Große Worte

von Daniel Große, freier Journalist Leipzig

Archive for the ‘Alltägliches’ Category

Brückentag

Heute soll ja Brückentag sein, sagen die Menschen im Radio und überhaupt. Na, von mir aus. Hier eine schöne aus Berlin. Foto: ma-ri/photocase

bruecke.jpg

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  • Ärgerlich: HostEurope lässt nach

    Muss ich mir jetzt Sorgen um meine Daten machen? Seit etwa einem halben Jahr kommt es ab und an vor, dass meine Website nicht erreichbar ist. Dann ist auch die Datenbank down und die Mailkonten sind nicht erreichbar. Gut, das darf aller zwei Monate ruhig mal passieren, keiner ist perfekt. In letzter Zeit kommt es aber leider sehr oft vor, dass obiger Zustand eintritt. Zwei, dreimal im Monat sicher. Für etwa zehn Minuten geht dann nichts mehr. Eben wieder.

    Auf Nachfrage bei HostEurope sagte man letztens, der Server 025, auf dem auch mein Webpack liegt, werde wohl über Gebühr beansprucht und stürze dann ab. Eine Klärung gibts für dieses Problem scheinbar nicht. Die Hotline (immerhin kostenlos) säuselte soeben weiche Jazzklänge ins Ohr, bis der Anruf automatisch beendet wurde.

    Bislang war ich wirklich sehr zufrieden mit HostEurope, habe diverse Kunden und Bekannte dorthin geholt und bei den jährlichen Kundenumfragen nur Lob gehuldigt. Das jetzt ist allerdings sehr nervig, zumal nicht nur dieses Blog dranhängt, sondern auch einige Kundenwebsites durch meine Datenbank gefüttert werden. Werde das weiter beobachten. Ich hoffe, das wird schleunigst geklärt. Ich möchte mir keinen neuen Provider suchen müssen.

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  • Kein Sonntag ohne Welt am Sonntag!

    Sonntag vor zwei Wochen. 8 Uhr. Das Telefon klingelt. Schlaftrunken torkele ich vom Schlafzimmer ins Arbeitszimmer. “Jaaa, wer stört denn?”, will ich gar nicht wissen. “Guten Morgen, hier ist Ihr Zeitungszusteller, wir bekommen Ihre Welt am Sonntag nicht in die Zeitungsrolle, könnten Sie vielleicht mal aufmachen?” Kann ich, auch wenn ich kein Wort von dem verstanden habe, was mir da gerade entgegengebrabbelt wurde.

    Ich öffne das Fenster (Erdgeschoss hat doch Vorteile) und frage nochmal, was der Mann jetzt eigentlich wollte. Die Welt am Sonntag würde nicht in die Rolle am Haus passen, weil da schon der SachsenSonntag drinsteckt. Auf meine Frage, wieso ich denn eine Welt am Sonntag bekäme zeigte mir der Mann einen Lieferschein, auf dem mein Name und meine Telefonnummer vermerkt war. Bestellt hab ich die WamS nie.

    Kurz bei der Hotline angerufen. “Ja, das ist ein Probeabo, aber das ist längst ausgelaufen. Oder nein, das beginnt am 04.02., sehe ich gerade.” Häh? Was denn nun? Es sei ein Probeabo, das nach sechs Wochen automatisch endet. Das ist komfortabel, muss ich wenigstens nicht kündigen. Warum ich die Zeitung schon zum 28.1. statt zum 4.2. bekommen habe, konnte mir die Frau nicht beantworten.

    Vergangene Woche kam ein Brief von den Kollegen der WamS. Eine Überraschung hätte man für mich. Die WamS ab 4.2. als Probeabo. Wow. Der Brief war datiert auf den 2.2, angekommen ist er so um den 7.2. Ums kurz zu machen: weder am 4.2., noch gestern, am 11.2. kam eine Welt am Sonntag, von der ich mich doch angeblich die nächsten sechs Wochen überzeugen sollte. Abwechslungsreich, aktuell und exklusiv sei die Welt am Sonntag. Mit vielen Seiten und Inhalten und so.

    Nunja, wird leider nichts draus, wie es aussieht. Weder mit dem Probeabo, noch mit einem richtigen Abo. Wenn’s schon beim kostenlosen Probeangebot hapert mit der Auslieferung, werde ich Sonntags wohl einfach wieder länger schlafen, anstatt den dicken WamS-Wälzer zu lesen.

    Herr Richter, bitte urteilen Sie!

    Der Amtsschimmel wiehert gewaltig. Nur ganz kurz: Ich habe im Dezember in Dresden falsch geparkt. Knöllchen am Scheibenwischer. Kann passieren, kein Problem. Bis Weihnachten war kein Verwarnungsschreiben im Briefkasten, ich wunderte mich, hatte aber gedacht, da wird schon noch was kommen.

    Heute kam was: Ein Bussgeldbescheid. Über 15 Euro Verwarnungsgeld plus 20 Euro Gebühr plus 2,51 Euro Auslagen. Kurzer Anruf bei der zuständigen Sachbearbeiterin: “Das Schreiben ist zugegangen und gilt als zugestellt, wenn es hier raus ist. Einen Nachweis darüber müssen wir nicht erbringen.” Wahnsinn. Wenn ich arbeite, muss ich immer einen Nachweis erbringen. Städtische Angestellte offenbar nicht. Ich habe die Frist zur Einzahlung des Verwarngeldes verstreichen lassen, darum jetzt der Bussgeldbescheid.

    Lange Rede, kurzer Sinn: ich bin bereit, die 15 Euro einzuzahlen, was allerdings eine Mahnung über den Restbetrag nach sich ziehen würde. Ich könne ja in Einspruch gehen. Habe ich getan. Wegen 37,51 Euro beschäftigt sich jetzt also die Sachbearbeiterin und – wie sie mir sagte – ein Richter mit meinem “Fall”. Abbau der Bürokratie? Wozu denn, ist doch alles herrlich, so wie es ist. Bin sehr gespannt.

    Keywords und was oder wer hier zu finden ist

    Weil es so viel Spaß macht und so nachvollziehbar ist, hier mal die Suchbegriffe der letzten Tage, mit denen Besucher auf meine Seite fanden:

    “Klaus Vorbrodt”
    Ja, über den steht hier was

    “Paunsdorf-Center”
    auch das ist hier vertreten

    “Forum über 500.000 Gewinnspiel von Radio PSR”
    Nunja, Forum wäre vielleicht etwas zu viel, aber kommentiert wird fleißig

    “Grosse bitte”
    danke!

    “Silke Grobert”
    ach – immernoch, ja?

    “Freddy Lippold sexy”
    Meine Zustimmung, zweifelsohne. Auch wenn die Worte so im Zusammenhang hier nicht zu finden sind.

    “backdoor.win32.agent.akf”
    komisches Ding, das offenbar viele Rechner befallen hatte

    “Heinz Rudolf Kunze”
    guter Mann!

    Was aber so richtig Spaß macht: zu verfolgen, wer alles auf diese Seite findet, nachdem er bei Radioforen bzw. Radioszene auf den Link zur PSR-Geschichte geklickt hat, den freundlicherweise einer da hat fallen lassen. Da finden sich Proxy-Server aller großen und kleinen Sender Deutschlands wieder. Keine Angst, Kollegen, ich poste das hier nicht, sondern freue mich still und heimlich darüber, wie sich die Szene gegenseitig beobachtet, die ja NIE, nein wirklich NIE solche Seiten wie Radioforen besuchen würde… Genauso wie sie keine BILD-Zeitung liest oder Schandmännchen zur Sendungsvorbereitung nutzt… Kicher…

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  • Wo liegt denn Wetzdorf?

    Ich freu mich ja über Interesse an meinem Blog. Aber wenn ein Benutzer allein über 400 Seiten abruft, werde ich schon etwas misstrauisch. Oder zumindest neugierig. Lieber Besucher aus Thüringen: erzähl mir doch mal, wo Wetzdorf liegt. Oder bist du nur ein Spider? Oder sitzt Du doch in Leipzig, wie mir Statcounter meldet? Update: Ich liebe die Möglichkeiten der htaccess-Datei. Und tschüss!

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  • Filed under: Alltägliches
  • Gesucht: Kinderbuch zum Thema Tierarzt

    Ich benutze mein Blog jetzt einfach mal als Forum für eine Suche. Wir suchen für unsere Tochter ein Kinderbuch, das sich mit dem Berufsbild des Tierarztes befasst. Wir möchten also kein Kinderbuch, in dem “Anna” ihr Meerschwein zum Tierarzt bringt, sondern eine Art Lexikon, das einem 8-jährigen Kind erklärt, was ein Tierarzt alles macht, welche Vorbildung er braucht und welche Tiere er behandelt. Sowas in der Art. Googeln und Volltextsuche auf xundneunzig Buchshop-Seiten brachte leider kein Ergebnis.

    Wenn uns da einer helfen kann, wären wir sehr glücklich. Und wenn es sowas noch nicht gibt, dann schreibe ich ab sofort Bücher darüber. :-)

    Los, helft mal Mami und Papi. Danke!

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  • Filed under: Alltägliches, Persönliches
  • Siemens SL 55 erwacht von selbst

    Sehr komische Dinge passieren hier zuweilen.

    Vor wenigen Minuten: ich vernehme ein merkwürdiges Surren. Grad so, als würde mein Handy im Lautlos-Modus klingeln. Aber das liegt neben mir. Das Geräusch kommt aus einer anderen Richtung. Ich folge dem Surren – und öffne eine Schublade. Dort liegt mein altes Siemens SL 55 drin, das ich zum letzten mal im April 2006 verwendete. Jetzt ist es angeschalten und erinnert mich energisch an einen Geburtstag. Der schon am 26.08. war (na, Ideen?). Bisschen spät, liebes Siemens.

    Fragen: wieso schaltet sich das Handy einfach so ein? Und wie konnte der Dialog nach dem Einschalten, der meckert, dass keine SIM-Karte drin liegt, ohne menschliches Zutun übergangen werden? Und wieso zum Teufel ist der Akku nach einem 3/4 Jahr noch so voll, dass das Handy jetzt sogar noch die Demonstration anzeigen kann und fröhlich vor sich hin klingelt dabei? Ein letztes Aufbäumen um die Insolvenz des Nachfolgers BenQ doch noch abzuwehren? “Hey, unsere Handys sind gar nicht so schlecht, die funktionieren sogar, wenn man es gar nicht erwartet!”

    Ich hatte das Teil im April vergangenen Jahres übrigens abgeschrieben, weil es sich dauernd ausschaltete. Und jetzt nehme ich den Akku raus.

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    Rrrrrumms!

    Ich hatte ja bislang gedacht, die Hysterie über den Sturm sei – zumindest hier im Flachland und der Stadt – übertrieben. Gerade hat’s aber direkt gegenüber das Werbeschild vom Lindenpark zerlegt. Mit einem gewaltigen Rrrrumms. Nun liegt’s auf der Straße und wird sicher bald über selbige geweht. Ich werde das mal wegräumen, ist ja auch mein Auto, das da mit rumsteht.

    Update: Nein, ich gehe da NICHT raus. Das wird hier plötzlich ganz finster und der Sturm noch schlimmer.

    Der Vater der Tütchen ist tot

    Man nehme…. Man könnte viele Witze darüber machen. Mach ich aber nicht. 90 Jahre ist ein stolzes Alter. Da will ich auch hin.

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    Dies ist das Weblog von Daniel Große. Ich bin freier Journalist in Leipzig und veröffentliche hier ausgewählte Referenzen sowie private und berufliche Ansichten und Ereignisse. Vorrangig geht es um Online-, Print-, TV- und Rundfunkmedien, Unternehmen und das Leben an sich. Das klingt nach dem, was es ist: ein unterhaltsames Blog mit breitem Themenspektrum ohne irgendeine Spezialisierung.
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