von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
31. 07. 2008 11:44
Sterben ist kein Problem, Du bist dann ein Geist und kannst wieder lebendig werden. Nur Deine Rüstung verringert sich um 10.
René Meyer diese Nacht zu mir im Gruppenchat von WoW, als er mir das Spiel erklärte und mich ein fieses Tier von hinten angefallen hatte.
28. 07. 2008 13:16

Schkeuditz. Manch vermeintlicher Superstar schreibt bereits vor seinem 30. Geburtstag die eigene Biographie nieder. Herbert Köfer tat dies erst mit 87 Jahren. „Nie war es so verrückt wie immer“ lautet der Titel des Buches. Ein Buch, das nach seinem Erscheinen für einigen Wirbel in den Medien sorgte. „Die Journalisten pickten sich einen Satz heraus, nämlich den, dass ich gern ein DDR-Bürger war“, erklärte der Schauspieler am Freitag bei einer Lesung am Flughafen.
Auf die Äußerung folgten im Frühjahr Verurteilungen, Köfer sollte sich erklären. „Ich glaube aber, dass ich das nicht muss. Es gibt viele Leute, die der Meinung sind, dieser Satz sei berechtigt. Ich habe 40 Jahre in dem Land gelebt und schäme mich nicht dafür“, sagte er und erntete von den etwa 35 Zuhörern Applaus. Aufgrund des medialen Interesses um diese Äußerung begann Herbert Köfer seine Lesung nicht am Anfang des Buches, sondern eben an dieser besagten Stelle. „Wenn gesagt wird, die DDR war ein Unrechtsstaat, werde ich immer darauf entgegnen: Die DDR war ein Staat, in dem auch Unrecht geschah. Ich will die DDR nicht zurück haben. Ich will mich aber gern an die positiven Dinge zurück erinnern dürfen“, las der achtmalige Fernsehliebling vor.
Köfer bezeichnet sich in seinem Buch als „heiteren Friedolin und ernsthaften Schauspieler.“ Und auch ein Narr sei er. „Narren machen Menschen glücklich, es sei denn, sie sind Politiker“, zitierte er. So hat seine Biographie durchaus auch humorvolle Passagen zu bieten. Unter anderem verrät der Berliner, dass er mit dem Hinterteil zur Welt kam. „Die Hebamme fühlte sich deshalb zur philosophischen Äußerung hingezogen, ich wolle so der Welt zeigen, was ich von ihr halte“, scherzte er.
Herbert Köfer las auch vor, wie er zum Schauspiel kam: Durch Schwänzen eines Ausbildungstages. Stattdessen nahm er an einer Schauspielprüfung teil. Worauf es abends eine Ohrfeige setzte, ausgeteilt von Köfers Mutter, die ihn bis dato nie schlug. Später erlaubten seine Eltern aber den gänzlich anderen Berufsweg. Heute blicke er „mit souveräner Gelassenheit“ auf sein Leben zurück. „Es war, wie es war.“ Natürlich mache er sich mit 87 Jahren auch Gedanken über den Tod. „Ich würde liebend gern schon jetzt den Nachruf auf mich lesen“, sinnierte er.
Ans Aufhören denkt er aber noch nicht, das berühmte Altenteil, auf das sich viele zurückziehen, kenne er nicht einmal. Demnächst steht er wieder auf der Theaterbühne und spielt bei den Jedermann-Festspielen im Berliner Dom den armen Nachbarn. Auch ein erneutes Auftreten im Fernsehen schloss er nicht aus. Eine Ankündigung, die seine Zuhörer mit Wohlwollen aufnahmen.
Köfer, der „Rentner, der niemals Zeit hat“, übernachtete nach der Lesung im Globana-Airport-Hotel. „Der Krach stört uns nicht, wir wohnen in Berlin und sind einiges gewöhnt“, so seine Frau Heike, die ihn begleitete. Am Sonnabend ging es zu einer Lesung nach Beelitz, ab heute will er weiter an seinen Theatertexten lernen.
Erschien am 28. Juli 2008 in der Leipziger Volkszeitung.
28. 07. 2008 13:14
Taucha. „Einen besseren Tag hätten wir uns nicht aussuchen können“, freute sich Heike Meyer vom Tauchaer Badverein beim gestrigen Seeräuberfest im Parthebad. Nachdem vor einer Woche den Organisatoren das Wetter mächtig in die Quere kam, wurde die Veranstaltung nun nachgeholt. Gedacht war das Fest natürlich für die Kinder, als Ausgleich dafür, dass ihre Eltern am Sonnabend vor zwei Wochen bei der Karibischen Nacht ihren Spaß hatten. Organisiert haben die verschiedenen Spiele- und Wettkämpfe die Jugendlichen des Badvereins und deren Freunde.
Maßgeblich beteiligt waren Heike Meyers Tochter Varinia und deren Freund René Schulze. (more…)
25. 07. 2008 12:07

Die Games Convention wirft ihre Schatten voraus – vorerst aber nur im Internet. Denn vor wenigen Tagen startete die Leipziger Messe ein Online-TV. Neben Nachrichten zur Branche treten dort auch Manja Peschel und Rico Drochner in Erscheinung. Beide wurden im vergangenen Jahr im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt und durften in kurzen Videos von den Vorbereitungen und der Spielemesse selbst berichten. Und auch in diesem Jahr sind sie wieder dabei. Vollendete Spielernaturen sind die Studenten aber nicht. „Ich bin gern draußen, mache Speedminton, eine schnelle Variante des Badminton“, so die 24-Jährige Manja. Auch Rico ist sportlich aktiv. „Ich jogge beispielsweise“, sagt der 22-Jährige und bedauert, dass er während seines Medienwirtschaftsstudiums kaum noch Zeit für Computer-Games hat. „Aber wenn ich mal die Gelegenheit habe, dann vor allem Autorennen, Shooter und Strategiespiele.“ Manja ist eher die Aufbau- und Simulationsspielerin. „Die Sims und die Anno-Reihe machen mir Spaß.“ Mindestens einmal wöchentlich gibt es eine neue Folge ihrer Erlebnisse im Internet zu sehen. Unter anderem suchen sich die beiden weibliche und männliche Begleiter, mähen den Messe-Rasen oder verkleiden sich als Moorhühner. „Mehr dürfen wir aber nicht verraten“, sagt Manja. Zu sehen gibt’s das Duo auf www.gc-germany.tv oder im offiziellen Weblog auf www.gc-blog.de.
Erschien am 24. Juli 2008 in der Leipziger Volkszeitung.
19. 07. 2008 23:17
Hingehen! Mehr sag ich dazu nicht.
17. 07. 2008 20:54
Die Website des MDR ist abermals down. Jetzt sind es laut Seitentitel Wartungsarbeiten. Natürlich. Auf der Website ist derzeit zu lesen:
MDR.DE – Dokument kann nicht übertragen werdenLiebe Nutzerin, lieber Nutzer von MDR.DE,
leider kann die angeforderte Seite derzeit nicht übermittelt werden.Das kann verschiedene Ursachen haben:
* Unser Angebot ist im Moment durch eine hohe Zahl von Zugriffen überlastet. * Aufgrund technischer Probleme können momentan keine Seiten übermittelt werden.Haben Sie bitte Verständnis und versuchen Sie es in einigen Minuten erneut.
Ihr MDR.DE-Team
Diesmal ist auch die Website des Radiosenders JUMP betroffen. Liebe öffentlich-rechtlichen Kollegen: Es wird lächerlich, sehr sogar. Bitte nehmt endlich einen großen Batzen des Geldes, das ihr monatlich für’s Nichtstun bekommt, und beauftragt Leute, die sich mit Servertechnik auskennen. Oder tut ihr dies vielleicht sogar in diesem Moment? So ein Funke Resthoffnung besteht ja noch…
Update 21.20 Uhr Okay, scheint nur mal wieder ein Schluckauf gewesen zu sein. Erst kam mdr.de wieder, dann auch jumpradio.de.
17. 07. 2008 15:49
“Hallo, Frau hastenichgesehen von der Wirtschaftsumfrage hier. Wir führen derzeit eine Befragung bei Arbeitnehmern…”
“Bitte wer ist da?”
“hastenichgesehen von der Wirtschaftsumfrage. Es geht darum, wir führen derzeit….”
“Ich hab’s immer noch nicht verstanden, wie ist Ihr Name?”
tuut..tuut..tuuut
Schade, dass mich die Anruferin gerade nicht aufklären wollte, wer sie eigentlich ist und für wen sie wirklich anruft. Also ein bisschen mehr Durchhaltevermögen sollte man den Agents doch eigentlich zutrauen, oder? Um’s also kurz zu machen: Derzeit führt irgendein Unternehmen eine angebliche Wirtschaftsumfrage durch. Am Ende kommt sicher irgendein Finanzoptimierer etc. dabei heraus.
Dass die Typen es nie lernen….
16. 07. 2008 22:19
Nun hoffe ich natürlich, dass mit dieser Website nicht das gleiche passiert, wie mit der MDR-Website, über die ich in diesem Text hier geschrieben habe und den heise.de seit 19.20 Uhr verlinkt.
Update 22.35 Uhr: Es scheint, als lahmt mdr.de bereits wieder. Das hängt doch nicht etwa mit der Verlinkung durch heise.de zusammen? Sollten die MDR-Server wirklich derart anfällig sein?
12. 07. 2008 12:36
Ritman aka Martin hat es wahrgemacht. Er hat mir eine Karte geschickt. Aus Tralien.
Nein, im Ernst: Martin ist derzeit im Land meiner Träume – und ich beneide ihn sehr. Danke für die Karte, auch wenn nicht viel draufstand. Allein die gestrichelt eingezeichnete Route, die er dort unten absolviert, reicht mir, um mir vorzustellen, wie schön es dort ist. Und es gibt ja noch seine Blogeinträge, in denen er uns zeigt, was er dort erlebt. Und Zeit zum Nachdenken hat Martin offenbar auch.

Viel Spaß noch, Martin! Und leg mal eine Australien-Kategorie an oder verrat mir die Tags, damit man ordentlich auf Deine Einträge verlinken kann.
12. 07. 2008 11:53
Sehr netter Kurzfilm zu Sinn oder Unsinn der Videoüberwachung. Möge sich jeder selbst ein Urteil bilden.
Blind spot – Animation Gobelins from tiry_73 on Vimeo.