von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
18. 12. 2009 09:50
Jetzt ist das Familienglück für Friederike „Freddy“ Holzapfel (ehemals Lippold) perfekt. Nachdem die einstige Morgenmoderatorin von Energy Sachsen am 24. Oktober ihren Freund Tilo heiratete, kam am 15. Dezember das gemeinsame Kind zur Welt. Es ist ein Junge, der Ferdinand heißt. Die wichtigsten Zahlen: 8.05 Uhr, 3740 Gramm und 54 Zentimenter. Die treffendsten Adjektive: hundemüde, rotbäckig und zuckersüß. Papa Tilo war bei der Geburt dabei. „Was man da sieht, ist ein absolutes Wunder, ich war sehr ergriffen“, sagt er. Seiner Friederike leistet er auch jetzt im Krankenhaus St. Elisabeth Gesellschaft. In einem Elternzimmer schläft er im Bett direkt neben Mama Freddy, Ferdinand liegt im Babybettchen daneben. Bei der Namensgebung waren sie die jungen Eltern sofort einig. „Es sollte was klassisches sein. Tilo wollte etwas mehrsilbiges, das gut zu Holzapfel passt“, erzählt Freddy. Auf der Favoritenliste sei lange Zeit auch Anton gewesen, Ferdinand habe sich dann aber durchgesetzt.

Was Friederike jetzt vor allem vermisst, ist das Schwanger sein. „Ich habe die Schwangerschaft sehr genossen, das war wirklich super. Ich hatte keine Beschwerden, alle waren nett zu mir und haben sich über meine Riesenmurmel gefreut“, lächelt sie. Den ersten Monat bekommt sie Unterstützung von ihrem Ehemann. „Ich habe jetzt erstmal vier Wochen Elternzeit, insgesamt will ich vier Monate nehmen“, so Tilo. In ihrer gemeinsamen Wohnung sei für Ferdinand alles fertig. „Das Bett und die Wickelkommode stehen und wir haben ein wenig umgebaut, zusätzliche Wände eingezogen, die es bislang nicht gab“, zählt Freddy auf. Weihnachten soll in diesem Jahr ganz ruhig verlaufen. Trotzdem fährt die kleine Familie nach Bad Düben zu Mama Lippold. „Wir werden uns unter anderem das Krippenspiel anschauen. Die vergangenen Jahre war ich immer die Jungfrau Maria, aber jetzt hab ich ja selbst ein Kind zu versorgen“, lächelt sie.
Erschien in ähnlicher Form am 18. Dezember 2009 in der Leipziger Volkszeitung.
15. 12. 2009 17:49
Uwe Schneider ist seit Freitag vergangener Woche nicht mehr Programmchef der Stadtradiokette (Radio Leipzig, Radio Dresden usw.) und Hitradio RTL. Diese Meldung schwappte gestern vom Dresdner Ammonhof nach Leipzig. „Nach elf Jahren kreativer Zusammenarbeit sind wir uns nicht mehr einig geworden über den künftigen Weg der Sender“, begründet Tino Utassy, Geschäftsführer der BCS Broadcast Sachsen die Vertragsauflösung.
Die BCS ist Programmanbieter der Rundfunkstationen. Gesellschafter der BCS sind die Studio-Gong-Gruppe, die Neue Welle und die RTL Group. Mit eben diesen Gesellschaftern und Utassy sei sich Schneider am Ende nicht mehr einig geworden. „Das lief über einen Zeitraum von etwa zwei Monaten, die Entscheidung fiel dann vergangene Woche“, so Utassy. Mit der aktuellen Marktforschung oder der Mediaanalyse hätte die Entscheidung aber nichts zu tun. „Im Gegenteil, das Jahr ist für die BCS ganz ordentlich verlaufen“, sagt der Geschäftsführer. Uwe Schneider selbst ist enttäuscht: „Das ist eine rein politische Entscheidung und absolut unnütz.“ Schneider war erst im Oktober 2008 als Nachfolger von Klaus Vorbrodt zum Programmchef von Hitradio RTL berufen worden. Erste Handlung war eine Formatänderung auf Adult Contemporary (AC, aktuelle Hits für Erwachsene), auf das außer R.SA alle sächsischen Privatradios setzen. Dem vorausgegangen war eine Hörerumfrage mit 180 000 Teilnehmern.
Auswirkungen auf das laufende Programm habe die Entlassung Schneiders derzeit nicht. „Ich bin jetzt erstmal kommissarisch Programmchef. Die nächsten Wochen werden wir uns auf Nachfolgersuche geben. Aktuell gibt es noch niemanden, den wir im Blick haben“, erklärt Utassy.
07. 12. 2009 08:07
Heinz Rudolf Kunze hat mal gesagt und gesungen “Abschied muss man üben“. Doch wie soll man etwas so endgültiges üben? Wie soll man etwas üben, das man nicht versteht? Oder akzeptieren will. Abschied kann man nicht üben. Man kann ihn nur hinnehmen. Und zurückdenken. An die schöne Zeit, die man gemeinsam hatte.
Das hier, Paps, ist für Dich.
Am 16. August 2009 starb mein Vater.
Heute wäre er 59 Jahre alt geworden.