den Scheinen bei Radio PSR. Stündlich werden die Nummern von 5-Euro-Scheinen vorgelesen, die laut Senderangaben vor Beginn des Spiels in Umlauf gebracht wurden. Wer tatsächlich die 12-stellige Buchstaben-Zahlen-Kombination richtig hat, gewinnt am Ende des Spiels 500.000 Euro.

    Leser dieses Blogs wissen: Da kommt nochwas. Richtig. Denn wie bereits Anfang des Jahres muss auch diesmal der Gewinner bereit sein, einen Teil des Gewinns “medienwirksam” auszugeben. Ist er dazu nicht bereit, ist der Gewinn futsch. In den Teilnahmebedingungen versteckt der Sender diese Zeilen:

    Weiterhin verpflichtet sich der Besitzer des o.g. Scheines, in vertretbarem Rahmen für umfassende Audio-, Video-, Foto-, Bild-, Text- und ggf. Bühnenpromotions zur Verfügung zu stehen sowie unmittelbar nach dem Gewinn die Summe von 10.000 Euro für diese Promotion zur Verfügung zu stellen. (Diese Summe von 10.000 EUR wird der Gewinner gemeinsam mit Vertretern von RADIO PSR und der Presse medienwirksam und ausschließlich für eigene Zwecke ausgeben.)
    Erklärt sich der Besitzer des Gewinner-Scheines dazu nicht bereit, erlischt der Gewinnanspruch, auch wenn alle anderen o.g. Kriterien zur Anmeldung des Gewinnanspruches erfüllt wurden.

    Welche “Presse” hiermit gemeint ist, dürfte klar sein. In den vergangenen zwei Wochen suchte BILD Leipzig gemeinsam mit Radio PSR ein Nummerngirl “500.000-Euro-Girl”. Heute nun präsentiert das Blatt auf einer kompletten Seite Fotos von der Wahl des “Girls”, druckt die Gewinnummern für heute, veröffentlicht die Gewinnhotline, fragt sich “500.000-Euro-Gewinn! Muss ich jemals wieder arbeiten?” und interviewt “Die Gewinner vom letzten Mal“. Überschrieben ist die Seite mit “Das Super-Gewinnspiel von Radio PSR (Senderlogo) jetzt exklusiv in BILD”.

    Die Seite ist nicht als Anzeige deklariert. Als Autor zweier Texte ist Willem A. Tell verzeichnet, der Lebensgefährte von PSR-Moderatorin Peggy Schmidt. Drei Texte kommen ohne Autorenname aus. On Air verkündet Radio PSR, dass die Scheinnummern des Tages in der BILD abgedruckt sind. Online findet sich zumindest das Logo am Teaserbild für die Aktion (Screenshot). Einen Werbetrenner vermisst man on Air ebenso. Ob das vereinbar ist mit den Regeln des Presserats, oder ob dies bereits als Schleichwerbung beider Partner zu werten ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

    Wichtig für alle, die mitmachen wollen, sind die Teilnahmebedingungen. Hier sollte man sich vor allem den Absatz “Mechanik” durchlesen, um zu erkennen, welche Chancen man auf die 50, 500 oder 5000 Euro hat, die es für eine, zwei oder drei richtige Endziffern zu gewinnen gibt.

    Zur Hintergrundinformation über die Gewinnspiele von Radio PSR empfehle ich die hier bereits veröffentlichten Artikel.

    Aus die Maus GC!

    Schön war’s wieder. Lustig, informativ, unterhaltsam, stressig. So mag ich das. Ganz vorbei ist es für Thomas und mich noch nicht. Bis Ende des Monats läuft das GC-Blog mindestens noch. Und wie ich uns kenne, werden wir auch danach nicht die Finger davon lassen können. Ein großes Dankeschön an die Leipziger Messe, die uns abermals ein sauguter Partner war. Und Danke auch an Soundproducer Mario Timmler und Sprecher Stefan Barth, die bereits zum zweiten Mal für die akustische Untermalung unserer Podcasts sorgten.

    sexy-mauspad.jpgApropos Maus: Mitten im GC-Trubel kam mein Sexy Mauspad. Ich hatte ja gewonnen bei diesem Blogger-Contest. Seit ein paar Tagen ruht mein rechtes Handgelenk also auf zwei festen, aber trotzdem weichen “Brüsten”. Nicht schlecht, wirklich. Schade nur, dass man mit der Maus ständig das Gesicht der Dame verdeckt. Das hat sie nicht verdient.

    Grandios

    Das gehört einfach verlinkt und erwähnt, auch wenn es Hunderttausende bereits machen:

    Der BILDblog-Werbespot. Gratulation!

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  • Filed under: Featured, Mediales
  • Ab heute sind wir wieder Helden

    heldenstadt.jpg

    Heldenstadt wird relauncht. Heute, am 23. August 2007.

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  • Filed under: Lokales, Mediales

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    Dies ist das Weblog von Daniel Große. Ich bin freier Journalist in Leipzig und veröffentliche hier ausgewählte Referenzen sowie private und berufliche Ansichten und Ereignisse. Vorrangig geht es um Online-, Print-, TV- und Rundfunkmedien, Unternehmen und das Leben an sich. Das klingt nach dem, was es ist: ein unterhaltsames Blog mit breitem Themenspektrum ohne irgendeine Spezialisierung.
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