Große Worte

von Daniel Große, freier Journalist Leipzig

Archive for the ‘Featured’ Category

Vrooooooooom!
BlogSolution betreut Blog von Auto.de

autode.jpgMitten in der Arbeit für das GC-Blog geht’s für Thomas und mich bereits weiter. Ein weiteres Auftragsblog ist seit Anfang August in unseren Händen. Das von Auto.de. Auf blog.auto.de werden wir nicht den üblichen Nachrichten hinterherjagen. Sondern vor allem das sagen, was sich andere nicht trauen. Oder was sie nicht sagen dürfen. Wir wollen polarisieren und Diskussionen anregen.

Bereits während des AMI-Blogs waren wir mit Auto.de in Verbindung – nun erfolgte also die Bestätigung für unsere offenbar gute Arbeit. Wir sagen Danke und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Unterstützt werden wir von den bisherigen Blog-Autoren Jörg und Dragan, die Autohändler von RTL. Sie werden weiterhin Gastbeiträge schreiben und uns hoffentlich den Blick eines Verkäufers auf seinen Kunden zeigen.

Auto.de ist ein Internetportal rund ums Fahrzeug und bietet zugleich einen umfassenden Automarkt für Neuwagen und Gebrauchte. Das Portal wird betrieben von der Leipziger Unister GmbH. Das junge Unternehmen wurde 2002 gegründet und betreibt namhafte Internetportale in den Bereichen Reisen, Shopping und Communitys.

Schoki-Paradies

schoki.jpgIch weiss, wo ich nach der GC hingehe. Da die Messe garantiert stressig wird, Thomas und ich von einem Termin zum anderen und von Halle zu Halle hetzen, wird wohl das ein oder andere Pfund verloren gehen. Darum muss ich unbedingt was tun. Mit Schokolade. Viel Schokolade. Und das Beste: lecker Mädels gibt’s auch noch dazu.

Die Künstlerin Grit Wendelberger will nämlich am 7. September auf der Messe “Le Gourmet” Models mit Schokolade anmalen. Ob schleckern erlaubt ist, weiss ich zwar nicht. Anschauen sollte aber auch erstmal satt machen. Richtig viel Schoki braucht Matthias Ludwigs. Der Pralinenmacher will eine zwölf Kilogramm schwere und ein Meter hohe Schokoladen-Skulptur entstehen lassen. Ich hoffe, es handelt sich um süße Schokolade und nicht um scharfes Zeug, wie die hier mit Chili. Und wehe, die Skulptur steht dann einfach nur so rum und ich krieg nichts ab!

Vielleicht beherrsche ich mich aber auch einfach und nehme Frau und Tochter mit. Letztere kann dann in die Backschule gehen und neue Kuchenrezepte erfinden. Die sie dann zu Hause gleich umsetzen darf. Für Papi. Legger!

Foto: photocase.com

Falsche Wunder in schlimmen Katastrophen

Der Brückeneinsturz in Minneapolis ist zweifelsohne als schrecklich zu bezeichnen. Von mindestens vier Toten ist die Rede, 30 Menschen werden noch vermisst. Mitten in dieser Katastrophe gibt es – so schreiben heute diverse Zeitungen – aber auch ein Wunder. Ein Schulbus sei abgestürzt und auf den Trümmern im Fluss liegengeblieben.

bruecke_minnesota.jpgBILD-Autorin Katja Stumpp beispielsweise schreibt:

Mittendrin im Horror ein kleines Wunder. Ein Schulbus stürzte ab, blieb auf den Trümmern im Fluss stehen. Die 60 Kinder zwischen fünf und 14 Jahren konnten fast alle unverletzt gerettet werden.

Die LVZ druckt einen Korrespondentenbericht der dpa, der folgende Zeilen enthält:

Ungefähr die Hälfte der Autos versank im Fluss, die anderen blieben zum Teil beschädigt auf Brückentrümmern im Fluss stehen. Dazu zählte ein Schulbus mit rund 60 Kindern…

Welt.de schreibt mit Material von Reuters, AP und SA:

Glück im Unglück hatten die 59 Insassen eines Schulbusses, die vom Schwimmen kamen. Der Bus landete auf den Reifen im Fluss, die Kinder und Erwachsenen konnten sich blutend und mit blauen Flecken an Land retten.

Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Was mich daran stört? Nun, die Mär vom Bus, der auf Trümmern im Wasser zum Stehen gekommen ist, stimmt nicht. Oder interpretiere ich die Luftaufnahme, die heute in der LVZ (siehe Scan) zu sehen ist, falsch? Dort sieht man das ganze Ausmaß. Und eben auch, dass auf dem ersten eingestürzten Brückenteil ein großer gelber Bus steht. Dieses Brückenteil liegt aber nicht im Wasser, sondern auf einer Straße, die ursprünglich unter der Brücke entlangführte. Auf dem Brückenteil, das tatsächlich im Wasser liegt, ist kein Bus zu sehen. Und es ist unwahrscheinlich, dass er unterging und auf den Fotos nicht mehr zu sehen ist – wo doch viele Quellen so übereinstimmend berichten, dass er auf Trümmern oder Reifen landete.

Nun reicht dieses Drama sicher aus und ich wünsche natürlich niemandem, dass er mit seinem Auto oder gefangen in einem Bus ins Wasser stürzt. Die Frage ist aber, warum solche Sätze dann in die Agenturen und schließlich in die Zeitung finden? Schaut sich der Redakteur die Fotos nicht an? Sehen die Kollegen nicht, was für mich auf den ersten Blick ersichtlich ist? Dass der Bus sich nichtmal in der Nähe des Wassers befand? Wird hier absichtlich eine “Happy-End-Geschichte” in eine Katastrophe gemalt, um es “menscheln” zu lassen? Ich weiß es nicht. Ich finde es nur merkwürdig.

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  • Babypause statt Messejob

    Ende Januar heirateten sie – seit wenigen Tagen freuen sie sich über Nachwuchs. Susanne Tenzler-Heusler, Pressereferentin der Leipziger Buchmesse und GC (Games Convention) und Thomas Tenzler, Unternehmenssprecher der Leipziger Messe, sind seit 20.7.2007 Eltern einer Tochter. Emma Antonia heißt das süße Baby und ist der ganze Stolz im Hause Tenzler. Bei der Geburt um 3.12 Uhr wog die kleine Lady 3310 Gramm und war 50 Zentimeter groß. „Es war eine leichte und schnelle Geburt“, freut sich Susanne Tenzler-Heusler, die mit Emma Antonia ihr erstes Kind bekam. Für Papa Thomas, der bei der Geburt in der Uniklinik dabei war, ist es das zweite – er hat aus erster Ehe bereits einen siebenjährigen Sohn. „Der heißt Anton und hatte auch die Idee, der Kleinen den zweiten Namen Antonia zu geben“, so Thomas Tenzler.
    emma-antonia
    Von seiner Tätigkeit als Pressesprecher tritt der 45-Jährige nun kurz zurück. „Ich nehme die neue Elternzeit in Anspruch, bin jetzt einen Monat zu Hause und bleibe im Mai noch einen Monat zu Hause. Das ist wunderbar, eine wirklich tolle gesetzliche Regelung. So kann ich Susanne in der Anfangszeit unterstützen.“ Bei seinem Chef, Messe-Geschäftsführer Wolfgang Marzin, rannte Tenzler mit diesem Vorhaben offene Türen ein. „Er hat ja selbst drei Söhne und genehmigte daher die Elternzeit sofort“, sagt der nun zweifache Vater. Mama Susanne will nach einem Jahr wieder durchstarten. „Ich beobachte derweil aber genau von zu Hause aus, was sich bei ‘meinen’ Messen so tut“, lächelt die 31-Jährige. Ihre Arbeit können die beiden ohnehin nicht vergessen. Denn auch Emma Antonia trägt bereits „offizielle“ Messekleidung: Das Team der Automesse AMI hat den Eltern ein Werbe-T-Shirt in Babygröße 50 geschenkt, das es so nicht zu kaufen gibt.

    Erschien am 02.08.2007 in der Leipziger Volkszeitung.

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    Es mag ja von der Warsteiner Brauerei ganz clever gedacht sein, das Gesetz zum Alkoholverbot für Fahranfänger zum Anlass zu nehmen, für das nach eigener Aussage komplett alkoholfreie Pils zu werben. Das funktioniert eigentlich die gesamte Pressemitteilung hindurch auch sehr gut. Bis dann dieser Satz kommt:

    Kurzum: 100 Prozent WARSTEINER Geschmack powered by echten 0,0 Prozent Alkohol.

    Was für`n Ding? Powered by 0,0? Der Alkohol, der mit 0,0 Prozent anwesend ist, unterstützt also den Geschmack? Super Wording, liebe Warsteiner. Da war wohl was falsches in der Trinkflasche heute früh…

    Das andere GCBlog

    Während Thomas und ich als Blogdienstleister im GC-Blog über die Games Convention informieren, schreibt ein gewisser Alex auf gcblog.org ein Weblog über das Leben auf Gran Canaria. Und was man da so liest, macht einen neidisch. Dieser Eintrag etwa, in dem Alex sagt, er habe die letzte Miete für seine deutsche Wohnung überwiesen und damit nun alle finanziellen Dinge in Deutschland erledigt. Fernweh, wie bist Du schön!

    Update: Gut, derzeit will dort sicher keiner sein…

    Sonja Kleine fliegt nach Florida

    sonja-kleine.jpgIn ihrem Beruf fertigt Sonja Kleine Geschenkkörbe und verschickt diese in alle Welt. Jetzt bekam die 46-Jährige selbst ein Geschenk: Sie gewann bei Radio Leipzig eine Reise nach Florida nebst Taschengeld und Mietwagen. Die Freiberuflerin nahm an der Wetterwette teil, bei der es galt, die Abendtemperatur eines Tages vorherzusagen. Aus allen Teilnehmern wurde sie gezogen. „Das ist ein Traum, ich hab das noch gar nicht realisiert“, sagt sie. Gleich nach dem Gespräch mit André Hardt von „André und die Morgenmädels“ wollte sie die freudige Nachricht vom Gewinn ihrem Mann Petric erzählen. „Der hatte das aber schon im Radio gehört und rief als erster an. Und vor der Tür standen Nachbarn, die mir gratulierten. Das war alles so unwirklich, wie im Film“, lächelt sie.

    Den perfekten Zeitpunkt für ihren Flug in den südlichsten Zipfel der USA hat Familie Kleine noch nicht gefunden. „Wir fliegen im Oktober oder November, da ist die Gefahr für Wirbelstürme am geringsten und es ist nicht ganz so heiß“, weiß Sonja Kleine. Die Kinder Jenny und Thomas, die zur Reisezeit zur Schule müssen, bleiben für eine Woche bei einer Freundin. „Jaja, wir müssen pauken und die Eltern vergnügen sich“, beschwert sich Jenny, schickt aber hinterher: „War nur Spaß, wir gönnen es ihnen!“

    Erschien am 26.07.2007 in der Leipziger Volkszeitung

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  • Sommer ohne Spielplatz: Tauchaer sind sauer


    taucha_spielplatz_ahornsiedlung.jpgTaucha. Ein großer Innenhof mit Schatten spendenden Bäumen, einer Wiese und Wäschestangen. Die Anwohner zwischen Goethe- und Friedrich-Ebert-Straße haben es eigentlich gut. Eigentlich: Für ihre Kinder fehlt ein Spielplatz. Während der Sanierungsarbeiten an den Häusern und der anschließenden Gestaltung der Außenanlagen fiel das einzige Klettergerüst dem Trennschleifer zum Opfer. Einen Ersatz gab es bislang nicht.

    Ein Umstand, der den Mietern nicht gefällt, wie etwa Katja Steinke. Der zweifachen Mutter wurde während der Sanierung telefonisch zugesichert, dass der Innenhof einen neuen Spielplatz erhalte. „Vor einigen Tagen habe ich bei der Hausverwaltung Sachsengrund in Holzhausen angerufen und musste erfahren, dass nun doch kein neues Klettergerüst geplant ist.“ Die Eigentümergemeinschaft habe sich dagegen entschieden. „Eine Frechheit“, so Steinke. Bei der Sachsengrund Hausverwaltungs GmbH will man von Zugeständnissen nichts wissen. „Wir können so etwas nicht gesagt haben, denn wir sind vom Eigentümer nur zum Verwalter bestellt worden. Finanzielle Entscheidungen treffen wir nicht“, so Mitarbeiterin Jeannette Döring. Wer am Ende die Entscheidung trifft, ist undurchsichtig.
    (more…)

    Zarter Relaunch für Sächsische Stadtradios

    logo_radioleipzig-1.jpgAb Montag wird in Dresden, Löbau, Chemnitz und Teilen des Erzgebirges das analoge Fernsehen abgeschaltet. Dafür bricht das digitale Zeitalter an, terrestrische Sender sind nur noch über DVB-T zu empfangen. Während beim Fernsehen die Digitalisierung bereits umgesetzt wird, machen sich Radiosender fit für den noch zu vollziehenden Umbruch. Erster Schritt: Die sechs Stationen der Sächsischen Stadtradio-Kette tragen ab sofort verkürzte Namen; die analoge UKW-Frequenznennung entfällt. Die Sender heißen nun also so, wie sie ohnehin schon jeder nennt: Radio Leipzig, Radio Dresden und so weiter. „In Zukunft setzen wir neben UKW auf weitere Verbreitungswege wie Internet und Digitalradio. Die Nennung der UKW-Frequenzen würde da natürlich nur verwirren“, sagt Geschäftsführer Tino Utassy.
    (more…)

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  • Abitur geschafft – Sonderseite als Erinnerung

    abi2007.jpgEine schöne Tradition der Lokalausgaben der LVZ ist es, den Abiturienten eine Sonderseite zu widmen. Heute erschien in der Delitzsch-Eilenburger Ausgabe eine solche Sonderseite zu den Abgängern des Geschwister-Scholl- Gymnasiums in Taucha. Texte und kleine Fotos sind von mir, das große Gruppenfoto von meinem Kollegen Armin Kühne.

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    Dies ist das Weblog von Daniel Große. Ich bin freier Journalist in Leipzig und veröffentliche hier ausgewählte Referenzen sowie private und berufliche Ansichten und Ereignisse. Vorrangig geht es um Online-, Print-, TV- und Rundfunkmedien, Unternehmen und das Leben an sich. Das klingt nach dem, was es ist: ein unterhaltsames Blog mit breitem Themenspektrum ohne irgendeine Spezialisierung.
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