von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
04. 10. 2007 14:08
Nicht für die Wii selbst, aber zumindest für die Remotes, also die Fernbedienungen der Wii, bietet Nintendo jetzt Silikonhüllen an. Diese sollen den Schlag dämpfen, falls man an Möbel oder Menschen stößt bzw. einem die Remote aus der Hand fällt. Also ich will nichts beschreien, aber bislang ist hier nichts dergleichen passiert. Der Gurt ist beim Spielen ständig drum, sogar Töchterchen achtet sehr darauf. Hab trotzdem zwei der Silikonpads bestellt. Ist kostenlos für alle bisherigen Wii-Besitzer. Die Hüllen sollen ab Mitte Oktober versandt werden. Beim Neukauf der Fernbedienungen liegen die Schutzkissen demnächst dabei, ebenso bei WiiPlay, wenn es zusammen mit einer Fernbedienung verkauft wird.
via multimedia360.
01. 10. 2007 10:02
„Tag der Tränen, Tag der Wehen“ – Was im sechsten Text Lacrimosa der Totenmesse beschrieben wird, traf am Freitagabend nicht auf die Aufführung des Stücks von Wolfgang Amadeus Mozart zu. Diese, vorgetragen in der Tauchaer Kirche St. Moritz, begeisterte mit stimmgewaltigen Chören, exzellenten Solisten und einem kraft- und gleichzeitig gefühlvollen Orchester.
Eingeladen zum Requiem, Mozarts letztem Stück, an dem er nur zu zwei Dritteln mitwirkte, hatten das Vocalensemble Borinzi und der Männerchor Taucha. Um dem anspruchsvollen Werk gerecht zu werden holten sich die Chöre Unterstützung weiterer Laien- und Hobbymusiker: Der Männerchor Ermlitz, der Lehrerchor und das Leipziger Lehrerorchester sorgten zusätzlich dafür, dass die Empore des Gotteshauses so voll wie wohl noch nie war. In der herbstlich geschmückten Kirche lauschten Tauchaer und ihre Gäste den Klängen des Ensembles. Dass es Amateure waren, die dort ihre Stimmen und Instrumente zum Besten gaben, konnte man kaum glauben. Zwar merkte man einigen Mitgliedern ihre Anspannung an. Der Gesamteindruck überzeugte aber. Harmonisch war das Zusammenwirken der Chöre und des Orchesters. Punktgenau kamen die Einsätze von Pauken und Posaunen. Zart bis mitreißend glitten die Streicher über ihre Saiten. Nicht weniger perfekt die vier Solisten. Marina Scharnberg, Klaudia Zeiner, Kristian Sörensen und Gun Wook-Lee waren bis auf wenige Ausnahmen im Orchester die einzigen professionellen Musiker des Abends.
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01. 10. 2007 09:51
Kein glückliches Händchen hat die LVZ derzeit mit ihrem E-Paper. Nachdem man sich am Wochenende nicht einloggen konnte und stattdessen die vielsagende Meldung “Login fehlerhaft” in roter Schrift auf blauem Untergrund (AUA!) zu lesen bekam, präsentiert man dem geneigten Leser heute weiße Seiten, die ebenso vielsagend mitteilen, dass der eigentliche Inhalt nicht angezeigt werden kann. So wird das aber nüscht mit dem “mehr Überblick” und “online recherchieren”.