von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
07. 12. 2007 16:55
Geht’s jetzt los mit der Pandemie? Die Nachrichtenagentur AFP meldet, die Weltgesundheitsorganisation WHO vermute eine Ansteckung durch die Vogelgrippe von Mensch zu Mensch. In China habe es eine Infektion mit dem Virus bei zwei Mitgliedern der selben Familie gegeben, teilte die WHO mit.
06. 12. 2007 20:00
Heute mal ein Rezept: Wir bereiten uns was leckeres mit Percanat. Man nehme: Twitter, ein wenig Zeit, viele Blogger und das Wort Percanat. Einmal in den Twitter geworfen, vermehrt sich das Wort zusehends. Am Ende kommen solche schmackhaften Dinge raus*:
Fahre gerade am kölner wahrzeichen vorbei: dem st. percanatsdom (tknuewer)
Der Einsatz von Percanat im Winterdienst ist aus umweltpolitischer Sicht verhängnisvoll. (joschaefers)
Und natürlich:
Die Domain “percanat.de” ist bereits registriert. (gigold)
Und nächste Woche: Was tun bei Percanat-Vergiftung? Soll ja nicht gut sein, so viel Percanat, gerade jetzt in der Weihnachtszeit.
*) Auszug
06. 12. 2007 19:52
Das Luxusmagazin Rich steht vor dem Aus. Die Rich Germany GmbH hat Insolvenz angemeldet. Investoren hätten ihre Zusagen nicht gehalten, heißt es.
Das ist – für die Branche gesehen – sicher traurig. Auf der anderen Seite weiß ich nicht, ob es dieses Magazin wirklich brauchte. Letztens habe ich mal in einer Agentur durch das Heft geblättert. (Ist die Agentur dann besonders reich? Guter Kunde, hmm..?!) Und ich hab das Ding nicht verstanden. Hochglanz, so glänzend wie es nur ging. Artikel, die auch Anzeigen hätten sein können. Oder es waren Anzeigen und ich habs nicht erkannt.
Vielleicht bin ich aber auch nur nicht reich genug…
06. 12. 2007 17:17
Das Journalistenmagazin Insight hat in seiner Dezember-Ausgabe das Thema Blogs zur Titelstory erkoren. Anhand des Beispiels WordPress wird von Timo Rieg anschaulich erklärt, wie man ein Blog einrichtet und seinen ersten Beitrag schreibt, um dann direkt danach den Sekt zu öffnen, den man vorher kalt stellte.
Auf der folgenden Seite geben “vier gestandene Blogger” Tipps für Anfänger. Neben Robert Basic, Franziska Bluhm und Christiane Link durfte auch ich ein paar Sätze sagen. Der Grundtenor ist bei uns allen etwa gleich: Meinung beziehen, Quellen nennen und Spaß haben. Robert macht’s wieder mal ganz plastisch und vergleicht die Etablierung eines neuen Blogs mit der Eröffnung eines Ladens. Hier müsse man sich auch “um jeden neuen Kunden kümmern, der das Geschäft betritt”.
06. 12. 2007 08:52
Wünsche allen einen fröhlichen Nikolaus und hoffe, ihr hattet was im Stiefel. Und weil ich nicht weiß, ob hier mehr Frauen oder mehr Männer mitlesen hab ich hier was, das beide anspricht.
05. 12. 2007 12:35
Unterhalt ist so eine Sache. Wer Kinder in die Welt setzt, muss für sie sorgen, das ist klar. Tausende Deutsche sind Eltern, ohne dass ihre Kinder bei ihnen wohnen. Für die wird natürlich Unterhalt fällig. Ob sie den auch zahlen, steht auf einem anderen Blatt. Wenn aber plötzlich die Eltern Unterhalt benötigen, ziehen die Kinder lange Gesichter. Zurecht. Ihre Vorbilder, ausgerechnet ihre Eltern, brauchen plötzlich Unterhalt? Klar, dass sicher die meisten Kinder da einspringen und ihren “Alten” aus der Patsche helfen. So würden das wohl die meisten machen.
Wer allerdings seinen leiblichen Vater nur noch von Erzählungen kennt und dieser seiner Verpflichtung, Unterhalt zu zahlen, nie nachkam und den man auch sonst komplett aus der Erinnerung gelöscht hat, er also faktisch nicht existent ist, wird diesem Fremden wohl nicht gern Geld geben. Bei uns in der Familie gibt es grad wieder diese Situation. Da will der Kommunale Sozialverband einen Schriebs ausgefüllt haben. Inklusive Bescheinigung vom Arbeitgeber, mit Nachweisen, Kopien und dem ganzen Krempel. Möglichst innerhalb von vier Wochen, man hat ja eh nichts anderes zu tun. Da werden dann Dinge abgefragt, die teilweise sittenwidrig erscheinen. Beispielsweise die Einkünfte des Ehepartners – der mit dem leiblichen Vater der betreffenden Person ja nun gar nichts zu tun hat. Sowas wird dann prinzipiell durchgestrichen. Bis sie es lernen.
Nach Eingang prüft der Sozialverband die Angaben und entscheidet dann über die Zahlungspflicht. In meinem Beispiel hier wurde die Person immer freigesprochen. Nach zwei Jahren klopft der Verband dann allerdings wieder an und man muss sich erneut komplett ausziehen und erklären, dass man das wenige Geld zum Leben braucht und leider nicht irgendeinem Ganoven geben kann, der sein Leben nicht in den Griff bekommt und auf Kosten des Staates lebt.
Tschuldigung, aber mit dieser Art von Rechtsstaat kann ich nichts anfangen.
05. 12. 2007 10:23
Taucha. Technisch und juristisch wurde es gestern im großen Saal des Tauchaer Rathauses. Bürgermeister Holger Schirmbeck empfing Gäste aus der Stadt Ruzomberok (Rosenberg) in der Slowakei. Der dortige Bürgermeister Michal Slastan sowie Direktoren der städtischen Abfallwirtschaft informierten sich über die Wasser-Ver- und -Entsorgung in Sachsen. Zu diesem Zweck war auch Beatrix Schrebig, Juristin der Kommunalen Wasserwerke (KWL) in die Parthestadt gekommen, um den Gästen die wichtigsten Grundlagen des sächsischen Wasserhaushaltsgesetzes zu erklären.
Die Expertin sprach etwa über die Kalkulation der Preise, über Gewässer- und Umweltschutz, erklärte den Unterschied zwischen künstlichen und natürlichen Gewässern. Wichtige Informationen für die Delegation aus dem osteuropäischen Land, denn die Stadt Ruzomberok in der Hohen Tatra steht vor einem grundsätzlichen Wandel in diesem Bereich. „Wir haben das Problem, dass sich die Bürger aufgrund der guten Qualität das Wasser aus Brunnen holen, ihr Abwasser dann aber ungefiltert einleiten. Das wollen und müssen wir ändern, denn als EU-Staat sind wir gesetzlich dazu verpflichtet“, sagte Michal Slastan in erstaunlich gutem Deutsch. So stießen bei ihm und seinen Begleitern dann auch die Informationen Schrebigs auf höchstes Interesse, wie eine Kommune mit Wasser und Abwasser Geld verdienen kann – bei 32000 Einwohnern, die Ruzomberok hat, eine nicht außer Acht zu lassende Größe. Konkrete Hilfe bot Winfried Ksoll von Sachsenwasser, einem Tochterunternehmen der KWL, an. Speziell für ausländische Kunden entwickelt das Unternehmen Lösungen, um in Sachen Wasser einerseits EU-Rechte einzuhalten, dabei aber andererseits trotzdem wirtschaftlich zu bleiben.
Am Ende der Vorträge ging es für die Gäste noch ins Wasserwerk nach Canitz, denn neben den trockenen Fakten sollte auch die Technik und Wirkungsweise der deutschen Wasseraufbereitung im Vordergrund stehen. Ein Tag, der sich für Michal Slastan und seine Delegation in jedem Fall lohnte, wie er sagte: „Wir haben viel gelernt und werden sehen, wie wir das auf unsere Stadt übertragen können.“ Zustande gekommen war das Treffen nicht zuletzt durch Burkhard Schwarz. Der Tauchaer arbeitet bei der Herborner Pumpenfabrik und hat gute Kontakte in die Slowakei. „Ich kenne daher die dortigen Probleme und habe die Kontakte vermittelt, freue mich, wenn hier alle voneinander lernen können.“
Nach zahlreichen Worten des Dankes sprach Tauchas Bürgermeister noch den Wunsch aus, die angenehmen Gespräche zu festigen. „Vielleicht wird ja eine Städtepartnerschaft daraus, der Grundstein ist jedenfalls gelegt“, sagte das Stadtoberhaupt.
Erschien am 5. Dezember 2007 in der Leipziger Volkszeitung.
03. 12. 2007 13:29
Ich bekommen hab lustig E-Mail von russische Mädchen:
Hallo!!!Ich bitte dich,sich daruber dass ich nicht zu verwundern hat dir den Brief geschrieben. Ich sah dein Profil auf ” Singles.Freenet ” oder “Friendscout24″. Ich wollte uber dich mehr erfahren. Und ist naher. Und ich wollte dir den Brief schreiben. Ich denke daran dass du der gute und sexuelle Mann. Ich will mich darin kurz danach uberzeugen. Ich will dich besser und naher sehr erfahren. Moglich bist du ein Mann meines Traumes. Ich denke dass in unserer Welt moglich allen. Du bist einverstanden??
Hmm.. Weiss nich so recht, ob ich einverstanden bin. Ich versteh ja nicht, was “Katya” mir da mailt. Nach diesem Kauderwelsch hier oben kam noch mehr Blödsinn. Dass sie in Lettland lebt und wohl in einer Transportfirma arbeitet. Und auch dem Buchhalter hilft. Oder so. Und schreiben soll ich ihr. Nuglar.
Was ich bei dieser Art von Spam nicht verstehe: Was bezwecken die Typen damit? Bei blauen Pillen und Raubkopien kann ich’s ja noch verstehen. Aber was hat ein Spammer davon, wenn er mir eine gefakte Flirt-Mail schickt, die ich dann beantworten soll? Hat der Frauen im Käfig und verkauft mir dann eine? Sind das wirklich Frauen, die es auf deutsche Männer abgesehen haben? Echt eichelartig.
01. 12. 2007 10:21
Na das wird ja zur schönen Regelmäßigkeit, der Adventskalender von ProSieben. Danke abermals! Jammjamm…
Und weil der Kalender so unverfroren für “Stars auf Eis” wirbt, sei hier angemerkt, dass die Kufenshow ab 13. Dezember wieder bei ProSieben läuft. Wen’s interessiert…
01. 12. 2007 08:31
Ist das ein Bug, ein Feature – oder ist es wirklich noch zu früh für die Xing-Community? Kann doch nicht sein, dass nur ein Mitglied online ist – also ich… Merkwürdig…