von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
19. 07. 2008 23:17
Hingehen! Mehr sag ich dazu nicht.
16. 07. 2008 22:19
Nun hoffe ich natürlich, dass mit dieser Website nicht das gleiche passiert, wie mit der MDR-Website, über die ich in diesem Text hier geschrieben habe und den heise.de seit 19.20 Uhr verlinkt.
Update 22.35 Uhr: Es scheint, als lahmt mdr.de bereits wieder. Das hängt doch nicht etwa mit der Verlinkung durch heise.de zusammen? Sollten die MDR-Server wirklich derart anfällig sein?
30. 06. 2008 18:46
Am Donnerstag vergangener Woche war ich in Glasgow, um mir “Video Games Live” anzusehen. Die Mischung aus Computerspielemusikkonzert, Licht- und Videoshow kommt zur GC Games Convention erstmals nach Deutschland und ich war, zusammen mit Kollege Gregor Wildermann, schonmal vorab schauen. Meine Konzertkritik gibt’s dann demnächst in der LVZ und im GC-Blog, die von Gregor im August im Intro-Magazin.
Das Konzert fand in der Glasgow Royal Concert Hall statt, dem wohl einzigen Highlight dieser – sorry, ich muss das so sagen – grottenhässlichen Stadt.

Neben Fastfood-Ketten, die wir natürlich mit einem Besuch beehrt haben, finden sich in Glagow (zumindest in diesem Stadtteil, in dem wir waren) so ziemlich alle Baustile wieder, die man von hier kennt. Verfallene kleine Altbauten, daneben aber gleich wieder das weltweit höchste Kino. Mitten in einem Wohngebiet stand plötzlich eine Kirche, gleich daneben wieder alte Häuser. Kaum Grün, dafür viele Industriehallen, ganz viele Busse und Taxis. Und Möwen. Dicke, fette Möwen. Die nachts über das Hotel fliegen und mit spitzer Stimme hämisch “hahahahaha” rufen.
War trotzdem nett, mal so relativ weit weg von daheim. Mein Koffer übrigens durfte noch einen Tag länger in Glasgow bleiben. Den hat Easyjet mal eben vergessen. Jetzt steht er in Berlin-Tegel und wird per Post gebracht. Hatte ichs wenigstens nicht so schwer, als ich auf dem Leipziger Hauptbahnhof aus dem verspäteten ICE gesprungen bin, um nach der Regionalbahn nach Taucha zu rennen…
10. 03. 2008 15:05
Die Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig lädt regelmäßig zu öffentlichen Sonntagsvorlesungen ein. So auch gestern, als rund 400 Studenten, Physikinteressierte und sogar Kinder in den großen Hörsaal fanden. Professor Jörg Kärger zeigte dort auf anschauliche und teilweise erheiternde Weise, wie einfach und allgegenwärtig die Naturwissenschaft sein kann. Mittels Schwingungen erzeugte er beispielsweise Muster oder mit einem Kreisel Töne. Auch Helium kam zum Einsatz, das des Professors Stimme kurzzeitig wie Micky Mouse klingen ließ.
Den Abschluss und Höhepunkt des spielerischen Vormittags mit physikalischem Anspruch bildete ein Weltrekordversuch. Mittels Flaschen sollten Töne erzeugt werden. 500 Mitspieler wurden erwartet, am Ende zählten die Organisatoren 303. Mittels der von ihnen zustande gebrachten Töne wurden dann die „Schläger“ des Video-Tennisspiels Pong bewegt. „Die haben wir gesponsert bekommen von einem Unternehmen, das begeistert war von unserer Schnapsidee“, schmunzelte Kärger. „Wir haben zwei Flaschentypen: flache und hohe. Mit denen erzeugt man Töne in unterschiedlichen Frequenzen, die etwa 140 Hertz auseinander liegen“, erklärte Axel Märcker, technischer Angestellter der Fakultät. Gemeinsam mit seinem Kollegen Jens Gabke baute er den Versuch auf. „Grundlage war das altbekannte Pong. Wir haben dieses um eine Frequenzerkennung mit Mikrofonen erweitert. Sobald die auf den Flaschen geblasenen Töne eine bestimmte Lautstärke erreichen, bewegen sich die Schläger der jeweiligen Mannschaft nach oben“, erklärte Märcker.
Was sich kompliziert anhört, funktionierte erstaunlich gut. Nach einer Test- und Aufwärmrunde begann das Spiel. Ein regelrechtes Konzert aus hohen und tieferen Tönen erschallte im Hörsaal. Immer, wenn der Ball ins Aus gehen zu drohte, bliesen die Mitspieler in ihre Flaschen. Auf diese Weise wanderte der Schläger schnell nach oben und spielte den Ball zurück ins Feld der gegnerischen
Mannschaft.

Ob die 303 Teilnehmer am Ende reichten, um den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde zu sichern, wusste Professor Kärger nicht. „Das wird erst entschieden und dauert seine Zeit.„ Zeuge des Spektakels waren der Leipziger Computerspiel-Experte und Buchautor René Meyer und Gerald Diesener, Chef des Universitätsverlages. Diese Zeugen waren nötig, um den Rekordversuch zu beurkunden.
Einen Eintrag hat Kärger bereits sicher: 2003 gelang es ihm, 503 Menschen zu animieren, auf Fahrradklingeln zu musizieren. „Nach dem Versuch dauerte es zehn Monate, bis wir Gewissheit hatten, dass wir Rekordhalter sind“, erinnert sich Kärger.
Erschien am 10. März 2008 in der Leipziger Volkszeitung.
26. 02. 2008 11:14
Gerade einen Anruf vom Institut für Informationsaustausch bekommen. Habe alle Fragen abgewimmelt und Gegenfragen gestellt, worauf man auflegte. Dieser Link hier dürfte alle Fragen zu diesem “Institut” beantworten.
Wie ich Cold Calls liebe…
08. 02. 2008 11:13
Wirklich interessant, was man so zu hören bekommt, wenn man, wie ich heute in der LVZ-Redaktion, Bücher und DVDs verlost. Von “och, schade” bis “naja, man hat ja eh nie eine Chance” reichen da die eigenen Beileidsbekundungen der Anrufer, wenn sie hören, dass leider alles schon raus ist. Den Vogel aber schoss eine Frau ab, die fragte, ob die “Karten schon weg” seien. Karten? Was für Karten? Vielleicht sollte man vorher mal lesen, was da überhaupt verlost wird…
07. 02. 2008 08:23
Taucha. Großeinsatz für die Polizei gestern Morgen an der Sparkasse Taucha an der Leipziger Straße. Noch vor Öffnung der Geschäftsstelle wurde diese von einem bislang Unbekannten überfallen. Laut Babette Faust, Sprecherin der Polizeidirektion Westsachsen ereignete sich der Überfall im Zeitraum zwischen 7.30 und 8.30 Uhr. Der Täter, der als 1,75 Meter lang, schlank und zwischen 25 und 30 Jahren alt beschrieben wird, habe sich demnach gewaltsam Zutritt zur Filiale verschafft. „Er brach eine Seitentür auf, die nicht alarmgesichert war. Als die Mitarbeiter die Sparkasse durch den Personaleingang betraten, wartete der Mann bereits“, so Faust.
Der Räuber zwang die neun Angestellten danach verbal, sich ruhig zu verhalten. Aus einem Tresor entwendete er eine größere Summe Bargeld. Nach der Tat flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Verletzt wurde niemand, da der mit einer Stoffmaske Vermummte für den Überfall keine Waffe verwendete. Ob er trotzdem eine bei sich trug, ist ebenso ungeklärt wie die Tatsache, warum er sich rund eine Stunde in der Sparkasse aufhielt.
06. 02. 2008 10:38
So ‘ne Uffreeschung: Die Sparkasse in Taucha wurde heute gegen 8.45 Uhr überfallen. Nichts genaues weiß man noch nicht, wird dann aber spätestens morgen in der LVZ nachzulesen sein. Endlich mal ‘ne richtige Geschichte während meiner Vertretung hier.
Update: Die Kollegen von LVZ-Online hatten heute im Laufe des Tages die Geschichte aktualisiert. Etwas ausführlicher morgen in der gedruckten LVZ und hier im Blog.
03. 02. 2008 21:15
Ich soll im Kundenauftrag eine Domain von 1&1 zu einem anderen Provider umziehen. Das Problem: Es existiert offenbar nur noch ein FTP-Login. Eine Kundennummer oder in Passwort für das Control-Center bei 1&1 sind dem Kunden nicht bekannt. Nungut, dann geh ich eben auf die Website von 1&1 und ziehe mir das entsprechende Formular. Selten so gelacht. Denn was bei jedem Provider geht, scheint 1&1 mit Absicht zu blockieren. Oder bin ich nur blind und finde den Formular-Download-Bereich nicht? Den muss es doch auch geben, ohne, dass man sich in diese Kundenbereiche einwählt. Gibts aber nicht.
Also anrufen. Bei der 0900-Hotline das nächste Problem. Bevor mich das System verbinden und mir sagen kann, wieviel ich denn zu löhnen habe, will es meine Kundennummer wissen. Klardoch, die hab ich ja auch. Grumpf. Also bleibe ich stumm. Viermal fragt die gute “Dame” nochmal nach, worauf ich wieder stumm bleibe. Dann meint sie, sie könne mich ja trotzdem mal verbinden. Also sage ich einmal auf Ihre Aufforderung “Webhosting” und einmal “Domainumzug”. Dann meint sie, mich würde das jetzt 14 Cent die Minute kosten. Und lässt mich nun schon sieben Minuten hängen. Ich überlege, aufzulegen. Aber man hofft ja immer, dass doch noch was passiert.
10 Minuten… Grrrr….
UpdateAlles noch viel komplizierter – oder auch nicht. Der Kunde ist ein Altkunde und war vorher bei Schlund + Partner. Dort allerdings mit dem Status eines Platin-Kunden. Na hossa. Plötzlich gab man mir eine 0800-Nummer. Der freundliche Herr schickte eine Mail mit dem Kennwort an den Kunden. Bekomme dann also die Zugangsdaten. Na bitte….
14. 01. 2008 09:46
Taucha. Bunt, schön und interessant – so lässt sich die Veranstaltung umschreiben, die am Wochenende in der Tauchaer Mehrzweckhalle stattfand. Zwei Thüringer Vereine hatten zur „Reptilia-Orchidea“ geladen und präsentierten in mehr als 60 Terrarien Riesenschlangen, Schildkröten und Echsen, sowie Vogelspinnen und verschiedene Gattungen bunter Orchideen.
Die Schau bot Gelegenheit, sich über Reptilien und Orchideen zu informieren und diese zu begutachten. Beim bloßen Ansehen wollten es einige aber nicht belassen. Wie Heidrun Kardos aus Delitzsch: Die 30-Jährige hat Angst vor Spinnen. „Zu Hause kann ich die nicht leiden, mache sie auch nicht weg, ekele mich davor. Darum bin ich gekommen, um mir hier die Scheu nehmen zu lassen“, sagte sie. Genau das Richtige für Gerd Horlbeck. (more…)