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	<title>Große Worte &#187; Kulturelles</title>
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	<description>von Daniel Große, freier Journalist Leipzig</description>
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		<title>O-Punkt S-Punkt, Tino Standhaft und viel Regen beim&#160;Sommerfest</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 07:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Taucha. Wer ein Sommerfest veranstalten will, kann f&#252;r alles sorgen: Ein Festzelt, gute Musik, Essen und Trinken. Was man nicht planen kann, ist das Wetter. Und so fiel das Sommerfest auf dem Gut Gra&#223;dorf am Freitag herbstlichen Temperaturen und am Sonnabend dem Regen zum Opfer. Echte Partystimmung wollte daher nicht aufkommen. Dabei hatte Veranstalter Carsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Taucha. Wer ein Sommerfest veranstalten will, kann f&#252;r alles sorgen: Ein Festzelt, gute Musik, Essen und Trinken. Was man nicht planen kann, ist das Wetter. Und so fiel das Sommerfest auf dem Gut Gra&#223;dorf am Freitag herbstlichen Temperaturen und am Sonnabend dem Regen zum Opfer. Echte Partystimmung wollte daher nicht aufkommen. </p>
<p>Dabei hatte Veranstalter Carsten Wulf im Vorfeld alle Voraussetzungen getroffen: Mit Olaf Schliebe holte er am Freitag abermals den in Taucha mittlerweile bekannten DJ in die Stadt. Als „DJ O-Punkt S-Punkt“ ging Schliebe in den  1990ern mit seiner Sendung „High Energy“ bei Energy Sachsen in die Radiogeschichte ein, moderierte sp&#228;ter bei oldie.fm, dem heutigen R.SA. Wer dem quirligen DJ zuschaut, kann kaum glauben, dass er bereits 57 Jahre alt ist. „Hand drauf, ich scherze nicht“, l&#228;chelte er, als er die Skepsis bemerkte. Seit 35 Jahren legt er bei Festen, Privatpartys und anderen Veranstaltungen auf, unter anderem auch im Tauchaer Club Einigkeit. „Von dort kennen mich viele und wissen, dass ich eigentlich der Oldies-Mann bin. Da gibt es dann bei manchen  Partys wie dieser hier entt&#228;uschte Gesichter, wenn ich eher Querbeet auflege, aber ich versuche, die Mischung zu wahren“, so der Leipziger. </p>
<p><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/olaf-schliebe_2.jpg" alt="Olaf schliebe 2" title="olaf-schliebe_2.jpg" border="0" width="400" height="267" style="float:left;" /><br clear="all" /></p>
<p>Am Sonnabend unterhielt dann der Ausnahmegitarrist Tino Standhaft das Festzelt vor der Reithalle. „Der Dauerregen war nat&#252;rlich hinderlich, da bewegte es nicht viele nach Drau&#223;en“, res&#252;mierte Carsten Wulf. „Das Zelt war trotzdem recht voll, Tino hat wunderbar gespielt und viel Applaus eingeheimst“, so der Veranstalter. </p>
<p>Sorgen machen ihm die zunehmenden Beschwerden der Anwohner &#252;ber die Lautst&#228;rke seiner Events. „Trotz Ank&#252;ndigung und Genehmigung stehen immer wieder Leute hier, die um Ruhe bitten“, so Wulf. „Wir k&#246;nnen das ja verstehen und wollen auch niemanden mit Absicht ver&#228;rgern. Aber wir planen f&#252;r die Zukunft und k&#246;nnen nur auf Verst&#228;ndnis hoffen“, sagt Wulfs Lebensgef&#228;hrtin Margot Witt. Als Kompromiss werde ab 22 Uhr die Lautst&#228;rke bereits gedrosselt. Ein wenig Besserung k&#246;nnte nach dem Umbau eintreten, der derzeit in vollem Gange ist. Direkt im Gut entsteht neben der Reiterklause ein Veranstaltungssaal, der f&#252;r etwa 200 G&#228;ste ausgelegt ist und in dem dann auch Disco stattfinden k&#246;nnte.</p>
<p><em>Erschien am 4. Juli 2011 in der Leipziger Volkszeitung.</em></p>
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		<title>Beethovens Neunte f&#252;r&#160;Japan</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 07:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Beethovens 9. Sinfonie wird am Pfingstmontag im Gewandhaus aufgef&#252;hrt. Zu dem Konzert laden die Deutsch-Japanische Gesellschaft Leipzig und die Kampfkunstschule Yoseikan. Es musizieren der Metropolitan Freude Chor Tokio und der Festchor f&#252;r 150 Jahre Freundschaft Deutschland-Japan. Das Konzert beginnt 15 Uhr im Gro&#223;en Saal, bereits ab 12 Uhr findet im Hauptfoyer eine Erlebnisausstellung zu japanischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beethovens 9. Sinfonie wird am Pfingstmontag im Gewandhaus aufgef&#252;hrt. Zu dem Konzert laden die Deutsch-Japanische Gesellschaft Leipzig und die Kampfkunstschule Yoseikan. Es musizieren der Metropolitan Freude Chor Tokio und der Festchor f&#252;r 150 Jahre Freundschaft Deutschland-Japan. Das Konzert beginnt 15 Uhr im Gro&#223;en Saal, bereits ab 12 Uhr findet im Hauptfoyer eine Erlebnisausstellung zu japanischen Themen statt. Die Einnahmen kommen einem Kinderheim im von der Reaktor-Katastrophe betroffenen Gebiet Japans zugute. </p>
<p>„Urspr&#252;nglich war geplant, den Erl&#246;s f&#252;r unser zuk&#252;nftiges deutsch-japanisches Kulturzentrum zu nutzen“, so J&#246;rg Schiffner, Inhaber der Kampfkunstschule <a href="http://yoseikan.de/yoseikan/infos%204.html">Yoseikan</a>. In Gro&#223;zschocher wollen er und Thomas Schulze von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Leipzig der Entwicklung Rechnung tragen, dass sich in der Stadt immer mehr Menschen f&#252;r die japanische Kultur interessieren w&#252;rden.  F&#252;r das Projekt begeistern konnten sie Akio Takano, Pressesprecher des Bach-Archives. „Er war im Fr&#252;hjahr Teil einer Leipzig-Delegation in Tokio. Dort hat er vor hochrangigen Managern der japanischen Wirtschaft f&#252;r das Projekt geworben. Leider wackelte drei Tage sp&#228;ter die Erde – mit den bekannten Konsequenzen“, berichtet J&#246;rg Schiffner. Als die ersten Bilder aus der Katastrophenregion eintrafen, war f&#252;r die Organisatoren des Konzertes klar, dass die Bestimmung des Erl&#246;ses umgewidmet wird. „Wir wollen ein Kinderheim unterst&#252;tzen, das von drei deutschen Franziskaner-Schwestern betreut wird. Nach dem Erdbeben ist es unbrauchbar geworden, die Kinder leben derzeit in einer Turnhalle“, so Schiffner. </p>
<p>Die Idee vom Kulturzentrum ist trotz aller R&#252;ckschl&#228;ge auf der Suche nach einer Finanzierung nicht gestorben. Ein <a href="http://djz-leipzig.de/">Dreiseitenhof in Gro&#223;zschocher</a> befindet sich bereits in Schiffners Besitz, in dieser Woche soll die Bauvoranfrage an die &#196;mter verschickt werden. „Wir wollen Kampfkunst mit anderen japanischen Kunstformen kombinieren“, k&#252;ndigt J&#246;rg Schiffner an. Durch die Verbindung mit Kaligraphie, Tuschmalerei, japanischer Druckkunst, Origami und Gesundheitsdisziplin basierend auf Yoga k&#246;nne ein Ort entstehen, an dem man die fern&#246;stliche Kultur erleben k&#246;nne. Die Baukosten sch&#228;tzt er auf vier Millionen Euro &#8211; die Finanzierung ist  ungekl&#228;rt. Sponsoren werden gesucht. In einem ersten Schritt soll ein Trainingsraum gebaut werden.</p>
<p><strong>Benefizkonzert f&#252;r Japan, Ludwig van Beethoven: 9. Sinfonie d-Moll op. 125, Karten ab 25 Euro. Beginn: 15 Uhr, ab 12 Uhr japanische Erlebnisausstellung im Foyer, nur f&#252;r Besucher des Konzerts.<br />
</strong></p>
<p><em>Erschien am 9. Juni 2010 in der Leipziger Volkszeitung, Kultur</em></p>
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		<title>Kuscheltier und kleiner Vampir: Lesenacht zur&#160;Radionacht</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 09:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>

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		<description><![CDATA[Taucha. Anl&#228;sslich der vierten ARD-Radionacht f&#252;r Kinder gab es am Freitagabend in der Grundschule Am Park eine Wachbleibeparty und Lesenacht. Der B&#252;cherabend begann mit einem gemeinsamen Abendessen in der Schule. Anschlie&#223;end gings in den Lichthof, wo der Radionacht gelauscht wurde. „Querweltein“ war diesmal das Thema. Reportagen aus Chile, New York oder Shanghai h&#246;rten die Kinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Taucha. Anl&#228;sslich der vierten ARD-Radionacht f&#252;r Kinder gab es am Freitagabend in der Grundschule Am Park eine Wachbleibeparty und Lesenacht. Der B&#252;cherabend begann mit einem gemeinsamen Abendessen in der Schule. Anschlie&#223;end gings in den Lichthof, wo der Radionacht gelauscht wurde. </p>
<p>„Querweltein“ war diesmal das Thema. Reportagen aus Chile, New York oder Shanghai h&#246;rten die Kinder der Klassen 3a und 4b. Anschlie&#223;end stellten die Klassenlehrerinnen Karin Al Abri und Juliane Flatau Fragen zu den akustischen Reisen. Unterst&#252;tzt wird die ARD-Radionacht f&#252;r Kinder vom B&#246;rsenverein des Deutschen Buchhandels – im Vordergrund steht das Zuh&#246;ren und Erleben, aber eben auch das selbst lesen. So griffen auch die Lehrerinnen zum Buch. Karin Al Abri las die Geschichte vom Schneemann, der eine Frau sucht. Gespannt und interessiert lauschten die Kinder, die aber sichtlich aufgeregt waren, denn &#252;bernachtet wurde zum ersten Mal in der Schule. Ausger&#252;stet mit Nachthemd, Schlafsack, Lieblingskuscheltier und Knabbergeb&#228;ck waren auch Carmen, Isabel, Lisanne, Natalie und Sarah aus der 3a. Und jedes der M&#228;dchen hatte ein Buch dabei. Von den „wilden Kerlen“ &#252;ber Fischgeschichten, den traditionellen „Sieben Gei&#223;lein“, „Der kleine Vampir“ oder „Sternenschweif“ &#8211; so unterschiedlich die Interessen der Sch&#252;ler war, so vielseitig auch die Buchgenres. Da kam es auch vor, dass sich inmitten von Jungs in Schlafs&#228;cken so manches M&#228;dchen fand, um einen neugierigen Blick &#252;ber die Schulter zu werfen. </p>
<p>Bis fr&#252;h um 1 ging die Radionacht – so lange hielten die Grundsch&#252;ler allerdings nicht aus, einigen fielen bereits beim Lesen die Augen zu. Und weil&#8217;s im Lichthof so gem&#252;tlich war, entschieden die Lehrerinnen, dass gleich dort anstatt in den Klassenzimmern geschlafen werden darf. Alle Beitr&#228;ge der ARD-Korrespondenten gibt es <a href="http://www.kinderradionacht.de">nochmal zum Nachh&#246;ren</a>. </p>
<p><em>Erschien am 3. Dezember 2010 in der Leipziger Volkszeitung.</em></p>
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		<title>Computerspielemusik gleich zwei Mal in den&#160;Klassik-Charts</title>
		<link>http://www.danielgrosse.com/blog/2010/10/19/computerspielemusik-gleich-zwei-mal-in-den-klassik-charts/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 19:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[GC Games Convention]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ein Album voll mit Computerspielemusik in den Klassik-Charts Gr&#246;&#223;en wie Pavarotti oder Anna Netrebko schl&#228;gt, dann muss das was hei&#223;en. Und wenn dann ein zweites Album mit Kl&#228;ngen aus Videospielen in den Top 20 ist, darf man das durchaus eine Sensation nennen. Heute wurden die Oktober-Charts im Klassikbereich ver&#246;ffentlicht. Neu auf Platz 20 ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Album voll mit Computerspielemusik in den Klassik-Charts Gr&#246;&#223;en wie Pavarotti oder Anna Netrebko schl&#228;gt, dann muss das was hei&#223;en. Und wenn dann ein zweites Album mit Kl&#228;ngen aus Videospielen in den Top 20 ist, darf man das durchaus eine Sensation nennen.</p>
<p>Heute wurden die <a href="http://magazin.klassik.com/charts/media-control.cfm?JAHR=2010&#038;MONAT=10">Oktober-Charts im Klassikbereich</a> ver&#246;ffentlicht. Neu auf Platz 20 ist ein Album, das seit einem Monat auf dem Markt ist: &#8220;Benyamin Nuss plays Uematsu&#8221; hei&#223;t es. Zu h&#246;ren ist darauf <a href="http://www.benyamin-nuss.de/">Benyamin Nuss</a>, ein 21-j&#228;hriger Bergisch-Gladbacher, der den Soundtrack von &#8220;Final Fantasy&#8221; (von Komponist Nobuo Uematsu) spielt wie ein junger Gott. Am Sonnabend dieser Woche ist Nuss &#252;brigens <a href="http://blog.lvz-online.de/grossesnetz/computerspielemusik-im-gewandhaus-zu-leipzig/">im Leipziger Gewandhaus zu h&#246;ren</a>. Damit f&#252;hrt der Pianist auf gewisse Weise die erfolgreichen Spielemusikkonzerte in Leipzig fort, die 2008 f&#252;r die Laserkrachshow &#8220;<a href="http://www.danielgrosse.com/blog/2008/07/08/spielemusik-in-bunter-buehnenshow/">Video Games Live</a>&#8221; geopfert wurden. Diesmal zwar nur im kleinen Mendelssohn-Saal, aber immerhin. Am heutigen Abend spielt Benyamin Nuss in Berlin &#252;brigens unter anderem vor Bundeskanzlerin Angela Merkel.</p>
<p>Das zweite Album in den aktuellen Klassik-Charts ist &#8220;<a href="http://www.symphonicfantasies.com/">Symphonic Fantasies</a>&#8220;, der Mitschnitt des gleichnamigen Konzerts, das im September 2009 in K&#246;ln die vornehmlich jungen Zuh&#246;rer begeisterte. Und auch Winfried Fechner, Manager des WDR Rundfunkorchesters, welches das Konzert spielte, war nicht zu bremsen: &#8220;Junge Zuh&#246;rer aus allen Teilen der Welt, die lachten, die weinten, die atemlos beobachteten, die 17 Minuten lange Partituren mit unglaublicher Konzentration erlauschten. Von solchen Zuh&#246;rern tr&#228;umt ein Konzertveranstalter! Und wenn ich dann heute noch einmal die vielen Mails lese, die Fans mir schickten: Immer wieder tauchen die Worte G&#228;nsehaut, weinen und Kindheit auf. Diese stark emotionalen Begriffe sind f&#252;r mich das gr&#246;&#223;te Dankesch&#246;n &#252;berhaupt und ich kann nur bekennen: Ich bin ein Fan dieser Fans, und ich bin so froh, dass wir jetzt die CD der Symphonic Fantasies fertiggestellt haben!&#8221; Wer sich das Video hier ansieht und anh&#246;rt, wird verstehen, wovon Fechner spricht. <br clear="all" /></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/14576149?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" width="400" height="320" frameborder="0"></iframe></p>
<p>&#8220;Schuldig&#8221; an diesem Erfolg der beiden Spielemusik-Alben ist der Dresdner Thomas B&#246;cker. Jener, der 2003 das erste Spielemusikkonzert au&#223;erhalb Japans im Leipziger Gewandhaus organisierte und dies bis 2007 immer zur Games Convention tat. Und der seit 2008 solche Konzerte mit dem WDR Rundfunkorchester und dessen Chor umsetzt. Einer, der sein Handwerk versteht und nun unter anderem als Berater f&#252;r Universal Music arbeitet. Zurecht.</p>
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		<title>Unternehmer mieten Parkplatz am&#160;Kino</title>
		<link>http://www.danielgrosse.com/blog/2010/10/06/unternehmer-mieten-parkplatz-am-kino/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 08:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Taucha. Die Parksituation am Kino in der Karl-Gro&#223;e-Stra&#223;e entsch&#228;rft sich. Wie berichtet, hatte die Eigent&#252;mergemeinschaft um Axel Fischer, Inhaber der gleichnamigen Modeh&#228;user, die Fl&#228;che an eine private Firma verpachtet. Diese lie&#223; Falschparker abschleppen oder verh&#228;ngte „Vertragsstrafen“. Jetzt entspannt sich die Lage: Neun Unternehmer und &#196;rzte haben den gesamten Parkplatz f&#252;r ihre Kunden angemietet. &#8220;Ab sofort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/tas_parkplatz_quer.jpg" alt="" title="Parkplatz" width="400" height="267" class="alignleft size-full wp-image-2415" /><br clear="all" /></p>
<p>Taucha. Die Parksituation am Kino in der <a href="http://goo.gl/id3T">Karl-Gro&#223;e-Stra&#223;e</a> entsch&#228;rft sich. Wie <a href="http://www.danielgrosse.com/blog/2010/07/22/parkplatzpaechter-laesst-abschleppen/">berichtet</a>, hatte die Eigent&#252;mergemeinschaft um Axel Fischer, Inhaber der gleichnamigen Modeh&#228;user, die Fl&#228;che an eine private Firma verpachtet. Diese lie&#223; Falschparker abschleppen oder verh&#228;ngte „Vertragsstrafen“. Jetzt entspannt sich die Lage: Neun Unternehmer und &#196;rzte haben den gesamten Parkplatz f&#252;r ihre Kunden angemietet. <span id="more-2414"></span></p>
<p>&#8220;Ab sofort darf hier jeder drei Stunden lang parken, der zu den beteiligten Unternehmen will&#8221;, sagt Kinobetreiber Daniel Grahl. Diese Regelung gelte f&#252;r Patienten der Arztpraxen Cathleen Knoth-Zergiebel, Manfred Staude und Wilfried Herold, sowie f&#252;r Kunden des Kinos, der Volksbank, der Ergotherapie Daniela Heine, der Anwaltskanzlei Martina Petersitzke, der L&#246;wen-Apotheke und der Spielhalle Spielball. Die Kontrolle der korrekten Standzeit erfolge laut Grahl weiterhin &#252;ber den  Parkplatzp&#228;chter Wemax aus Halle. Dessen Inhaber Torsten M&#228;rker erkl&#228;rt: „Eine Parkscheibe ist nicht n&#246;tig. Unsere Mitarbeiter sind mehrfach am Tag vor Ort und notieren sich die Kennzeichen. Wer l&#228;nger als drei Stunden steht, muss mit einer Vertragsstrafe rechnen oder wird abgeschleppt.“ Demn&#228;chst solle ein neues Schild das bisherige ersetzen. „Dort werden auch die Firmen aufgelistet, f&#252;r die diese Regelung gilt. Wer andere Wege hat und seinen Wagen dort parkt, handelt dann widerrechtlich“, so M&#228;rker.</p>
<p>Diese Verfahrensweise findet Daniel Grahl nur fair. „Von Langzeitparkern, die etwa mit der Stra&#223;enbahn nach Leipzig fahren, haben wir nichts. Wir wollen unseren Kunden eine Parkm&#246;glichkeit geben. Daf&#252;r reichen drei Stunden aus“, sagt er. Auch Apotheker Werner Gla&#223; ist froh, „nun vern&#252;nftige eine Regelung gefunden zu haben“, wie er meint. Rechtlich unterst&#252;tzt wurden die &#196;rzte und Unternehmen von Anw&#228;ltin Martina Petersitzke, die mit Wemax die vertragliche Seite gestaltet hat.</p>
<p>Was bleibt, ist das Unverst&#228;ndnis der Gewerbetreibenden. „Wir finden es nach wie vor schade, dass Herr Fischer als Teil der Eigent&#252;mergemeinschaft nicht direkt uns Anlieger gefragt hat, ob wir mieten wollen“, so Daniel Grahl. Und auch Werner Gla&#223; bedauert: „Als Tauchaer Unternehmer sollte man doch auf andere, benachbarte Unternehmen zugehen k&#246;nnen“, sagt er. Axel Fischer rechtfertigt sich: „Die Zusammenarbeit mit Wemax hatte sich ergeben. Mein Gesch&#228;ftsfeld ist es nicht, Parkpl&#228;tze zu vermieten. Und auch jetzt trage ich die Hauptkosten, denn Versicherung, Regenwasserabgabe, Winterdienst und so weiter zahle ich weiterhin.“ </p>
<p><em>Erschien am 6. Oktober 2010 in der Leipziger Volkszeitung.</em></p>
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		<title>Martin sucht Helden, Roman ist selbst&#160;einer</title>
		<link>http://www.danielgrosse.com/blog/2010/09/26/martin-sucht-helden-roman-ist-selbst-einer/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 20:39:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwei Personality-Geschichten vom Wochenende: In der LVZ erschien auf der Szene-Seite am Sonnabend mein Artikel &#252;ber Martin Neuhofs Projekt 101 Helden. Einen &#228;hnlich lautenden Text habe ich in meinem Blog auf LVZ-Online ver&#246;ffentlicht. Selbst zum Held machte sich in dieser Woche Roman Knoblauch, Moderator von Radio Leipzig. Am Donnerstag wurde ihm ein St&#252;ck des Miniskus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Personality-Geschichten vom Wochenende: In der LVZ erschien auf der Szene-Seite am Sonnabend mein Artikel &#252;ber Martin Neuhofs Projekt <a href="http://www.101helden.de">101 Helden</a>. Einen &#228;hnlich lautenden Text habe ich in meinem Blog <a href="http://blog.lvz-online.de/grossesnetz/websites-und-ihre-macher-101helden-de/">auf LVZ-Online ver&#246;ffentlicht</a>. </p>
<p>Selbst zum Held machte sich in dieser Woche Roman Knoblauch, Moderator von Radio Leipzig. Am Donnerstag wurde ihm ein St&#252;ck des Miniskus entfernt, bereits am heutigen Sonntag humpelte er aber schon wieder ins Paunsdorf-Center, um dort neun der zehn Finalistinnen von &#8220;<a href="http://sosexy.radioleipzig.de/Finale/">So sexy ist Leipzig</a>&#8221; vorzustellen. Dazu erschien dieser Text inklusive Foto in der Rubrik &#8220;BouL.E.vard&#8221; derLeipziger Volkszeitung:</p>
<p>Also gesund ist das bestimmt nicht! Roman Knoblauch, gesch&#228;tzter Kollege von Radio Leipzig, hat Knieweh, und zwar heftig. Am Donnerstag musste er sich im Elisabeth-Krankenhaus zur Operation auf den Tisch legen. Heute will er das Krankenhaus auf eigenen Wunsch verlassen und am morgigen Sonntag schon wieder moderieren &#8211; an Kr&#252;cken, notfalls auch im Rollstuhl. Im Paunsdorf Center will er ab 13 Uhr die zehn Finalistinnen der Aktion &#8220;So sexy ist Leipzig&#8221; vorstellen, daf&#252;r verl&#228;sst der kranke Held liebend gern das Bett. Seit einem Jahr plagten ihn Schmerzen im rechten Knie. Trotzdem zog der Triathlet sein t&#228;gliches Training durch, bereitete sich auf den Ironman in Frankfurt/Main vor. Dort ist er im Juli eisenhart gelaufen, geschwommen und Rad gefahren. Bei der Operation wurde ihm jetzt ein Teil vom Meniskus entfernt und festgestellt, dass das Knorpelgewebe stark gesch&#228;digt ist. &#8220;Der Arzt meinte, das sei &#252;berf&#228;llig gewesen und es sei ihm ein R&#228;tsel, wie ich damit noch Ironman laufen konnte&#8221;, gesteht der 41-J&#228;hrige. Nach dem Eingriff hatte der &#8220;Eisenmann&#8221; zun&#228;chst h&#246;llische Schmerzen, griff sich aber bald wieder seinen Laptop, versendete per Facebook Lebenszeichen und bereitete sich auf die Veranstaltung am Sonntag vor. Seine Tochter Marie (11) geht kurioserweise auch gerade an Kr&#252;cken, darf wegen einer B&#228;nderdehnung den rechten Fu&#223; nicht belasten. </p>
<p><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/roman-knoblauch_1k.jpg" alt="" title="Roman Knoblauch hatte trotz Schmerzen gut Lachen. " width="400" height="267" class="alignleft size-full wp-image-2404" /><br clear="all" /></p>
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		<title>Vom&#160;Zusammenwachsen</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 09:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Medienwelten wachsen zusammen. Print kommt heute ohne Online nicht mehr aus, Internet kann &#252;ber den Fernseher gesehen werden und Mobiltelefone haben die Telefon-Option h&#246;chstens noch als App an Bord. Das ist nichts Neues, wird in diesen Tagen aber mal wieder besonders deutlich. Apples iPad will Retter der Verlage und Spielger&#228;t zugleich sein. Android-Mobiltelefone sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medienwelten wachsen zusammen. Print kommt heute ohne Online nicht mehr aus, Internet kann &#252;ber den Fernseher gesehen werden und Mobiltelefone haben die Telefon-Option h&#246;chstens noch als App an Bord. Das ist nichts Neues, wird in diesen Tagen aber mal wieder besonders deutlich. Apples iPad will <a href="http://www.taz.de/1/netz/netzoekonomie/artikel/1/zwischen-bangen-und-hoffen/">Retter der Verlage</a> und <a href="http://appfront.de/2010/09/09/game-center-sonderseite-im-app-store/">Spielger&#228;t</a> zugleich sein. Android-Mobiltelefone sind dabei, <a href="http://www.areamobile.de/news/15282-us-markt-android-ueberholt-iphone">das iPhone zu verdr&#228;ngen</a> oder ihm zumindest Marktanteile streitig zu machen, was sich auch auf die Bedeutung von Android als Spieleplattform auswirken d&#252;rfte. Sp&#228;testens dann, wenn iPad-Klone nicht mehr nur <a href="http://www.mobicroco.de/hersteller-und-modelle/1und1-smartpad-aus-unterhaltungselektronik/18711.html">l&#228;cherliche Versuche</a> zu <a href="http://www.mobiflip.de/2010/09/samsung-galaxy-tab-ab-oktober-fuer-759-euro-bei-o2-deutschland/">&#252;berh&#246;hten Preisen</a> sondern echte Konkurrenten werden.</p>
<p>Und auch in der Welt der Messen tut sich was. <span id="more-2386"></span></p>
<p>So will die Leipziger modell-hobby-spiel (f&#252;r die ich mit Kollege <a href="http://www.gigold.de">Gigold</a> das <a href="http://www.hobby360.de">Onlinemagazin</a> gestalte) dem Zusammenwachsen der Medienwelten mit einer PC- und Konsolen-Themenwelt gerecht werden. Widmet sich die Messe sonst nur dem analogen Spielen, wird diesmal das <a href="http://www.hobby360.de/2010/09/spielend-lernen-an-wii-und-pc/">spielende Lernen</a> mit Hilfe von Wii, Nintendo DS oder dem PC thematisiert. Ein Bereich, der bereits bei der Games Convention und GCO Teil des Konzeptes und wichtige Erg&#228;nzung zu den Daddelhallen war. Nach dem Wegfall der GC und der Teilaufgabe der GCO ein logischer Schritt.</p>
<p>Die Frankfurter Buchmesse hat sich 2010 mit der Veranstaltung <a href="http://www.buchmesse.de/de/fbm/themen/">Frankfurt Sparks</a>/<a href="http://storydrivefrankfurt.com/de/">StoryDrive</a> der Vernetzung von B&#252;chern und Spielekonsolen und der Zukunft von der Medien- und Kreativbranchen verschrieben. &#8220;Das klassische Buch wird multimedial&#8221;, lautet dabei eine Kernaussage. Noch wisse zwar laut PwC die H&#228;lfte der Deutschen nicht, was ein E-Book sei, allerdings entwickle sich der Markt sehr schnell, ja von <a href="http://bit.ly/bfbHRy">einer neuen Gutenberg-&#196;ra</a> wird gemunkelt. Vom Buch zum Spiel sei es dann nicht mehr weit, teilt die Buchmesse mit. So genannte &#8220;enhanced books&#8221; k&#246;nnten zur Br&#252;cke zwischen B&#252;chern und Games werden. Diese Br&#252;cke ist zumindest mit dem iPad bereits vorhanden. Nur zwei Klicks braucht man, um vom Spiel in den Bookstore zu wechseln. Au&#223;erdem werden heute auch bereits Spielkonsolen &#252;ber den Buchhandel verkauft. Auf einer <a href="http://storydrivefrankfurt.com/de/die-konferenz/">Konferenz</a> will man sich &#252;ber Gesch&#228;ftsmodelle, Projekte und Erfahrungen austauschen. Im Boot sitzen Branchengr&#246;&#223;en wie Nintendo und die Verb&#228;nde <a href="http://www.biu-online.de/">BIU</a> und <a href="http://www.game-bundesverband.de/">G.A.M.E.</a>.</p>
<p>Visualisiert wird das Ganze in einem wunderbaren Filmchen, in dem ein Spinnenmann einen Faden spinnt. Von Verlagen zu Spielern bzw. Gamedesignern, Filmstudios und zur&#252;ck. </p>
<p><object width="400" height="250"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zYU09jKUqLY?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/zYU09jKUqLY?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="400" height="250"></embed></object></p>
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		<title>Roncalli erster Zirkus mit&#160;H&#246;rspielreihe</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 08:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinder wieder f&#252;r den Zirkus begeistern und auf diese Weise auch die Erwachsenen k&#246;dern. Keine leichte Aufgabe f&#252;r eine Branche wie den Zirkus, der seit Jahren den Zauber von einst verloren hat. Bernhard Paul versucht es mit H&#246;rspielen. Obwohl Paul es nicht n&#246;tig h&#228;tte, denn er ist Gr&#252;nder, Direktor und Seele des Circus Roncalli. Jenem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder wieder f&#252;r den Zirkus begeistern und auf diese Weise auch die Erwachsenen k&#246;dern. Keine leichte Aufgabe f&#252;r eine Branche wie den Zirkus, der seit Jahren <a href="http://www.danielgrosse.com/blog/2007/10/16/ungemuetlich-und-unspektakulaer/">den Zauber von einst verloren hat</a>. Bernhard Paul versucht es mit H&#246;rspielen. Obwohl Paul es nicht n&#246;tig h&#228;tte, denn er ist Gr&#252;nder, Direktor und Seele des Circus Roncalli. Jenem Roncalli, der im Mai 1976 den fahrenden Tierdressur- und Akrobatik-Familien zeigte, was Zirkus wirklich bedeutet. „Ich will keine Kollegenschelte betreiben. Dennoch ist es auch heute noch so, dass sich viele berufen f&#252;hlen, nur wenige sind wirklich auserw&#228;hlt“, sagt er. Ein Greuel seien ihm die kleinen Zirkusse. „In unserem Gesch&#228;ft darf man alle Emotionen bedienen. Nur kein Mitleid. Und leider ist das bei vielen der Fall“, meint Paul. Und weil f&#252;r ihn Zirkus sowohl Kunst- als auch Kulturform ist, will er nun mit H&#246;rspielen die Kinderzimmer erobern. <span id="more-2382"></span></p>
<p>„Es gibt heute nur wenige M&#246;glichkeiten, Kinder zu erreichen. Sicher h&#228;tten wir auch Filme drehen k&#246;nnen, Kinder sitzen ja auch oft vor dem Fernseher. Aber ich habe Radio schon immer mehr geliebt, weil man sich zum Geh&#246;rten seinen eigenen Film denken kann“, sagt der Zirkuschef. Dieses Kopfkino sei es, das Kinder wieder br&#228;uchten, um ihre Fantasie anzuregen. Und so sollen sich Kinder ab vier Jahren die Geschichten rund um Roncalli, einen geheimnisvollen Clown, die chinesische Pyramide oder ein verschwundenes Pony anh&#246;ren. </p>
<p>Geschrieben hat die je rund 40-min&#252;tigen H&#246;rspiele Kati Naumann, Frau von „Prinz“ und „Final Stap“-Gr&#252;nder Tobias K&#252;nzel. Um sich ein echtes Bild vom Zirkusleben zu machen, lebte Kati Naumann einige Wochen im Wohnwagen, beobachtete das Miteinander und &#252;berlegte, wie all das in kindgerechte Geschichten und Charaktere passen k&#246;nnte. Heraus gekommen sind dabei solche Figuren wie die Zirkusdirektoren Marco und Toni Mozzarella, der Clown Zippo oder die b&#246;sartige Gedankenleserin Tusnelda Donner. Bernhard Paul selbst ist als Clown Zippo zu h&#246;ren. Eingesprochen wurden die ersten zwei Staffeln der H&#246;rspielreihe, die aus je drei Folgen bestehen, in Tobias K&#252;nzels Studio in Taucha-P&#246;nitz bei Leipzig. Vor dem Mikro standen dabei bekannte Medienmenschen aus Leipzig. Ex-Energy-Morgensirene Friederike „Freddy“ Holzapfel, die PSR-Moderatoren Steffen Lukas und Peggy Schmidt sind ebenso darunter wie K&#252;nzels „Prinzen“-Kollege Jens Sembdner oder Moderatorin und Autorin Angela Elis und viele mehr. Die erste Staffel erscheint am 10. September, die zweite Staffel, die im August eingesprochen wurde, soll vor Weihnachten folgen.</p>
<p>„Das ist die erste gro&#223;e H&#246;rspielreihe seit TKKG oder den drei Fragezeichen, die so gro&#223; angelegt ist“, meint Bernhard Paul. Von der Produktion erhofft er sich einiges. „Ich glaube schon, dass wir auch damit den Zirkus zum einen jung halten, aber seine Tradition bewahren k&#246;nnen.“ Modern sei Roncalli, der zuk&#252;nftig nur noch ohne den Zusatz „Zirkus“ auftreten wolle, ohnehin, wie Paul sagt: „Wir sind der einzige Zirkus, bei dem sie &#252;ber das Internet Tickets bestellen k&#246;nnen, wir haben unsere Beleuchtung komplett auf LED umgestellt und sparen dadurch enorm und wir sind der erste Zirkus mit einem Sponsor.“</p>
<p><em>Erschien am 9. September in der Leipziger Volkszeitung.</em></p>
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		<title>Analoge Vernetzung: Leipziger gr&#252;nden Verein f&#252;r Kultur- und&#160;Kreativwirtschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 08:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kultur- und Kreativschaffenden der Stadt haben ein Problem: Die vielen Unternehmen mit maximal zwei Angestellten werden nicht wahrgenommen. Diese Einzelk&#228;mpfer zu b&#252;ndeln, zu vernetzen und gemeinsam nach au&#223;en sichtbar zu machen, dieses Ziel verfolgt ab sofort der Verein Kreatives Leipzig. Gestern fand die Auftaktveranstaltung im Kulturtreff Nochbesserleben statt. Weiter bei LVZ-Online&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kultur- und Kreativschaffenden der Stadt haben ein Problem: Die vielen Unternehmen mit maximal zwei Angestellten werden nicht wahrgenommen. Diese Einzelk&#228;mpfer zu b&#252;ndeln, zu vernetzen und gemeinsam nach au&#223;en sichtbar zu machen, dieses Ziel verfolgt ab sofort der Verein Kreatives Leipzig. Gestern fand die Auftaktveranstaltung im Kulturtreff Nochbesserleben statt. <a href="http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/wirtschaft/analoge-vernetzung-leipziger-gruenden-verein-fuer-kultur-und-kreativwirtschaft/r-wirtschaft-a-48547.html">Weiter bei LVZ-Online&#8230;</a></p>
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		</item>
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		<title>Friedliche&#160;Hexenverbrennung</title>
		<link>http://www.danielgrosse.com/blog/2010/05/03/friedliche-hexenverbrennung/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 10:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>

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		<description><![CDATA[Taucha. Europaweit wird in der Walpurgisnacht in den Mai gefeiert – auch in Taucha. Zum bereits achten Mal lud der 1. Tauchaer Hundesportverein am Freitag auf das Trainingsgel&#228;nde an der Gra&#223;dorfer Stra&#223;e ein. Hier gab es neben der obligatorischen Hexenverbrennung ein Kinderprogramm, eine Feuershow und ein Feuerwerk, das seinesgleichen sucht. Beim Hundesportverein beginnt die Walpurgisnacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Taucha. Europaweit wird in der Walpurgisnacht in den Mai gefeiert – auch in Taucha. Zum bereits achten Mal lud der 1. Tauchaer Hundesportverein am Freitag auf das Trainingsgel&#228;nde an der Gra&#223;dorfer Stra&#223;e ein. Hier gab es neben der obligatorischen Hexenverbrennung ein Kinderprogramm, eine Feuershow und ein Feuerwerk, das seinesgleichen sucht. </p>
<p>Beim Hundesportverein beginnt die Walpurgisnacht traditionell schon am Nachmittag. Ab 15 Uhr waren die Kinder zum Ponyreiten eingeladen, an sportlichen Wettk&#228;mpfen wie dem Torwandschie&#223;en teilzunehmen, oder auf der H&#252;pfburg zu tollen. Kraft brauchten die Kids beim Gummistiefelweitwurf, auf Geschick kam es dagegen beim Teebeutelweitwurf an: Mit dem Faden im Mund musste der mit Wasser vollgesogene Teebeutel &#252;ber den Kopf und so m&#246;glichst weit hinter sich katapultiert werden. Mit 7,86 Metern ging ein 13-j&#228;hriger Junge am Abend als Champion hervor, der nur von Dirk Keller, dem Vorsitzenden des Vereins getoppt wurde. </p>
<p>Jener hatte am Abend allerdings andere Sorgen, denn zeitweise war der Strom weg. „Hier springt immer wieder eine Phase raus, wir suchen den Fehler“, sagte Keller. Moderator Hendrik Zellmann aus Gordemitz sa&#223; in der Ladefl&#228;che seines gemieteten LKW, wartete darauf, endlich wieder Musik spielen zu k&#246;nnen und beschwichtigte: „Das passiert in jeder Gartenkneipe zweimal im Jahr.“ </p>
<p>&#220;berbr&#252;ckt wurde die Ruhe auf dem Platz vom Spielmannszug Taucha, der f&#252;r die z&#252;nftige Untermalung des Lampionumzuges sorgte. F&#252;r das leibliche Wohl wurde ausreichend gesorgt: „Wir haben in diesem Jahr f&#252;nf <a href="http://www.grillzeit.com/">Grills</a> besorgt, weil zwei im vergangenen Jahr nicht ausreichten“, erz&#228;hlte Dirk Keller. Lange Schlangen bildeten sich zeitweise nur an den Getr&#228;nkewagen – was wohl auch an den sehr moderaten Preisen lag.</p>
<p>Das Anz&#252;nden des gro&#223;en Lagerfeuers, auf dem eine Hexe aus Holz und Stoff angebracht war, verz&#246;gerte sich diesmal bis zum Einbruch der Dunkelheit. Schuld daran war auch der Stromausfall, der Daniel Hoyer und seinen Kollegen von der Feuer- und Lichtshow „Project Fire“ aus Chemnitz zu schaffen machte. Als diese dann aber startete, wurden die Zuschauer mit wundersch&#246;nen Lichteffekten und einer k&#246;rperlich einwandfreien Feuerakrobatik belohnt. Zum Ende der Show regnete es brennende Tropfen, die das Hexenfeuer entz&#252;ndeten. </p>
<p>F&#252;r den perfekten Abschluss des Abends sorgte wenig sp&#228;ter ein Feuerwerk der Extraklasse. Daniel Schlinker aus Zweenfurth arrangierte Effekte, die auf dem Boden begonnen und sich St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck zu einem gewaltigen H&#246;henfeuerwerk entluden. Tosender Applaus und Jubelpfiffe des Publikums waren der Lohn daf&#252;r. „Sowas hab ich noch nicht gesehen“, sagte dann auch Moderator Hendrik Zellmann, der dem Verein dankte und appellierte: „Denkt daran, das hier haben keine Profis organisiert. Wenn also etwas nicht perfekt klappte, so ist das sicher zu entschuldigen.“ Worauf wieder Applaus der laut Veranstalterangaben rund 1500 Besucher folgte. Auch Karin Kirchner und Peter Heitmann aus Taucha waren dabei und lobten: „Es war ein sch&#246;ner Abend, das Ganze hier hat immer Volksfestcharakter und ist super organisiert.“ F&#252;r Dirk Keller waren solche S&#228;tze „der sch&#246;nste Dank, den man sich w&#252;nschen kann. Genau darum machen wir das.“ Bis 1.30 Uhr wurde friedlich und ohne Zwischenf&#228;lle in den Mai gefeiert. „Auch daf&#252;r einen herzlichen Dank an unsere G&#228;ste“, so Keller.</p>
<p><em>Erschien am 3. Mai 2010 in der Leipziger Volkszeitung. <a href="http://nachrichten.lvz-online.de/region-taucha-hexenfeuer/0001-hexenfeuer-taucha-/r-detailansicht-galerie-1845.html">Viele Fotos von der Veranstaltung bei LVZ-Online.de</a></em></p>
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