von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
24. 10. 2007 13:47
Ich gebs zu, ich hatte bis heute von Viscomp noch nichts gehört. Und darum erstmal “ja” gesagt, als man mir kostenlose Suchmaschinenoptimierung anbot. Klar klingt das unseriös, trotzdem vereinbarte ich einen Termin mit einem Herrn Müller aus Leipzig, der seine Nummer unterdrückte, als er hier drückte – äääh anrief. Man ist ja neugierig.
Nachdem ich aber mal kurz die Suchmaschine bemühte, bestätigte sich mein erster Verdacht der Unseriosität von Viscomp. Also: Termin absagen. DasOertliche kennt keine Firma Viscomp in Leipzig. Die Website des Unternehmens nennt aber eine Nummer, unter der ein “Servicecenter” rangeht. Herr Müller sei grad außer Haus. Klar. Unglaublich glaubwürdig. Verbinden konnte man mich also nicht. Daher hab ich direkt bei der Servicedame abgesagt. Ich hoffe, Herr Müller bekommt die Nachricht.
Aber vielleicht liest er’s ja auch direkt hier. Google liebt mich ja bereits.
Sollte er hier doch aufkreuzen, kann ich’s ja eventuell doch nutzen. Gibt sicher Abnehmer für ‘ne Geschichte über Viscomp aka Euroweb.
Update 29. Februar 2008: Kommentarfunktion geschlossen.
24. 10. 2007 09:56
Irgendwie lernen es die öffentlich-rechtlichen Anstalten nicht, wie man per E-Mail kommuniziert. Nach dem WDR glänzt jetzt der hr, bzw die Pressestelle von hr2 mit einem kommunikativen Fehlschlag. Eine gestern Nachmittag per E-Mail verschickte Pressemitteilung ging an 301 Empfänger. Nicht schlimm? Nein, dieser Fakt allein ist nicht schlimm. Wohl aber, dass alle 301 Adressen direkt in die Mail kopiert wurden. Von der Jugendpresse über die Kulturredaktionen des Landes bis zu Radio- und Fachmedien findet sich dort alles.
Und was sagt man da? Danke! So wie es sich gehört. Hauptsache, die Sprecherin hat den Verteiler auch gut gepflegt…