Große Worte

von Daniel Große, freier Journalist Leipzig

Archive for the ‘Alltägliches’ Category

Journalist ab 1 Euro

Also nichts gegen kontextsensitive Werbung. Aber das hier geht entschieden zu weit. Obwohl, wenn ich bedenke, zu welchen Honoraren manche Kollegen arbeiten (müssen)…

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Mist, verpasst

Ach Mensch, jetzt hab ich den Welttag Stimmenhören verpasst. Ich habe nicht den drei bis fünf Prozent der (Welt-?)Bevölkerung gedacht, die vom Phänomen des Stimmenhörens betroffen sind. Vorurteile und Ängste soll er abbauen, der Tag. Stimmenhörende sollen erfahren, dass sie nicht allein dastehen.

Kann ich gut nachvollziehen. Ich höre auch täglich Stimmen. Diese Woche waren es: „Daniel, denk an den Abgabetermin“ von meiner lieben Heike von der Döbelner Allgemeinen, „Das macht dann 522, 64 Euro“ von meiner Werkstatt und „Das Kind braucht neue Hausschuhe“ von meiner Frau.

Aber gut zu wissen, das ich nicht allein bin. Das gibt Kraft.

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  • Umsteigen, bitte!

    Wer es immernoch nicht kapiert hat: spätestens jetzt ist die Zeit gekommen, umzusteigen. Denn schon wieder wurde eine Schwachstelle im Internet Explorer gefunden. Einen Patch von Microsoft gibt es – wie so oft – nicht dafür. Firefox oder Opera sind Eure Freunde, wirklich!

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  • Neue(s) Windows

    Während Microsoft gerade die Vorabversion von Windows Vista RC 1 als 2,6Gig Download anbietet, bekommen wir hier Windows 2.0. Neue Fenster im ganzen Haus und heute sind wir dran (als letztes, wegen Stress während der GC).

    Schön Sache das, auch wenn’s viel Dreck macht, lärmt und ich heute sicher zu nichts komme, weil das Hauptarbeitsgerät (das mit Windows) abgedeckt und ohne Kabel im Arbeitszimmer rumsteht. Mit dem Macbook rette ich mich in die Zimmer, die von Dreck noch verschont geblieben sind. Soweit das geht.

    Übrigens hat mein Vermieter mir auch gesagt, was ihn die neuen Windows kosten werden. Offiziell sogar – und nicht aus Versehen wie Microsoft.

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  • Bitte zugänglich machen

    Das ist so schön, dass lass ich direkt unkommentiert. :)

    Lieber Kunde,
    Danke für Verwenden der Deutsche Bank on-line Übertragung® Dienstleistungen.

    Zwecks abschließende Zustimmung für deine Verhandlung zur Verfügung stellen, wir benötigen zusätzliche Informationen. Bitte Dein on-line Bankkonto zugänglich machen und zu überprüfen das die Informationen sind korrekt und führen deine Einschreibung durch.

    Wenn wir nicht von dir innerhalb der folgenden 24 Stunden hören, wir annullieren deine on-line Übertragung® Dienstleistungen.

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    Wenn du Fragen hast, unsere Web site bei (Phishing-Link entfernt) bitte besichtigen.

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    NICHT AUF DIESES EMAIL ANTWORTEN. WENN DU FRAGEN HAST MIT UNS IN VERBINDUNG TRETEN

    Sie nerven. Extrem.

    Ich weiss nicht, was die hier wollen. Ich weiss nur, dass sie extrem nerven. 24 sind das hier. Mit einem nassen Lappen erschlagen. Nicht auf einmal, einen Gürtel kann ich mir also nicht umhängen. Und es sind mindestens nochmal so viele hier. Dabei achten wir gerade im Sommer peinlich darauf, dass keine Essensreste rumliegen oder die Mülltüten offen rumstehen.

    Und kann mir bitte mal einer sagen, wie das geht, dass eine eigentlich erschlagene Fliege plötzlich wieder anfängt zu krabbeln? Als wär nichts gewesen. Dabei ist ihr Körper…nunja…ziemlich breit.

    Und jetzt komme mir bloß keiner mit “Tiere tötet man nicht”. Die nerven. Extrem.

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  • Philipp will spielen

    Okay, jetzt bin ich also auch dran. Heute erreichte mich ein Brief ohne Absender. Darin: nur ein Foto, das aus einem Kaleidoskop zu stammen scheint. Ich erspare es mir aus Zeitgründen, darüber nachzudenken, welcher Sinn dahintersteckt. Ein virales Marketingspielchen oder was weiss ich… Ich weiss nur: das Bild ist nicht schön, wie andere Daniels schreiben. Und ich hab auch keinen Bock, rauszufinden, was dahintersteckt. Ich Spielverderber, ich. Nichtmal nen Kaleidoskop hab ich dazu bekommen. Oder kommt das mit separater Post? Und wann bekomme ich diese komische Todesanzeige?
    Und nein, aus Bielefeld kommt der Brief nicht, wie wieder andere vermuten. Der Stempel auf dem Kuvert trägt die Inschrift “Briefzentrum 10″. Und das steht in Berlin, wo auch Philipp mit der vielen Tagesfreizeit und den komischen Träumen wohnt.

    Trugschluss

    Ich wusste, dass es ein Trugschluss ist, als ich zu meiner Frau sagte, heute ab 18 Uhr wird es auf unserer Straße ruhiger, nur weil am Bahnübergang in 200 Metern Nähe gebaut wird. Falsch! Seit 18 Uhr wird zurückgehämmert. Mit Drucklufthämmern und ebensolchen an Baggern befestigten Geräten. Und als ob das nicht reichen würde, dröhnt jedesmal, wenn sich ein Zug nähert, eine Hupe. Also etwa aller 20 – gefühlt 2 – Minuten.

    Wehe, das ist nicht wichtig, Deutsche Bahn!

    posted with firefox on a mac

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  • Verbindungsgebrüll, reloaded

    Schon wieder Verbindungsgebrüll, diesmal “von EBay”:

    Es erscheint, dass Ihr Konto von einem nicht bevollmächtigten Dritten zugegriffen wurde. Um Ihr Konto vor weiterem nicht bevollmächtigtem Gebrauch zu schützen, haben wir Ihr Konto davon vorläufig eingeschränkt, Email durch zu senden, stellen Verkäufer eine Frage oder Setzen Sich mit E-Bay Mitglied In Verbindung, verzeichnend und sich auf Einzelheiten bemühend.
    Zusätzlich kann die Email-Adresse Ihretwegen herumhantiert worden sein, der ist, warum Sie ein Email über jede nicht bevollmächtigte Tätigkeit nicht erhalten haben können. Wir haben Schritte unternommen, um Ihr E-Bay-Konto zu sichern.
    Wenn Ihr Konto in jeder nicht bevollmächtigten Tätigkeit, wie Schlagseite habende Einzelheiten oder stellende Gebote verwendet wurde, ist diese Tätigkeit ohne Vorfall gestrichen worden. Irgendwelche eng verbundenen Gebühren wurden Ihrem Konto kreditiert. Wir versichern Sie, dass Ihre Kreditkarte-Information auf einem sicheren Server versorgt wird und von niemandem angesehen werden kann.
    Um Kontrolle Ihres Kontos wiederzugewinnen, klicken Sie bitte auf das Verbindungsgebrüll.

    Na aber sicher doch…

    Braucht hier einer einen Baufinanzierer?

    Nein, nicht ich will mich bewerben. Aber Michael Wallasch. Der war heute bei Ehrensenf, nachdem er via Plakat in der Kölner U-Bahn nach einem Job gesucht hat. Also: Micha ist Baufinanzierer, belastbar, engagiert und – wie die Idee mit dem Plakat beweist – äußerst kreativ. Und wenn’s nicht klappt mit dem Job, kann er mir immernoch mein Eigenheim finanzieren. Später mal. Irgendwann. :-)

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  • Filed under: Alltägliches, Anderes, Persönliches

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    Dies ist das Weblog von Daniel Große. Ich bin freier Journalist in Leipzig und veröffentliche hier ausgewählte Referenzen sowie private und berufliche Ansichten und Ereignisse. Vorrangig geht es um Online-, Print-, TV- und Rundfunkmedien, Unternehmen und das Leben an sich. Das klingt nach dem, was es ist: ein unterhaltsames Blog mit breitem Themenspektrum ohne irgendeine Spezialisierung.
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