Ich mag ja Mirja Bös, wirklich. Ich bedauere es sehr, dass sie bei “Die dreisten Drei” ausgestiegen ist und nun bei RTL für die Zwischendurch-Belustigung in diversen Panel-Shows verantwortlich ist. Doch auch im Internet ist Mirja aktiv.

Für Kaffee-Partner beispielsweise. Da erklärt sie in einem Video, das über Google-Ads geschaltet wird, wie toll die Automaten sind und dass man auf Knopfdruck frischen Kaffee hat, ohne durchnässte Filter anfassen zu müssen. Das Video ist, sagen wir mal, mittellustig. Was gar nicht geht, ist die Website der Kaffee-ins-Büro-bringer. Da spricht ein bestens gelaunter Mann, der offenbar am liebsten über seine eigenen nicht gerissenen Gags, seine falsche Betonung und seine schlimmen Gesten lacht. Er nennt Mirja Bös unnachahmlich, versucht es aber die ganze Zeit und erklärt nahezu jeden Button auf der Website. Bis er dann das einzig richtige tut: in die Luft schnipsen, um sich selbst auszuschalten.

Zum Lachen bitte hier entlang:
Der Kaffee-Onkel begrüßt die Besucher und Mirja und erklärt die Buttons
Der Kaffee-Onkel nennt sich selbst Kaffee-Onkel und lädt zum Klicken ein.
Der Kaffee-Onkel probiert’s auf die französische Art.
Der Kaffee-Onkel freut sich auf Post.

Ich überlege gerade ernsthaft, ob das so trashig ist, dass es fast schon wieder gut ist – oder ob mich der Wahnwitz des unlustigen Kaffee-Onkels schon ergriffen hat…