GROSSE WORTE

von Daniel Große, freier Journalist Leipzig

Archive for the ‘Getestetes’ Category

Duden steht nicht im Duden

Etwa seit dem Jahre 750 nach Christus gibt es die deutsche Sprache. Um 1450 erfindet der Mainzer Drucker den Buchdruck mit beweglichen Metalllettern und ermöglicht dadurch den massenhaften Druck. 1717 wird in Preußen die Schulpflicht eingeführt. 1722 stellt Hieronymus Freyer vier orthographische Leitprinzipien auf: Aussprache, Abstammung, Analogie und Schreibgebrauch. 1872 veröffentlicht Gymnasialdirektor Konrad Duden “Die deutsche Rechtschreibung.”

Diese (auszugsweisen) Stationen aus der Geschichte der deutschen Orthografie stehen im neuen Duden, der am 21. Juli in der 25. Auflage erscheint. Ich darf ihn, wie andere Pressekollegen, schon vorher haben und drin blättern.

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trnd-Projekt: Frucht Snack von FruchtTiger

Wer hier öfter liest, wird festgestellt haben, dass es lange nichts zu lesen gab. :) Und wer hier schön länger liest, weiss, dass ich ein treuer Fan der Mundpropaganda- und Produkttester-Community trnd bin. Die Jungs und Mädels bei trnd müssen derzeit aber wohl eher denken, der Große will gar nicht mehr. Doch, will er – er hat nur kaum noch Zeit. Ein berufliches Projekt jagt das andere – und Urlaub gemacht werden will ja auch noch. Nun bin ich aber wieder da und “pünktlich” zum Ende des Projektes “Frucht Snack von FruchtTiger” will ich mal einige Dinge über das Zeugs sagen.

Ja, leider muss ich “Zeugs” sagen, denn so wirklich überzeugt waren wir nicht. Letztlich ist dieser Frucht-Snack, dem ein Bindestrich im Namen fehlt und der leider mit einem Deppenleerzeichen daher kommt, nur gequirltes Obst. Das wussten wir vorher, klar. Den Brei dann gleich “Snack” zu nennen, geht aber leider zu weit. Als Zwischenmahlzeit taugt es nicht, weils einfach viel zu wenig ist und als Zugabe zum Getränk an heißen Tagen ebenso wenig, weils eben kein Getränk, sondern wie gesagt eher ein Brei ist. Das Fazit unserer Tochter lautete schnell: “Das schmeckt zwar gut, aber für die Schule ist das nix.” Und für uns als Eltern taugt das auch nix. Werden die restlichen Test-Packs beim nachgeholten Geburtstag unserer Tochter im Hort verschenken.

Darum muss die Antwort auf diese Frage eher lauten: “Nein, tut uns leid.” Aber es muss ja nicht jeder Test positiv ausfallen…

So, und demnächst in diesem Theater: Der Test der Parodontax-Zahncreme für trnd, der auch schon ne Weile läuft. Man kommt zu nüscht… Kurzer Vor”geschmack” im wahrsten Sinne des Wortes: “Da schmeckt ja ein Zahnarztbesuch besser!” Von wem dieses Zitat stammt und was er/sie heute dazu sagt, gibts bald hier.

Schickt mir Wandkalender!

Ein Test: Ich habe an der Wand meines Arbeitszimmers stets einen großen Jahreskalender hängen, so in etwa 80×60 Zentimeter groß. Ist für mich die praktischste Art, das ganze Jahr im Überblick zu haben und gleich dort täglich meine Termine einzutragen. Nun ist das Jahr bald zu Ende und der Kunde, dessen Kalender ich dort sonst immer hängen habe, hat mir dieses Jahr keinen geschickt. Dreist!

Aber: Ihr könnt das ändern. Ich missbrauche das Mitmachweb kurzerhand zum Wünsch-Dir-was-Web. Also: Firmen, Privatmenschen und wer Ihr auch sonst immer seid: Ich hätte gern einen schicken und praktischen Kalender im nächsten Jahr an der Wand. Alle Einsendungen stelle ich hier im Blog natürlich vor, inklusive Verlinkung zum Blog oder zur Website des edlen Spenders. Ob dann am Ende ich entscheide, welchen Kalender ich nehme oder ob Ihr das dürft, muss ich noch überlegen und hängt von der Anzahl der geschickten Kalender ab. Meine Adresse gibt’s hier. Ich danke Euch schon jetzt und bin sehr gespannt. :)

Und: Natürlich ist das keine neue Idee. Sowas gab’s schon an anderer Stelle.

pizzablogger.de gelauncht

So, wenn wir schon Pizzen testen, dann auch richtig – mit eigenem Blog. Vor wenigen Minuten habe ich pizzablogger.de gelauncht, als eigenes Projektblog für “Die Ofenfrische” von Dr. Oetker. Heißt für alle Fertigpizzen-Hasser: Hier lasse ich Euch weitgehend damit in Ruhe. :-)

Update Februar 2009: Das Blog habe ich wieder eingestellt. Zeitmangel.

  • 4 Comments
  • Filed under: Getestetes
  • Bald wirds ofenfrisch!


    So sieht es aus, das Starterpaket des neuen Projektes von trnd. “Die Ofenfrische” heißt es. 5000 trnd-Partner testen die Frischteig-Pizzen von Dr. Oetker. Dazu hat jedes Projektmitglied einen Gutschein über 25 Euro für Pizzen bekommen. Das Geld muss vorher ausgelegt werden, nach dem Test bekommt man es retour, wenn man die Bons einschickt. Etwas umständliches Handling, aber okay. Schließlich lässt sich Tiefkühlware nicht so gut verschicken. :) Außerdem sind diverse magnetische Notizblöcke zum an-den-Kühlschrank-pappen dabei, Infoflyer und ein Umfragenblock. Viel Schreibkram, der auf mich und die noch einzuladenden Pizzatester zukommt, aber auch daran wurde gedacht – 2 Kulis liegen auch bei.

    Über die Pizzen kann ich jetzt noch nicht viele Worte verlieren, wir hatten sie glaube ich erst zwei dreimal. Darum nur schonmal jetzt so viel: Demnächst wird’s eine oder zwei Pizzaparties geben. Und ich werde berichten. Hoffentlich schmecken die Pizzen besser als die UP!Grades damals. :-)

    Hasencontent

    Nabaztag

    Eigentlich wollte ich Euch ja jetzt und hier von meinem neuen Spielzeug erzählen, dem Nabaztag. Der kleine Knuddelhase sagt das Wetter, liest Newsfeeds, Twitternachrichten, Podcasts und vieles mehr vor und ist ein wunderbares Gadget. Zumindest sollte er das sein. Denn seit einer Stunde unterhalte ich mich nicht mit dem Tier, sondern suche immer wieder die Hilfeseiten auf. Das Ding mag sich nicht mit meinem W-LAN verbinden – trotz mehrfacher unterschiedlicher Versuche. Eine Hilfe schreiende Mail an Kai Maack von Violet ist bereits abgeschickt. Mal sehen. :-)

    Aber niedlich isser.

    Schnapsidee für Weltrekordversuch

    Die Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig lädt regelmäßig zu öffentlichen Sonntagsvorlesungen ein. So auch gestern, als rund 400 Studenten, Physikinteressierte und sogar Kinder in den großen Hörsaal fanden. Professor Jörg Kärger zeigte dort auf anschauliche und teilweise erheiternde Weise, wie einfach und allgegenwärtig die Naturwissenschaft sein kann. Mittels Schwingungen erzeugte er beispielsweise Muster oder mit einem Kreisel Töne. Auch Helium kam zum Einsatz, das des Professors Stimme kurzzeitig wie Micky Mouse klingen ließ.

    Den Abschluss und Höhepunkt des spielerischen Vormittags mit physikalischem Anspruch bildete ein Weltrekordversuch. Mittels Flaschen sollten Töne erzeugt werden. 500 Mitspieler wurden erwartet, am Ende zählten die Organisatoren 303. Mittels der von ihnen zustande gebrachten Töne wurden dann die „Schläger“ des Video-Tennisspiels Pong bewegt. „Die haben wir gesponsert bekommen von einem Unternehmen, das begeistert war von unserer Schnapsidee“, schmunzelte Kärger. „Wir haben zwei Flaschentypen: flache und hohe. Mit denen erzeugt man Töne in unterschiedlichen Frequenzen, die etwa 140 Hertz auseinander liegen“, erklärte Axel Märcker, technischer Angestellter der Fakultät. Gemeinsam mit seinem Kollegen Jens Gabke baute er den Versuch auf. „Grundlage war das altbekannte Pong. Wir haben dieses um eine Frequenzerkennung mit Mikrofonen erweitert. Sobald die auf den Flaschen geblasenen Töne eine bestimmte Lautstärke erreichen, bewegen sich die Schläger der jeweiligen Mannschaft nach oben“, erklärte Märcker.

    Was sich kompliziert anhört, funktionierte erstaunlich gut. Nach einer Test- und Aufwärmrunde begann das Spiel. Ein regelrechtes Konzert aus hohen und tieferen Tönen erschallte im Hörsaal. Immer, wenn der Ball ins Aus gehen zu drohte, bliesen die Mitspieler in ihre Flaschen. Auf diese Weise wanderte der Schläger schnell nach oben und spielte den Ball zurück ins Feld der gegnerischen
    Mannschaft.

    pong-rekordversuch.jpg

    Ob die 303 Teilnehmer am Ende reichten, um den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde zu sichern, wusste Professor Kärger nicht. „Das wird erst entschieden und dauert seine Zeit.„ Zeuge des Spektakels waren der Leipziger Computerspiel-Experte und Buchautor René Meyer und Gerald Diesener, Chef des Universitätsverlages. Diese Zeugen waren nötig, um den Rekordversuch zu beurkunden.

    Einen Eintrag hat Kärger bereits sicher: 2003 gelang es ihm, 503 Menschen zu animieren, auf Fahrradklingeln zu musizieren. „Nach dem Versuch dauerte es zehn Monate, bis wir Gewissheit hatten, dass wir Rekordhalter sind“, erinnert sich Kärger.

    Erschien am 10. März 2008 in der Leipziger Volkszeitung.

    Unerwartet beendet

    Kann mir mal jemand sagen, wieso sich hier die Vorschau (MacOSX Leopard) dauernd beendet, wenn ich ein Bild nach Änderungen neu speichern will? Passiert hier reproduzierbar immer und immer wieder. Keine Chance, das Bild zu speichern, auch nicht unter neuem Namen. Immer wieder die gleiche Fehlermeldung: “Das Programm Vorschau wurde unerwartet beendet.” Mist sowas.

    Hat noch einer das Problem? Und eventuell eine Lösung parat?

    Ansonsten: Happy New Year – oder wie es eine Kollegin vorhin am Telefon ausdrückte: Schönes Restjahr!

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  • Filed under: Anderes, Getestetes
  • Weihnachten schon im Herbst vorbei

    herbst-weihnachten.jpgWie sinnreich sind eigentlich Weihnachtsprodukte, die schon im Herbst verfallen? Und warum ist ein Käse mit Walnüssen gleich ein Weihnachtskäse? Welche Zutaten sind dann in einem Sommerkäse? Ananas-Stückchen? Und warum fallen Frauen immer wieder auf ein weihnachtliches Motiv rein und kaufen das Produkt, in der Hoffnung, schon im Oktober den Schnee riechen zu können? Aber das wird sich wohl nie ändern.

    Hinweis an den Käsemacher: Hat gut geschmeckt. Auch jetzt schon.

    Triponia: Gut gemeint und ausbaufähig

    Ich weiß zwar nicht, wie Mario Schlaghecken, Marketingmensch bei Triponia darauf kommt, ich sei ein Journalist, der sich viel mit Tourismus beschäftigt. Dennoch will ich seinen “Themenvorschlag”, der hier per Mail aufschlug, nicht gänzlich unbeachtet lassen.

    Triponia will ein Web 2.0-Portal sein, das von seinen Usern gefüttert wird. Mit Bildergalerien und Videos ihrer Urlaubsaufenthalte. “100% Userberichte”, steht gleich auf der Startseite. Dass dem nicht so ist, zeigt eine kurze Stichprobe. Da finden sich Werbevideos über die Seychellen, Kenia oder den Fiji-Inseln. Natürlich gibt es auch echte User-Videos. Wenn allerdings bereits der erste Besuch nahezu ausschließlich Werbevideos bringt, fühle ich mich ein wenig verklapst.

    Zusätzlich zu den Uservideos gibt es noch den “Tripguide”, der einem bei der Reiseplanung helfen soll. Natürlich wieder über Image- und Werbevideos von Fremdenverkehrsverbänden oder – mutmaßlich – Reiseanbietern. Auch Unterkünfte – und nur die, also keine Flüge – kann man mit Triponia finden. Dazu wurden laut Selbstdarstellung Verträge mit den “größten Hotelreservierungssystemen” abgeschlossen.

    Kurzes Fazit: Triponia macht definitiv Lust auf Reisen. Und es ist schön, anzusehen, wo andere Urlaub machten. Wenn ich allerdings auf der Suche nach echten Uservideos gleich dreimal hintereinander auf eindeutige Imagefilme stoße, werde ich misstrauisch. Wenn es Triponia schafft, dies zu trennen, kann daraus sicher eine gute Community werden. Was schick und nützlich für Triponia wäre, um die Videos auf die eigene Website zu nappen: ein Embed-Player, wie ihn die großen Videoportale haben.


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    Dies ist das Weblog von Daniel Große. Ich bin freier Journalist in Leipzig und veröffentliche hier ausgewählte Referenzen sowie private und berufliche Ansichten und Ereignisse. Außerdem übe ich Kritik an Online-, Print-, TV- und Rundfunkmedien oder mache mich schamlos über missglückte Pressemitteilungen und eigenartige Unternehmens-PR lustig. Das klingt nach dem, was es ist: ein unterhaltsames Blog mit breitem Themenspektrum ohne irgendeine Spezialisierung.

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