Große Worte

von Daniel Große, freier Journalist Leipzig

Archive for November, 2008

Gerüchte, Übertreibungen, Falschmeldungen

Ich muss diese Geschichte hier mal etwas erweitern. Aber zuerst zum Anfang: Am Sonntag vermeldete die Financial Times, führende europäische Videospielunternehmen würden eine neue Branchenmesse befürworten. Autor Arndt Ohler schreibt:

Die beiden rivalisierenden Videospielemessen in Leipzig und Köln könnten bald weitere Konkurrenz bekommen. Nach FTD-Informationen befürworten führende europäische Videospielunternehmen ein Konzept für eine stark auf ganz Europa ausgerichtete Leistungsschau.

“Es gibt solche Bestrebungen”, bestätigte ein europäischer Topmanager. “Das Thema wird jetzt vom europäischen Verband aufgegriffen”, so der Manager unter Verweis auf die Interactive Software Federation of Europe mit Sitz in Brüssel. Allerdings sei eine derartige Veranstaltung frühestens im Jahr 2010 denkbar.

Der Rest des Artikels sind bekannte Fakten – und damit endet auch die eigentliche Neuigkeit. Ohler beruft sich auf den Informantenschutz, was sein gutes Recht ist und bestätigte auf meine telefonische Nachfrage den Fakt.

Nach dieser Meldung rumpelte es gewaltig in der Medienszene, das große Rauschen setzte ein. Viele schrieben ab, ohne selbst zu recherchieren. Wie schon bei Medienrauschen beschrieben, rief ich im Auftrag von saxxess.com bei der Interactive Software Federation of Europe in Brüssel an. Dort sagte mir Jürgen Bänsch:

“Wir haben noch nie eine Videospielmesse organisiert und werden das wohl auch in zehn Jahren nicht tun. Es gibt hier nur drei Top-Manager, einer davon bin ich, und wir können uns nicht erklären, wie solch eine Meldung zustande kommt. Natürlich diskutieren wir immer wieder neue Ideen. Bislang gibt es in dieser Hinsicht aber weder Ansätze noch Planungen. Der Bericht ist reine Spekulation.”

Natürlich ist dies kein Beweis dafür, dass die FTD-Meldung falsch ist – immerhin gibt es gerade bei solchen Vereinen und Verbänden immer Leute, die mehr wissen als die anderen. Allerdings hätte jeder Journalist sehr leicht eben dieses Zitat bekommen können, um seine Geschichte über die dritte Videospielmesse anzureichern.

Stattdessen wurde kopiert nur zitiert. Spiegel Online tat dies beispielsweise. Oder golem.de, wo man immerhin scheibchenweise Updates nachlieferte und sich bei den beiden deutschen Verbänden BIU und G.A.M.E. umhörte. Auch bei heise waren offensichtlich die Telefone kaputt.
Ganz schlimm einige Spielewebsites. Giga.de beschränkte die Meldung auf wenige Sätze, forderte aber sogleich Meinungen ab.
Gameports hat die Sache komplett nicht verstanden und schreibt Unsinn:

Die “Interactive Software Federation of Europe” plant angeblich nun sogar eine dritte Spielemesse, die ebenfalls in Deutschland stattfinden soll.
Das berichtet die “Financial Times Deutschland” (FTD) in ihrer Online-Ausgabe unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Funktionär eines europäischen Spieleherstellers.

Woher Gameports die Info hat, die Messe solle in Deutschland stattfinden, wissen wohl nur die dortigen Kollegen. Vielleicht war ja noch Satz im Kaffee.
Gameswelt.de übertreibt maßlos und schreibt von einer “riesigen” Spielemesse und setzt das Adjektiv in Anführungszeichen – grad so, als sei dies ein Zitat von irgend jemandem.Im Text ist dann auch von einer “Mega-Messe” die Rede.

Den Vogel schießt aber it-business.de ab. So schreibt Kollegin Heidi Schuster nicht nur, dass es bereits ein Konzept gebe, sondern zitiert auch nicht näher genannte “Medienberichte”, die besagen würden, die neue Messe würde nur den Handel und Journalisten adressieren. Woher sie ihre Weisheit nimmt, bleibt ihr Geheimnis.
Dann wird es komplett abstrus:

Die Games Convention in Leipzig war bisher die einzige Spielemesse in Deutschland. Seit ihrer Gründung wurden unter anderem die US-Spielemesse Electronic Entertainment Expo (E3) eingestellt als auch die europäische Spielemesse ECTS, dem Mittelpunkt der London Gamesweek, die unter anderem auch die Entwicklerkonferenz Game Developers Conference Europe sowie Sonys Verbraucherveranstaltung PlayStation Experience umfasste.

Das Ende der ECTS quasi indirekt auf die Etablierung der GC zu schieben, mag schmeichelhaft sein für die Leipziger Messe, allerdings dürften eher Streitigkeiten im eigenen Land die Folge gewesen sein.
Und was Heidi Schuster dazu bewogen hat, eine Falschmeldung über das Ende der E3 nach Jahren nochmal zu verbreiten, wüsste ich gern. Die E3 ist nicht tot, wenngleich sie sich auch über die Jahre gewandelt hat. Als tot kann man höchstens das einstige Konzept bezeichnen.

Außerdem scheint Kollegin Schuster ein Problem mit ihrem Kalender zu haben. Über die etablierte Games Convention in Leipzig und Branchenneuling Gamescom in Köln schreibt sie:

Jetzt buhlen die beiden Veranstaltungsorte um Aussteller und Besucher, da Leipzig die Messe Games Convention unter eigener Regie fortführen will und Köln die Gamescom im Sommer 2009 veranstaltet. Beide Messen finden zudem fast zeitgleich statt.

“Fast zeitgleich”? Zur Erinnerung: Die GC in Leipzig findet vom 19. bis 23. August statt – und die Gamescom in Köln vom 19. bis 23. August. Na, merken Sie was?

Ehrlich gesagt – die schludrige und gedankenlose Arbeitsweise einiger Kollegen beunruhigt mich mehr als der Fakt, dass durch die Streitigkeiten zwischen Leipzig und Köln wirklich noch eine dritte Messe kommen könnte. Anhaltspunkte dafür gibt es bislang nur wenige.

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  • Anwohner rufen Polizei und ziehen in Laube

    Taucha. Der nächtliche Lärm, den Bauarbeiter am Bahnübergang Graßdorfer Straße in der Nacht von Freitag auf Sonnabend verursachten, beschäftigt weiter die Gemüter. Wie gestern bekannt wurde, rückten am Sonnabendmorgen doch noch Beamte des Polizeirevieres Taucha aus, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu machen. Vorausgegangen war der Anruf einer Anwohnerin, die eine halbe Stunde lang schilderte, dass sie aufgrund des Kraches nicht schlafen könne. „Ja, wir waren dort und haben die Dinge geprüft“, bestätigte gestern Revierleiter Klaus Konopka. Allerdings waren den Polizisten die Hände gebunden, denn alle nötigen Genehmigungen lagen vor. „Wir haben dann nur darauf hingewiesen, lärmintensive Arbeiten auf ein Minimum zu beschränken“, so Konopka.

    Auch Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) erreichten die Anwohnerproteste. „Ich habe zugesichert, dass ich mich kundig mache über den Sachverhalt und sehe, was ich tun kann. Leider habe ich am Ende nichts ausrichten können. Fakt ist, dass die Arbeiten durchgeführt werden müssen und sie aufgrund der Technik Lärm verursachen. Natürlich muss man an die ausführenden Firmen appellieren, ihre Arbeiten so zu organisieren, dass man nicht gerade nachts das lauteste Gerät benutzt“, erklärt das Stadtoberhaupt.

    Wie viel Krach Anwohner vor ihrer eigenen Haustür ertragen müssen, ist gesetzlich nicht klar geregelt. Wie Johannes Herhold, Referent für Lärmschutz am Sächsischen Landesamt für Umwelt und Geologie ausführte, gebe es zwar ein Bundesimmissionsschutzgesetz. „Allerdings ist dort nirgends ein Dezibel-Wert definiert. Dafür stehen in der Verwaltungsvorschrift solche Werte, allerdings mit der Ausnahme, das im Einzelfall zu prüfen ist, inwieweit man von diesem Wert doch abweichen darf. Lediglich für den Neubau einer Strecke, sei es Straße oder Schiene, gibt es endgültige Grenzwerte“, führt Herhold aus. Im vorliegenden Falle sei die Sachlage ohnehin kompliziert, da sich die Deutsche Bahn nicht durch Verwaltungsvorschriften einer Landesbehörde kontrollieren lässt. Die nächste zuständige Behörde sei das Eisenbahnbundesamt.

    Was bleibt ist wohl nur die Empfehlung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft. Dieses schreibt zum Thema Lärm auf ihrer Internetseite: „Gelassenheit hilft Nerven schonen! Als Lärmbetroffener immer daran denken, dass Lärm nur zu einem Teil durch die Lautstärke des Störgeräusches verursacht wird. Ebenso wichtig ist die persönliche Einstellung zur Geräuschquelle. Daher sollten Sie bei kurzzeitigen Lärmereignissen versuchen, die Ruhe zu bewahren.“

    Ein Anwohner soll nach Aussagen von Nachbarn am Wochenende schon sein ganz persönliches Fazit aus der Ruhestörung gezogen haben: Er fuhr zum Schlafen in seine Gartenlaube.

    Erschien am 11. November 2008 in der Leipziger Volkszeitung.

    Bauarbeiten stören Wochenend-Nachtruhe

    Taucha. Die Bauarbeiten der Deutschen Bahn auf der Zugstrecke Taucha-Jesewitz rufen die Anwohner auf den Plan. In der Nacht von Freitag zu Sonnabend schreckten einige Bewohner der Graßdorfer Straße 18 hoch – das Haus steht unmittelbar am Bahnübergang. „Kurz nach 23.30 Uhr kreischte auf einmal völlig unvermittelt der Trennschleifer. Das klang, als würde direkt neben mir jemand damit arbeiten“, berichtet Karsten Meyer. Der Fensterbauer habe durchaus Verständnis für nötige Instandhaltungen. „Das muss aber nicht damit beginnen, dass man den Leuten mitten in der Nacht solchen Lärm zumutet“, klagt er.

    Durchgeführt werden die Arbeiten unter anderem von der Leipziger Niederlassung der Heitkamp Rail GmbH. Deren Oberbauleiter Beyer, der seinen Vornamen nur mit „F“ angeben wollte, verstand die Aufregung nicht. „Das sind genehmigte Baumaßnahmen. Wir erneuern hier auf einer Strecke von 5,5 Kilometern die Gleise und das Schotterbett. Das passiert auf unkonventionelle Weise und mit schwerem Gerät, damit wir die Arbeiten in zehn Tagen schaffen, für die wir sonst zwei Monate benötigen würden“, erklärte er. Dass dabei nachts auch ein Trennschleifer zum Einsatz komme, mit dem der Beton zwischen den Gleisen aufgeschnitten wird, sei normal. Dabei berief sich Beyer auf ein Gesetz mit dem Namen „Verordnung zur Einführung der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung“. Dort sind unter Paragraph 7 Zeiten festgelegt, in denen Maschinen in Wohngebieten nicht betrieben werden dürfen, allerdings gelten diese Einschränkungen nicht für Schienenwege von Eisenbahnen des Bundes. Um des lieben Friedens willen einigte man sich vor Ort, auf das Gerät zu verzichten und die Platten mit dem Bagger zu entfernen. Eine telefonische Beschwerde des Anwohners Klaus-Dieter Heßberg beim Notruf der Polizei fruchtete nicht. „Die fühlen sich nicht zuständig, ich müsste eine einstweilige Verfügung bei Gericht einreichen“, sagt er. Auch er habe nichts gegen Bauarbeiten, allerdings habe er beim letzten Bau des Bahnüberganges erlebt, dass vor allem Nachts gebaut würde, um den Zugverkehr am Tag nicht zu stören. „Es kann einfach nicht sein, dass die Bahn hier dermaßen unsensibel agiert“. Informiert über die nächtlichen Arbeiten wurden die Anwohner nicht. „Ja, das ist ein Versäumnis, das gebe ich zu. Eigentlich hätten Aushänge an die Häuser gehört“, so Bauleiter Beyer.

    Erschien am 10. November 2008 in der Leipziger Volkszeitung.

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  • Wie PC Games Hardware manchmal an Fotos kommt

    Der Hallenser Michael Huth ist ein Freund von Retro-Computern und der entsprechenden Hardware. Der Diplom-Physiker sammelt unter anderem Original-Verpackungen alter Computer-Peripherie und arbeitet mit Retro-PCs. Seine umfangreiche Hardwaresammlung hat er auf seiner Website mit zahlreichen Fotos dokumentiert. (Die fettgedruckten Überschriften sind Links.) Soweit zu Michael Huth.

    Nun zu PC Games Hardware Online. Das Magazin begann am 22. Oktober eine Artikelserie über “Legendäre Hardware“. Am 6. November erschien Teil 2, der sich mit Prozessoren, Tastaturen und Soundkarten beschäftigt.

    Als Retro-Freak las auch Michael Huth den Artikel und schaute sich die dazugehörende Bilderstrecke an. Und stutzte, denn das abgebildete Foto der Gravis Ultrasound (GUS) kam ihm doch stark bekannt vor.
    “Als ich mir den Artikel bzw. die zugehörigen Bilder anschaute, war ich zuerst froh, dass sie die GUS mit ausgewählt haben, da sie zu ihrer Erscheinungszeit wirklich einen Meilenstein in PC Soundhardware darstellte. Aber das Bild kam mir dann doch recht bekannt vor, weil ich damals die GUS in ungünstigem Licht fotografiert habe und daher oben Lichtreflektionen sind, die das Lesen des ‘Ultrasound’ Schriftzugs schwer machen. Privat bin ich bisher nicht dazu gekommen ein besseres Bild zu machen, weil die Karte eingebaut ist. Weitere Anhaltspunkte waren, dass es sich um die Revision 3.4 handelt, die heutzutage als Retrokarte eher ungern verbaut wird, da sie im Gegensatz zur Revision 3.7 keinen Lautstärkemixer hat. Weiterhin der Aufkleber mit der Seriennummer, der ausgesprochen eindeutig ist. Nach einem kurzen Crosscheck ergab sich außerdem, dass die Großansicht des Bilds binär identisch mit dem Bild in meiner Hardware Gallery auf meiner privaten Homepage ist. Es befinden sich sogar noch die Informationen meiner Kamera inklusive Fotodatum in der Datei”, sagt Michael Huth. Eine Quellenangabe auf PC Games Hardware Online fehlt – auch wurde Michael Huth nie um Erlaubnis zur Bildverwendung gebeten, was angesichts seiner Begeisterung für das Hobby wohl das geringste Problem gewesen wäre.

    Wer die beiden Fotos auch vergleichen will: Hier die Gravis Ultrasound auf der Website der PC Games Hardware. Und hier die Soundkarte auf der Website von Michael Huth. Entsprechende Hinweise bzw. Fragen im Forum des Magazins blieben von Verlagsseite bislang unbeantwortet. Update: Am 8. November meldete sich um 18.09 Uhr PCGH-Redakteur Thilo Bayer im Forum zu Wort und bot ihm die Nennung seines Namens an. (Siehe Update am Ende des Textes). Inzwischen hat Michael Huth ebenso wie ich eine Mail an Autor Falk Jeromin und Chefredakteur Thilo Bayer mit der Bitte um Aufklärung geschrieben. Vor Montag passiert da wohl aber nichts.

    Deeplinks auf einzelne Fotos verbittet sich PC Games Hardware übrigens – ganz so, als gehörten ihr die verwendeten Fotos, die man doch bitteschön im Zusammenhang mit Werbung sehen soll.

    Damit könnte die Geschichte vorerst zu Ende sein. Könnte. Wenn es nicht Anhaltspunkte dafür gebe, dass viele der in den Bilderstrecken beider Artikel verwendeten Fotos einfach nur über die Google Bildersuche zusammengeklaut wurden.
    Beispiele gefällig?

    PC Games Hardware – Legendäre Hardware (Teil 1):
    Das Foto zum Motherboard ABIT NF7-S entstammt dieser Website. Sogar die Dateinamen sind identisch: Original / Foto auf PC Games Hardware (“Grafik anzeigen” aus dem Kontextmenü wählen). Autor des Artikels ist übrigens Chefredakteur Thilo Bayer.

    PC Games Hardware – Legendäre Hardware (Teil 2):
    Das Foto der Adlib Soundkarte entstammt der Wikipedia. Auch hier stimmen sogar die Dateinamen überein. Auf der Wikipedia ist das Foto unter eine CC Attribution ShareAlike 2.5 Lizenz gestellt. Auf PC Games Hardware fehlt jeglicher Hinweis auf die Quelle und die Lizenz.

    PC Games Hardware – Legendäre Hardware (Teil 1):
    Das Foto der Voodoo 2 (SLI) wurde von dieser Website kopiert.

    Der Fairness halber sei gesagt, dass nicht alle Stichproben zu diesem Ergebnis führten – einige Bilder scheinen wohl also wirklich dem Archiv der PC Games Hardware zu entstammen. Bedenklich ist die Praxis dennoch, sich auf diese Weise Fotos für die Bilderstrecken zu besorgen, die von Werbung eingerahmt sind und auf denen ein IVW-Zählpixel läuft.

    Auf die Erklärung beider Redakteure bin ich sehr gespannt. Michael Huth habe ich nahe gelegt, eine Rechnung wegen unerlaubter Bildverwendung an den Verlag Computec Media zu schreiben.

    Update 23:00 Uhr: Das nenn ich mal Selbstverständnis: PC Games Hardware klaut Fotos und will dem Urheber eines Fotos, nachdem sie erwischt wurden, einen Fotocredit gut schreiben. Ich wusste, dass es schlecht um PC-Magazine bestellt ist. Aber _so_ schlecht?

    Update 9.11. 12 Uhr: Mit “Fotocredit” war wohl gemeint, dass PCGH.de den Namen des Autors an das Foto schreiben will. Ich war irrtümlicherweise davon ausgegangen, es gebe auf der Website eventuell Fotos zum Download, die man per “Credits” runterladen kann.

    Update 13.11.: Inzwischen haben sich Michael Huth und der Verlag geeinigt. An den übrigen von mir bemängelten Fotos finden sich noch immer keine Quellenangaben.

    Investor errichtet Indoor-Spielplatz

    Update: Hallen-Spielplatz eröffnet später.

    Taucha. In der ehemaligen Tauchaer Industriebrache Innere Westvorstadt an der Jubischstraße wird seit einigen Wochen gebaut. Nachdem sich der Discounter Aldi und die Fast-Food-Kette Subway dort niedergelassen haben, entsteht in der letzten verbliebenen Industriehalle derzeit ein Indoor-Spielplatz. Die Eröffnung ist im Frühjahr geplant.

    indoor-spielplatz

    Hartmut Schmidt ist kein Freund großer Worte und Ankündigungen, eher ein sachlicher Mensch. Darum hält sich der Geschäftsführer der BLB GmbH aus Grimma mit Details noch zurück. „Wir planen ein Familien-Event-Center, ein kleines Spielparadies für die ganze Familie“, sagt er. Eigentlich handelt sein Unternehmen mit Beton, Kies, Schotter und Sand. „Der Wunsch, unser Unternehmen breiter aufzustellen, ist aber schon immer da. Entsprechend lange plane ich auch schon solch einen Spielplatz für Kinder und Erwachsene“, erklärt der Vater von drei Söhnen. Im Winter fand er die Halle, in der einst Bodenbearbeitungsgeräte hergestellt wurden, und war sofort beeindruckt. „Die Lage ist absolut fantastisch. Direkt vor der Tür hält die Straßenbahn, der Bahnhof ist um die Ecke, die B87 führt vorbei und die Autobahn ist quasi in Sichtweite – besser geht es kaum“, erklärt er seine Entscheidung für Taucha.
    (more…)

    Möcherweise ein Tippfehler

    Es kann sein, dass sich bei der Fehlermeldung auf der Mediathek der ARD jemand möcherweise verschriem hat. Man weiß es nicht genau.


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    Dies ist das Weblog von Daniel Große. Ich bin freier Journalist in Leipzig und veröffentliche hier ausgewählte Referenzen sowie private und berufliche Ansichten und Ereignisse. Vorrangig geht es um Online-, Print-, TV- und Rundfunkmedien, Unternehmen und das Leben an sich. Das klingt nach dem, was es ist: ein unterhaltsames Blog mit breitem Themenspektrum ohne irgendeine Spezialisierung.
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