Große Worte

von Daniel Große, freier Journalist Leipzig

Archive for the ‘Featured’ Category

Mit ganzer Kraft

DaimlerChrysler hat zweifellos das Potenzial, um dauerhaft und nachhaltig Werte zu schaffen – für Sie, unsere Aktionärinnen und Aktionäre, für unsere Kunden, für unsere Mitarbeiter und für die Gesellschaft als Ganzes. Meine Kollegen und ich werden uns mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dieses Potenzial zu realisieren.
Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands DaimlerChrysler / Leiter Mercedes Car Group

Denkwürdiges Zitat entnommen auf daimlerchrysler.com.

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  • Gefälschte Mails warnen vor Löschung aus Google-Index

    Für saxxess.com, das sächsische IT-Portal, habe ich aktuell einen Artikel verfasst, der sich mit den gefälschten Google-Mails befasst. Danke an die betreuende Agentur Heimrich & Hannot, für die ich ab sofort als freier Mitarbeiter tätig bin.

    Sächsische Unternehmer mit eigener Website dürften dieser Tage nicht schlecht staunen, wenn sie ihre E-Mails lesen. Denn Unbekannte verschicken derzeit zahlreiche Nachrichten, die vorgeben, vom Suchmaschinenbetreiber Google zu stammen. Inhalt des Schreibens: Aufgrund von angeblich angewandten Techniken, die gegen die Richtlinien Googles verstoßen, würde die Website des Adressaten für mindestens 30 Tage aus dem Index entfernt. Für Unternehmen hätte dieser Umstand durchaus ernste Folgen. Vor allem jene, die aktiv E-Business – etwa mittels eines Onlineshops – betreiben, könnten nach einer Löschung aus dem Index erhebliche Umsatzeinbußen erleiden.

    Weiter bei saxxess.com

    Rosenköpfchen kosten keine 300 Euro

    bild_susi.jpgDie Leipziger Redaktion der Bild nahm sich bislang eigentlich aus, wenn es um ungereimte Geschichten und unlogische Meldungen ging. Im großen und ganzen stimmte immer, was die Kollegen/innen so schrieben. Heute aber wunderte ich mich dann doch.

    Nahezu seitenfüllend berichtet Bild über Rosenköpfchen Susi (3), die “elf lange Monate spurlos verschwunden” war. Doch: “Jetzt kam sie wieder angeflattert”, so die Unterzeile des Textes, der mit “Dieser Papagei ist ein echtes Wunder” aufgemacht ist.

    Kurz zur Geschichte: Rosenköpfchen Susi und Hansi leben bei Mama Sabine-Birgit und Sohn Manuel. Eines Tages, vor elf Monaten, ging Mama auf Arbeit und ließ das Fenster angekippt. Bild zitiert die Mutter:

    Als ich wiederkam, hatte Susi, das freche Stück, den Vogelbauer geöffnet – und Hansi war aus dem Fenster geflogen.

    Hier wundert man sich das erste mal. Sie kam zurück und wusste, dass Susi es war, die den Bauer geöffnet hat? Wenn sie weiß, dass das Tier den Bauer öffnen kann, warum verhindert man das dann nicht?

    Mutter und Sohn suchten wohl nach dem Verschwinden Hansis das “ganze Viertel” ab – mit Käfig und Susi darin. Aber die Rosenköpfchendame wollte ihren Hansi wohl nicht rufen. Die Suche blieb erfolglos. Bild zitiert den Sohn:

    Da habe ich schweren Herzens auch Susi fliegen lassen. In der Hoffnung, dass sie ihren Hansi findet und ihn zurückbringt.

    Ja, nee, iss klar. Rosenköpfchen gehören zwar zur Familie der Papageien und auch zur Gattung der Unzertrennlichen, wie Bild richtig schreibt. Dass Käfigvögel, die noch nie die Freiheit kennenlernten, Fähigkeiten wie Brieftauben besitzen, war mir allerdings neu. Verwunderlich erscheint die Story auch, wenn man – wie Bild – annimmt, ein Rosenkopfpärchen würde 600 Euro kosten. Keine Ahnung, wo die Kollegin diese Preise aufgeschnappt hat. Und selbst wenn es so wäre, würde man ein Rosenköpfchen, das 300 Euro kostete, sicher nicht einfach so fliegen lassen, in der Hoffnung, es kommt mit dem Mann zurück, den es gerade rausgeschmissen hat.

    Mal davon abgesehen, dass ich es bereits als Tierquälerei empfinden würde, einen Papagei in Deutschland frei zu lassen, der als Käfigvogel gar nicht wissen kann, wie man sich draußen selbst ernährt.

    Aber es geht weiter: jetzt, nach elf Monaten nämlich, sei Susi zurückgekehrt. Ihren Alten, also Hansi, hatte sie nicht dabei, von den Rufen der Sabine-Birgit wollte sie sich auch nicht anlocken lassen. Nunja, wenn es denn wirklich Susi ist, die da jetzt auf Bäumen sitzt oder sich an Hauswänden festkrallt, (“Männchen und Weibchen lassen sich äußerlich nicht unterscheiden”) wird sie wohl schlichtweg die Besitzerin vergessen haben.

    Aber jetzt wird alles besser, denn jetzt hilft Bild! Und rät den Lesern, Susi mit Weißbrot in die Wohnung zu locken. Dazu wurde das Redaktionstelefon in “Susiphon” umgenannt, mit der Bitte, mal solle sich melden, wenn man das Tier gefangen hätte. Bin auf morgen gespannt, wenn man sicher ein Foto präsentiert, auf dem fünf Bild-Leser mit Weißbrot in der Hand zu sehen sind, die vergebens einen desinteressierten kleinen Papageien rufen.

    Ob das eine Auswirkung des Klimawandels ist? Dass das Sommerloch bereits Anfang Mai beginnt, meine ich….

    Also, liebe Kollegen der Messe Leipzig – ich mag Euch ja sehr. Aber was bitte ist das?

    … Zu seinen Kreationen zählen Steinbutt mit Bananenblutwurst, Krakenbolognese auf mariniertem Kalbskopf oder Crispy-Tuna-Lollies. Zucchini in Lachs gart er im Dampf einer Spülmaschine, das Beerenmousse kommt aus einem Betonmischer, die Hummer-Kokos-Suppe aus der aufgezogenen Spritze. Er gilt als innovativer, provokanter Küchenexzentriker, als Punk unter den deutschen Spitzenköchen. Auch zur GÄSTE 2007, verspricht der Sternekoch, wird er ein extravagantes Menü kochen. Am 4. November 2007, 14.00 Uhr, ist STEFAN MARQUARD auf der Leipziger Fachmesse zu Gast.

    Das soll einer essen? Okay, der Betonmischer war sicher noch nie in seiner eigentlich Funktion im Einsatz. Und wenn man überlegt, wie in einer Großküche gearbeitet wird, relativiert sich das schon wieder. Aber auf diese Weise wird man zum Sternekoch? Alle Achtung! Dann hau ich die Kartoffeln morgen bei 90 Grad in die Waschmaschine. Und der 4.11. ist vorgemerkt. Das will ich sehen!

    Die 25 traurigsten Songs aller Zeiten

    Na, liebe Kollegen vom Radio – das wär doch mal was: eine Sendung mit den 25 traurigsten Songs aller Zeiten. Wo ihr die Liste herbekommt? Och, ganz einfach. spinner.com hat sich die Arbeit gemacht, und mal wirklich sad Songs zusammengetragen. Von Bruce Springsteen über die Bee Gees bis zu Frank Sinatra ist alles dabei. Gewonnen hat laut der spinner-Redaktion der hier. Kenn ich nicht.

    Mein all-time-favourite, wenn es um traurige Songs geht ist Mainstream. Aber trotzdem gut.

    [youtube]tHw2-4_1AwM[/youtube]

    Die Träne ist legendär. Da kam die Trennung von ihrem Freund wenige Tage vor Videodreh wohl “gerade recht”.

    Laut gelacht

    Ich musste grad laut lachen. Schuld an der Zwerchfellmassage ist Marcus Wolter, Geschäftsführer von Scheisse hoch neun 9Live. Der meint nämlich:

    9Live ist Vorreiter für transparentes, chancengleiches und faires Call TV. Als Marktführer für interaktives Fernsehen unterstützen wir alle Maßnahmen für nachhaltig anwendbare Richtlinien.

    Hintergrund bzw. Anlass dieser mutigen Äußerung ist ein Gespräch von gestern zwischen Medienaufsichten, Fernsehanstalten sowie dem VPRT. Zentraler Punkt der Gespräche war eben diese Transparenz. Und offenbar gab es Handlungsbedarf. Die ALM schreibt in einer PM nach dem Gespräch:

    Zentrale Punkte sind dabei der Abbau von künstlichem Zeitdruck durch die Moderation, die Offenlegung der technischen Mechanismen, eine Dokumentation der ausgezahlten Gewinne, klare Referenzen bei Wortsuchspielen, die Konkretisierung und Transparenz von Auflösungen und die Verbesserung der Chancengleichheit.

    Kurz gesagt: alles Maschen, mit denen 9Live derzeit agiert. Und die der Sender jetzt ablegen muss.

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  • Adsche, AMI-Blog!

    Das AMI-Blog geht schlafen und bedankt sich für die Aufmerksamkeit. Wer will, kann sich aber weiter informieren und beispielsweise anhören, wie hart Thomas und ich gearbeitet haben. *g* Die nächsten Event-Blogs sind bereits in Planung. Immer unter der Maßgabe, was sinnvoll ist. Für den Leser des Blogs, für den Auftraggeber und für uns. In dieser Reihenfolge. Denn wir protokollieren nicht nur stupide in ein Blogsystem. Nein, wir l(i)eben Blogs! Amen.

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  • Brückentag

    Heute soll ja Brückentag sein, sagen die Menschen im Radio und überhaupt. Na, von mir aus. Hier eine schöne aus Berlin. Foto: ma-ri/photocase

    bruecke.jpg

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  • Die “Lütte” und die Torte

    angelika-mann.jpgMit Tochter Ulrike (die ebenfalls singt und schauspielert) und Westi-Dame Lilly besuchte Angelika Mann diese Woche Leipzig. Im Radisson-Hotel am Augustusplatz absolvierte die 58-jährige „Lütte“ eine Talksendung mit Moderator Falko Maiwald von Radio Leipzig. Dabei erzählte die Berlinerin ein paar Episoden, die sie in jenem Hotel erlebte. „Zu DDR-Zeiten habe ich sehr oft im damaligen Hotel am Ring übernachtet. Einmal wurde ich von Reinhard Lakomy zum Fasanessen eingeladen, mit anschließender Schwarzwälder Torte. Eigentlich esse ich ja keinen Kuchen, auch wenn man es bei meiner Figur denken könnte. Naja, und als ich die Schwarzwälder genüsslich kaute, hörte ich nur, wie sich am Nebentisch darüber aufgeregt wurde: ‘Jetzt frisst die ooch noch Torte’, hieß es da. An diese Geschichte erinnere ich mich immer wieder, wenn ich hier bin“, sagte sie.

    In Leipzig war Angelika Mann zuletzt im Oktober, als sie mit Veronika Fischer im Gewandhaus auftrat. Am 1. Juni kommt sie wieder, zur Charity-Sommergala der Peter-Escher-Stiftung in der Media City. Mit Tochter Ulrike (21) spielt Angelika Mann auch Theater, im Stück „Albrecht, der Bär“, in dem es um die Entstehung Brandenburgs geht. Auch Falko Maiwald hat die Lütte durchs Theater kenne gelernt, beide stehen in „Baba Jaga“ auf der Bühne.

    Erschien am 28./29. April 2007 in der Leipziger Volkszeitung

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  • Die AMI geht, der Stress bleibt

    ford.jpg Die AMI ist gestern zu Ende gegangen. Und heute heulen diverse Zeitungen und Radiosender über den Rückgang der Besucher. 270.000 Besucher zählte die Leipziger Automesse dieses Jahr. Dass die AMI 2007 mit der von 2006 nicht vergleichbar ist, wurde in der Abschluss-PK deutlich gemacht. Offenbar nicht zu deutlich. Das Referenzjahr ist 2005 – und dort gab es 274.000 Besucher, also nur geringfügig mehr. Es ist eben so, wie VDIK-Präsident Volker Lange sagte: Derzeit stagniert der Automobilmarkt. Zudem präsentieren zahlreiche Aussteller auf der IAA im September erst weitere Premieren. Das hält unter Umständen einige davon ab, nach Leipzig zu kommen. Im nächsten Jahr ist die AMI die wichtigste Automobilmesse in Deutschland, weil es keine IAA gibt. Dann kann wieder mit 2006 verglichen werden, wo es ähnlich war. Bin gespannt, ob die Kollegen das dann verstehen.

    Im AMI-Blog waschen wir die Messe noch einige Tage lang nach – genug Material gibt’s noch. “Zwischendurch” wird das aufgearbeitet, was liegen bleiben musste. Danke für das Verständnis an alle Kunden, die etwas leiden mussten. Aber so eine Messe macht man eben, wenn man sie richtig begleitet, nicht nebenbei. Wer das versteht, ist vor allem die Leipziger Messe, die uns wie bereits im vergangenen Jahr ein sehr guter Partner war, uns vertraute und das Medium Blog wirklich versteht. Besser kann’s gar nicht sein. Dickes Danke dafür.

    Mehr von Thomas und mir gibt’s zukünftig auch.


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    Dies ist das Weblog von Daniel Große. Ich bin freier Journalist in Leipzig und veröffentliche hier ausgewählte Referenzen sowie private und berufliche Ansichten und Ereignisse. Vorrangig geht es um Online-, Print-, TV- und Rundfunkmedien, Unternehmen und das Leben an sich. Das klingt nach dem, was es ist: ein unterhaltsames Blog mit breitem Themenspektrum ohne irgendeine Spezialisierung.
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