von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
30. 04. 2009 10:48
Im Mai soll das erste Leipziger Twitter-Grillen stattfinden. Nein, nicht Twitterer sollen gegrillt werden, auch keine Spatzen. Höchstens schon der Failwhale. So er denn kommt. Aber erstmal müsst Ihr kommen, Ihr Leipziger Twitterer! In Leben gerufen hat die Idee der gute Martin aka @ritman77 (Er ist viel netter als sein Twitter-Background aussieht). Wann wird gegrillt? Das liegt an Euch! Martin hat dazu eine Umfrage gestartet. Also: Mitgemacht und dann ran an den Grill! Und ich bin mir sicher, bis zum Termin bekommt Martin noch ein schönes Logo hin. Sollte doch kein Problem sein für einen Mediengestalter…
24. 04. 2009 23:08
Nach Peter Bond, der ja, wie wir gelernt haben, angeblich gute Anwälte hat, wird nun Sat.1 bzw. META Productions zum Spielball der lustigen Spammer. Soeben erhielt ich diese Mail:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie haben den Beratungsservice bei Sat 1 genutzt durch einen Klick auf folgenden Link:http://forum.sat1.de/forumdisplay.php?f=18
Dieser Link bezieht sich auf die Sendung Akte 09, welche von unserer Firma META Productions hergestellt wird. Seit dem 01.03.2009 ist META Productions laut Anordnung des deutschen Finanzministerium dazu verpflichtet, für jede Auskunft und Beratung eine Gebühr von 120 Euro zu verlangen. Diese Gebühr ist auch fällig bei der aktiven oder inaktiven Nutzung des Sat 1 Forums, speziell alle Themen rund um Akte 09.
Wir bitten Sie daher, uns die 120 Euro innerhalb von 7 Tagen zu bezahlen und machen Sie darauf aufmerksam, dass wir bei einer Zahlungsverweigerung unseren Anwalt Herrn Günther Freiherr von Gravenreuth in München einschalten werden.
Zahlen Sie die 120 Euro bitte auf folgendes Bankkonto:
Ghazi Fakhro
Kto: xxxxx570
BLZ: 40154530
Sparkasse WestmünsterlandWir haben Ihre IP Adresse und den Zeitpunkt Ihres Zugriffs auf das Sat 1 Forum gespeichert. Damit sind Sie identifizierbar und riskieren im Fall von widerrechtlichen Handlungen ein Ermittlungsverfahren des Bundeskriminalamtes.
Bitte unterlassen Sie verleumderische Äußerungen und Drohungen in Internetforen und Blogs, denn diese werden wir ebenfalls zurückverfolgen und zur Anzeige bringen.
Sie können sich gegen diese Zahlungsaufforderung nicht wehren, denn wir sind im Recht und haben einflussreiche Medien hinter uns.
Mit freundlichen Grüßen
Wilhelm Ritter
META Productions GmbH
Kuno-Fischer-Str. 8
14057 Berlin
www.metaprod.net
Muhaha, wie lustig. Jetzt sind es also einflussreiche Medien und nicht gute Anwälte. Im CC waren noch weitere Personen, unter anderem Ralf Schmitz oder der Radiosender Hit-Radio Antenne Niedersachsen. Besonders gefällt mir die Äußerung, das “deutsche Finanzminsterium hätte META Productions, die Firma von Ulrich Meyer, dazu verpflichtet, diese Beratungsgebühr zu verlangen. Was ein Schwachsinn.
Zahlungsempfänger Ghazi Fakhro, der hier genannt wird, ist kein Unbekannter. Obwohl natürlich nicht gesagt werden kann, dass er überhaupt etwas mit dieser Mail zu tun hat.
Insgesamt wieder einer der Mails, bei der man nicht weiß, wie man reagieren soll. Lachen über diese Dummheit? Sich aufregen über diese Dummheit? Die Menschen warnen, die Dummheit einer Zahlung zu begehen? Gut, letzteres tue ich hiermit, da es sicher immer wieder Leute gibt, die auf sowas reinfallen. Zur Sicherheit werde ich der Sparkasse Westmünsterland eine Mail senden und um Prüfung bzw. Sperrung dieses Kontos, das ja vielleicht doch eventuell existiert, bitten. Und Gravenreuth… zu dem wurde bereits alles gesagt. Sitzt der nicht grad? Mit dieser Schweinerei hat er wohl aber nix zu tun. So unvorsichtig ist nicht mal er.
Update: Okay – möglich ist natürlich noch, dass das ein verzweifelter Versuch von Abmahnanwälten sein soll, die mal Stress mit Akte 09 hatten. Dass das nun ausgerechnet Gravenreuth ist, glaube ich wie gesagt nicht. Eher ist das Ganze ein Versuch der Rufschädigung gegen META Productions. Im Netz finden sich zum Namen und Mailadresse des genannten Mitarbeiters noch ganz andere Einträge, die ich hier lieber nicht verlinke.
Update II: Das ist allerdings pervers: Die Mail wurde von der IP-Adresse 38.99.170.166 verschickt, die auf den Provider Performance Systems International in Toronto/Kanada zeigt. Empfangen habe ich die Mail um 22:18 Uhr. Und was sehe ich nach Auswertung meines Logfiles eben? Dass um 22:01 Uhr ein Besucher mit eben dieser IP 38.99.170.166 auf meinem Blog war, und zwar gezielt auf dem Peter-Bond-Artikel. Danach wechselte er ins Impressum, mutmaßlich um meine Mailadresse zu recherchieren. Okay, Du Wichser mit IE 6 und Windows XP – was genau willst Du? Was soll dieser Mist? Damit dürfte eigentlich klar sein, dass hinter dieser und der Peter-Bond-Mail die gleichen Leute stecken.
Update III (27. April 2009): Die Sparkasse Westmünsterland rief mich an und bedankte sich für den Tipp. Und: Offenbar ist bereits das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik auf diese Spam-Mails aufmerksam geworden. Zumindest wird von dort aus auch zu Schlagworten aus der Mail über Google recherchiert, wie ich grad in den Statistiken meines Blogs sah. Und natürlich besuchte auch wieder die IP 38.99.170.166 mein Blog – diesmal mit Direktlink zu diesem Artikel.
23. 04. 2009 19:51
Energy Sachsen hat, wie viele andere auch, eine Webcam, die den Moderator bei der Arbeit zeigt. Das Besondere ist aber eine Tafel, auf der entweder lustige Sprüche stehen, den Hörern und Websitebesuchern ein schönes Wochenende gewünscht wird und so weiter. Aktuell steht auf der Tafel das hier:

Nur eine von vielen Gesten, wie man seinem ehemaligen Chef zeigen kann, dass man hinter ihm steht.
Mit Dank an “Info Rmant”, der/die mir das Bild per Mail schickte. Als Betreff der Mail wählte er/sie “miese, niedergeschlagene Stimmung in der MG” (Mediengruppe)
22. 04. 2009 20:47
“Thomas Wetzel ist ein erfahrener Radiomacher, der sich in der Branche bestens auskennt und weiß, was junge Hörer wollen. Es war nicht einfach, einen so zielstrebigen, durchsetzungsfähigen und disziplinierten Profi mit frischen Ideen und ehrgeizigen Zielen zu bekommen. Er war mein absoluter Wunschkandidat und ich freue mich, künftig gemeinsam mit Thomas Wetzel arbeiten und das Beste für den Ausbau unserer Marktposition tun zu können.”
(Volker Schwarzenberg, damaliger Geschäftsführer von Energy Sachsen im Januar 2008.)
„Carola Jung besitzt langjährige Radioerfahrung. In der Zusammenarbeit mit ihr sehen wir langfristiges Entwicklungspotenzial, das für den zukünftigen Erfolg der Radiobranche so wichtig ist. Thomas Wetzel, der die Programmverantwortung in einer schwierigen Übergangsphase übernommen hatte, möchten die Gesellschafter an dieser Stelle ganz herzlich für die geleistete Arbeit danken.“
(Christopher Franzen, Geschäftsführer von Energy Sachsen am 22. April 2009.)
Bei Energy Sachsen herrscht weiter Unruhe. Nachdem Anfang des Jahres Geschäftsführer Volker Schwarzenberg gehen musste und Christopher Franzen, rechte Hand von Mehrheitsgesellschafter (56 Prozent) Frank Otto, diese Geschäfte übernahm, wurde nun Programmchef Thomas Wetzel entsorgt. Nach etwas mehr als einem Jahr im Amt. Und das von jetzt auf gleich. In der heute versandten Pressemitteilung heißt es lapidar, Wetzel verlasse das Unternehmen, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden. So wird das immer ausgedrückt, wenn jemand gegangen wird. Für diesen Schluss spricht unter anderem auch, dass Wetzel nicht einmal ein Zitat in der Pressemitteilung bekam. Da muss es ordentlich gekracht haben. Update: Nach Informationen von Christopher Franzen ging Wetzel auf eigenen Wunsch (siehe Updates am Ende des Textes; Überschrift entsprechend geändert)
Der erfolgreiche Programmchef und Chefredakteur Wetzel hatte große Pläne mit Energy Sachsen. Der 37-jährige kam von Radio Top40 in Thüringen, baute den Sender zu einer Marke aus. Gleiches wollte er mit Energy Sachsen erreichen. Mehr “Griffigkeit” sollte der Jugendsender bekommen. “Was fehlt, ist der gehobene Zeigefinger, der uns unverwechselbarer macht. Aus Bekanntheit muss wieder Kult werden”, sagte er mir nach seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr. Mit Schwarzenberg war er auf einer Wellenlänge, wie auch obiges Zitat des damaligen Geschäftsführers beweist. Jetzt, wo Christopher Franzen die Geschicke des Senders (mutmaßlich von Hamburg aus) leitet, scheint sich das Blatt gewendet zu haben. Vielleicht gaben die internen Trackings aber auch schon eine katastrophale Richtung der MA-Zahlen vor. Die MA Radio 2009/I bescheinigte Energy Sachsen einen Zugewinn von 2000 Hörern gesamt, in der Zielgruppe der 20- bis 29-jährigen verlor der Sender aber diese 2000 Hörer.
Was der wirkliche Grund für Wetzels Rausschmiss ist, wird wohl offiziell nicht geklärt werden können. Thomas Wetzel war heute Abend nicht zu erreichen und Christopher Franzen von der Frank Otto Mediengruppe rief mich schon für diesen Artikel nie zurück, trotz mehrmaligen Anrufs bei der Sekretärin, die wohl nur als Wachhund, der Anrufer verbellen soll, eingestellt wurde. Mehr als diese Pressemitteilung wird wohl nicht kommen.
Bedauerlich ist der Rauswurf Wetzels, weil ihm bereits vor seinem Antritt bei Energy Sachsen von ehemaligen Mitarbeitern gute Führungsqualitäten und Charaktereigenschaften nachgesagt wurden. Sein Weggang bei Top40 veranlasste so manchen Insider, dem Sender das Ende seiner erfolgreichen Tage vorauszusagen. Bei Energy Sachsen war Wetzel beliebt. Morgenmoderatorin Friederike “Freddy” Lippold sagte kürzlich zu mir, unter Wetzels Führung blühe sie neu auf, sie könne endlich wieder sie selbst sein. Wetzel glaubte an die Stärke und den Erfolg von Freddy, wollte die Marke weiter ausbauen. Ich hoffe nicht, dass Sie nun Bewerbungen schreiben muss.
Update:
So schnell geht das: Kaum geschrieben, melden sich Insider und Kenner der Szene bei mir, die sagen, Thomas Wetzel hätte zu viel gekostet. Und noch krasser: Angeblich soll Carola Jung den in Leipzig beheimateten Sender Energy Sachsen von Berlin aus lenken. Na herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Entscheidung. Scheint, als müsste ich doch nochmal bei Otto/Franzen nachhaken.
Update 23. April 11.35 Uhr:
Wie mir Christopher Franzen auf Anfrage eben mitteilte, war es Thomas Wetzels Wunsch, bei Energy Sachsen auszuscheiden. “Er hat darum gebeten, weil er andere Pläne hat. Er hat einen ordentlichen Job geleistet, die Situation hat sich deutlich verbessert, die MA ist ordentlich verlaufen”, so Franzen. Carola Jung, die in Berlin lebe, werde nun täglich zwischen Leipzig und der Hauptstadt pendeln. “Von Berlin aus kann man diesen Job nicht erledigen, das weiß jeder, der sich im Radiogeschäft auskennt.”
Update 23. April 19.50 Uhr:
Energy-Mitarbeiter bedanken sich bei ihrem Programmchef.
21. 04. 2009 13:23
Folgende Geschichte muss ich einfach in einem längeren Text loswerden als nur in einem Tweet. Es geht um die Telekom, bei der ich seit den 90ern Kunde bin. Ohne Unterbrechung. Ein treudoofer treuer Kunde. Seit Mitte 2006 lasse ich alle Rechnungen per Lastschrift einziehen. Bislang klappte das ach reibungslos. Rechnung kam, etwa 10 Tage später wird abgebucht. Haut alles hin.
Bis auf den jetzigen Monat. Am 15. April zieht die Telekom einen Betrag ein, der geringer ist als der eigentliche Rechnungsbetrag. Das habe ich aufgrund meines Urlaubs nicht sofort mitbekommen. Heute bucht die Telekom nochmals einen Betrag ab, der rund 15 Euro höher ist als der eigentliche aktuelle Rechnungsbetrag. Sprich, es wurde zweimal im April abgebucht. Ich vermute natürlich einen Fehler bei der Telekom und rufe an. Gelandet bin ich in einem Callcenter in Halle/Saale, habe einen extrem freundlichen und sehr kompetenten Mann dran, der sich ebenso wie ich wundert und während des Gesprächs eine zweite Kollegin hinzuzieht. Kurzfassung: Ein anderer Kunde habe wohl einen Zahlendreher bei der Überweisung der Rechnung im März gehabt, so dass das Geld auf meinem Buchungskonto verbucht wurde. Darum wurde im März nicht bei mir abgebucht, dafür dann im April der Restbetrag abgezogen, am Ende wieder was verrechnet. Was genau und wie das zustande kam, konnte der Hallenser Telekom-Mitarbeiter auch nicht sagen und meinte, der Vorfall würde zur Kontenprüfung geleitet. Ich soll zurückgerufen werden.
Der Rückruf kam recht schnell. Dran war diesmal eine Mitarbeiterin, die mir den Vorfall erklärte, wild mit Zahlen um sich warf, etwas von Guthaben und Verrechnung faselte und damit die Sache geklärt sah. Das nütze mir nichts, sagte ich ihr, denn aus Steuergründen müssen Rechnungsbetrag und Abbuchung einfach mal zusammenpassen. Darum verlangte ich von ihr, dass sie mir das schriftlich erklärt, um die Verrechnungen und merkwürdigen Abbuchungen meiner Steuerberaterin erklären zu können. Das sei kein Problem, hieß es. Das müsse ich aber schriftlich beantragen, es ginge hier ja auch um Kosten, die für die Kontenklärung entstehen.
Bitte was? Ja, das sei kostenpflichtig. Keine Ahnung, wie viel, das war mir aber auch egal. Die Deutsche Telekom bucht also wild hin und her, ordnet Überweisungen anderer Kunden falsch zu und wenn der Kunde diese Praxis, der ich nicht zugestimmt habe dann bemängelt, wird die Hand aufgehalten? Das kann unmöglich sein. Habe der Dame nun erklärt, dass ich auf keinen Fall irgendwas zahle und auch die Kontenklärung nicht nochmals schriftlich beantrage. Ein Anruf und ein Rückruf von denen sollten zur Legitimation eigentlich genügen. Bin gespannt, wie es weitergeht. Im Zweifelsfall muss ich halt die Einzugsermächtigung widerrufen. Ich dachte eigentlich, die Telekomiker haben in den vergangenen Jahren dazugelernt. Wäre schade, wenn ich eines besseren belehrt würde.
20. 04. 2009 23:15
Wer hier öfter liest, wird festgestellt haben, dass es lange nichts zu lesen gab.
Und wer hier schön länger liest, weiss, dass ich ein treuer Fan der Mundpropaganda- und Produkttester-Community trnd bin. Die Jungs und Mädels bei trnd müssen derzeit aber wohl eher denken, der Große will gar nicht mehr. Doch, will er – er hat nur kaum noch Zeit. Ein berufliches Projekt jagt das andere – und Urlaub gemacht werden will ja auch noch. Nun bin ich aber wieder da und “pünktlich” zum Ende des Projektes “Frucht Snack von FruchtTiger” will ich mal einige Dinge über das Zeugs sagen.
Ja, leider muss ich “Zeugs” sagen, denn so wirklich überzeugt waren wir nicht. Letztlich ist dieser Frucht-Snack, dem ein Bindestrich im Namen fehlt und der leider mit einem Deppenleerzeichen daher kommt, nur gequirltes Obst. Das wussten wir vorher, klar. Den Brei dann gleich “Snack” zu nennen, geht aber leider zu weit. Als Zwischenmahlzeit taugt es nicht, weils einfach viel zu wenig ist und als Zugabe zum Getränk an heißen Tagen ebenso wenig, weils eben kein Getränk, sondern wie gesagt eher ein Brei ist. Das Fazit unserer Tochter lautete schnell: “Das schmeckt zwar gut, aber für die Schule ist das nix.” Und für uns als Eltern taugt das auch nix. Werden die restlichen Test-Packs beim nachgeholten Geburtstag unserer Tochter im Hort verschenken.
Darum muss die Antwort auf diese Frage eher lauten: “Nein, tut uns leid.” Aber es muss ja nicht jeder Test positiv ausfallen…
So, und demnächst in diesem Theater: Der Test der Parodontax-Zahncreme für trnd, der auch schon ne Weile läuft. Man kommt zu nüscht… Kurzer Vor”geschmack” im wahrsten Sinne des Wortes: “Da schmeckt ja ein Zahnarztbesuch besser!” Von wem dieses Zitat stammt und was er/sie heute dazu sagt, gibts bald hier.
11. 04. 2009 12:06

Taucha. Das Osterfeuer zog am Gründonnerstag wieder jede Menge Besucher auf die Festwiese. Tauchaer Vereine und Stadtverwaltung hatten eingeladen, in geselliger Atmosphäre den Winter endgültig zu verabschieden. Ab dem späten Nachmittag gab es für Kinder die Möglichkeit, kleine Ostergeschenke zu basteln oder sich am Knüppelkuchen zu laben. Pünktlich um 19 Uhr entzündete Bürgermeister Holger Schirmbeck das Osterfeuer. „Wir haben weder Kosten noch Mühen gescheut, die besten Brandstifter der Stadt zu engagieren“, sagte er – um daraufhin selbst, wie andere Helfer auch, seine brennende Fackel an den Holzstapel zu halten. Selbiger schien ein wenig kleiner als in den Vorjahren zu sein. Trotzdem reichte er, um den Besuchern bis kurz vor 21 Uhr wohlige Wärme zu spenden.
Am Feuer standen auch die Plösitzer Jana und Falk Lorenz nebst Sohn Tobias. „Wir kommen jedes Jahr her, weil wir Tauchaer sind. Das ist eine schöne Tradition“, meinte Jana Lorenz. Und ihr Mann ergänzte: „Außerdem wollen wir sehen, ob sich die Organisation verbessert hat, denn wir finden, es geht immer besser.“ Womit er auf den Getränkeausschank anspielte. Dort verbreitete sich einiger Unmut unter den Durstigen, die teilweise bis zu 25 Minuten auf ein Bier warten mussten.
Erschien in der Leipziger Volkszeitung am 11. April 2009.
10. 04. 2009 13:51
So, langsam aber sicher kann ich mich auch wieder hier ums Blog kümmern. Und einige Dinge nachholen. Beispielsweise kann ich erzählen, dass Thomas und ich am Dienstag, den 2. April bei MDR Sputnik zu hören waren. Im “Update um sechs” ging es um Berufsblogger. Die Redaktion war auf der Suche nach ebensolchen und fand uns – passenderweise mitten im AMI-bloggen für die Leipziger Messe.
Redakteur Stefan Reisner besuchte uns auf der Messe, hielt uns das Mikro unter die Nase und fragte uns Löcher in den Bauch. Gute Fragen, Stefan war vorbereitet. Schade, dass in der Anmoderation dann nicht er, sondern Markus Schödel, der den Beitrag sprach, genannt wurde. Moderiert wurde die Sendung von Camillo Schumann. Ja, der MDR hat noch Geld für viele freie Mitarbeiter.
Hier der Beitrag zum Anhören, mit freundlicher Genehmigung von Programmchef Eric Markuse.
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Logo: MDR Sputnik/Website
03. 04. 2009 10:35
Verdammt ruhig hier, ich weiss. Während der AMI kommt man quasi zu nichts, außer zum Bloggen.
Trotzdem werde ich mir heute Abend die Zeit nehmen und noch nach Chemnitz fahren. Dort finden die Studentischen Medientage der TU statt. Und ich soll neben namhaften Kollegen die Zukunft der Medien diskutieren bzw. zum Einsatz von Blogs und Twitter etwas sagen. Freue mich auf eine interessante Diskussion.