Am Donnerstag vergangener Woche war ich in Glasgow, um mir “Video Games Live” anzusehen. Die Mischung aus Computerspielemusikkonzert, Licht- und Videoshow kommt zur GC Games Convention erstmals nach Deutschland und ich war, zusammen mit Kollege Gregor Wildermann, schonmal vorab schauen. Meine Konzertkritik gibt’s dann demnächst in der LVZ und im GC-Blog, die von Gregor im August im Intro-Magazin.

Das Konzert fand in der Glasgow Royal Concert Hall statt, dem wohl einzigen Highlight dieser – sorry, ich muss das so sagen – grottenhässlichen Stadt.


Neben Fastfood-Ketten, die wir natürlich mit einem Besuch beehrt haben, finden sich in Glagow (zumindest in diesem Stadtteil, in dem wir waren) so ziemlich alle Baustile wieder, die man von hier kennt. Verfallene kleine Altbauten, daneben aber gleich wieder das weltweit höchste Kino. Mitten in einem Wohngebiet stand plötzlich eine Kirche, gleich daneben wieder alte Häuser. Kaum Grün, dafür viele Industriehallen, ganz viele Busse und Taxis. Und Möwen. Dicke, fette Möwen. Die nachts über das Hotel fliegen und mit spitzer Stimme hämisch “hahahahaha” rufen.

War trotzdem nett, mal so relativ weit weg von daheim. Mein Koffer übrigens durfte noch einen Tag länger in Glasgow bleiben. Den hat Easyjet mal eben vergessen. Jetzt steht er in Berlin-Tegel und wird per Post gebracht. Hatte ichs wenigstens nicht so schwer, als ich auf dem Leipziger Hauptbahnhof aus dem verspäteten ICE gesprungen bin, um nach der Regionalbahn nach Taucha zu rennen…