GROSSE WORTE

von Daniel Große, freier Journalist Leipzig

Archive for the ‘Alltägliches’ Category

Liste der Rodelberge in Leipzig

Update 15. Januar: Die Liste der Leipziger Rodelberge hat ein neues zu Hause. Bitte folgt dem Link. Unten stehende Liste wird nicht weiter aktualisiert. Kommentare sind geschlossen.

Schlitten fahrenTrotz anstrengender Suche im Netz hab ich noch keine Liste der Rodelhügel in Leipzig gefunden. Sicher, auf Anhieb fallen einem drei, vier Plätze ein, die man noch aus Kinderzeiten kennt oder wo man schonmal war. Aber eine richtige Liste scheint nicht zu existieren.

Darum hier ein Experiment: Lasst uns doch einfach gemeinsam eine solche Liste aufstellen. Ich fange mal an mit einigen Rodelbergen Leipzigs, die ich gefunden hab. Und Ihr ergänzt einfach per Kommentar oder Twitter an @dg_4und20. Einige Vorschläge meiner Follower sind bereits eingearbeitet. Vielleicht entsteht ja im Laufe der Zeit eine richtige Liste mit Suchfunktion und Google-Maps-Anbindung. :-)

Update 15. Januar: Die Liste der Leipziger Rodelberge hat ein neues zu Hause. Bitte folgt dem Link. Unten stehende Liste wird nicht weiter aktualisiert. Kommentare sind geschlossen.

Rodeln in Leipzig und Umgebung:

Bienitz:

Engelsdorf:

Gohlis:

Großzschocher

Grünau:

Knauthain:

Lößnig:

  • Für Experten: Rodelberg an der Dösner/Gorbitzer Straße (via matthias)

Markkleeberg/Auenhain:

Markranstädt:

Messegelände (Leipzig-Nordost):

Meusdorf:

Paunsdorf/Heiterblick

Rückmarsdorf

Schleußig:

Schönefeld:

Stötteritz:

Südvorstadt:

Taucha:

Thekla:

Zentrum:

Zentrum-Nord:

Zentrum-Südost:

Update 7.1. 15.30 Uhr: Die Online-Redaktion der Stadt Leipzig fragte heute an, ob Teile der Liste für die Website verwendet werden dürfen. Dieser Bitte kam ich gern nach und so steht nun dieser Newseintrag auf leipzig.de. Vielen Dank und viele Grüße an die Kollegen.

Rette Deine Freiheit!

Abermals ein schön animiertes und erschreckend detailreiches Video von Alexander Lehmann. Nach “Du bist Terrorist” rät er nun: “Rette Deine Freiheit“. Unbedingt die Hinweise auf der Website lesen und den Links folgen, um die Argumente nachvollziehen zu können.

Am 27. September ist Bundestagswahl.

Leipziger Twitterer: An den Grill!

Im Mai soll das erste Leipziger Twitter-Grillen stattfinden. Nein, nicht Twitterer sollen gegrillt werden, auch keine Spatzen. Höchstens schon der Failwhale. So er denn kommt. Aber erstmal müsst Ihr kommen, Ihr Leipziger Twitterer! In Leben gerufen hat die Idee der gute Martin aka @ritman77 (Er ist viel netter als sein Twitter-Background aussieht). Wann wird gegrillt? Das liegt an Euch! Martin hat dazu eine Umfrage gestartet. Also: Mitgemacht und dann ran an den Grill! Und ich bin mir sicher, bis zum Termin bekommt Martin noch ein schönes Logo hin. Sollte doch kein Problem sein für einen Mediengestalter… ;-)

Lachen mit der Telekom

Folgende Geschichte muss ich einfach in einem längeren Text loswerden als nur in einem Tweet. Es geht um die Telekom, bei der ich seit den 90ern Kunde bin. Ohne Unterbrechung. Ein treudoofer treuer Kunde. Seit Mitte 2006 lasse ich alle Rechnungen per Lastschrift einziehen. Bislang klappte das ach reibungslos. Rechnung kam, etwa 10 Tage später wird abgebucht. Haut alles hin.

Bis auf den jetzigen Monat. Am 15. April zieht die Telekom einen Betrag ein, der geringer ist als der eigentliche Rechnungsbetrag. Das habe ich aufgrund meines Urlaubs nicht sofort mitbekommen. Heute bucht die Telekom nochmals einen Betrag ab, der rund 15 Euro höher ist als der eigentliche aktuelle Rechnungsbetrag. Sprich, es wurde zweimal im April abgebucht. Ich vermute natürlich einen Fehler bei der Telekom und rufe an. Gelandet bin ich in einem Callcenter in Halle/Saale, habe einen extrem freundlichen und sehr kompetenten Mann dran, der sich ebenso wie ich wundert und während des Gesprächs eine zweite Kollegin hinzuzieht. Kurzfassung: Ein anderer Kunde habe wohl einen Zahlendreher bei der Überweisung der Rechnung im März gehabt, so dass das Geld auf meinem Buchungskonto verbucht wurde. Darum wurde im März nicht bei mir abgebucht, dafür dann im April der Restbetrag abgezogen, am Ende wieder was verrechnet. Was genau und wie das zustande kam, konnte der Hallenser Telekom-Mitarbeiter auch nicht sagen und meinte, der Vorfall würde zur Kontenprüfung geleitet. Ich soll zurückgerufen werden.

Der Rückruf kam recht schnell. Dran war diesmal eine Mitarbeiterin, die mir den Vorfall erklärte, wild mit Zahlen um sich warf, etwas von Guthaben und Verrechnung faselte und damit die Sache geklärt sah. Das nütze mir nichts, sagte ich ihr, denn aus Steuergründen müssen Rechnungsbetrag und Abbuchung einfach mal zusammenpassen. Darum verlangte ich von ihr, dass sie mir das schriftlich erklärt, um die Verrechnungen und merkwürdigen Abbuchungen meiner Steuerberaterin erklären zu können. Das sei kein Problem, hieß es. Das müsse ich aber schriftlich beantragen, es ginge hier ja auch um Kosten, die für die Kontenklärung entstehen.

Bitte was? Ja, das sei kostenpflichtig. Keine Ahnung, wie viel, das war mir aber auch egal. Die Deutsche Telekom bucht also wild hin und her, ordnet Überweisungen anderer Kunden falsch zu und wenn der Kunde diese Praxis, der ich nicht zugestimmt habe dann bemängelt, wird die Hand aufgehalten? Das kann unmöglich sein. Habe der Dame nun erklärt, dass ich auf keinen Fall irgendwas zahle und auch die Kontenklärung nicht nochmals schriftlich beantrage. Ein Anruf und ein Rückruf von denen sollten zur Legitimation eigentlich genügen. Bin gespannt, wie es weitergeht. Im Zweifelsfall muss ich halt die Einzugsermächtigung widerrufen. Ich dachte eigentlich, die Telekomiker haben in den vergangenen Jahren dazugelernt. Wäre schade, wenn ich eines besseren belehrt würde.

MDR Sputnik: Beitrag über Berufsblogger

sputnikSo, langsam aber sicher kann ich mich auch wieder hier ums Blog kümmern. Und einige Dinge nachholen. Beispielsweise kann ich erzählen, dass Thomas und ich am Dienstag, den 2. April bei MDR Sputnik zu hören waren. Im “Update um sechs” ging es um Berufsblogger. Die Redaktion war auf der Suche nach ebensolchen und fand uns – passenderweise mitten im AMI-bloggen für die Leipziger Messe.

Redakteur Stefan Reisner besuchte uns auf der Messe, hielt uns das Mikro unter die Nase und fragte uns Löcher in den Bauch. Gute Fragen, Stefan war vorbereitet. Schade, dass in der Anmoderation dann nicht er, sondern Markus Schödel, der den Beitrag sprach, genannt wurde. Moderiert wurde die Sendung von Camillo Schumann. Ja, der MDR hat noch Geld für viele freie Mitarbeiter. ;-)

Hier der Beitrag zum Anhören, mit freundlicher Genehmigung von Programmchef Eric Markuse.

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Logo: MDR Sputnik/Website

Kleine Blogpause

Sorry, aber Ihr merkt es sicher schon – hier ist derzeit ne kleine Blogpause angesagt. Dafür geht’s, nachdem ich mit Thomas Gigold in Dortmund über Motorräder gebloggt habe, derzeit so richtig heftig im AMI-Blog weiter. Das füttern wir bereits seit Februar mit allem, was der geneigte Automesse-Besucher wissen muss. Also bitte kurz rüberklicken – und natürlich ab nächstem Sonnabend auf der AMI vorbeischauen. Okay? :-)

Medial geconfickt

Conficker, das ist kein Wort aus der Gossensprache, sondern ein Computerwurm. Doch nicht nur Windows-Systeme befällt der digitale Schädling, auch die Medien sind offenbar schon infiltriert. Zumindest sprechen sie von einer Bedrohung, die keiner stoppen kann, wie mein guter und alter (hehe) Kumpel “Axt” bei Galileo auf Pro Sieben gesehen hat.

Ums mal drastisch zu sagen: Mir gehen Würmer, Viren und dergleichen am Arsch vorbei. Weil ich sie nicht bemerke. Kaspersky Antivirus löscht hier sehr zuverlässig und quasi lautlos. Also: Wer fickt hier wen?

Der ungewöhnliche Klotz im Verbindungsblasebalg

Ich möchte kein russischer Spammer sein. Denn dann würde ich mich mit solchen Mails völlig zum Eimer machen:

Aufmerksamkeit!

Liebes Mitglied Autoscout24,
Wir haben kьrzlich bemerkt, dass eine oder mehr Versuche in zu Ihrem autoscout24 Konto von einem auslдndischen IP Adresse loggen..

Wenn Sie kьrzlich auf Ihr Konto zugegriffen haben, wдhrend Reisen, dьrfte der ungewцhnliche Klotz in Versuchen von Ihnen eingeleitet worden sein. Jedoch, wenn Sie den Klotz in nicht eingeleitet haben, bitte Besuch autoscout24 sobald mцglich, Ihre Identitдt zu beglaubigen:

http://autoscout24[vermeintliche scamm-adresse].html

Beglaubigt, dass Ihre Identitдt ein SicherheitsmaЯ ist, das sichern wird, dass Sie die einzige Person mit Zugriff auf das Konto sind. Dank fьr Ihre Geduld, als wir zusammenarbeiten, Ihr Konto zu schьtzen.

Fьr mehr Informationen sieht bitte den Verbindungsblasebalg:

Thunderbird und Firefox stufen diese Website bereits als gefährlich ein. Was zu tun ist, wird jeder selbst wissen.

Ich weiß nicht so genau, für wen ich eigentlich anrufe

Okay, obigen Satz hat die Dame, die hier grad anrief, nicht gesagt. Aber gemeint. Sie rufe vom “Institut für aktuelle Wirtschaftsthemen” aus Dresden an. Und hätte da mal ein paar Fragen an Arbeitnehmer und Autofahrer, ob ich mal zwei Minuten Zeit hätte. Auf meine Frage, was denn mit den Daten passiere und was das für ein Institut sei, bzw. wer wirklich dahinter stecke, wiederholte sie nur den Namen dieses ominösen Institutes und meinte, mehr könne sie nicht dazu sagen. “Weil Sie es nicht wissen, oder weil Sie es nicht sagen dürfen?”, frug ich. “Weil ich es nicht weiß”, antwortete sie. Sie weiß also gar nicht, für wen sie eigentlich Befragungen durchführt und was dann mit den Daten geschieht. So viel Ahnungslosigkeit im Job ist schon grob fahrlässig, finde ich.

Auf Diskussionen oder noch mehr Fragen hatte sie aber keine Lust, weil sie noch “eine lange Liste vor sich hätte”. Gut, und ich hab auch zu tun – das ist das schöne an Telefongesprächen: Man kann sie beenden, wann man will. Viel Erfolg weiterhin.

Heute schon ‘ne Datenbank gefrühstückt?

Genios ist den Medienmachern unter meinen Lesern sicher ein Begriff. Auf seinen Websites bietet das Unternehmen Datenbanken zu unterschiedlichen Themen. Unter anderem Textarchive von Zeitungen und Magazinen sowie Handelsregisterauszüge, Jahresabschlüsse von Unternehmen und solches Zeug. Und offenbar ist Genios nun auch unter die Gastronomen gegangen. Denn im Rahmen der Frankfurter Buchmesse veranstaltet Genios das so genannte Datenbankfrühstück. Hm… ob das wohl schmeckt?


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Dies ist das Weblog von Daniel Große. Ich bin freier Journalist in Leipzig und veröffentliche hier ausgewählte Referenzen sowie private und berufliche Ansichten und Ereignisse. Außerdem übe ich Kritik an Online-, Print-, TV- und Rundfunkmedien oder mache mich schamlos über missglückte Pressemitteilungen und eigenartige Unternehmens-PR lustig. Das klingt nach dem, was es ist: ein unterhaltsames Blog mit breitem Themenspektrum ohne irgendeine Spezialisierung.
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