von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
15. 06. 2008 18:14
Es passt zwar mutmaßlich nicht unbedingt zum Profil meiner lieben Leser, trotzdem will ich mein Glück versuchen: Ein Bekannter von mir sucht einen Nachfolger für eine Zahnarztpraxis in Laußig (Dübener Heide/Sachsen). Genauer gesagt handelt es sich um ein komplettes Haus, das als Wohnhaus und Arztpraxis zugleich fungiert. Es gibt im Erdgeschoss drei Behandlungsräume, einen Röntgenraum sowie die üblichen Wartebereiche, Empfang etc. Die Gewerberäume haben eine Gesamtgröße von 143 Quadratmetern. Im Obergeschoss stehen 95 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung, der Spitzboden ist ausbaubar und einen geräumigen Keller mit Lager- und Archivmöglichkeiten gibt es auch.
Der durchschnittliche Jahresumsatz der zu verkaufenden Zahnarztpraxis beträgt 350.000 Euro. Wer mehr wissen will, schaut sich das Verkaufsexposé an, dort stehen auch die Kontaktdaten.
(Werbung Ende)
10. 06. 2008 10:18

Bei der Fußball-Europameisterschaft haben sich die deutschen Jungs bereits gut geschlagen. Für Zuschauer, die mehr sehen wollen, gibt es im Internet heiße Nachschüsse: Jeweils fünf junge Damen in Dessous treten zum Elfmeterschießen an, als Vertreterinnen für zwölf europäische Nationen. Für Deutschland arbeitet die Leipzigerin Mandy Lindenau aus Lindenthal am Ball.
Die 20-Jährige wurde auf einem Videoportal entdeckt. „Da wurden Mädels gesucht, die Fußball spielen können und scharf auf ein Fotoshooting der Männerzeitschrift FHM sind“, berichtet die Auszubildende. Kurzerhand drehte sie mit ihrer 16-jährigen Schwester Sandra ein Video. Dort ist Mandy in ihrer Lieblingssportart zu sehen: „Ich habe mal beim ETC Crimmitschau Eishockey gespielt, jetzt fehlt mir leider die Zeit.“ Nachdem das Video hochgeladen war, hörte sie erst mal nichts mehr. „An einem Freitag rief jemand bei mir auf Arbeit an und sagte, ich solle am Sonnabend 14 Uhr in München zum Casting sein. Ich dachte, ich falle um“, lacht Mandy. Also bettelte sie bei ihrer Chefin in der Dessous-Abteilung bei Karstadt um einen freien Tag und fuhr in die bayerische Hauptstadt. Von sechs Mädels wurden drei genommen, unter ihnen Mandy als einzige Schwarzhaarige. Mit dabei sind auch die 9Live-Moderatorinnen Tyra Misoux und Biggi Bardot.
Gedreht wurde das Elfmeterschießen, das europaweit auch im Fernsehen ausgestrahlt wird, nach Pfingsten in Amsterdam. „Unser Europameister steht also schon fest – verraten darf ich ihn natürlich noch nicht“, sagt Mandy. Einen Freund, der jetzt aufgrund der sexy Aufnahmen geschockt oder erfreut ist, hat sie nicht. Zumindest ihre Eltern sind beeindruckt. „Die finden es toll und freuen sich für mich. Auch von den Kollegen bekomme ich nur positive Reaktionen.“ Eine Model-Laufbahn könnte sich Mandy darum durchaus vorstellen. „Ich arbeite schon ab und zu bei Promotions und würde das gern ausbauen“, sagt sie. Zu sehen sind die „Hot Shots“ bei myvideo.de, im Spätprogramm von 9Live und im Pro-Sieben-Magazin taff.
Großes Foto: Carlos Jimenez / FHM Juli 2008 (Mehr Fotos auf FHM).
Foto Mandy Lindenau: Daniel Große
Erschien am 10. Juni 2008 in der Leipziger Volkszeitung.
07. 06. 2008 10:01
Taucha. Sie hätte das nicht tun müssen. Aber sie wollte es, das merkte man Renate Lindemeyer an. Am Dienstagabend erzählte sie auf Einladung des Kunst- und Kulturvereins Taucha (KuKuTa) vom rasanten Aufstieg und dem schleichenden Fall jenes Unternehmens, das sie kurz nach der Wende mit aufgebaut hatte: Lintec.
„Nobody knows you, when you’re down and out“ – der Klassiker aus den 30er Jahren von Bessie Smith, den die Band Spätlese zu Beginn der „Blauen Stunde“ im Café Esprit zum Besten gab, war passend. „Keiner kennt Dich, wenn Du pleite bist“ heißt der Titel übersetzt. Pleite ist sie allerdings nicht, auch wenn das viele nach der Insolvenz des einstigen Börsenstars glauben. Wohl auch darum berichtete Renate Lindemeyer dem Publikum im Gespräch mit Moderator Roman Knoblauch erstaunlich locker und unterhaltsam von ihrem gelebten Traum. Ein Traum, den sie vor allem ihrem Mann Hans Dieter Lindemeyer zu verdanken hat, der „im Kopf mindestens ein halbes Jahr voraus war und Dinge erahnt hat“, wie die heute 52-jährige sagte. „Diese Gabe ist beneidenswert, dafür habe ich ihn immer bewundert.“
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05. 06. 2008 09:44
Seit über einem Jahr nutze ich begeistert mite, ein kleines Zeiterfassungstool, das mir vor allem dann hilft, wenn ich für Agenturen Projekte realisiere und dort nach Zeit abrechne. Jetzt lese ich im Blog der beiden Macher Julia und Sebastian, dass sie den Schritt wagen, mite in eine eigene Firma zu verlagern. Yolk soll sie heißen. Ich wünsche viel Glück damit und sage Danke für die bisherige Arbeit. Kleine Spende per PayPal ist vorhin raus.
02. 06. 2008 22:33
Tusch bitte! Ich bin ja mehr als begeistert – PSR hat es wirklich geschafft, die unterschiedlich schlimmen Hintergründe der Moderatorenfotos zu vereinheitlichen. Auf das dominierende Grün inklusive Warnbaken-Schwarz-Gelb. Geht doch.
Derweil rätselt man in den radioforen, ob und wann Rob Szymoniak ins Radiozentrum kommt. Und ob er dabei womöglich Steffen Lukas vom Pult schubst. Und nein, ich bin nicht der Eintragseröffner. Auch wenn da Taucha steht. Ich heiße anders. Und bin schon viel länger dabei. Erlaubt sich wohl einer einen Scherz mit mir, wa?
02. 06. 2008 10:44
Staatsminister Michael Sagurna wurde deutlich: Das bunte Trallala im Radio nehme überhand – und zwar auf Privat- wie auf öffentlich-rechtlicher Seite. Trotzdem, so sei er sicher, würde das Wort wieder stärker zum Tragen kommen, gerade bei den Privatsendern.
Eine Hoffnung mit Fakten. Denn beim Rundfunkpreis Mitteldeutschland der privaten Radiostationen, den Friederike Lippold (Energy Sachsen) moderierte, wurden in diesem Jahr 31 Beiträge mehr eingereicht als 2007. Von 17 Hörfunkveranstaltern kamen insgesamt 86 Arbeiten.
Freuen konnten sich über Preise Macher der sächsischen StadtradioKette und von Radio PSR. In der Kategorie „Bester Beitrag“ punktete Volontärin Anja Gorille mit einem auf den Stadtradios (u. a. Radio Dresden, Leipzig) gesendeten Beitrag über „Eingewanderte Wörter“. Die Jury würdigte die originelle Idee, die ambitionierte Recherche und das journalistische Handwerk. Der Beitrag zeige, dass auch Wissenschaftsthemen im Privatradio gut aufgehoben seien. Das Ehepaar Kristin und André Hardt, die auf der Stadtradiokette „André und die Morgenmädels“ bestreiten, siegten in der Kategorie „Beste Moderation“. Mit ihrem Gespräch zu einer Protestaktion von sächsischen Bürgermeistern, die im Kampf gegen rechte Gewalt eine Straße blockierten, hätte das Morgenteam ein schwieriges Thema aufgegriffen, das durch flüssige Unterhaltung und intelligente Äußerungen gemeistert wurde. Bereits vor zwei Jahren war das Team Sieger in dieser Kategorie, damals mit dem Wettertalk.
Aufmerksamkeit erlangte auch apollo radio, das Gemeinschaftsprojekt aller sächsischen Privatradios. Moderatorin Sigrund Rottstädt und Redakteur Stephan Nobis erhielten den Preis für den besten Werbespot: „Hören statt lesen“, Werbung für die vom Sender vertriebenen Hörspiele. 15 Arbeiten wurden in der Werbespot-Rubrik eingereicht, 2007 waren es nur sechs. Der Sonderpreis zum Klimawandel ging an Friederike Ursprung von Radio PSR, ebenso der Länderpreis Sachsen. Ausgezeichnet wurde dabei ein Beitrag von Katja Bomeier zur großen Städtetour „15 Orte – 15 Jahre Radio PSR“.
Erschien am 2. Juni 2008 in der Leipziger Volkszeitung.
02. 06. 2008 09:57
Grad ein sehr nettes Gespräch mit der EPlus-Kundenbetreuung gehabt. Die Dame war völlig locker und begrüßte mich mit einem schwungvollen “Guuuten Mooorgen, Herr Groooooße!”. Als ich Sie fragte, ob sie Montags immer so locker wäre meinte sie, sie würde die Woche nach dem Robinson-Prinzip angehen: Sie wartet auf Freitag. Und derweil sei sie halt so, wie sie ist. Solche Sprüche kennt man als Freiberufler ja gar nicht. Mir ists prinzipiell egal, welcher Tag ist. Und wenn die Woche schnell vorbeigeht, ist das eher ein Graus als als Segen.
Grund meines Anrufs war mein K750i, das lustige Dinge tut seit heute Morgen: Nichterkennung der SIM, Dauervibration des Akkus, plötzliches Ausschalten, alleiniges Anschalten, scrollen im Menü, obwohl niemand eine Taste drückt und sowas. Direkt ein schickes neues W890i bestellt, weil die Garantie von dem hier abgelaufen war. Kommt in vier Tagen. Womit wir wieder bei Freitag wären. So lange muss ich mich mit nem ollen Nokia 6111 behelfen. Widerlich. Suche nur grad, wo die SIM einzusetzen war…