von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
05. 09. 2005 12:10
… erschreckend, wie nah Text und Anzeige doch oft beeinander stehen.

Quelle: n-tv.de, Hervorhebung von mir.
02. 09. 2005 18:57
Keine Ahnung, ob das nur hier möglich ist – jedenfalls wurden wir kürzlich beim Besuch der Stadtbibliothek positiv überrascht. Jahresgebühr 12 Euro (Kinder sechs Euro), die Ausleihe kostet nichts. Bücher können vier Wochen behalten werden, CD-ROMs (Spiele, Anwendersoftware) eine Woche. Alles wirklich gut erhalten und aktuell. Da gehen wir wieder hin – und Lisa-Marie hilft’s beim Schreiben und Lesen lernen.
11. 08. 2005 15:05
Ein Hagelkorn ist nichts schönes. Vor allem bei Kindern. Darum musste das blöde Ding unserer Kleinen jetzt entfernt werden. 18 Minuten OP, insgesamt sechs Stunden in der Augenklinik. Jetzt schläft sie. Mama und Papa haben auch wieder eine normale Gesichtsfarbe.
Fotografiert mit Nokia 6680. Endlich mal ein Anwendungsfall für Handys mit Kameras.
06. 08. 2005 15:08
Gestern war Köln in Leipzig. Und Frankfurt. Und Ludwigsburg. Und überhaupt – es war klasse! Gut zu wissen, dass die restlichen Medienrauscher ähnlich “ticken” wie unsereins. Mehr zum Treffen – natürlich – bei Medienrauschen.
02. 08. 2005 22:31
Schon komisch, dass einem der Tod eines Pferdes ans Herz geht. Da wird man plötzlich vom Berichterstatter zum Helfer, schenkt den Beteiligten sogar noch eine Warnweste, damit sie ohne Probleme den Verkehr regeln können. So ein Zwischenfall ist aber auch ein guter Indikator für einen selbst. Gut zu wissen, dass man noch keine gefühlslose Recherchemaschine ist.
Am 3. August in der Leipziger Volkszeitung:
Pony Max stirbt auf Zweinaundorfer Straße
„Max, was machst Du nur für Sachen?“ Steffen Unger streichelt zärtlich den Bauch seines Shetlandponys, legt eine wärmende Decke über den Körper des Hengstes. Doch Max spürt die liebevollen Gesten nicht mehr. Das Pony ist gerade gestorben.
(more…)
26. 07. 2005 21:30
Was kann man gegen unerwünschte Faxwerbung tun? Nun – so lange der Absender erkennbar ist, offenbar einiges. Vor einer Woche habe ich einem Spammer, der ein Fax an die Nummer unseres Mediennetzwerkes sendete, das hier als Brief geschickt:
Sehr geehrter Herr xxx,
Faxwerbung ist in Deutschland, ebenso wie die Kaltakquise per Telefon, verboten. Vor allem Faxwerbung verursacht jedes Jahr Kosten in Millionenhöhe. Tinte, Toner und Papier werden ohne Rückfrage mit dem Eigentümer des Faxgerätes verbraucht. Die Kosten dafür sind meist verloren.
Diesem Trend wollen wir uns nicht länger hingeben und verlangen darum von jedem identifizierten Versender von Faxwerbung eine pauschale Schadenersatzzahlung von 5 Euro.
Am 18.07. 2005 versendeten Sie um 10.11 Uhr ein Fax mit dem Betreff „ xxx“ an unsere Faxnummer 034298-489486. Dies ist eindeutig durch Protokolle unseres Faxgerätes und unserer Telefonanlage belegbar.
Darum fordern wir Sie hiermit auf, 5 Euro plus 16% Mehrwertsteuer = 5,80 EUR bis 28.07.2005 auf unser nebenstehendes Konto einzuzahlen. Mit Zahlung dieses Betrages erklären Sie sich gleichzeitig bereit, in Zukunft unaufgeforderte Faxwerbung an unsere Faxnummer 034298-489486 zu unterlassen.
Vielen Dank und viele Grüße,
Daniel Große,
freier Journalist
Heute waren die 5,80 EUR gut geschrieben. Betreff: “Irrtümliche Werbemaßnahme.” Na dann ist ja alles gut und nochmal verziehen.
20. 07. 2005 12:55
Seit gestern benutze ich ein neues Template. “Connections” von Patricia Muller werde ich in den nächsten Tagen noch etwas anpassen. Außerdem sind nun auch für ausgewählte Beiträge Kommentare erlaubt. Ich behalte mir allerdings eine Moderation vor.
12. 07. 2005 22:54
Was hab ich diesen Satz gehasst. “Jetzt geht der Ernst des Lebens los!”, sagten Eltern, Verwandte und Bekannte, als ich in die Schule kam. So etwas will man seinem Kind ersparen. Aber nein, was hört man derzeit aus den Mündern von Eltern, Verwandten und Bekannten? Prima, das gibt unserer “Kleinen” garantiert den nötigen Schwung. Am Besten wir schließen sie bis Ende August ein. Bis es ernst wird. Sozusagen.
Zumindest die Abschlussfahrt war schön. Sagt sie.
11. 07. 2005 21:02
Liebe Supermarktkassiererin,
wenn ich bei Dir meinen Einkauf erledige, brav bezahle und dann merke, dass ich vielleicht noch eine Tüte mehr brauche, dann will ich dafür keinen Bon! Bitte geh doch mal von Dir aus. Was würdest Du mit einem Bon für eine 19-Cent-Tüte anfangen? Zu wieviel Prozent kann man davon ausgehen, dass ich den Bon brauchen würde? Na also: Einfach mal differenzieren und nicht immer die selbe Leier ablassen.
Danke, Dein Lieblingskunde.
Also ehrlich – manchmal frage ich mich, ob in den Adern der immer gleich lächelnden und immer die gleiche Frage (“Waren Sie zufrieden mit Ihrem Einkauf?”) stellenden Mitarbeiterinnen noch Blut fließt oder ihnen abends der Stecker gezogen wird. Was spricht dagegen, mal kurz zu überlegen, ob das, was man vom Konzern aus sagen muss, auch wirklich sinnvoll ist?!
11. 07. 2005 20:51
Schmiergeldaffäre. Korruption, Falschmeldungen. Dem MDR reicht es jetzt offenbar. Der öffentlich-rechtliche Sender erstattete heute Strafanzeige gegen Unbekannt.
Am vergangenen Freitag Abend hatte eine durch die Sächsische Zeitung verursachte und später von ihr zurückgezogene Falschmeldung für erheblichen Wirbel gesorgt. Die Zeitung hatte vorab fälschlicherweise berichtet, dass im Fall des vorläufig suspendierten Sportchefs Wilfried Mohren auch die Büros des Fernsehdirektors und des Chefredakteurs in der Leipziger MDR-Zentrale durchsucht worden seien. In der Folge dieser Meldung, die von zwei Nachrichtenagenturen nicht auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft und trotzdem verbreitet wurde (“Schmiergeld-Affäre um ARD-Mitarbeiter weitet sich aus”), ist dem MDR ein erheblicher Schaden entstanden.