von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
07.
10.
2010
00:00
ACHTUNG! Sie suchen Infos über die Proformarechnung von gelbes-branchenbuch.info? Dann bitte hier entlang.
Alle Artikel zum Thema: Bitte hier klicken und lesen – dauernd neue Updates und Fakten.
Update, 11. Oktober 2010: Nach Veröffentlichung meiner Recherchen geht Florian Wilk mit einem Anwaltsbüro aus Hamburg gegen mich vor. Bitte beachten Sie im Text die Updates. Die Kanzlei wurde von Wilk mit der Geltendmachung von Unterlassungsansprüchen beauftragt. Über das weitere Verfahren werde ich hier berichten.
Ein neuer Anbieter auf dem Gebiet der Brancheneintragsdienste macht von sich reden. Nach gelbesbranchenbuch.com tritt nun vermehrt gelbes-branchenbuch.info auf den Markt. Augenscheinlich gehören beide Anbieter nicht zusammen, haben aber das gemeinsame Geschäftsfeld: Die Abzocke von Unternehmern.
Derzeit erhalten Unternehmer offenbar in ganz Deutschland Faxe, die von der Nummer 069 25577018 versandt werden. “Gelbes Branchenbuch Region Hannover” steht dort beispielsweise ganz groß drauf. Daneben in einem Kasten ist zu lesen “- bitte mit korrekten Daten zurück -” Darunter wird zur Eile gemahnt: “Bitte zurück bis spätestens 08.10.2010 per Fax an 069-25577018″. Darunter folgt ein Satz, der sehr viel Geld kosten könnte, wenn man ihn nur flüchtig liest und das untenstehende Formular ausfüllt. Er lautet:
Sehr geehrte Damen und Herren,
füllen Sie bitte das notwendige Formular aus um Ihre Daten auf Gelbes-Branchenbuch.info aktuell zu halten und faxen Sie es uns noch heute ausgefüllt zurück. Die Grundlistung mit Ihrer Anschrift erfolgt wie gewohnt kostenfrei.
Hier sind gleich mehrere Fallstricke vereint. Es wird von einem “notwendigen” Formular gesprochen. Dabei ist die Grundlistung (ohne Telefon, Telefax, Internet und E-Mail-Adresse) kostenfrei. Sprich: Notwendig wird das Formular erst, wenn man wirklich seine kompletten Kontaktdaten veröffentlicht haben will.
Neben dem Formular steht ein Text, in dem die Leistung und vor allem die Kosten näher erklärt werden. Auch hier ist nochmal die Rede davon, dass die “Grundlistung mit Anschrift” kostenfrei erfolgt. Dann folgt der Satz “Geben Sie bitte für die Veröffentlichung Ihrer Kontaktdaten wahlweise Ihre Telefonnummer, Telefax, Internet und/oder eMailadresse an”. Wer dies tatsächlich tut, für den greift dann der nachfolgende Satz: “Für die Veröffentlichung der Kontaktdaten berechnen wir Ihnen insgesamt netto 739 Euro für ein Jahr.” Dafür soll man dann für ein Jahr auf den ersten Plätzen erscheinen.
Fakt ist: Wer den Auftrag auslöst und die 739 Euro tatsächlich zahlt, investiert in Produkt, das meiner Meinung nach einen eher geringen Nutzen hat. Erstens landet die Website (Stichprobe am 6. Oktober 2010) bei Suchbegriffen wie “Branchenbuch”, “Gelbes Branchenbuch” oder “Branchenverzeichnis” in den einschlägigen Suchmaschinen nicht auf den ersten Seiten. Und zweitens erscheint mir der Datensatz stark veraltet bzw. gar nicht vorhanden. Suchabfragen wie etwa nach Schlüsseldiensten in Leipzig bleiben ebenso erfolglos wie Rechtsanwälte in Leipzig oder Zahnärzte in Hannover. Auch in ganz München scheint es nur einen Zahnarzt zu geben, geht man von gelbes-branchenbuch.info aus. Da fragt man sich, wie der Anbieter darauf kommt, in einer am 5. Oktober 2010 veröffentlichten Pressemitteilung zu behaupten, er liste 1 Million Einträge.
Fazit:Wer hier unterschreibt und zurückfaxt, ist 739 Euro los und investiert möglicherweise in ein unbekanntes Verzeichnis mit lückenhafter Datenbank und meiner Meinung nach wenig Nutz- und Werbewert.
Wer doch diesen Vertrag zurückgefaxt hat, dürfte Schwierigkeiten haben, dort wieder raus zu kommen. In den AGB heißt es: “Eine Stornierung der Eintragung ist gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 200,- Euro netto innerhalb von 36 Stunden ab Auftragserteilung möglich. Eine spätere Stornierung ist nicht möglich.” Diese Regelung halte ich für unwirksam.
Nun zu dem Teil, der mich immer am Meisten bei solchen Firmen interessiert:
Wer steckt dahinter?
Im Impressum auf der Website und auf den Faxen ist dieser Absender angegeben:
DMV Deutscher Medien Verlag Limited
Riverside View
Thornes Lane
WAKEFIELD WF1 5QW
Ein Deutscher Verlag, der als Limited gegründet wurde und über keine Niederlassung in Deutschland verfügt? Wohl kaum. Auch dürfte der Firmensitz, wenn überhaupt, nur eine Briefkastenadresse sein.
Aber nach Großbritannien müssen wir auch gar nicht. In den WHOIS-Daten der Domain gelbes-branchenbuch.info ist ersichtlich, dass die Domain mit der E-Mail-Adresse info@touristenauskunft.eu registriert wurde. Im Impressum dieser touristenauskunft.eu ist als Anbieter dieses Unternehmen eingetragen:
Touristikerauskunft.info
Brandteichstraße 20
17489 Greifswald
Update 7. Oktober 2010:
Florian Wilk hat sich telefonisch und per Mail bei mir gemeldet und bestreitet jeglichen Zusammenhang. Laut seiner Aussage gehört ihm die Domain touristenauskunft.eu nicht und er betreibt sie auch nicht. Tatsächlich findet sich seit heute im Impressum dieser Website nicht mehr der Tourismus Medien Verlag, sondern plötzlich der DMV Deutscher Medien Verlag Limited als Herausgeber. Ich gehe davon aus, dass dies kurz nach Veröffentlichung meines Beitrages geändert wurde. Siehe auch diesen Screenshot.
Update Ende.
Ruft man die Domain touristikerauskunft.info auf, sieht man faktisch die Website gelbes-branchenbuch.info – in leicht abgewandelter Form:

Screenshot der Website touristikerauskunft.info

Screenshot der Website gelbes-branchenbuch.info
Herausgeber von touristikerauskunft.info ist der Tourismus Medien Verlag in Greifswald. Als Geschäftsführer ist Florian Wilk angegeben. Wilk betreibt offenbar zahlreiche solcher Eintragsdienste vornehmlich für den Touristik-Bereich. Die Masche ist hier ähnlich – mit entsprechender Reaktion der Geschädigten. Auch im schweizerischen Raum ist Florian Wilk nun tätig, wie diese Pressemitteilung warnt.
Update, 11. Oktober 2010, 13:45 Uhr:
Florian Wilk bestreitet hartnäckig, etwas mit der Website zu tun zu haben. Das ist überraschend, denn sowohl das Aussehen der Websites (die sich auch im Quellcode sehr gleichen) als auch die Registrierung von gelbes-branchenbuch.info über die Mailadresse info@touristenauskunft.eu weisen auf einen Zusammenhang mit Florian Wilk, bzw. auf Firmen, mit denen er zu tun hat, hin. Unternehmen hat er offenbar einige, oder gibt zumindest diverse Unternehmen an.
So ist er Inhaber der Wilk Werbeberatung in Greifswald, Geschäftsführer der Neue Medien Gesellschaft mbH i.G. sowie wie oben beschrieben in der Geschäftsführung des Tourismus Medien Verlages, sowie laut diversen Firmenauskünften im Internet auch Geschäftsführer der Media Treuhand GmbH.
All diese Unternehmen haben ihren Sitz in der Brandteichstraße 20 in Greifswald, die offenbar zum Technologiezentrum Vorpommern (TZV) gehört. Wilk ist hier mit seiner Neue Medien Gesellschaft mbH sowie der Wilk Werbeberatung eingetragen. Das TZV rühmt sich damit, dass sich dort mehr als 200 Unternehmen niedergelassen haben. Auch die Wirtschaftsförderung Vorpommern befindet sich in der Nachbarschaft. Ob diese Institutionen von den merkwürdigen Geschäftsgebaren des Herrn Wilk wissen?
Vielen Dank an die Leser meines Blogs für die Hinweise und Zusendung der Faxe.
Update, 7. Oktober 2010 und 11. Oktober 2010, 13:47 Uhr:
Ein weiteres Indiz dafür, dass beide Seiten, also gelbes-branchenbuch.info und touristikerauskunft.info, aus derselben Quelle stammen, sind die Anmeldemasken des verwendeten Content-Management-Systems Typo 3. Besucht man am heutigen 7. Oktober 2010 die Anmeldeseite auf touristikerauskunft.info (die ja laut Impressum und Pressemitteilung von Wilk betrieben wird), erscheint der Text “Anmeldung am Backend von Florian”. Und auch bei gelbes-branchenbuch.info liest man das gleiche, wenn man die Anmeldeseite zum Typo3 aufruft: “Anmeldung am Backend von Florian”. Das gleiche funktioniert auch bei Wilks Adressengrab regionale-auskunft.info, mit dem Wilk bereits im Sommer diesen Jahres negativ auffiel. Aber das wird sicher alles nur ein Zufall sein…
Update, 11. Oktober 2010, 13:19 Uhr: Vermutlich seit heute Morgen findet sich in den Anmeldemasken von gelbes-branchenbuch.info und touristenauskunft.eu nicht mehr der Name “Florian”. Es darf als verwunderlich bezeichnet werden, dass diese Änderungen ausgerechnet jetzt, nach meiner Offenlegung dieser Fakten, geändert werden.
Ob Florian Wilk wirklich dahinter steckt – und wie viel sein Webdesigner Sebastian Gall weiß oder nicht, bleibt ungewiss. Unterdessen wundert sich der Betreiber adressbuchbetrug-info.net auch über Gemeinsamkeiten der Websites.
Update, 11. Oktober 2010, 14.36 Uhr:Ich habe einen Anruf vom Geschäftsführer der “Deutscher Medien Verlag GmbH” aus Cottbus bekommen. Dieses Unternehmen hat mit oben angegebener Limited NICHTS zu tun! Bitte vermeiden Sie Anrufe bei diesem Unternehmen! Update, 8. November 2010: Mittlerweile hat die GmbH auch eine Stellungnahme veröffentlicht.
Update, 11. Oktober 2010, 16.45 Uhr:Ich suche Geschädigte in Mitteldeutschland, die das Fax von gelbes-branchenbuch.info bekommen haben und dieses auch unterschrieben zurückgefaxt haben. Insbesondere interessiert mich, ob danach wirklich eine Rechnung ins Haus flattert, wie diese aussieht und wer Zahlungsempfänger ist, inklusive Kontonummer etc. Bitte melden Sie sich per Mail bei mir und geben Sie an, ob Sie unter Umständen bereit wären, vor einer Fernsehkamera Aussagen zu machen. Danke!
Update, 12. Oktober: Inzwischen tauchen immer mehr Pressemitteilungen des DMV Deutscher Medien Verlag Limited auf. Unter anderem bei openPR, PresseEcho und Offenes-Presseportal. In den PMs wird behauptet, “weit über 1 Million Kunden” würden die “Vermarktungsangebote des Unternehmens” nutzen. Auch sei die DMV Limited bereits seit 2005 aktiv. Das verwundert, ist die Limited doch erst am 1. September 2010 gegründet worden. (Komplette Limited-Anmeldung liegt mir vor) Unternehmen sollten genau prüfen, ob sie sich in ein gänzlich unbekanntes Verzeichnis eintragen wollen, dessen Betreiber offenkundig lügt und unverlangt Werbefaxe durch die Lande schickt.
Update, 19. Oktober: Die Frankfurter Neue Presse hat eine Warnung vor gelbes-branchenbuch.info und dem Zurückfaxen der Angebote veröffentlicht. Fazit: “Ein Fax, das in den Papierkorb gehört”.
Update, 21. Oktober: Nochmals die Bitte: Unternehmen, die nach dem versehentlichen Zurückfaxen des Auftrages nun eine Rechnung erhalten haben – oder vielleicht sogar bereits bezahlt haben, bitte ich, mir diese Rechnung weiterzuleiten. Am Besten als PDF per Mail oder auch per Post. Außerdem sollten Unternehmen, die eine solche Rechnung erhalten haben, unbedingt Anzeige wegen Betrugs bzw. Betrugsversuches bei der Polizei erstatten.
Update, 2. November: Die Oldenburgische Volkszeitung berichtet ebenfalls von den Abzock-Methoden von gelbes-branchenbuch.info. Demnach erklärt der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität, dass gegen den “Dienst” ermittelt werde – was auch immer das heißt.
Update 29. November: Rechnung von gelbes-branchenbuch.info – Was Sie wissen müssen
Update, 19.September 2011: Die DMV Deutscher Medien Verlag Limited versucht weiterhin, Opfer zu finden. Obwohl das Unternehmen am 26.07.2001 aufgelöst wurde, versendet es weiter Faxe an deutsche Unternehmer, auf denen um Korrektur der Daten gebeten wird. Ebenso abermals lässt das Unternehmen, das es gar nicht mehr gibt, Pressemitteilungen über Dienste wie fair-news.de verbreiten, um ihr Ranking in den Suchmaschinen aufzupolieren. Fair News hat diese Pressemitteilungen mittlerweile gelöscht und den Nutzer “Bernd Wolfram” gesperrt.
136 Kommentare für "Vorsicht vor gelbes-branchenbuch.info (Update 7)"
[...] This post was mentioned on Twitter by Daniel Große, Alexander Talmon. Alexander Talmon said: RT @dg_4und20: Unternehmer, Vorsicht vor gelbes-branchenbuch.info http://bit.ly/bsGgQm #grosseworte [...]
Das ESI hat unterdessen geklagt und bis jetzt ist nichts mehr gekommen. Wenn Wilk tatsächlich der Boesewicht ist werde ich meine Kosten wohl dort her wiederholen? Beste Gruesse A. Kleinau
Das dürfte freilich schwer so nachzuweisen sein, dass es auch rechtlich Bestand hat. Allerdings, wenn man die Indizien zusammenzählt, bleibt am Ende nur Wilk übrig, ja.
Sehr informativer Post. Ich werde da mal genauer recherchieren. Bin gespannt auf die nächsten Beiträge.
Hallo Herr Große,
ich kann bestätigen, dass derartige Faxe auch im Raum Hamburg an Hamburger Zahnärzte verschickt werden.
Freundliche Grüße
Gerd Eisentraut
Pressestelle der Hamburger Zahnärzte
In Leipzig tauchen auch die ersten Faxe (auch bei Zahnärzten) auf.
Unser Kunde hat zum Glück das Kleingedruckte gesehen, gelesen und (nach kurzer Rücksprache mit uns) das Fax dort hin gesteckt wo es hingehört: in den Papierkorb.
Interessant wäre mal die Auskunft eines Anwaltes, in wie weit diese Faxe als SPAM und somit als Belästigung im Sinne des UWGs gelten.
Beste Grüße
Thomas Wagner
Hallo Herr Große,
meine Eltern haben heute Morgen ein solches Fax bekommen. Wir sind Privatpersonen und haben keine Firma!!?? Auf diesem Fax heißt es: gelbes Branchenbuch Birkenfeld. (Liegt in Rheinland-Pfalz.)
Sollte man dieses Fax der Polizei bringen oder “nur” in den Papierkorb werfen?
Freundliche Grüße
Sylvia Buthut
Da solche Firmen meist aus verschiedenen Quellen Faxnummern beziehen, können schon mal Privatnummern dabei sein. Ich denke, die Rundablage tuts hier. Es gibt ja noch keinen konkreten Straftatverdacht.
heute in PLZ 33129 im Originaltext wie o.a. per Fax eingegangen…
Hallo Herr Große,
wir haben ein kleines Stuckateurgeschäft in Illingen, Baden-Württemberg. Auch bei uns ist gerade dieses Fax mit dem Titel “Gelbes Branchenbuch Enzkreis” eingegangen. Die arbeiten also deutschlandweit. Ich kann auch nur empfehlen: Ablage P = Papierkorb
Mit freundlichen Grüßen
Rosi Wrobel
Hallo Herr Große,
ich kann Ihren Beitrag nur bestätigen. Wir, eine kleine Baufirma, haben ebenfalls per Fax das gleiche Schreiben erhalten für den Vogtlandkreis. Allerdings ist es für uns nicht das erste Fax dieser Art. Ich finde es sehr gut, daß Leute wie Sie die Hintergründe herausfinden und öffentlich machen und so potenzielle Opfer warnen. Wir selbst sind durch eine andere Masche auch schon mal hereingefallen und mußten leidvoll erfahren, wie Gerichte in den verschiedensten Fällen gegen die Opfer entschieden.
MfG
M. Weidensdorfer
P.S. Zur Frage, ob man solche Schreiben zur Polizei bringen sollte, meine Meinung aus eigener Erfahrung, bringt eher wenig, weil NOCH keine Straftat vorliegt. Am Rande der Legalität zwar, jedoch nicht strafbar. Und, daß man als Firma weniger Schutz bei Vertragsabschlüssen hat als eine Privatperson, macht es noch schwerer vor Gericht Recht zu bekommen.
Moin, Moin,
auch wir haben hier (LK Aurich) ein solches Fax bekommen!
Habe recherchiert und diese Seite gefunden – Das Fax landete gleich im Papierkorb!
Guten Tag,
heute 12.10h erhielt ich ebenso ein Fax-Angebot zum Eintrag.
Ich erstatte bei solchen Spam-Faxen und Anrufen eine Anzeige bei der Bundesnetzagentur (www.bundesnetzagentur.de). Das lässt sich online gut erledigen und man erhält stets eine schriftliche Eingangsbestätigung.
Gruß Aus Köln
Thomas Antweiler
Habe auch das aufdringliche Fax mit dem Phantasiepreisvorstellung begaster Firma erhalten.
Da der Verantwortliche hier wohl mitliest: Habe mal zum Spass bei der Bundesnetzagentur angerufen und mich über das besagte unaufgeforderte Werbefax beschwert und siehe da, bekomme die Tage Post von jenem wer der Anschlussinhaber ist für das Abmahnverfahren …
Da ich selber im Alltag viel mit Barcodes zu tun habe, hab ich mal as Test einen Standard Laserstrichcode-Lesegerät drüber gehalten und siehe da: “013456789″ war das Ergebniss … Nur so als zusätzliche Info.
PLZ 55128 heute eingegangen wie o.a.
gruß
aus Mainz
Hallo,
auch mein Ehemann hat heute dieses Fax erhalten.
Der Preis ist mit netto 739,00 Euro angegeben.
Auch ich werde die Bundesnetzagentur kontaktieren.
Was passiert eigentlich, wenn man das Fax mit der Anschrift der Staatsanwaltschaft und gleich dem richtigen Ansprechpartner an die Dingsbums-Firma schickt? Dann sollte sich doch der Rest von alleine regeln …
Dann bekommt die Staatsanwaltschaft ne Rechnung. Doch, ich glaube, die sind so merkbefreit.
“Für die Veröffentlichung der Kontaktdaten berechnen wir Ihnen insgesamt netto 739 Euro für ein Jahr.” Dafür soll man dann für ein Jahr auf den ersten Plätzen erscheinen. Ob die 739 Euro ein Netto- oder Brutto-Preis ist, wird nicht ersichtlich.”
Wenn Netto dasteht wird es wohl auch eine Netto-Dienstleistung zzgl. 19% Umsatzsteuer sein.
Beste Grüße
Karl-Heinz
Huch, danke Dir. Ist mir das glatt durchgerutscht. Ich lösche den Satz.
auch auf WOT (http://bit.ly/dyEWgC) hat die seite einen sehr schlechten ruf und wurde schon von mehreren Personen als SPAM gelistet.
Fax kam gestern zu uns, Postleitzahl 735.. Ich bin Freiberufler, circa alle 3-6 Monate spuckt unser Fax ähnliche “Branchenbuch”-Betrugsversuche aus. Hin und wieder kommt auch ein Angebot per Post.
Vielen Dank für die tolle Recherche an Daniel Große !
[...] Quelle: DanielGrosse.com / Zum Artikel [...]
[...] vom 08.10.2010: Weitere Informationen zum Fax von http://www.gelbes-branchenbuch.info findet Ihr bei danielgrosse.com, wo auch weitere Hinweise zum möglichen Verantworlichen dieser Branchenbuch Abzocke zu finden [...]
Moin,
erstmal ein dickes Dankeschön für Deine Infos. Haben heute ebenfalls dieses Fax erhalten – hab immer noch einen leicht dicken Hals!
Habe draufgeschrieben, er soll sich selbst verarschen und habs zurück gefaxt.
Gruß
Aber hoffentlich vorher Deine bzw. die Firmenangaben durchgestrichen. Nicht dass er das als Auftrag versteht bzw. so auslegt.
Wir haben das Fax heute erhalten, PLZ 55130!
ach du schande!
bin wirklich auf diesen mist reingefallen, habe aber nach lesen dieser site sofort storniert.
wann kommt denn ca. die rechnung? würde für diesen fehler doch gern selbst einstehen und am liebsten so dass keiner was davon mitbekommt im büro!
lg
Dankeschön für die Infos, haben das Fax nach einen Telefonat gestern auch bekommen. Wir sind ein Küchenfachgeschäft in Baden-Würrtemberg
so eine Sauerei…!!
Gehören doch echt an einen Baum gehängt diese Betrüger!! Leider funktioniert eine solche Abzocke doch immer wieder, traurig aber wahr…
lg
[...] branchenbuch.info gelbes-branchenbuch.info [...]
Hallo, danke für die vielen Hinweise und vor allem an Hr. Große.
Auch hier 03159 ( Spree-Neiße) sind heute solche Faxe angekommen. Wichtig finde ich immer erst lesen und genau recherchieren, bevor man etwas unterschreibt.


Keiner ist unfehlbar, aber man kann das “Pech” eingrenzen, wenn man mißtrauisch bleibt.
lg-arno
Haben das Fax auch am 8/10/2010 erhalten und zum Glück gleich bemerkt das es Abzocker sind…. die haben veraltete Adressdaten (mind. 1 Jahr) Vermute das eine “Telefonbuch” CD gehackt wurde.
Haben die Netzagentur eingeschaltet.
@konrad lausch: Keine Ahnung, wann dann die Rechnung kommt. Aber wenn sie tatsächlich kommt, bin ich dran interessiert..
Heute in 63322 Rödermark als “Gelbes Branchenbuch Offenbach” aufgeschlagen.
Heute Nachmittag ebenfalls in PLZ 51647 !
Was für ein %”?0*§$- Typ !
[...] nicht zusammen, haben aber das gemeinsame Geschäftsfeld: Die Abzocke von Unternehmern….Lesen Sie den ganzen Bericht bei danielgrosse.com Werbung für Bücher in Aschau, Clenze, Rödermark und Eitorf Sie suchen in [...]
Hallo,
haben heute auch dieses Fax bekommen.
PLZ-Gebiet 54290 (Rhld.Pflz.) Sind ein mittelständisches Unternehmen. Da wir schon mal reingefallen sind (allerdings bei einer anderen Sache betreffend Anzeigen) sind wir sehr vorsichtig und lesen alles Kleingedruckte.
Trotzdem Schweinerei!
lg
bei uns hat leider eine mitarbeiterin den vertrag abgeschlossen. man sollte alle mitarbeiter informieren und warnen ohne rücksprache irgendwas zu unterschreiben.
heute kam dann die rechnung. herr wutza weigert sich am telefon beharrlich den vertrag zu stornieren und will auch preislich nicht entgegenkommen.
kann nur vom vertragsabschluss warnen, unsere erfahrungen sind durchweg negativ. teurer spaß.
Hallo Matthias, kannst Du bitte nochmal kommentieren und Deine Mailadresse angeben? Würde gern mit Dir Kontakt aufnehmen. Danke!
In unsere Firma flattern öfter mal solche Briefe mit dem Wunsch es für einen Branchenbucheintrag ausgefüllt zurückzusenden. Wir sind zum Glück noch nie reingefallen, da wir einen extra Ordner mit den Briefen haben und diese aufbewahren.
Außerdem besteht meines Wissens nach sowieso ein Kündigungsrecht von 14 Tagen. Wenn jemand in dieser Zeit bemerkt dass es nicht in Ordnung ist, sollte schleunigst kündigen und den Sendebericht bzw. die E-Mail (oder den Brief (Einschreiben/Rückschein))aufbewahren.
Immer schön ALLES durchlesen
.
Grüße und viel Erfolg!
@harold: Irrtum, als Unternehmen hast Du kein 14-tägiges Rücktrittsrecht, das gilt nur bei Verbrauchern.
[...] : danielgrosse.com via [...]
gehöre auch nun zu denen die den Fax unterschrieben verschickt haben, nur mit dem Hintergedanken kostenfreie erscheinung, sind nun 15 tage her noch ist keine Rechnung noch der gleichen eingegangen..
Faxe diesbezüglich kommen in regelmäßigen Abständen, das letzte vor ca. 3 Wochen. Ablage P! Heute per Post: Touristenauskunft.info, in Schaffhausen, Schweitz, ein Herr M. Karpenko (ja sicher) für 35,-€ monatlich netto, also satte 999,60€ Brutto für 2 Jahre – TOLL – ich möchte bitte 5 dieser Einträge…
Eine 0800 Nummer für Rückfax und eine 01803 Nummer für evtl Rückfragen.
Ach ja PLZ-Gebiet 02999.
Wenn ich diese Schreiben jemanden zu kommen lassen soll, bitte eine kurze Mail an mich.
Ja, Herr Karpenko ist ein anderer großer “Player” auf diesem Gebiet. Wegwerfen.
mich interessiert halt nur, ob ich gegen diese Schreiben was machen kann, es ärgert mich einfach, diesen Sacktretern muss man doch irgendwie das Handwerk legen können!
H. Franke
ich werde auf dem Schreiben das X vor das Feld: “Der Betrieb wurde aufgegeben am:…” setzen, ein Datum meiner Wahl einfügen und das ganze an die kostenlose Faxnummer senden, mal sehen – vielleicht ist ja dann, zumindest von dieser Seite her, Ruhe…
Hallo Daniel Grosse,
meine Anerkennung für die Recherchen. Nach über 30-jähriger Tätigkeit als Kriminalbeamter und ausgebildeter Wirtschaftskriminalist kenne ich die Frustration in diesen Geschäftsbereichen. Es gibt da nicht nur eine gewisse Ohnmacht bei den betroffenen Opfern, es gibt sie auch bei den Ermittlungsbehörden. Das Problem ist, dass hier eine Grauzone zum Betrug beschritten wird ( von den Tätern bewußt beschritten wird unterstützt mit anwaltlicher Hilfe zumindest im Zivilrecht ) und bei den Behörden das Zuständigkeitsproblem greift. In mehrfacher Hinsicht und da können sie Polizei und Staatsanwaltschaft in einen Topf werfen. Beide grundsätzlich zuständig für die Verfolgung von Straftaten ( Betrug ), also die sachliche Zuständigkeit, mindestens muss eine Verdachtslage konkretisiert werden können. Hinzu kommt die örtlich Zuständigkeit, dort wo das Opfer wohnt ( Tatort, wo die Straftat verübt wird ) sind die Behörden zuständig. Deswegen ist die bundesweite oder auch europaweite Tätigkeit Teil des Aktionsplanes. Es ist ein Massendelikt, zig-Tausende von Anschreiben ( Technischer Fortschritt: früher Briefe, dann Faxe, heute auch e-mails ), werden verschickt, die “conversionrate” liegt bei wenigen Prozentpunkten und die Treffer sind bundes- europaweit verteilt. Sie sehen ja selbst in den Rückmeldungen zu ihrem Beitrag, wie ratlos Geschädigte im Umgang mit dem Sachverhalt sind und wieviel dann an eine Anzeige denken. Ja, eine rechtliche Beratung betrifft immer nur den Einzelfall und der ist strafrechtlich schlecht greifbar und erfordert zusätzliche Recherchen bei den Ermittlern ( vgl ihre Recherchen ) und erst dann lässt sich möglicherweise eine Verdachtslage und somit ein Tätigwerden der Strafverfolgungsbehörden begünden und erst dann können und werden auch kriminelle Züge erkennbar sein ( so meine Erfahrung in vielen Fällen ). Aber nochmal: Im Einzelfall ist das ein mögliches Betrugsdelikt mit geringer Bedeutung ( wenn überhaupt ) und entsprechend gering ist die Möglichkeit oder Bereitschaft zur Ermittlung ( sowohl bei Polizei als auch bei Staatsanwaltschaft ).
Warum führe ich das in dieser Form aus: Die einzige Möglichkeit, diesen Menschen das Handwerk zu legen, ist eine permanente Anzeigenerstattung in jeden Fall, nur dann wird der Umfang der Tätigkeit bekannt und versinkt nicht in der Anonymität, denn diese ist das größte Pfand der Wirtschaftsstraftäter. Ich habe jetzt noch nicht den Aspekt der Personalnot und des unterschiedlichen Engagements bei den Behörden betrachtet, das kommt noch hinzu. Und diese Art der Kriminalität wird von der Gesellschaft wenig wahrgenommen – nur wenige sind betroffen (hier Unternehmen) – aber letztlich müssen Unternehmen wirtschaften und Gewinn erzielen und wenn sie Verluste haben ( auch durch unlautere Methoden ) erhöhen sie die Preise und wer zahlt die Zeche? Die Gesellschaft, die Konsumenten – aber sie merken es nicht direkt.
Deswegen muß man an jeder kleinen Schraube drehen, wo derartige Machenschaften bekannt werden und ich habe Hochachtung vor jedem, der sich hier engagiert, obwohl die Frustration sehr nahe liegt. Und eine kleine Schraube ist die Information über die Machenschaften und auch die Beratung der Geschädigten, in jedem Fall eine Anzeige zu machen. Nicht abwimmeln lassen, einfach die Anzeige abschicken ( an die Staatsanwaltschaft oder auch Polizei ) auch wenn im Einzelfall kein Erfolg zu erwarten ist, es gibt auf jeden Fall ein Aktenzeichen, auf das dann irgendwann mal Ermittler zum späteren Zeitpunkt zurückgreifen können.
Ich habe Ihnen das alles geschrieben, weil ich weiß, dass es nicht automatisch veröffentlicht wird und sie drüberschauen. Es soll eine Info sein für Sie und eine Veröffentlichung ist auch nicht erforderlich.
Hans Rösner, Erster Kriminalhauptkommissar a.D.,
hans.roesner@freenet.de
[...] Achtung! Dieser Eintrag bezieht sich auf gelbesbranchenbuch.com. Sie haben ein Fax von gelbes-branchenbuch.info bekommen? Dann bitte hier entlang. [...]
Zur Abwechslung: Gestern haben wir (PLZ 73…)einen “Korrekturabzug” der “Neuen Branchenbuch AG” per Post erhalten. Wer unterschreibt, zahlt pro Jahr 1068 Euro (Laufzeit 2 Jahre) für einen nutzlosen Interneteintrag. Eine probeweise Suche auf dieser Seite ergab kaum verwertbare Ergebnisse.
Verantwortlich zeigen sich eine Frau Bettina Führnohr und eine Dr. Irma Stark.
http://www.branchenbuch.ag/
Die Beteiligten wechseln wohl häufig, wenn man nachfolgender Information glauben darf:
http://forum.autosec4u.info/br.....-1832.html
Nachtrag zu Florian Wilk:
Er betrieb auch eine dubiose Auskunftsseite “Ärzteregister.info”, vor der Ärztevereinigungen warnten und Betroffene anwaltlich dagegen vorgingen.
http://rechtsanwalt-czap.de/re.....erlag.html
http://www.aekv-wuerzburg.de/n.....38;ad_id=2
[...] abermals ein Anbieter, der versucht, Unternehmer mittels Fax-Spam abzuzocken. Unter der Überschrift [...]
wir haben freitag von dem verlag eine rechnung über 870 EURO bekommen! ich kann mich dunkel an ein telefongespräch erinnern, bin mir aber nicht bewusst irgendeinen vertrag abgeschlossen zu haben.
mit dem rücktrittsrecht kann ich wohl nicht rechnen?
Hallo Markus, bitte so verfahren wie in der Mail, die ich Ihnen schrieb. Dankeschön!
Spannend ist die Sache auch deswegen, weil die Domain http://www.gelbes-branchenbuch.de zu den “echten” Gelben Seiten gehört. Man sollte also mal wieder genau hinschauen, mit wem man seine Geschäfte macht.
Im Übrigen sollte man genau überprüfen, ob man aus dem Vertrag wieder aussteigen kann. Mindestens sollte gekündigt werden, da der Vertrag ja ansonsten weiter läuft und so ggf. ein Jahr später die nächste Rechnung auf dem Tisch liegt. Aber es erscheint auch durchaus möglich, den Vertrag komplett zu Fall zu bringen. Das muss meines Erachtens jedoch im Einzelfall überprüft werden.
Sebastian Dosch
Rechtsanwalt
Richtig, Jan, dieses Register betreibt er heute noch. Er scheint für seine ganzen Websites nur ein Layout zu haben.
Es ist beschämend, dass die Staatsanwaltschaft Menschen wie Florian Wilk nicht längst das Handwerk gelegt hat. Eine Betrugsabsicht oder zumindest Wucher für das bloße Erscheinen eines Namens auf einer Internetseite liegt doch sehr nahe, wenn man Wilks Internetaktivitäten (Brachenbuch, Ärzteregister) betrachtet. Eventuell sollte der Gesetzgeber mal die Gesetze “nachjustieren”.
Für jeden Unsinn gibt es Gesetzesinitiativen, wieso nicht hier ?
[...] gibt Neuigkeiten vom Anbieter der Seite, die unter gelbes-branchenbuch.info zu finden ist. Wie berichtet, verschickte der Anbieter vor einigen Wochen unaufgefordert Faxe an Unternehmer in ganz [...]
Hallo Herr Große,
heute habe ich die Rechnung erhalten und erkannt, was ich im Auftrag meiner Firma unterschrieben haben.
Ich würde gern schriftlich per Einschreiben ein Brief an DMV Riverside View Thornes Lane, Wakefield WF1 5 QW UK schicken, würde der Brief dort ankommen? Ist das eine Anschrift?
Können Sie mir weiterhelfen? Unsere PLz lautet 86156
Gruß
Özlem Prasch
Ich glaube, den Aufwand können Sie sich sparen. Versuchen Sie stattdessen, ein Fax und eine Mail mit dem Widerspruch an die angegebenen Nummern und Adressen zu mailen. In Wakefield ist der offizielle Sitz der Limited, dort sitzt aber wenn überhaupt nur Herr Poppleton als Strohmann. Der entscheidet nichts. Das operative Geschäft wird aus Deutschland gesteuert, die Recherchen laufen noch. Gehen Sie bitte auch zur Polizei und zeigen Sie die DMV Limited wegen Verdacht auf Betruges an.
jdie Rechnung ist eingegangen, was nun ?
in höhe von 879,41 € vom deutschen medienverlag Limeted
… wir haben die Rechung nun auch erhalten.
Gibt es vielleicht eine Vorlage für ein Widerspruchsschreiben?
also laut meiner Internetrecherche am besten Anfechtung wegen Irrtum, Arglist und Täuschung.
und da die vorherige festnetzfaxnr. nicht mehr funktioniert und unter der angegebenen Email adresse die Meldung kommt: Email nicht zustellbar..einfach die 0180 fax Nr. nehmen die auf der Rng steht.
Musterschreiben (siehe Henghuber Formular) findet man überall im Internet da es sich um keine neue Masche handelt wie ich rausfinden musste.
Also am besten Anfechtung abschicken und dann alles andere was noch kommt einach abheften. Wichtig! wenn Post vom Gericht kommt, Einspruch schreiben bzw Anwalt einschalten.
Achja Info am rande, ich bin auch drauf reingefallen und meine Chefin ist der Meinung das es mein Privates Problem ist weil ich meine Kompetenzen überschritten habe…ha ha ha.
Ich frage meine Mandanten, die ein Fax unerbeten erhalten und es ausgefüllt zurückgeschickt haben immer gleich erstmal, ob sie das nicht gerade deshalb taten, um die Veranlasser unerbetener Faxwerbung zu ermitteln und die diesbezügliche Beweislage zu festigen.
Wenn die dem zustimmen, gilt: Analog hierzu
http://www.kanzlei-richter.com.....zeigt.html liegt unerbetene Faxwerbung vor. Dann kann der Mandant den Spieß umdrehen und gegen die Spammer vorgehen. Natürlich wird dann die Forderung aus dem vermeintlichen Vertragsverhältnis nicht nur zurückgewiesen, sondern zugleich auch vorsorglich mit einem deckungsgleichen Schadensersatzanspruch wegen notwendiger Ermittlungskosten aufgerechnet. Und aus die Maus für den vertragsrechtlichen Anspruch.
Ich möchte gern noch darauf hinweisen das man eine Mail mit Beschwerde an seine zugehörige IHK schicken sollte.
Um so mehr Beschwerden eingehen desto eher passiert was. Es wäre auch nicht verkehrt wenn jeder Betroffene auch bei der Bundesnetzagentur meldet.
Das dauert nur ein paar Minuten!
MfG aus Berlin
Uns hat es auch getroffen! Wir haben aber, Gott sei Dank, noch nicht bezahlt.
Es gibt noch eine weitere, einfache Möglichkeit.
Auch eine Englische Limited (wie im Rechnungskopf angegeben) unterliegt, wenn sie in Deutschland eine Niederlassung besitzt, dem deutschen Steuer- und Handelsrecht.
Da im Rechnungskopf eine deutsche USt.-IDNr. angegeben ist, müsste sie in Deutschland auch im Handelsregister eingetragen sein. Nach dem deutschen Handels- und Steuerrecht ist sie dann auch verpflichtet, auf ihren Rechnungsformularen ihren Sitz in Deutschland mit Adresse, Geschäftsführer und Handelsregister-Nr. anzugeben!
Diese Angaben fehlen auf den Rechnungen aber komplett !
Als Unternehmer sind Sie verpflichtet diese Angaben zu prüfen und dürfen bei solchen Unstimmigkeiten lt. Steuergesetzgebung solche Rechnungen überhaupt nicht zahlen, bzw. anerkennen!
Ein Bekannter, der als Betriebsprüfer beim Finanzamt arbeitet, hat uns deshalb jetzt empfohlen, eine Anzeige bei unserem Finanzamt wegen Steuerhinterziehung zu stellen.
Deshalb: Einfach Rechnung einscannen oder kopieren und mit einem kurzen Schreiben “Anzeige wegen Steuerhinterziehung” ab an Ihr zuständiges Finanzamt. Die sind, lt. seiner Aussage, von Amts wegen verpflichtet, die Sache der Steuerfahndung zu
übergeben.
Ansonsten kann ich nur empfehlen, Rechnungen auf die Seite zu legen und sie Sache auszusitzen!
ich mußte 67 jahre alt werden, um auf solch einen mist hereinzufallen. und warum? für mich waren das die gelben seiten, dem vertragspartner unserer firma.
chef nicht da. wollte gutes tun und eine neue aktuelle e-mailadresse mitteilen, damit sie noch rechtzeitig berücksichtigung finden möge. erster blick oben rechts genügte: “kostenlos”. weiteres lesen erspart, denn die zeit war nicht.
zumal die sache ja eilte: faxeingang am 07.10. spätestens zurückgefordert bis 08.10.
richtig besehen, hat das schon einen nötigenden inhalt.
eingang in der größten arbeitsbelastungsspitze.
dem druck folgend erging die faxantwort.
greift da meine haftpflichtversicherung, wenn es nunmehr zum schaden gegen die fa. kommt?
mal abgesehen von der persönlichen konsequenz des drohenden arbeitsplatzverlustes.
rechnung ist am 25.11.2010 eingeschwebt. 879,41 €.
tolle leistung für nichts!
Hallo !
Wollte gerade den von mir verfassten Widerspruch an die auf der Rechnung hinterlegten E-Mailadresse schicken und bekomme meine Mail immer wieder zurück. Am Montag versuche ich es dann mal als Einschreiben.
Gruß T.Josek
Ich habe mich auch zu schnell von der Ähnlichkeit der Anzeige zum regional existierenden Branchenbuch täuschen lassen, die “gewohnt kostenfrei” – Notiz überflogen und auf das Fax geantwortet. Rechnung über 739,- netto ist eingegangen.
Sollte ich Widerspruch über die angegebene Email-Adresse einlegen oder wirklich einfach abwarten, ob die Zahlung eingefordert wird?
Gruß C. Meckelnborg
Mir fällt im Übrigen gerade auf, dass die ihre Rechnung aktualisiert haben, es ist eine deutsche USt-Nr. aufgeführt…
Hallo,
auch ich hatte nach einer Dienstreise geglaubt, man sollte die Kontaktdaten von “Die Gelben Seiten” korrigieren und fiel auf diesen Mist rein (08.10.10)
Später beim Joggen dämmerte es und ich verschickte eine Anfechtung per Fax (10.10.10).
Nun ist die Rechnung gekommen (25.11.10) worauf ich mit Widerspruch reagierte.
Diese Woche möchte ich noch Strafanzeige stellen.
Sehr viele Tipps erhält man auch hier: http://www.verbraucherabzocke......enbuch.htm
Gruß, HP
@Christine Meckelnborg
“Mir fällt im Übrigen gerade auf, dass die ihre Rechnung aktualisiert haben, es ist eine deutsche USt-Nr. aufgeführt…”
die lesen bestimmt mit und verbessern mit jedem tipp ihre masche…
Hallo Herr Große,
auch wir sind auf dieses Fax hereingefallen. Man Mann ging davon aus, daß es sich um das echte gelbe Branchenbuch handelte. Leider hat er den Vertrag unterschrieben und die Rechnung kam am 26.11.2010. Wir haben Widerspruch eingelegt und festgestellt, daß die beiden e-mail Adressen auf der Rechnung nicht zu erreichen sind. Wir haben es nun unter kontakt@gelbes-branchenbuch.info versucht und die e-mail ist nun zumindest nicht mehr zurückgekommen. Morgen hat mein Mann einen Termin auf unserem Polizeirevier. Falls Sie die Unterlagen von uns benötigen, werden wir Sie ihnen gerne zukommen lassen. Welches weitere Vorgehen können Sie uns raten?
Herzlichen Dank
Familie Mitschele
Wäre es nicht auch wichtig die angegebene Bank darauf hinzuweisen, dass sie mit dem Konto 16028 (auf dem Zahlungsformulares ja auch nur noch als Medien Verlag und nicht wie sonst als Deutscher Medien Verlag angegeben) möglicher Weise einem Abzocker und Betrüger eine finanzielle Heimat bieten!!
Wirecardbank Blz 51230800
meine Frau ist über die Mithilfe ihrer Sprechstundenhilfe auch betroffen.
mfg Christian Hauer
Die Bank ist bereits informiert. Was da konkret nun passiert, weiss ich noch nicht. Bleibe aber dran.
Hallo Leute,
Es gibt nun auch noch das nächste.
Wir erhielten heut ein Fax, auf dem oben dick zu lesen war: “Gelbes Branchenbuch” mit dem Faxabsender
08992185040
Die Veröffentlichung der Kontaktdaten sollte dann auf folgender Seite zu finden sein:
http://www.mein-branchenverzeichnis.info
Der Rest ist wie gehabt.
ich glaub es nicht, jetzt geht der kack ohne ende weiter. jetzt heißt die neue masche nach altem muster “mein branchenverzeichnis.info”.
wieder, “wie gewohnt kostenloser grundeintrag”.
aber, geändert, jetzt taucht das wörtchen “auftrag” auf.
Drahtzieher aus Londen: Jonathan Scott.
[...] stehen und nutzen die Situation mit scheinbar kostenlosen Branchenbucheinträgen schamlos aus. Ein aktuell bundesweiter Fall zeigt, wie schnell man auf vermeintlich kostenlose Angebote hereinfallen kann. Eine Masche, die [...]
Und müssen wir nun mit Mahnungen aus Hannover rechnen oder nicht?
Das weiss ich nicht, da kann man sicher nur abwarten.
Mir – sprich meinem Arbeitgeber – ging es letzes Jahr, wie vielen hier:
Chef bekommt ein Fax mit Adressänderung – Adressen Branchen Telefon (kein Hinweis auf Branchenbuch oder Gelbes Branchenbuch), legt es mir zur Weiterleitung hin. Arbeitsaufkommen so hoch, dass ich nicht genauer lese, was drin steht.
Ergebnis: Rechnung über 660,– € flattert ins Haus. Übergabe des VOrgangs an den Anwalt. Mahnungen über Mahnungen von GP Effektiv Forderungsmanagement GmbH, Sitz in der Schweiz. Letztendlich kam es zu einer Kompromisszahlung von 300 €, da mein Chef die leidliche Sache vom Tisch haben wollte.
Wir hätten den Vorgang evtl. auch “aussitzen” können, zumal ich nicht zeichnungsberechtigt bin, Gerichtsstand S-H gewesen wäre, und man annehmen hätte können, dass ein Schweizer Inkassounternehmen nicht nach S-H zu einer Verhandlung kommen würde. Aber wer weiss?!?!?
Heute liegt mir erneut ein Fax von
“Gelbes Branchenbuch”
mit Sitz in LONDON!!! vor. Grundeintrag kostenlos etc… im weiteren Text “Vertragslaufzeit 2 Jahre a 497 €.
Noch gewarnt von dem ersten Vorgang und im Netz recherchiert. Nun landet das Fax im Papierkorb.
Danke an den Betreiber dieser Seite!
und schade, dass man nicht anders vorgehen kann und häufig ersteinmal auf die Nase fallen muss.
Veröffentlichungen über Verbraucherzentralen und Presse sollten viel häufiger erscheinen. Bis der Letzte das mitbekommen hat !!!! nur so hat man die Chance, dass diesen Betrügern das Handwerk gelegt wird.
Hallo, Herr Große!
Auch wir haben eine Rechnung bekommen. PLZ 764.. Habe über die vermeintliche bei http://www.utrace.de recherchiert und konnte promt den Standort der Domain “branchenregister24.info (IP Adresse: 85.114.137.46) lokalisieren.
Der Rechner befindet sich in einer Garage im Hinterhof, rechte Seite von der Neusser Strasse 22. Zweitletzte Garage rechts. Der Hinterausgang der Garage führt zum Jürgensplatz. Der Standort ist Düsseldorf. Vermutlich wohnt dieser Abzocker auch noch in diesem Anwesen. Müsste Herauszufinden sein, wem diese Garage gehört, bzw. an wen diese Weitervermietet wurde.
Übrigens der Provider dieser Domain, eine Firma mylog managed IT AG, Am Gaterhof 44, 40472 Düsseldorf. Komischer Zufall ? Villeicht kennen Sie jemand der sich dort mal umsehen kann, für mich ist der Anfahrtsweg zu weit.
Übrigens Kündigung per Rechnungsfax 018052299609 funktioniert genausowenig wie die Telefonnummer 018055229960. Beides sind Computernummern, der dieser Provider für die E-Mail, Fax und Internettelefonie vergibt. Folglich: Ist der Pc ausgeschaltet, geht der Ruf auch nicht durch. Und wer hällt sich schon in einer Autogarage im Winter freiwillig auf. Auf Satelittenbild zu der Adresse handelt es sich um wohl ältere Bausubstanz, sicherlich ohne Heizung. Villeicht kann das Gewerbeaufsichtsamt der Stadt Düsseldorf hier mal nach dem Rechten sehen.
Außerdem stimmt hier etwas gewaltig nicht. Eine englische Limited mit deutscher Umsatzsteuer Id Nummer. Noch ein Hinweis: Die UST ID Nummer existiert zwar, ist jedoch nicht vergeben. Ist das nicht Grund Genug dass die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluss nach dem Rechten sieht. Was den Inhaber eines Kontos betrifft ist wichtig dass Kontonummer und Bankleitzahl Richtig geschrieben sind. bei elektronischen Buchungen wird der Name des Kontoinhabers nicht Berücksichtigt. Meine Lebensgefährtin hat bei dieser Bank mit Sitz in Leipzig und einer Filiale in München,ebenfalls ein Konto. Fünfstellige Kontonummern basieren dort im Privatkundenbereich, Achstellige im Firmenkundenbereich. Also wer ist Kontoinhaber? Eine Privatperson, die sicherlich nur darauf aus ist, die Rechnungsbeträge samt Mehrwertsteuer in den eigenen Sack zu stecken, und womöglich in Kürze unterzutauchen. Oder glauben Sie dass Grossbritanien nachvollziehen kann, was die Dreckärsche in Deutschland absahnen.
Auf jeden Fall können Sie den Kunden Entwarnung geben, und diese Auffordern die Rechnungen nicht zu bezahlen, ich gehe kaum davon aus, dass Hier Mahnbescheide verschicht werden, müsste man doch spätestens da Firmennamen, Adresse und Geschäftsführer offenlegen, was eine mögliche Welle von wieder Widerklagen auslösen könnte. Falls in Gerichtsunterlagen falsche Daten auftauchen würden, wäre das zumindest versuchter Prozessbetrug was mit Haftstrafe oder Geldstrafe geahndet würde. Der Strohmann in GB wird sich auf sowas nicht einlassen.
Ausserdem kann jeder über diese Firma eine Briefkastenadresse mieten, und sich die Post in alle Herren Länder nachschicken lassen, solange kräftig gezahlt wird. Auf jeden Fall ist jedem geschädigten Geschäftsmann anzuraten, wegen dem dringenden Verdacht der Steuerhinterziehung Strafanzeige bei seinem Finanzamt zu erstatten. Wenn eine Deutsche UST. Id. Nr. angegeben wird, so muss die Rechnung mit Name, und Anschrift der Firma, Geschäftsführer oder Inhaber angegeben sein. Bei einer englischen Firma eine englische UST.ID , folglich wäre aber der Rechnungsbetrag ohne UST auszuweisen, und es hätte eine Rückfrage zur Mitteilung der UST ID des Vertragspartners erfolgen müssen. Was auch nicht geschehen ist. Fakt ist, so eine Rechnung darf lt. Finanzamt gar nicht bezahlt werden, und muss den Behörden zur weiteren Ermittlungen übergeben werden.
Gruß T.H.
Hallo Herr Hörig,
vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Recherchen.
Ich glaube nicht, dass es mit utrace oder anderen Diensten möglich ist, den Server- oder Rechnerstandort sozusagen straßengenau zu orten. Vielmehr wird das, was utrace da anzeigt, die “Mitte” von Düsseldorf oder der nähste Bezugspunkt zum Provider myloc sein. Ich glaube also nicht, dass ich dort in der Garage am Jürgensplatz tatsächlich ein Rechner befindet, der die Inhalte für gelbes-branchenbuch.info ausliefert.
Was allerdings interessant ist, ist die Domain branchenregister24.info. Die hatte ich ja völlig aus den Augen verloren. Interessant, dass diese noch in Deutschland gehostet wird. Vielen Dank dafür.
Ich erlaube mir nur, Ihren Kommentar mal ein wenig zu formatieren – das liest sich so als Textblock doch etwas schlecht.
Wir haben das Fax am 06.12.2010 erhalten.
PLZ 88339 !
[...] Daniel Große kann man auch über die Abzocke von Mein-Branchenverzeichnis.info nachlesen. Die Masche läuft bundesweit und nicht nur in München sondern auch in anderen [...]
Leider haben wir auch ein Fax erhalten und ich Idiot habe es mit den Kontaktdaten unterschrieben zurückgesant.
PLZ 92…
Ich hoffe diesen Verbrechern wird das Handwerk gelegt …
oder es trifft ihn der Blitz wäre dann auch schon was.
Mit sorgenvollen gruß
Martin
Hallo, Herr Große! Gestern Abend lag ein neues Fax auf dem Faxgerät. Datenabgleich in gelbes Branchenbuch, mein Branchenverzeichnus info.
Für die Kontaktdaten möchte man NUR 479,00 Euro jährlich netto haben.. Im übrigen ist das Kleingedruckte verständlicher, und man sieht jetzt auf einfacherer Weise auf was das Fax heraus will. Das Fax soll zurückgesendet werden an die Faxnummer: 089-92185040 binnen 2 Tagen. ( bis 8.12.2010)
Die Firma nennt sich: TM Marketing Service LTD
Tower 42, 25 Old Broad Street, London EC2N1HQ
Der Direktor wir hier mit “Jonathan Scott” angegeben.
Die E-Mailadresse für Rückfragen wird hier mit: “service@mein -branchenbuch.info” angegeben. Ansonsten hat das Formular die selbe Struktur wie das Vorhergehende aus Frankfurt. Die E-Mail Adresse identisch!? ” (service)…@mein branchenverzeichnis.info
Meiner Ansicht nach haben die Abzocker von Frankfurt erneut dazugelernt und aggieren jetzt aus dem Grossraum München heraus mit geändertem Firmennamen aber selber E-Mail und Web-Adresse.
Gruß T.H.
Ja, wie hier bereits zu lesen ist: http://www.danielgrosse.com/bl.....hnis-info/
Hallo,
ich bin leider auf die Abzocke (PLZ 97) hereingefallen. Habe eine Rechnung über 879,41 Euro bekommen und gedenke NICHT sie zu bezahlen. Stattdessen werde ich einen saftigen Brief zur Abwendung unberechtiger Forderungen (insb. Faxabzocke) per Fax und per Einschreiben an dieses dubiose Unternehmen schicken.
Grüße
PS: Und da fragt man sich noch, warum in der Welt kein Vertrauen und Zutrauen mehr zu finden ist…
Hallo,
ich habe von branchenbuch.ag eine Auftragsbestätigung erhalten.Hab gedacht,ich hätte für unseren Eintrag bei den “gelben Seiten” unterschrieben!Es wr nicht von einem kostenpflichtigen Eintrag die Rede…die wollen 1.068,00€ jährlich!Wie kann ich jetzt richtig reagieren?Bitte um einen ehrlichen Rat!!!
Michael
Hallo Michael 73, branchenbuch.ag ist wieder eine ganz andere Baustelle, um die es hier nicht geht. Sorry, aber ich kann hier nicht Anlaufstelle für Geschädigte aller Abzocker des Universums sein.
Hallo zusammen,
uns hat es schon 2x getroffen. Im November in Ingolstadt “Gelbes-Branchenbuch.info”, Kollegin hat es versehentlich unterzeichnet und zurückgefaxt. Ging auch von den Gelben Seiten aus. RG über € 900 von der der DMV Medien Verlag Ltd., Sitz in London, Deutsche USt-ID.
Habe das erst mit RG erfahren, sofort angefochten und denen mitgeteilt, dass wir in dem Auftritt der Firma eine arglistige Täuschung nach § 123 BGB sehen.
Festhalten: nun bieten die uns prompt einen Vergleich an, in dem sie fast 500 € nachlassen! Das nenn ich doch mal Gewinnspanne, Wucher machts möglich. Angeblich kam das Vergleichsfax vom Kundenservice in Hannover. Unter der Servicenummer geht schon den ganzen Tag keiner ran. Ich wollte um erneute Übersendung des Faxes direkt an meine Nummer bitten, da man das nach 3x weiterleiten bis zu mir in den Hauptsitz kaum mehr lesen kann. Das war leider erfolglos. Ich glaub ich mail denen jetzt dann gleich noch. Dafür hat unsere Niederlassung in Augsburg heute von “Mein-Branchenverzeichnis.info” ein solches Fax bekommen. Nicht schlecht. Sieht fast genauso aus, wie das andere aus Ingolstadt. Es steht fett drüber “Gelbes Branchenbuch” und unten heißt es dann Mein-Branchenbuch. Das ist ja geradezu ein Schnäppchen mit den € 500 für Augsburg, wo sie doch für Ingolstadt noch € 900 wollten. Also die sind wirklich sehr raffiniert Dafür gibts mein Respekt, aber sicher kein Geld.
Werde nachdem ich den Vergleich hoffentlich auch noch per Mail bekomme, danach eine “korrekte” Rechnung anfordern, damit wir das als Unternehmer hier bezahlen können und auch unsere Vorsteuer vom Fiskus nach § 14 Abs. 4 UStG wiederbekommen.
Danach werde ich die auffordern, mir aufzuschlüssen, wie sich der Preis zusammensetzt, da es ja eklatante Preisdifferenzen pro Region sind. Der Arbeitsaufwand um eine Fon- oder Faxnummer nebst E-Mail-Adresse auf nem Server zu hinterlegen ist der gleiche, ob ich nun Düsseldorf oder Ingolstadt pflege ist doch wurscht.
Ach ich hab noch tausende Fragen, die ich denen Stellen muß, ehe wir die Rechnung bezahlen
Unsere Juristen (also ich) befassen sich bereits damit.
Dumm, oder richtig dreist, wenn man es mehrmals in der gleichen Firma versucht? Wahrscheinlich letzteres.
Hallo, Akim,
das hört sich so an, als wollten Sie zahlen. Lassen Sie die Sache lieber einen Juristen überprüfen – in der Regel kann man Ihnen da helfen. Wenden Sie sich aber an einen, der sich damit auskennt, da diese Angelegenheiten nicht ganz trivial sind. Wenden Sie sich nicht selbst an die Firma – auch damit verdient diese aufgrund von 0180-er-Servicenummern noch.
Weitere Infos und auch Adressen von Anwälten in Ihrer Nähe gibt es übrigens auf der sehr lesenswerten Seite adressbuchbetrug-info.net, genauer: http://www.adressbuchbetrug-in.....verlag.htm
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Dosch
Fachanwalt für IT-Recht
Hallo Zusammen,
mein Kommentar findet Ihr oben. Kurz nochmal: Fax an GMV leider gesandt, anschließend angefochten, Rechnung erhalten (ca. 879,41€), angefochten wg. arglistger Täuschung, nicht bezahlt.
Jetzt meldete sich Christina Lehmann von GMV und bat ein “Entgegenkommen” für 600€ inkl. MwSt an. Konto 16028 BLZ 51230800 (Wirecard Bank AG). Argumentiert wurde mit dem bereits entstandenem Aufwand.
Das Angebot habe ich zurückgewiesen, da Anfechtung und Widerspruch zeitnah bei DMV eingingen und der Aufwand bei DMV selbst verschuldet ist. Meine Schreiben wurden offensichtlich absichtlich missachtet.
Keine Stellung nahm DMV zur unerlaubten Faxwerbung nach §7 UWG.
Die Rechtsprechung sieht gut für mich aus. Zahlen werde ich nicht.
Schöne Grüße,
HP
Hallo,
wie an anderer Stelle hier erfahren, ist Stuart Poppleton nicht mehr Geschäftsführer bei DMV. (siehe Eintrag vom 07.12.10 bei http://www.danielgrosse.com/bl.....n-muessen/).
Da fragt man sich natürlich, wer jetzt GF dort ist.
Und ob Frau Lehmann überhaupt Angebote abgeben darf.
Und und und …
Diese Dinge habe ich bei DMV mal angefragt …
Gruß, HP
Hallo Herr Große,
jetzt geht die Mahnwelle los. Wir haben heute eine Mahnung der DMV über die 879,41 Euro + 5 Euro Mahngebühr erhalten. Wir hatten per E-mail an alle verfügbaren Adressen (kontakt@branchenregister24.info & rechnung@branchenregister24.info) wiedersprochen. Die Fax- und Telefonnummern 018052299609 und 01805229960 – die auch auf der Mahnung angegeben sind – sind nicht verfügbar, hier kommt die Ansage, man möge sich an die Auskunft wenden.
Wir werden auf jeden Fall nicht zahlen!
Frohe Weihnachten
Rick
Hinweis an alle geprellten Geschäftsleute!
Zahlen Sie auf gar keinen Fall die Rechnung, reagieren Sie nicht auf die Mahnungen. Schmeissen Sie diese weg, bzw. verweigern Sie die Annahme. Lassen Sie sich auf keinen Fall auf irgend welche Vergleiche ein. Selbst wenn die Drahtzieher der DMV Ihnen mit Dumpingpreisen winken. Wenn keiner Zahlt, und die DMV nur Unkosten produziert, verlieren diese Abzocker sehr schnell das Interesse. Sollten diese unseriösen Geschäftemacher soweit gehen, irgendwelche Mahnbescheide zu verschicken, legen sie sofort Widerspruch ein. Es ist kaum davon auszugehen, dass die Abzocker versuchen werden, das Geld auf dem Rechtsweg einzuklagen. Überlegen Sie doch mal was sowas kostet, dazu noch wenn keiner vorher brav seine Rechnung zahlt. Die Abzocker müssten Millionenbeträge vorrauslegen, und bräuchten noch hunderte von Rechtsanwälten, die auch kosten. Ich gehe nicht davon aus das seriöse Anwälte diese Abzocker vertreten. Folglich käme es nicht nur zu einer Mahnwelle, sondern zu einer Klagewelle, was hoffentlich die deutsche Justiz überfordert, damit der Gesetzgeber hier endlich mal auf den Plan gerufen wird, und solche Hintertürchen für Abzocker ein für alle mal schließt. Zahlen Sie es diesen Geschäftemachern mit gleicher Miene zurück! Verlangen Sie von diesen Herren die Erstattung Ihrer Unkosten, für Schriftsätze zur Spamermittlung, u.s.w. nur so vergeht diesen Abzocker die Lust an den Betrügereien.
Schöne Weihnachten, T.H.
Nachtrag!
Übrigens, wie mitlerweile bekannt wurde ist der Geschäftsführer der DMV Stuart Poppleton am 18.11.2010 zurückgetreten, somit gibt es keine DMV “LTD” mehr. Im Gegenteil, warum an eine Firma zahlen, die es nicht gibt, ausser als Briefkastenadresse. Deutscher Medienverlag ohne Ltd gibts auch in England nicht. und der Deutsche Medienverlag hat in Deutschland keine Anschrift, noch sind Inhaber des DMV bekannt.
Fazit. Alles nur noch Heiße Luft, und der Versuch aus dem Dunkeln heraus doch noch ein paar Euroscheinchen zu sichern, denn wen sollte man später belangen, wenn man nicht weiß wer der eigentliche Inhaber der DMV ist. Das Rechtsgebahren unterligt allerhöchstens noch einem Insolverzverwalter aber nicht mehr iggend welchen Mitarbeitern der DMV.
Weiters Fazit:
Die verschickten Mahnungen sind jetzt Betrugsversuche, und Strafrechtlich belangbar. Aber nochmals auf gar keinen Fall bezahlen !!! Gruß T.H.
Gerade bekomme ich auch ein Fax vom gelben Branchenbuch. Der Grundeintrag ist frei aber für die Veröffentlichung muss man die Kontaktdaten angeben und die Kosten hier 497 Euro jährlich für 2 Jahre. Faxnummer lautet 089/921 850 72. Das Fax TM Marketing Service Ltd., Tower 42, 25 Old Broad Street, London Direktor Jonathan Scott.
So wird mein Antrag AUCH in 2011 leider nicht zu finden sein
Hallo,
update:
Wir haben nun eine Mahnung erhalten, wie andere auch. Mahngebühr 5€ zzgl. zum Rechnungsbetrag, macht 884,41€. Soeben wurde der erneute Widerspruch gegen Rechnung und Mahnung an DMV gefaxt.
Ansprechpartner auf der Mahnung: Thomas Schmidt
Verschiedene Faxe wurden unterschrieben mit Christine Lehmann.
Frau Lehmann bestätigte mit Fax vom 23.12.10 dass Herr Poppleton aus dem Unternehmen ausgeschieden sei und “Der Gesellschafterwechsel wird jedoch in Kürze abgeschlossen sein, ..”. Anscheinend kennt man den Unterschied zwischen Geschäftsführer und Gesellschafter nicht so richtig – oder der Laden steht wirklich vor dem Aus bzw. Verkauf. Weiterhin seien die Mitarbeiter im Kundenservice autorisiert, dem Kunden entgegen zu kommen. Dies sei vorab mit der früheren Geschäftsleitung abgesprochen worden.
Wie auch immer, wir zahlen nicht.
Guten Rutsch ins neue Jahr!
Hans-Peter Bauer
Hallo
weil unnötig Papier durch solche Spam-Faxe verschwendet wird und auch gewisse Arbeitszeit aufgewendet werden muss.
Im Juli-2010 war noch die FAX-Nr. +49-69-25577018 gültig
Am 29.12.2010 wurde die FAX-Nr. 089-921 850 72 verwendet. -Als “Letzte Erinnerung”-
Der Heutige Test hat ergeben, dass beide Nummern ohne Antwort sind.
Es ist trotzdem ärgerlich
Beste Wünsche für das neue Jahr von Bernd Weller
Hallo, ich habe am 29.12.2010 ein Fax von Mein-Branchenverzeichnis.info erhalten. Das ist nicht das Erste Mal und auch per Post habe ich schon Werbung erhalten. Die klauen einem nur Toner, Tinte, Papier wenn das Fax nicht auf ein Server weitgeleitet wird. Ganz oben “Letze Erinnerung”. Liest sich wie eine Mahnung. Ich sollte für den Eintrag 497,00 Euro netto zahlen. Rücksendefaxnummer war in meinem Fall 089 – 92185072. Ich halte es für notwendig, dass alle Betroffenen sich melden, um endlich die unnütze Werbeflut einzudämmen.
Beste Grüße
Holger Dose
Habe über den Jahreswechsel für das gelbe Branchenbuch Leipzig eine letzte Erinnerung per Fax erhalten. Abs.: Mein-Branchenverzeichnis.info, London, Jonathan Scott;
Kontaktfax-Nr.: bekannte Münchener Nummer;
Der Deutsche Medienverlag limited taucht nicht als Absender auf.
Danke für die Zusammenstellung der umfangreichen Informationen.
Beste Wünsche für 2011
Ruth Nischik
Richtig, Ruth. Zu mein-branchenverzeichnis.info habe ich hier einiges geschrieben: http://www.danielgrosse.com/bl.....hnis-info/ – Die Suchfunktion hier im Blog sollte genutzt werden..
Habe heute eine “letzte Erinnerung” vom “Gelben Branchenbuch München” erhalten. Es wird auch auf die Website von “Mein-Branchenverzeichnis.info” verwiesen.
Dass es nicht möglich ist diesen Leuten das Handwerk zu legen? Kann der Staatsanwalt da nichts machen?
Ähnliches habe ich auch von einer “Gewerbeauskunft-Zentrale aus Düsseldorf erhalten. Habe den Eindruck die spielen dasselbe Spielchen…..
Gruß knut
[...] der kleine Mann aus Greifswald mit dieser Drohung meint, darüber kann man nur spekulieren. Es dürfte auch interessant [...]
Hallo,
habe heute auch die 2. Mahnung erhalten mit Frist bis zum 21.01.2011.
Ausserdem ein neues Fax mit Werbung für die Robinson-Liste.
Der gleiche Mist wie bei dem gelben Branchenbuch. Natürlich gibt es die Robinson-Liste, aber die warnen schon auf Ihrer Seite vor diesen Betrügern, die die echte Robinson-Liste für ihren Betrug nutzen und versuchen, dafür Geld abzuzocken.
Alöso VORSICHT!!!
Hallo,
auch ich habe heute die “letzte Mahnung” erhalten mit Frist bis zum 21.01.11.
Eine beauftragte Rechtsanwaltskanlei würde die Forderung dann gerichtlich durchsetzen.
Na, dann schaun mer mal.
Gruß, HP
Hallo,
auch ich habe die letzte Mahnung bekommen, Zahlungsfrist bis 21.01.2010.
Ich werde heute eine Strafanzeige einreichen.
Gruß
Elke
Habe ebenfalls eine letzte Manhnung erhalten. Wolltre eine stellungnahme abgeben allerdings bekomme ich mittlerweile den Hinweis zur FAXNUMMER: !”Kein Anschluß unter dieser Nummer”!
Was nun?
Gruß Markus
die ursprünglich geforderten 739 euro wurden im laufe der von mir aufgesetzten ablehnenden schreiben auf “kulante” 200 euro hinabgesetzt. als ich auch dies ablehnte, wurden wieder die vollen 739 euro gefordert und mit eintreibung gedroht. die entsprechende frist hab ich lange verstreichen lassen, ohne dass noch etwas passiert wäre. AUFATMEN!
auch wir, ein gemeinütziger Verein haben im letzten Jahr ein Fax des “gelben Branchenbuch “bekommen und jemand hat, aus Angst vor Fristüberschreitung und im guten Glauben dass es sich um einen Eintrag der gelben Seiten handelt, dieses Fax ausgefüllt zurückgesandt.
Nun erhielten wir eine Rechnung über 591Euro, für den von uns erteilten Auftrag…..
Meine Frage: müssen wir zahlen, da wir ja einen offiziellen Auftrag erteilt haben ? Oder wie sollte unsere Reaktion aussehen ?
@suse schulz
Guten Abend Frau Schulz,
was mich an dieser Stelle mal brennend interessieren würde: WANN haben Sie, bzw. der gemeinnützige Verein die sogenannte “Rechnung” – und mit WELCHEM AUSSTELLUNGSDATUM – erhalten?
Erbitte Info, vor allem, ob es sich in diesem Falle um eine “normale” Rechnung (also nicht um eine LETZTE MAHNUNG) handelt.
Schöne Grüße
Ich glaube, Sie müssen hier aufpassen, zu welchem Thema Sie kommentieren. Frau Schulz meint sicher die Variante von mein-branchenverzeichnis.info von der TM Marketing Service Limited. Infos dazu gibt es unter hier: http://www.danielgrosse.com/bl.....echnungen/
stimmt, unsere Rechnung kam gestern per Post und ist von der genannten TM Marketing Service Limited.
Vielen Dank für den Link – ich werd mich dort erst einmal “einlesen”
Hallo Herr Große,
vielen Dank für den Hinweis – hab ich mir fast schon gedacht, dass da noch etwas kommen musste, aber ich habe NUR auf den offensichtlich “unter einer falschen Rubrik” gelisteten Beitrag geantwortet und mich im Prinzip auch gewundert, dass da noch von der DMV Ltd. “Rechnungen” verschickt worden sein sollten.
Aber die Sache hat sich ja nun geklärt!
Schöne Grüße
sorry, wenn ich hier in der falschen Rubrik gepostet habe. Ich hatte nur in der Überschrift ” gelbes Brancnenbuch” gelesen und wußte nicht, dass es da noch Unterschiede bzw. Vorgänger gibt.
Wir werde also morgen Anzeige wegen arglistiger Täuschung erstatten und abwarten was da auf uns zukommt….
Alles in Ordnung, kein Problem. Das ist ja das Problem bei diesen Typen. Die nutzen quasi alle das Schlagwort “Gelbes Branchenbuch”.
[...] DanielGrosse.com , tutsi , anzeigenfalle.de Ähnliche Beiträge:Gelbes Branchenbuch – Vorsicht Abzocke [...]
Hallo Zusammen,
hier ein Musterbrief unserer Rechtsabteilung (Evang. Oberkirchenrat Stuttgart) in Sachen REchnung von TM Markting. Vielleicht hilft das anderen auch weiter.
Einwurf/Einschreiben
VORAB per FAX 01805-662065
An TM Marketing Service LTD
Jonathan Scott
Tower 42, 25 Old Broad Street
London EC2N1HQ – UK
22.02.2011
Branchenverzeichnis
Anfechtungserklärung / Widerrufserklärung / Kündigung / Einwendungserhebung
Sehr geehrte Damen und Herren,
bezüglich den angeblichen mit Ihnen abgeschlossenen Vertrag für den Eintrag ins Internet „Gelbes Branchenbuch“ zur Rechnungsnummer R254124 erklären wir Ihnen hiermit:
1. vorsorglich die
Anfechtung wegen arglistiger Täuschung nach den §§ 123, 143, 142 BGB
des angeblich abgeschlossenen Vertrags (vgl. u. a. LG Regensburg vom 26. 06. 2007 Az. 2S36/07, AG Stuttgart Bad Cannstatt Az. 8 C 3189/02; 8 C 849/01; AG Bad Homburg Az. 2 C 2320/02; AG Braunschweig Az.: 116 C 2795 / 04; LG Verden Az. 2 S 335/03; AG Syke Az. 26 C 582/03).
2. vorsorglich
die Anfechtung wegen Irrtums des angeblich abgeschlossenen Vertrags nach den §§ 119, 143, 142 BGB.
3. vorsorglich den
Widerruf
sämtliche abgegebenen Erklärungen nach den §§ 355, 357, 312 ff. BGB.
4. vorsorglich die
außerordentliche Kündigung
des angeblichen Vertrags und hilfsweise die ordentliche Kündigung zum nächst zulässigen Zeitpunkt.
5. vorsorglich die
Einwendung der Nichtigkeit
des angeblichen abgeschlossenen Vertrags nach § 138 BGB. Der angebliche Eintrag im Branchenverzeichnis rechtfertigt nicht die von Ihnen geltend gemachten Forderungen. Das angebliche Rechtsgeschäft verstößt gegen die guten Sitten und Verwirklicht den Tatbestand des Wuchers (vgl. Urteile AG Stuttgart Bad Cannstatt Az 8 C 17/03, 8C 576/03; AG Freiburg Az. 2557/02; AG Dienstlaken 32 C 455/01). Ferner liegt eine Nichtigkeit wegen Wettbewerbsverstoßes nach dem UWG vor. Des Weiteren bestehen Bedenken hinsichtlich der Unwirksamkeit einer Zahlungsverpflichtung nach § 305 c Abs. 1 BGB. Diese Einwendung wird ebenfalls vorsorglich erhoben.
6. vorsorglich nach den Grundsätzen der C.I.C. nunmehr normiert in den §§ 280 Abs. 1, 241 Abs. 2, 242 BGB und gemäß den §§ 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit 263 StGB den rückwirkenden
Rücktritt.
Für den Fall der weiteren Geltendmachung Ihrer unberechtigten Forderung drohen wir Ihnen bereits jetzt die
Erhebung einer negativen Feststellungsklage vor dem Amtsgericht
an.
Wir haben Sie aufzufordern eingehend hierher bis spätestens zum
Montag, den 22. März 2011
schriftlich zu erklären, dass keine Forderungen der TM Marketing Service LTD gegenüber uns bestehen.
Sollten weiterhin Mahnungen oder weitere Schreiben bei uns eingehen werden wir umgehend Strafanzeige wegen Nötigung bei der zuständigen Staatsanwaltschaft gegen Sie persönlich, wie auch gegen Ihr Unternehmen stellen.
Einer Klage Ihrerseits sehen wir daher gelassen entgegen.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Hallo,
leider bin auch ich mit meinem Geschäft auf die Mein-Branchenverzeichnis.info für Oldenburg reingefallen.
Normalerweise lese ich alles genau bevor ich etwas unterschreibe und möchte denen schon fast unterstellen, den Text mit den Kosten (hier 497,-€ netto) nachträglich eingebaut zu haben……
Nun, das Fax erhielt ich am 6. Dezember 2010, die Rechnung erst am 11.02.11. als ich anrief um mich zu Informieren wofür ich da zu zahlen hätte, sagte man mir was das ist und dass ich das nun zwei Jahre an der Backe hätte.
Habe mal einfach nicht bezahlt.
Nun kam die erste Mahnung, welche direkt in dem Müll landete.
Nun weiss ich nicht so recht was ich machen soll.
Muss ich das jetzt bezahlen?
Bei der Bundesnetzagentur melden wie einige hier
schreiben?
Zum Anwalt gehen?
bringt es überhaupt was, wenn ich so dusselig war das zu unterzeichnen?
Hilfe…. Lieben Gruss, ME
Ich habe nicht bezahlt, trotz zwei Mahnungen.
Danach nie wieder etwas gehört….
Hallo ME!
Ganz ruhig bleiben. Ich selber habe den Mistbock im Dezember 2010 unterschrieben und habe seit dem 3 Mahnungen bekommen und dann nichts mehr. Ich selber habe einen Anwalt eingeschaltet und einen Widerspruch formuliert und denen zugeschickt.
Es wird denke ich jetzt nichts mehr kommen.
Auf keinen Fall zahlen, dann ist das Geld auf jeden Fall weg.
Gruß T. Josek
Ich habe heute auch die Mahnung erhalten über603,43 € zahlbar bis 5. April 2011. Es wird mit Inkasso gedroht und weiteren Schritten.
Den Widerspruch habe ich am 21.2.2011 nach Erhalt der Rechnung sofort per Fax nach London geschickt.
Werde jetzt weiter abwarten und nicht bezahlen.
Hallo Herr Grosse,
möchte Ihnen mitteilen, dass wir gestern ein Fax “Gelbes Branchenbuch Region Saarland” bekommen haben. – Ganz winzig steht unten: GRZ eingetragener K. Registergericht Hmb. Neuer Wall 80 Hmb. Internet http://www.gelbes-brachenbuch.info GF S. Shahrasbi Deutschland, Telefon Frankfurt. Ich hoffe, dass ich den Namen richtig gelesen habe, ist sehr undeutlich. – Sonst der übliche Text. – Was mir noch unangenehm aufgefallen ist, in dem Text auf der rechten Seite steht unter anderem: Für eine pünktliche Veröffentlichung ab dem 15.04 2011 antworten Sie bitte bis 11.04.2011.
Hallo, das riecht doch nach Betrug. – 4 Tage brauchen die nur?
Grüsse und dank für Ihre Recherche
Hallo Hr Grosse,
zum Glück ist mir gleich der Rechnungsbetrag und die Laufzeit von 2 Jahren aufgefallen, so dass 1540 € gespart werden konnten.
Was mir nur negativ aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass wir uns dort niemals angemeldet haben.
Es scheint mir so, als ob Datenbankeinträge von anderen “Info-Dienstleistern” kopiert werden und dann ein die eigenen Datenbanken “eingepflegt” werden.
Grüße aus Berlin
Jan Muhs
auch ich habe zur Arbeitsspitzenzeit Mitte Dezember das Antwortfax an diese “Firma” geschickt, und mittlerweile die dritte Mahnung bekommen. Und das als alter Haudegen in der Finanzdienstleistungsbranche… Selbstverständlich werde ich nichts bezahlen. Und ggf. noch diese Woche eine Anzeige bei der zuständigen Polizeidientsstelle einreichen. Man muss diesen Personen ein für allemal das Handwerk legen. Ich danke Herrn Bareis für die Anfechtungserklärung
auch mir flatterte heute morgen am 20.4 (honi soit qui mal y pense…) ein “Angebot auf den Tisch,allerdings mit einer noch raffinierteren Formulierung: Der Jahresbetrag nun nur noch 497 euro netto jährlich , ABER: es folgt der Nebensatz: .”…. erscheint am 1.5.2011 für insgesamt 2 Jahre…
Pech, dann ist der Unaufmerksame fast ´nen Tausender los.
Ist ja witzig:
Vor 20 Minuten hat einer aus München in meiner Firma angerufen und gefragt, ob er uns ein eMail bezüglich “Vertreterbesuche” senden darf. Habe ich verneint. Ungefähr 5 Minuten nach diesem Anruf kam ein Fax von “Gelbes Branchenbuch”. Die sind immernoch unbehelligt aktiv…
Ich habe heute nach der letzten Mahnung vom 11.4.2011 ein weiteres Fax erhalten mit dem Angebot der Preisreduzierung auf 217 € befristet bis 26.4.2011.
Bezahle natürlich nicht.
Jetzt erscheint auch eine neue Bank Pommersche Volksbank
Es wird immer offensichlicher, daß es Betrüger sind, aber noch immer frei agieren können.
[...] Besonderes Augenmerk hat der Leipziger Journalist Daniel Große in seinem Blog auf diese Sorte Branchenregister gelegt und rät ebenfalls zur Vorsicht im Umgang mit solchen Firmen. Sie finden seine Meinung hier: [...]
Hallo, da bin ich wieder
ich bin – wie hier empfohlen – “ganz ruhig” geblieben, und habe nichts gemacht und auch nicht bezahlt.
Habe mit einer befreundeten Anwältin gesprochen. Sie hat einen Brief geschrieben, daraufhin hat das Gelbe Ungeheuer ein Fax geschickt, dass sie mir entgegenkommen würden wenn ich jetzt sofort zahle würden sie auf 245€ runter gehen…….
Natürlich habe ich nicht bezahlt. und was soll ich sagen: bis heute kam dann nichts mehr.
Meine Bekannte sagte auch man soll das mal ganz entspannt aussitzen und dass sie von dieser uminösen Firma schon öfter gelesen hat.
bin gespannt was noch passiert.
vielen Dank für dieses Forum
Berlin, 27.04.2011
Sehr geehrter Herr Große,
sehr geehrte Freunde guten Humors,
vielen Dank für dieses tolle Forum.
Als Organ der REchtspflege bin ich ab jetzt auch dabei, Gelbes Branchenbuch (GBB Ltd.), Fax, unterschrieben zurück und jetzt Rechnung 780,00 Euro!
Bleiben Sie cool cool! Wenn keiner zahlt, muss er stempeln gehen. Falls er nicht vorher Besuch bekommt von bärtigen Krad-Fahrern.
1. Ich für meinen Teil zahle nicht! Soll er gern in Budapest (“vereinbarter” Gerichtsstand) klagen. Da wollt ich sowieso mal wieder hin! den ungarischen Anwaltskollegen kann er ja telefonsich briefen!
2. Der Beitrag eines Vorschreibers (Annahme, dass die Kosten etc. erst nachträglich eingepflegt wurden) ist nicht von der Hand zu weisen. Ich selbst lese alle AGB (selbt vom acrobat reader upgrade etc.) bevor ich sie als gelesen anklicke/unterschreibe. Und nun soll hier Gerichtsstand Budapest, 780,00 Euro, Auftrag an eine Ltd mit Sitz auf den Marshall Inseln akzeptiert und das Fax an eine Faxnummer mit 0060-Vorwahl (Malaysia!) versandt worden sein?!
Ich glaub nicht.
3. Der Anfechtungs-/Widerrufs…entwurf von Herrn Bareis (oben) ist sehr gut! (aber möglicherweise entbehrlich); schicken Sie ihn trotzdem per Mail und Fax ab und heben Sie sich die Faxberichte auf. Eine ladungsfähige Anschrift hat er ja nicht, der arme Kerl. Scheint nicht so viel abzuwerfen, sein Unternehmen…
4.
Die Rechnung entbehrt einer Umsatzsteuerangabe. USt-ID Fehlanzeige.
Stattdessen enthält sie einen bemerkenswerten “reverse charge Hinweis nach § 3a Abs. 3 Satz1 UStG” (EG-rechtlich für grenzüberschreitende Fälle vorgesehen). Der Rechnungsempfänger müsste dann in diesem Fall selbst MWSt zahlen und sich diese im Wege des Vorsteuerabzuges zurückholen.
Was auf einer ordnungsgemäßen Rechnung im Reverse-Carge-Verfahren angegeben werden muss, werde ich hier nicht mitteilen. Unser “Freund” liest nämlich mit und macht sich unsere Kommentare zu eigen!
Ich wusste im Übrigen auch nicht, dass die Marshall-Inseln (wo die GBB Ltd. eingetragen ist) Mitgliedstaat der EG ist?
Dies waren meine Gedanken und stellt keine REchtsberatung dar!
Mfg
K. M. Elkurdi
[...] ein altes Thema, aber wie es scheint ist die Berichterstattung über die Branchenbuchabzocker den jeweiligen Betreibern äusserst [...]
es geht mal wieder um, das Rattenfänger-Fax….
@ nicki
Welches “Rattenfänger-Fax” ist hier genau gemeint? Würde mich schon mal interessieren, da momentan mehrere unterwegs sind – auch mit gleichen (bereits bekannten) Überschriften, allerdings von verschiedenen “Anbietern”.
Schöne Grüße