Große Worte

von Daniel Große, freier Journalist Leipzig

Archive for October, 2007

Folklore für PS3: Neuer Trailer

Sony hat einen neuen Trailer für sein Spiel Folklore veröffentlicht. Leider nur für PS3, also nix für meine Wii. Sehr nett ist die Musik. Mystisch, aber doch verspielt. Unbedingt laut hören!

Folklore erscheint am 12. Oktober.

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  • Webauftritt unerreichbar

    vialle.jpgAutogas ist auf dem Vormarsch. Insofern boomen auch die Anbieter von entsprechenden Umbaulösungen. Die Firma Vialle beispielsweise, die sich auf die Herstellung von Einspritz-Systemen spezialisiert hat. Viele Umrüster und auch Kunden schwören auf die Technik. Wer sich darüber informieren will, stößt allerdings auf Probleme. Denn so unerreichbar toll die Technik von Vialle ist, so unerreichbar ist auch (derzeit) deren deutsche Website. Schade. “Verständniss” gibt’s dafür von mir allerdings keins.

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  • Große, schöne Miezekatze

    diescher.jpgJa, in ein Blog gehört Cat-Content. Darum wollte ich nur mal eben mitteilen, dass ich vor wenigen Minuten einen Tiger gestreichelt habe. Durch das Gitter. Nicht lange, aber ich hab ihn angefasst. Eigentlich war es eine “sie”. Shadow hieß sie. Sehr stolzes Tier. Neugierig, verspielt und dennoch wachsam, wie Katzen eben sind.

    Wayne das interessiert? Mir doch egal. *g* – Die ganze Geschichte dann am Freitag.

    Kennzeichnung von Gewinnspielen

    psr-bild_2.jpgNur keine kurze Klarstellung, damit mir niemand vorwirft, ich würde falsche Tatsachen behaupten. Wenn ich hier immer die gemeinsame Sache von BILD und Radio PSR kritisiere und anprangere, dass in den Artikeln der BILD, die das Geldscheinspiel von PSR anpreisen, Werbesprache verwendet wird, dann tue ich das zuerst als Leser, sprich als Privatmann. Mich stört es einfach, in Artikeln Aufforderungen wie “Schalten Sie PSR ein!” zu lesen. Darum finde ich, dass über die Artikel das Wort “Anzeige” gehört, ebenso wie Radio PSR on Air einen Werbetrenner spielen sollte, wenn zum Kauf der BILD aufgefordert wird. Das ist meine persönliche Meinung.

    Der Presserat sieht das anders und ist auf der Seite der Printmedien. Eine Mitarbeiterin schrieb mir heute:

    Nach unserer Spruchpraxis ist es so, dass derartige Veröffentlichungen nicht als Anzeige gekennzeichnet werden müssen, wenn aus ihnen klar hervorgeht, dass es sich um eine gemeinsame Aktion der Zeitung mit einem Werbepartner handelt. Wir sind der Auffassung, dass – sofern Leser die Kooperation sofort erkennen können – ihnen auch klar wird, dass es sich nicht um unabhängige redaktionelle Beiträge, sondern um interessengesteuerte Veröffentlichungen handelt.

    Immerhin hilft das, die “Berichterstattung” um das Gewinnspiel klar zu definieren – als interessengesteuerte Veröffentlichung.

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  • Ja, wo isser denn? PSR-Superschein noch immer vermisst

    Er ist noch immer nicht gefunden. Und dabei wird er doch schon so lange gesucht. Seit 27. August, um genau zu sein. Und weil er noch immer vermisst wird, wird seit Ende September “so lange weitergespielt, bis er gefunden ist.” Der “Superschein” von Radio PSR. Das Spiel, das ursprünglich am 29. September zu Ende sein sollte, läuft also noch länger. Weil bislang keiner die 16-stellige Zahl auf seinem 5-Euro-Schein richtig hatte, um damit 500.000 Euro zu gewinnen, von denen er dann 10.000 Euro “medienwirksam” ausgeben muss.

    Mittlerweile beschleunigt man im Leipziger Medienzentrum die Sache ein wenig. Beim “Doppel-Dienstag” (Update 11.10.: und auch beim “Doppel-Donnerstag”) spielt man gleich zweimal pro Stunde. Und nervt damit Hörer – und mit Sicherheit auch Moderatoren – gleich doppelt. Jetzt wäre eine gute Gelegenheit, die möglichen Gewinnscheine auch mal in Umlauf zu bringen. Sorry, das habe ich natürlich nur laut gedacht. Geht ja alles nochnotariell zu, schon klar…

    Der aktuelle Befragungszeitraum für die Mediaanalyse Radio 2008/I läuft noch bis kurz vor Weihnachten. Vielleicht erbarmt sich PSR ja vorher und präsentiert uns einen Gewinner.

    Übrigens: Wenn Sie auf diese Website kamen, weil Sie bei bild.de nach den Scheinnummern suchten, muss ich Sie enttäuschen. Die werden Sie weder bei bild.de und schon gar nicht auf diesem Blog finden. Für das “Mega-Gewinnspiel” von Radio PSR und BILD ist ausschließlich der Leipziger Redakteur Willem A. Tell, Lebensgefährte von PSR-Moderatorin Peggy Schmidt, zuständig. Täglich findet sich in BILD Ost ein Artikel, in dem ein Gewinner eines Kleingewinns (50, 500 oder 5000 Euro) präsentiert wird. Dazu die Aufforderung “Schalten Sie PSR ein!”. Und on Air wird auf die Zeitung hingewiesen. Denn nur dort stehen die Zahlen des Tages. Nicht hier, nicht auf bild.de.

    Also bitte klicken Sie weiter. Und hören Sie, was Sie wollen.

    Der Bloggesundheitsminister rät…

    … viermal Obst am Tag essen. Aber ab und zu auch mal leben. Schöne Mittagspause!

    steaks.jpg

    Die Website da hinten ist übrigens die hier.

    Sackgang vom Freund und Helfer

    Wusste ich auch noch nicht, dass Polizeibeamte jetzt schon die Geschwindigkeit von Autos schätzen können. Oder müssen – in Ermangelung eines Messgerätes. Wie gerade vor dem Tauchaer Rathaus. Holen die mich raus, wollen Führerschein und Fahrzeugpapiere, checken kurz und wünschen mir dann eine angenehme Weiterfahrt, allerdings nicht so schnell. Ich sei ja wohl mehr als die erlaubten 30 gefahren. Demnächst würden sie hier wieder stehen, dann aber mit Messgerät. Beweisen konnte es mir die Dame nicht, dass ich schneller als 30 war. Ihrer Meinung nach war das aber so. Naja, wenn sie meint. Hab ich erstmal nicht widersprochen. Und mich gewundert, dass sie offenbar 10 km/h per Augenmaß messen kann. Reschpekt.

    Fotomaterial? Nehmen Sie das der Mitbewerber!

    Wie schlecht ist das denn, bitteschön? Da schickt RTL Games eine Pressemitteilung raus, in der ein neuer Produktmanager vorgestellt wird. Und im Anschreiben an die Pressekollegen schreibt der Sprecher: “Ein Bild ist bei uns leider noch nicht vorhanden. Eventuell befindet sich in Ihrer Bild-Datenbank noch sein Portrait von seinen vorherigen Stationen bei dtp entertainment, Frogster Interactive Pictures oder Ubisoft.”

    Da fragt man sich doch: Warum ist kein Foto vorhanden, wenn der Mann doch im Haus arbeitet? Und warum schickt man die PM nicht einfach später raus, wenn das Foto produziert wurde? Auf die paar Tage kommts nun auch nicht mehr an. Immerhin war der Antritt des Produktmanagers bereits zum 1. Oktober, die PM kam also ohnehin schon acht Tage zu spät. Ich stelle mir das grad in den Fachmedien vor. Dort wird die Meldung von RTL Games veröffentlicht und unter dem Foto wird “Frogster” creditiert. Na das würde mir aber gefallen als Sprecher von RTL Games…

    So, und damit man auch weiß, worum es geht, hier ein Auszug der PM im Wortlaut:

    Das Team des im August gegründeten Spiele-Publishers RTL Games erhält Verstärkung: Andreas Balfanz ist seit dem 1. Oktober neuer Produktmanager bei dem RTL interactive Tochterunternehmen. Der 37-Jährige verantwortet in seiner Funktion Marketing und Public Relations für das PC- und Konsolenspiele-Line-up des Unternehmens. Zu seinen Aufgabenbereichen gehören die Konzeption, Steuerung, Entwicklung und Begleitung des gesamten Marketing- und PR-Zyklus der Spiele-Software.

    Gelbe Karte für zu schnelle Autofahrer

    blitz4kids.jpgTaucha. Seinen Abschluss fand in dieser Woche die Aktion „Blitz für Kids“, mit der die Polizei Sachsen und der ADAC für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen wollen. Auch in Taucha fanden dazu, vornehmlich an Schulen, Geschwindigkeitskontrollen statt. Das Besondere dabei: Wer im Verwarngeldbereich lag, musste keine Strafe zahlen, sondern bekam eine gelbe Karte. Diese wurde überreicht von Kindern der jeweiligen Schulen. „In Taucha haben wir aber kaum Probleme. Die Schulwege sind bekannt und die Tauchaer allgemein vorbildlich, wenn es um die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit geht“, sagte Polizeirevierführer Klaus Konopka.

    Am Donnerstag baute die Dienstgruppe A der Polizei Taucha ihr Lasergerät an der Wurzner Straße auf. Katrin Glombik, Präventionssachbearbeiterin der Polizeidirektion Westsachsen, holte einige Schüler der dritten Klasse aus der Grundschule am Park dazu. Die passten genau auf und wollten alles wissen. Jasmin Rother äußerte auch gleich ihren Berufswunsch. „Ich will Polizistin werden. Weil’s bestimmt Spaß macht und spannend ist, ist doch klar!“, sagte das kesse Mädel, die der Tauchaer Polizistin Katrin Glombik eifrig assistierte.

    Mit einer gelben Karte verwarnt wurde unter anderem Manuela Wasserthal.. 52 Kilometer pro Stunde zeigte die Laserpistole an. „Die holen wir raus“, entschieden die Kinder. Mit zwei Kilometern über den erlaubten 50 lag sie im verwarngeldfreien Bereich. „Ich weiß ja, dass hier ein Schulweg ist, fahre darum immer angepasst“, sagte sie und freute sich über die Aktion. Mit einem blauen Auge davongekommen war auch eine Skoda-Fahrerin, die mit zügigen 63 Kilometern pro Stunde unterwegs war. Auch sie wurde mit einer gelben Karte verwarnt, auf der sie nun ablesen kann, dass sie damit fast im roten Bereich liegt. Bei einer Geschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde beträgt der Anhalteweg 43 Meter. Für Kinder kann dies im Ernstfall den Tod bedeuten.

    Der Großteil der kontrollierten Autofahrer hielt sich aber an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit. Christel Weber war mit ihrer Tochter und dem Enkel unterwegs und fuhr gerade mal 39 Kilometer pro Stunde. „Ich kenne die Strecke und weiß, dass hier Kinder die Straße überqueren.“ Zum Dank bekam sie eine grüne Karte überreicht, die der Fahrerin eine Vorbildfunktion bescheinigte. Auch bei der vorangegangenen Kontrolle an der Klebendorfer Straße, bei der Kinder der Regenbogengrundschule gemeinsam mit der Polizei blitzten, kam es zu keinen größeren Problemen. „Wir hatten nur einen Autofahrer, der 23 Kilometer pro Stunde schneller als erlaubt fuhr und entsprechend verwarnt wurde“, erzählte Konopka.

    Auch wenn die Aktion „Blitz für Kids“ nun vorbei ist, mahnt die Polizei zur Umsichtigkeit, vor allem vor Schulen und Kindergärten. „Das sollten uns die Kinder wert sein und außerdem drücken wir jetzt kein Auge mehr zu, sondern verwarnen nach dem gültigen Bußgeldkatalog“, so Konopka.

    Erschien am 06. Oktober 2007 in der Leipziger Volkszeitung.

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  • K750i: Aus. Und nicht wieder an.

    Ich musste heute mein Handy begraben. Es war ein gutes Handy. Glaub ich.

    Gut, ganz so weit ist es noch nicht. Dennoch: mein gutes SonyEricsson K750i wollte heute nicht mehr. Lässt sich nicht mehr anschalten. Ich weiß auch, warum. Es ist gekränkt. Weil ich es kurz vorher mit einem Motorola via Bluetooth verbunden hatte. Hat ihm wohl nicht bekommen. Und als das Motorola dann noch die Annahme eines MP3-Files von meiner Speicherkarte verweigerte, verabschiedete sich mein K750i. Akku rausnehmen und wieder einsetzen half nichts. Auch mit Ersatz-Akku (Frau hat jetzt auch ein SE) das gleiche Spiel. Ein kurzes Aufleuchten des Displays, danach ist es sofort wieder aus.

    Werd ich wohl morgen zu den Mannen von EPlus wackeln müssen. Mal schau’n….


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    Dies ist das Weblog von Daniel Große. Ich bin freier Journalist in Leipzig und veröffentliche hier ausgewählte Referenzen sowie private und berufliche Ansichten und Ereignisse. Vorrangig geht es um Online-, Print-, TV- und Rundfunkmedien, Unternehmen und das Leben an sich. Das klingt nach dem, was es ist: ein unterhaltsames Blog mit breitem Themenspektrum ohne irgendeine Spezialisierung.
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