GROSSE WORTE

von Daniel Große, freier Journalist Leipzig

Archive for October, 2008

Umzug fast geschafft

Nach den Merkwürdigkeiten, die bei HostEurope in der vergangenen Zeit auftraten, habe ich mich vor einigen Wochen dazu entschlossen, all meine Domains, einige Auftragsarbeiten und den Webspace dafür bei ALL-INKL hosten zu lassen und HostEurope adé zu sagen – so schön die Anfangszeit auch war. Bei ALL-INKL habe ich jetzt einen Reseller-Vertrag, der es mir ermöglicht, Kundendomains zu verwalten und wie ein Hoster aufzutreten. Ein ganz kleiner.
Nachdem ich nun sämtliche Kunden-, Projekt- und Weiterleitungsdomains umgezogen habe (24 an der Zahl), ist in dieser Woche dieses Blog hier dran, inklusive seiner Domains danielgrosse.de und .com. Es kann also zu kurzzeitigen Ausfällen des Blogs kommen, eventuell bin ich auch für einen halben Tag nicht auf den gewohnten Mailadressen erreichbar. Was das Blog betrifft, so werde ich aber vor dem Umzug eine Umbiegung auf eine andere Domain versuchen – so dürfte man den Umzug nicht bemerken. Also: Stay tuned, wir sehen uns wieder. ;-)

Ein WordPress-Blog umzuziehen, ist im Übrigen gar nicht schwer. Wer sich dafür interessiert, sollte mal hier nachschauen.

Klassentreffen ohne Nasenbluten

Als ich noch in der Schule war, hatte ich dort einen ganz speziellen “Freund”. Dirk hieß er und ich konnte ihn nicht leiden. Was auf Gegenseitigkeit beruhte. Den Grund dafür kennen wir beide wohl nicht. Jedenfalls kam es auf der Hofpause oder nach der Schule öfter vor, dass wir uns rauften – bis hin zum Nasenbluten. Pro Woche gab es zwei, drei Einträge ins Hausaufgabenheft für jeden von uns. Was ein Spaß für uns und unsere Eltern. :lol:

Am Sonnabend hatten wir Klassentreffen. Und was soll ich sagen – der Typ von damals ist ein angenehmer Zeitgenosse geworden. :mrgreen: Wir haben uns prächtig unterhalten, mit den anderen aus der Klasse natürlich auch. War ein wirklich sehr lustiger Abend mit vielen Erinnerungen. Und natürlich saß ich neben meiner “Sandkastenfreundin” Katrin. Die, wie alle anderen Mädels aus der Klasse, eine sehr hübsche Frau geworden ist. Schön war es, zu sehen, dass aus jedem etwas geworden ist. Viele haben Kinder, sogar schon ein Haus und stehen beruflich mitten im Leben.

Übrigens war ich sehr positiv überrascht, wie relativ schnell die Planung und Organisation ging. Im Januar habe ich mit zwei Schulkameraden aktiv begonnen, die ersten Kontakte zu knüpfen. Im Februar gingen wir durch unseren alten Stadtteil Mockau, bereits wenige Wochen später hatten wir schon recht viele Mitschüler gefunden. Kommuniziert haben wir (auch) über eine Google-Mailingliste. Ein kleines Blog zum Treffen gibt’s auch. Gesiegt haben am Ende aber doch die gute alte SMS und der direkte Anruf. Was aber auch okay ist, muss ja nicht alles zwonullig ablaufen. :-)

Kleines Glück für DRK Wurzen

Wer Lotto spielt, hilft damit nicht nur seinen Glück auf die Sprünge, sondern unterstützt auch Vereine und gemeinnützige Institutionen. Beispielsweise die Jugendhilfe des DRK Wurzen. Diese bekam jetzt einen VW Multivan, bezahlt durch Einnahmen aus der Glücksspirale. Für das aktuelle Kundenmagazin von Sachsenlotto habe ich einen kurzen Text verfasst und Fotos gemacht. Mehr gibt’s hier.

Hasencontent

Nabaztag

Eigentlich wollte ich Euch ja jetzt und hier von meinem neuen Spielzeug erzählen, dem Nabaztag. Der kleine Knuddelhase sagt das Wetter, liest Newsfeeds, Twitternachrichten, Podcasts und vieles mehr vor und ist ein wunderbares Gadget. Zumindest sollte er das sein. Denn seit einer Stunde unterhalte ich mich nicht mit dem Tier, sondern suche immer wieder die Hilfeseiten auf. Das Ding mag sich nicht mit meinem W-LAN verbinden – trotz mehrfacher unterschiedlicher Versuche. Eine Hilfe schreiende Mail an Kai Maack von Violet ist bereits abgeschickt. Mal sehen. :-)

Aber niedlich isser.

Aktionen gegen Sucht – BZgA in Mittelschule

Taucha. Wenn es um Suchtberatung geht, ist Tauchas Mittelschule seit Jahren engagiert. 2007 gewann eine achte Klasse beispielsweise den bundesweiten Antiraucher-Wettbewerb „Be smart – don’t start“. Ebenfalls um Prävention geht es seit gestern beim Besuch der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Die hat ihren Mitmachparcours „Klarsicht“ aufgestellt.
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Ich weiß nicht so genau, für wen ich eigentlich anrufe

Okay, obigen Satz hat die Dame, die hier grad anrief, nicht gesagt. Aber gemeint. Sie rufe vom “Institut für aktuelle Wirtschaftsthemen” aus Dresden an. Und hätte da mal ein paar Fragen an Arbeitnehmer und Autofahrer, ob ich mal zwei Minuten Zeit hätte. Auf meine Frage, was denn mit den Daten passiere und was das für ein Institut sei, bzw. wer wirklich dahinter stecke, wiederholte sie nur den Namen dieses ominösen Institutes und meinte, mehr könne sie nicht dazu sagen. “Weil Sie es nicht wissen, oder weil Sie es nicht sagen dürfen?”, frug ich. “Weil ich es nicht weiß”, antwortete sie. Sie weiß also gar nicht, für wen sie eigentlich Befragungen durchführt und was dann mit den Daten geschieht. So viel Ahnungslosigkeit im Job ist schon grob fahrlässig, finde ich.

Auf Diskussionen oder noch mehr Fragen hatte sie aber keine Lust, weil sie noch “eine lange Liste vor sich hätte”. Gut, und ich hab auch zu tun – das ist das schöne an Telefongesprächen: Man kann sie beenden, wann man will. Viel Erfolg weiterhin.

Heute schon ‘ne Datenbank gefrühstückt?

Genios ist den Medienmachern unter meinen Lesern sicher ein Begriff. Auf seinen Websites bietet das Unternehmen Datenbanken zu unterschiedlichen Themen. Unter anderem Textarchive von Zeitungen und Magazinen sowie Handelsregisterauszüge, Jahresabschlüsse von Unternehmen und solches Zeug. Und offenbar ist Genios nun auch unter die Gastronomen gegangen. Denn im Rahmen der Frankfurter Buchmesse veranstaltet Genios das so genannte Datenbankfrühstück. Hm… ob das wohl schmeckt?

Fußball? Och nö…

Der FC Sachsen Leipzig schaut sich derzeit nach Sponsoren um. Über Cold-Calls. Wie eben, als ein Herr Friedrich nach dem Geschäftsführer fragte. Weil ich keinen habe, sagte ich ihm, ich sei Freiberufler, worauf er mir sogleich sein Anliegen vortrug. Sponsoren würden gesucht, beide Seiten hätten was von dem Engagement. Das sei aber nichts für mich, denn Fußball würde mich nicht die Bohne interessieren und es gäbe andere Projekte, bei denen man die Jugendarbeit unterstützen könne, entgegnete ich ihm. Fand er schade und meinte, ich würde dann ja auch auf der Website verlinkt. Ich darf mich dann also hier einreihen, wenn ich genügend Geld mitbringe. Och nö, danke.

Immerhin: Der FC Sachsen, oder das von ihm beauftragte Unternehmen, rief nicht mit unterdrückter Nummer, sondern von einer 0800er an. Zurückrufen kann man trotzdem nicht, bzw. es geht keiner ran. Wollte gern mal wissen, welches Callcenter das macht. Gibt es eigentlich eine Suchmaschine für 0800er-Nummern? Die Bundesnetzagentur listet leider nur 0800er Nummern, die noch zu haben sind. Merkwürdig in diesem Zusammenhang übrigens, dass die Website der Bundesnetzagentur nur mit www zu erreichen ist, ohne nicht. Das sollte doch für eine solche Bundesbehörde hinzukriegen sein, das sind nur wenige Klicks.

Braumeister Möllers missglückter Selbstmordversuch


Taucha. Am Sonnabend begann eine neue Veranstaltungsreihe des Tauchaer Kunst- und Kulturvereins (Kukuta): eine Nachtwächtertour mit Jürgen Ullrich. Dieser hatte bereits zur KulTour im Mai den Nachtwächter gegeben und auf einem Rundgang allerlei Wissenswertes aus der Geschichte der Parthestadt erzählt. So ging es in anderthalb Stunden auf eine interessante, teils amüsante Reise durch den inneren Stadtkern.

Es hat schon etwas Komisches, wenn ein kräftiger Mann im grünen Umhang und mit Laterne in der Hand zu einer kleinen Tröte greift, in diese bläst und einen Ton entstehen lässt, der klingt wie aus einem Disney-Comic. Doch das gellende Tuten vor der Sparkasse sollte den 43 Teilnehmern signalisieren, dass die Nachtwächtertour startet. Viermal jährlich soll diese ab 2009 stattfinden. Zu Beginn der letzten Tour in diesem Jahr stellte sich Jürgen Ullrich als Johann Christoph Meißner vor. Der war einst tatsächlich Tauchas Nachtwächter und hatte als wichtigste Aufgabe, das Licht in den Häusern zu löschen, um die Stadt so vor Bränden zu bewahren. „Viele Leute ließen vor allem im Winter Kerzen und Öllampen brennen oder hielten die Glut im Küchenofen über Nacht. Bei den Holzhäusern im Mittelalter sehr riskant“, so Meißner alias Ullrich.
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Lego mit Unfalldeutsch

Tatütata! Kann bitte jemand Lego schöne deutsche Wörter beibringen? Beispielsweise “Sonderangebot” oder “Aktionspreis”? “Tatütatoll-Preis jedenfalls klingt wie ein Sprachunfall. Gute Besserung!


gesehen auf der modell-hobby-spiel


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Dies ist das Weblog von Daniel Große. Ich bin freier Journalist in Leipzig und veröffentliche hier ausgewählte Referenzen sowie private und berufliche Ansichten und Ereignisse. Außerdem übe ich Kritik an Online-, Print-, TV- und Rundfunkmedien oder mache mich schamlos über missglückte Pressemitteilungen und eigenartige Unternehmens-PR lustig. Das klingt nach dem, was es ist: ein unterhaltsames Blog mit breitem Themenspektrum ohne irgendeine Spezialisierung.
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