von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
29. 01. 2009 09:57
Kurzer Hinweis: Heute ab 11 Uhr bloggen wir auf dem GC-Blog live von der Pressekonferenz zur Games Convention 2009. Es wird viel passieren…
26. 01. 2009 14:11
Warum die Altenburger Senf & Feinkost ein Blog hat, hat sich mir noch nicht komplett erschlossen – denn die tatsächlichen Möglichkeiten, die sich mit einem Blog bieten, nutzen die Senfmacher seit Jahren nicht. Außer neuen Angeboten im Shop oder wenigen Rezepten gibt es kaum wirkliche Inhalte.
Auch heute, als ich mal wieder reinschaute ins Senf-Blog, gab’s nur den Hinweis auf einen neuen Senf, allerdings einen Senf, der Barack Obama gewidmet ist und auch so heißt. Warum? Keine Ahnung. Schwarz ist er nicht, der Senf, sondern enthält lediglich schwarzen Pfeffer. Aber scharf soll er wohl sein. Ob das für Obama auch zutrifft, keine Ahnung.
Das richtig Schlimme an diesem Senf aber ist, dass er mit Deppenleerzeichen daherkommt. Denn eigentlich müsste er “Barack-Obama-Senf” heißen, wenn man sich schon unbedingt am Hype um Mister “Yes we can” beteiligen muss. Kollege, übernehmen Sie!
Update: Danke!
23. 01. 2009 16:49
Ich mag ja Mirja Bös, wirklich. Ich bedauere es sehr, dass sie bei “Die dreisten Drei” ausgestiegen ist und nun bei RTL für die Zwischendurch-Belustigung in diversen Panel-Shows verantwortlich ist. Doch auch im Internet ist Mirja aktiv.
Für Kaffee-Partner beispielsweise. Da erklärt sie in einem Video, das über Google-Ads geschaltet wird, wie toll die Automaten sind und dass man auf Knopfdruck frischen Kaffee hat, ohne durchnässte Filter anfassen zu müssen. Das Video ist, sagen wir mal, mittellustig. Was gar nicht geht, ist die Website der Kaffee-ins-Büro-bringer. Da spricht ein bestens gelaunter Mann, der offenbar am liebsten über seine eigenen nicht gerissenen Gags, seine falsche Betonung und seine schlimmen Gesten lacht. Er nennt Mirja Bös unnachahmlich, versucht es aber die ganze Zeit und erklärt nahezu jeden Button auf der Website. Bis er dann das einzig richtige tut: in die Luft schnipsen, um sich selbst auszuschalten.
Zum Lachen bitte hier entlang:
Der Kaffee-Onkel begrüßt die Besucher und Mirja und erklärt die Buttons
Der Kaffee-Onkel nennt sich selbst Kaffee-Onkel und lädt zum Klicken ein.
Der Kaffee-Onkel probiert’s auf die französische Art.
Der Kaffee-Onkel freut sich auf Post.
Ich überlege gerade ernsthaft, ob das so trashig ist, dass es fast schon wieder gut ist – oder ob mich der Wahnwitz des unlustigen Kaffee-Onkels schon ergriffen hat…
23. 01. 2009 10:06
Taucha. Kinder und Jugendliche lernen, so heißt es oft, im Spiel am schnellsten. Insofern waren die beiden Veranstaltungen am Montag im Tauchaer Geschwister-Scholl-Gymnasium ausgezeichneter Lernstoff. Doch zum Spiel kam auch harte Arbeit bei den Aktionen in der Bildungseinrichtung. Das war zum einen das Jolkafest der Russisch-Schüler, das bereits zum vierten Mal durchgeführt wurde. Und zum anderen kam als Premiere eine Schnitzeljagd der Französisch-Schüler hinzu. Quer durch Taucha führte diese, auf dem Weg mussten Fragen beantwortet werden.
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21. 01. 2009 20:34
Conficker, das ist kein Wort aus der Gossensprache, sondern ein Computerwurm. Doch nicht nur Windows-Systeme befällt der digitale Schädling, auch die Medien sind offenbar schon infiltriert. Zumindest sprechen sie von einer Bedrohung, die keiner stoppen kann, wie mein guter und alter (hehe) Kumpel “Axt” bei Galileo auf Pro Sieben gesehen hat.
Ums mal drastisch zu sagen: Mir gehen Würmer, Viren und dergleichen am Arsch vorbei. Weil ich sie nicht bemerke. Kaspersky Antivirus löscht hier sehr zuverlässig und quasi lautlos. Also: Wer fickt hier wen?
21. 01. 2009 09:06
Soeben erhielt ich einen Fanganruf. Ein kurzes Klingeln auf meinem Handy, als Nummer wurde ein Hamburger Anschluss mitgeschickt: 0405555072494. Da mir das gleich spanisch vorkam, wollte ich erst nicht zurückrufen, recherchierte kurz, ob sich der Inhaber des Anschlusses herausfinden lässt. Im Netz fand ich auf die Schnelle nichts dazu. Also rief ich doch zurück. Was mich erwartete, wusste ich fast schon:
“Herzlichen Glückwunsch, Sie haben einen Preis gewonnen” – So oder so ähnlich begrüßte mich eine offenbar bestens gelaunte Frauenstimme. Ich hätte garantiert einen Barpreis bis 3000 Euro oder einen Sachpreis bis 1500 Euro gewonnen. Man beachte das Wörtchen “bis”. Es kann also auch eine Zahnbürste, eine Heftklammer oder ein schimmliges Brötchen sein. Es gäbe keinen Haken, so die Stimme, ich hätte garantiert einen dieser Preise gewonnen. Um den Preis zu bekommen müsste ich nur – Ihr ahnt es – eine Nummer anrufen. Genannt wurde bei mir die 0900-3741258. Die 0 und die 9 nannte die fröhliche Frauenstimme, den Rest der Nummer diktierte eine andere Stimme. Es kann also sein, dass die 0900-Nummer zufällig aus einem Pool mehrerer Nummern ausgewählt wird. Mein Gewinn würde nur für kurze Zeit zur Verfügung stehen, also soll ich schnell handeln. Das ganze mündete in einer Endlosschleife, die immer und immer wieder die Nummer ansagte und meinte, das ganze koste “nur” 1,99 Euro pro Minute.
Nun bin ich mir nicht sicher, ob diese Art von Fanganruf bereits rechtswidrig ist. Immerhin ist die 040-Nummer eine normale Ortsnetznummer mit klaren Kosten und zur 0900-Nummer wurden auch mehrfach die Kosten genannt. Aber selbst wenn es sich hier bereits um eine Straftat handeln sollte, würde es mit der Verfolgung dieser wohl recht schwierig, wenn der “Besitzer” der Nummer in Hongkong gemeldet ist. Die Suchmaschine der Bundesnetzagentur ergab als Antragsteller:
0900 – 3 – 741258
Diensteanbieter:Worldwide Venture Ltd.
Yat Chau Building Unit A 5F
Des Voeux Road Central 262
Hong KongHONGKONG
Datum der Zuteilung der Rufnummer:
7.10.2007 ; 7:27 Uhr
Diese Worldwide Venture Ltd. ist kein Unbekannter – und offenbar beginnt die Bundesnetzagentur bereits damit, die Nummern zu sperren.
Ich werde dann also Antrag stellen, auch diese oben genannte 0900er sperren zu lassen.
Drecksäcke.
16. 01. 2009 12:42
Taucha. Adama und Pici laufen ruhig durch den Raum, schnuppern hier, schauen da und wedeln freudig mit der Rute, wenn sie jemand ruft. Alltag für die beiden Hündinnen, ungewöhnlich und neu für die Bewohner des DRK-Altenpflegeheims Am Veitsberg. Die beiden Ungarischen Vorsteherhunde sind am Mittwochnachmittag eigens für die Senioren da. „Wir haben eine Firma aus Borsdorf eingeladen, die sich auf die Therapie mit Tieren spezialisiert hat“, erklärt Heimleiterin Ramona Springsguth. Jokerhund nennt sich das Unternehmen von Dan Ostberg und Tino Hentschel. „Wir bieten diese Dienstleistung seit sieben Jahren an, gehen vornehmlich in Altenheime oder Wachkoma-Zentren“, so Dan Ostberg.
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15. 01. 2009 09:57
Was schreibt der da? Na ein Zitat von Selig. Selig, diese Hamburger Combo, die mit “Ohne Dich” den wohl zugleich schönsten und schrägsten Liebeskummer-Herzschmerz-Song dieses Planeten ablieferte. Genau diese seligen Rocker kommen jetzt wieder, lese ich gerade bei Arno. Das wird groß, da bin ich mir sicher. Ich freu mich schon auf neues Material, gern wieder in diesem Stil.
Und wer immer noch nicht weiß, wovon der alte Mann da schreibt: Hier, bitteschön, die wohl besten und schönsten Lieder von Selig:
Ohja, was hab ich gelitten zu diesem Lied. Damals.
13. 01. 2009 09:39

Es ist doch immer wieder schön zu sehen, wofür die Rundfunkgebühr eingesetzt wird. Besonders jetzt, da wir alle 24 Cent pro Radio und 95 Cent für Radio und Fernsehen mehr ausgeben müssen. Da tut so ein Plakat doch richtig gut. Ein Plakat, das uns mit all seiner Wärme, die das Rot im Kontrast zum weißen Schnee ausstrahlt, mitteilt, dass es ohne die Gebühren auch kein gutes Radio gäbe. Das überzeugt, echt.
Nichts für ungut, liebe Sputniker, Ihr macht ein gutes Programm. Aber das habt Ihr nicht nötig. Ist überhaupt verwunderlich, dass Sputnik solche Alleingänge (in diesem Fall mit Studenten) macht, obwohl der MDR doch die Gebührenkampagne abgesagt hat. Das knallrote Motiv scheint Sputnik ja gratis bekommen zu haben, den Druck, das Papier und die Miete auf den Plakatwänden zahlen aber wir alle. Obwohl doch eigentlich “gutes Programm” damit gemacht werden sollte…
Gesehen in der Riesaer Straße in Leipzig. In Leipzig – obwohl Sputnik hier gar keine Frequenz besitzt und lediglich die Hallenser Welle durchdrückt. Rauschen und Kratzen inklusive.
Update: Laut diversen Hinweisen in den Kommentaren wurden für Gestaltung, Druck und Miete keine Rundfunkgebühren verwendet.
12. 01. 2009 10:00
Twitter, des Bloggers liebstes Spielzeug seit Erfindung des Bloggens selbst, ist dem Hype längst entwachsen. Viele nutzen es exzessiv, andere eher selten und wieder andere verstehen es nicht. 140 Zeichen über die persönliche Gesamtsituation an gute, weniger gute oder gar nicht bekannte Leute zu verschicken, mag eben nicht jeder. Aber es geht auch anders. Kürzer. In einem Wort nämlich. Genial!