von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
15. 01. 2008 17:08
Also wenn die hier ordentlich spielt, dann weiss ich auch nicht. Aber vermutlich gehts auch gar nicht so sehr um das Spielen mit der Wii…
Topless Wii – Watch more free videos
via Wii-Blog.de
14. 01. 2008 22:28
Die CCC Campus-Computer-Center GmbH entwickelt seit 1990 Software-Lösungen, mit denen mittelständische Industrieunternehmen ihre Produktionsabläufe optimieren können. Für das Unternehmen fertigte ich einen Anwenderbericht, der anhand des Beispiels eines Aluwalzwerkes zeigt, wie dort entsprechende Software hilft, Kosten und Zeit zu sparen.
Den Bericht gibt es hier zu lesen und hier als PDF zum Downloaden.
War mal was komplett anderes, hat aber nicht minder Spaß gemacht. Vielen Dank dafür an CCC.
14. 01. 2008 18:11
An dieser Stelle stand ein Text, der auf die Firmen Alpenkönig GmbH und Almkönig GmbH hinwies. Das betreffende Unternehmen hat mich gebeten, diesen Artikel zu löschen, da er laut Unternehmensangaben Fehler enthielt. In Kürze erscheint ein längeres Interview zu dieser Thematik.
14. 01. 2008 09:46
Taucha. Bunt, schön und interessant – so lässt sich die Veranstaltung umschreiben, die am Wochenende in der Tauchaer Mehrzweckhalle stattfand. Zwei Thüringer Vereine hatten zur „Reptilia-Orchidea“ geladen und präsentierten in mehr als 60 Terrarien Riesenschlangen, Schildkröten und Echsen, sowie Vogelspinnen und verschiedene Gattungen bunter Orchideen.
Die Schau bot Gelegenheit, sich über Reptilien und Orchideen zu informieren und diese zu begutachten. Beim bloßen Ansehen wollten es einige aber nicht belassen. Wie Heidrun Kardos aus Delitzsch: Die 30-Jährige hat Angst vor Spinnen. „Zu Hause kann ich die nicht leiden, mache sie auch nicht weg, ekele mich davor. Darum bin ich gekommen, um mir hier die Scheu nehmen zu lassen“, sagte sie. Genau das Richtige für Gerd Horlbeck. (more…)
13. 01. 2008 20:42
So richtig verstanden hat das die Landeswelle Thüringen noch nicht mit dem Bloggen. Zwar ist es schön, dass der Radiosender auch ein Weblog hat und – anders als beispielsweise Radio PSR, das sein Blog mittlerweile wieder eingestampft hat – das Bloggen offenbar als Chance sieht, mit den Hörern in Kontakt zu treten. Nur muss man diesen Hörern auch die Chance geben, ehrlich gemeinte Kommentare abzugeben. Wenn man dann aber einen Beitrag mit Heulgesang der Hörer entsprechend mit “Weia” kommentiert, wirds einfach gelöscht. Nicht die feine Thüringer Art.
Mensch, Kollegen – gebt Euch einen Ruck und lasst auch Kritik zu. Für sowas ist doch ein Blog da!
12. 01. 2008 07:29
Taucha. Es fällt auf, es ist ein richtig großer Blickfang und es sorgt für Stirnrunzeln: das mächtige Transparent an der historischen Fassade des Modehaus-Gebäudes an der Ecke Portitzer-/Lindnerstraße in Taucha. Die mannshohen roten Buchstaben, die das Wort Sale bilden, sind nicht jedermanns Geschmack. Denn so mancher weiß gar nicht, was das heißt.
Bei vielen Passanten erzeugt eine entsprechende Frage nur Schulterzucken. „Ich käme nie auf die Idee, dass hier günstige Waren angeboten werden. Das ist doch eigentlich schlimm, dass heutzutage alles unbedingt englisch sein muss. Die jungen Leute lernen das, aber wir kommen damit nicht klar“, meint beispielsweise eine 74-Jährige, die lieber anonym bleiben will. Auch eine andere vorübergehende 75-jährige Tauchaerin will ihren Namen nicht verraten, bedauert aber den Verfall der deutschen Sprache. „Wir sind doch Deutsche und sollten dementsprechend auch genügend Nationalstolz besitzen, diese Sprache zu leben. Es gibt so viele schöne deutsche Wörter“, sagt sie. Aber auch jüngere Menschen haben offenbar Probleme mit dem Wort Sale. Peggy Preiß beispielsweise. „Das heißt sicher Ausverkauf“, glaubt die 26-Jährige, die anfügt: „Ältere Leute könnten das aber auch für den neuen Namen des Geschäftes halten.“
Ausverkauf oder ein neuer Name – beides wäre sicher fatal für das Traditionsunternehmen Fischer, das im vergangenen Jahr seinen 175. Geburtstag feierte. Denn von Ausverkauf kann keine Rede sein. Sale steht im Handel für den Abverkauf von Saisonware, vergleichbar also mit dem Winter- und Sommerschlussverkauf. Das Modehaus Fischer allerdings definiert den Begriff anders: „Sale umfasst bei uns einen zeitlich begrenzten reduzierten Verkauf, also auch den Schlussverkauf, der eigentlich erst am 21. Januar beginnt“, so Geschäftsführer Axel Fischer. Er selbst liebe auch eher deutsche Begriffe, müsse sich aber dem Markt anpassen. „Schauen Sie mal in die Stadt oder auch in Zeitungsanzeigen, überall wird der Begriff verwendet. Wenn wir das nicht tun, gelten wir vielleicht als altmodisch“, vermutet er. Dass seine Kunden das Wort nicht verstehen, glaubt er nicht: „Das ist doch mittlerweile üblich.“ Ein treffendes deutsches Wort zu finden sei schwierig, denn „praktisch alle reduzierten Verkäufe unterliegen gesetzlichen Regelungen. Wenn wir etwa Sonderverkauf schreiben, müssen wir das womöglich begründen und bestimmte Bedingungen einhalten“, erklärt Fischer.
Immerhin: Um Verwirrungen bei den Kunden zu vermeiden, hat das Unternehmen unter das Wort Sale in Deutsch „reduziert“ geschrieben. Was aber einem Wortwitz gleichkommt – der Schlussverkauf ist dieses Jahr also offenbar reduziert worden. Und legt man die französische Bedeutung des Wortes zugrunde, so heißt Sale ins Deutsche übersetzt „schmutzig“ oder „schmuddelig“. Für ein Modehaus, egal welches, wäre diese wortwörtliche Übersetzung allerdings alles andere als eine verkaufsfördernde Werbung.
Erschien am 12. Januar 2008 in der Leipziger Volkszeitung.
11. 01. 2008 20:21
Manche Dinge ändern sich eben nie….
11. 01. 2008 16:38
09. 01. 2008 23:23
Stefan Niggemeier war in Leipzig und hat vor Journalistik-Studenten über “Medien am Pranger” gesprochen. Ausführlich nachzulesen bei der Heldenstadt.
09. 01. 2008 16:09
Grandios: Auf diese Geschichte hier zum Analog-Fan aus Taucha meldeten sich heute bislang fünf Männer und eine Frau, die Kontakt zu dem Mann suchen. Weil sie sich entweder freuen, dass es einen gibt, der alte Technik wieder gangbar macht. Oder weil sie alte Geräte haben, die sie abgeben wollen. Oder weil sie selbst Fan von alten Bandmaschinen sind. Kann mich an keine Geschichte erinnern, die ähnlich viel Resonanz, bzw. Interesse hervorrief. Find ich gut.