von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
30. 05. 2007 09:01
Deborah Sasson wird nur den älteren oder an klassischer Musik interessierten Besuchern meines Blogs was sagen. Seit einigen Jahren kümmere ich mich um die Website der Sopranistin. Diese Nacht habe ich endlich die neue Website launchen können – nach mehreren Monaten Entwicklungszeit. Hübsch geworden, find ich. Frisch und klar strukturiert. Die alte Website war schwarz und repräsentierte die jung gebliebene Künstlerin nicht wirklich.
So, und wenn mir jetzt noch einer sagen kann, wie man den Statcounter so einbindet, dass er validen Code produziert, bin ich total glücklich. Denn seit ich den dort eingesetzt habe, gibt’s Fehlermeldungen im HTML-Validator und das mag ich ja nunmal gar nicht.
18. 05. 2007 11:46
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In Leipzigs Medienszene steht eine Hochzeit bevor: Hans-Jürgen Kliebenstein, Produzent von TV-Shows wie der José-Carreras-Gala,
heiratet MDR-Moderatorin Mo Krüger. „Wir haben uns auf der Medienparty in der Moritzbastei im vergangenen Jahr kennengelernt. Das war am 9. Mai, das weiß ich noch ganz genau“, so die 32-Jährige, die für den Sport bei MDR aktuell zuständig ist. Als sie ihn sah, war es sofort passiert: „Es war Liebe auf den ersten Blick. Ich kannte ihn nicht, wusste nicht, was er macht, obwohl unsere Arbeitsplätze nur wenige Meter Luftlinie entfernt sind.“ Bereits im November zog die studierte Journalistin und ehemalige Energy-Sachsen-Moderatorin zu Hans-Jürgen Kliebenstein in dessen Haus nach Markkleeberg.
Die Hochzeit soll am 9. Juni auf Schloß Proschwitz bei Meißen stattfinden. „Ich werde ein cremefarbenes Kleid tragen. Das habe ich in Halle bei Angelika Klutz gekauft, die mehrfach ausgezeichnet wurde. Mehr verrate ich aber nicht“, so Mo, die nach eigenen Angaben fantastisch aussehen wird. Um die weitere Planung der Hochzeit kümmert sich Kliebenstein persönlich. „Er hält mir da völlig den Rücken frei, ich habe also einen sehr aufmerksamen Ehemann in spe“, freut sie sich.
Angst, dass die stressigen Medienjobs ihre Beziehung gefährden könnten, haben die beiden nicht. „Das Problem in dem Beruf sind ja die unregelmäßigen Arbeitszeiten. Die werden aber nicht zum Problem, wenn der Partner ebensolche flexiblen Zeiten hat“, sagt Hans-Jürgen Kliebenstein, der zwei Wochen im Monat bis abends halb elf auf seine Mo warten muss, allerdings selbst sehr oft auf Reisen ist. „Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Probleme und Sorgen des anderen leichter versteht, wenn man aus der gleichen Branche kommt. Ich denke, wir ergänzen uns da sehr gut“, so der 58-Jährige.
Erschien heute, 18.05.2007, in ähnlicher Form in der Leipziger Volkszeitung
Update 09.07.2007: Zu diesem Eintrag gab es Kommentare, die auf Wunsch der Protagonisten gelöscht wurden
14. 05. 2007 20:48

Kleiner Veranstaltungstipp, empfohlen von meiner lieben Kollegin Anne bei Westend. Liebe Heldenstädter: ihr dürft gern abkupfern…
Zu Pfingsten wird es wieder düster in Leipzig. Das Wave-Gotik-Treffen zieht bereits zum 16. Mal nette Gestalten in schicken schwarzen Kostümen an die Pleiße. Während “Lieschen Müller” mit der Kostümerie und der Musik vielleicht nichts anfangen kann, sollte sie in diesem Jahr aber ans Völkerschlachtdenkmal kommen, vor allem wenn sie Kinder hat. Denn dort steigt “Monumentum II”.
In einer einzigartigen Synthese aus Licht und Ton nähert sich das Spektakel der Architektur und der Atmosphäre des Denkmals auf künstlerische Weise. Die englische Gruppe „In The Nursery “ hat eigens zu diesem Anlass eine Musik geschaffen, die unter anderem auf markante Themen aus den Werken von Richard Wagner, Gustav Mahler, Franz Liszt und Edvard Grieg zurück greift. All diese Künstler hatten eine ganz besondere Beziehung zu Leipzig, ihre Kompositionen wurden durch die Brüder Klive und Nigel Humberstone – die an diesem Abend auch persönlich musizieren werden – in ihrem ganz eigenen Stil zu einer neuen Einheit verwoben.
Mit einem so noch nicht erlebten komplexen Lichtarrangement werden in acht dramaturgischen Ebenen, Flächen und Strukturen des Denkmals mit Licht nachgezeichnet, das Bauwerk wird so in Stufen allmählich aus dem Dunkel gerissen und gleichsam zum Leben erweckt.
Merken: 25.Mai, 23:12 Uhr. Eintritt: frei. Und doch, in diesem Fall dürfen die Knirpse mal so lange aufbleiben!
Klingt gut? Wird noch besser!
Auf dem Dach der Moritzbastei und im Heidnischen Dorf am Torhaus Dölitz entsteht das Mittelalter von “Pfingstfreitag” bis Pfingstmontag neu. Das diesjährige Motto am Torhaus heißt: Gotensturm! Dabei gibt es unter anderem täglich mehrere Konzerte von teils international renommierten Mittelalterkünstlern. Die Moritzbastei wird beim traditionellen Wonnemond-Treiben zur Gralsburg. Der Eintrittsobolus ist gering, Kinder bis 12 Jahre zahlen gar nichts – zu erleben, zu sehen und zu kaufen gibt es dafür eine Menge.
10. 04. 2007 12:39
Ich hab mich ja bereits mehrfach hier geäußert zum wirklich wahnwitzigen Buch “Vollidiot” von Tommy Jaud. Ab Donnerstag läuft der Film dazu in den Kinos. Und nachdem ich die Trailer sah, muss ich sagen: ich freu mich sogar auf Oli Pocher.
“Eyh, lad Dir mal nen Hauptschulabschluss runter!”
Der Soundtrack zum Film – gesungen von Nena und Stephan Remmler – kommt in diesen Tagen in die Plattenläden. Das Hauptthema basiert auf “Young Folks”. Das hatten wir auch schonmal hier. Manchmal passt eben einfach alles…
24. 03. 2007 10:30
Da ich ohnehin dort war, brachte ich für die LVZ auch einige Zeilen sowie ein Foto von der Handelsblatt-Bloglesung im Volkshaus mit, der heute erschien Der Vollständigkeit halber hier noch der Text in der ursprünglichen, nicht gekürzten Form. Thomas, für Dich ist ein PDF per Mail unterwegs.
Bloggern wird vieles nachgesagt. Sie seien launisch, zu wertend und würden nur unnützes Halbwissen in ihre elektronischen Tagebücher schreiben. Dass dem nicht so ist, wollte am Donnerstagabend eine Bloglesung des Handelsblatts, organisiert durch die Leipziger Buchmesse zeigen. Im Volkshaus präsentierten Thomas Knüwer, der für das Handelsblatt das Weblog „Indiskretion Ehrensache“ führt, und sein Kollege Julius Endert fünf bekannte Blogger, die in der Szene meist nur mit ihren Künstlernamen bekannt ist: Lyssa, Madame Modeste, Don Dahlmann, Don Alphonso und Ix. Letzterer heißt im richtigen Leben Felix Schwenzel und gilt gemeinhin als Motzer. Don Alphonso ist gar sehr umstritten, weil er sich selbst gern streitet. Auf der Lesung wurden aber gerade diese beiden Herren eher handzahm, verhaspelten sich teilweise, entschuldigten sich dafür charmant und setzten auch mal verbal einen „Punkt“, den sie vorher überlesen hatten.
Madame Modeste und Lyssa, die eigentlich Katharina Borchert heißt, lasen Geschichten wie „Das Badefest“ oder „Mann zum Unter-die-Erde-bringen gesucht“. Dass es sich dabei ausnahmslos um wirkliche Weblogeinträge und nicht etwa Kapitel aus Büchern handelte, merkte man kaum – stilsicher und unter Zuhilfenahme sämtlicher sprachlicher Bilder beschrieben die Blogautoren ihre persönliche Vergangenheit, lustige oder schlüpfrige Gegebenheiten. So wurden Blogger zu wahren Literaten.
Den Zuhörern gefiel’s. Wie Heiner Wittmann vom Verlag Klett-Cotta. „Ich finde das unwahrscheinlich klasse, wie sich das alles entwickelt. Vor einigen Tagen habe ich selbst ein Blog für Klett gestartet und bin seitdem begeistert dabei, ein wirklich schönes Medium.“ Und während Thomas Knüwer gestern noch über die Buchmesse bummelte, reisten andere schon wieder ab – zur nächsten Lesung. Fast wie richtige Schriftsteller.
23. 03. 2007 00:44
… wurde Handelsblatt gelesen. Das neue schon. Von heute, also Freitag.

Mehr von der Lesung dann im Laufe des Tages hier.
Live bloggen von dort war nich so dolle. Drei W-LANs, die aber alle geschlossen waren und ein leipzig.freifunk.net lächelten mich an. Freifunk wäre gut gewesen. Nur wollte das nicht so recht funktionieren. War wohl zu weit weg vom Sender, keine Ahnung…
So, schlafen.
27. 02. 2007 22:40
dpa meldet, die hässlich-bunten Planen mit noch hässlicheren Figuren drauf künstlerisch verzierten Planen, die derzeit drei Häuser am Brühl verhüllen, würden auch weitere Städte und Kommunen interessieren. Oh wei. Denen ist aber schon bewusst, dass das Haus an der Karl-Liebknecht-Straße, das er mit seinen glubschäugig dreinschauenden und immer gleich aussehenden Köpfen nicht gerade prächtig vermietet ist, oder? Auch wenn man 2004 noch anderes versuchte, glaubhaft zu machen.
Nicht falsch verstehen – ich habe nichts gegen Kunst, die anders ist. Aber speziell bei Fischer-Art kann ich keine Weiterentwicklung entdecken. Seit Jahren die gleichen Köppe, der gleiche “Gesichtsausdruck” der Figuren. Nichts neues. Das mag mal ganz nett sein. Aber andauernd?
Und nein, liebe dpa – Fischer-Art macht’s eben NICHT wie Christo am Reichstag. Christo nutzte weiße Planen und versuchte, mit Hilfe der Architektur des Gebäudes, eine Stimmung zu erzeugen bzw. die Merkmale des Hauses hervorzuheben. Fischer-Art hebt nicht hervor, er schreckt ab.
27. 02. 2007 20:03
Schon etwas älter, aber nichtsdestotrotz (hab ich schonmal gesagt, dass ich dieses Wort gruslig finde?) – also das Video hier ist trotzdem gut: Rainald Grebe singt über Brandenburg und wünscht sich nach Berlin. Sehenswert, auch wenn ich das ständige Infragestellen und Niedermachen Neufünflands nicht sonderlich mag.
via René Pönitz.
26. 02. 2007 16:26
Die Lopavent GmbH, die Agentur, die für die Durchführung bzw. die Nichtdurchführung der LoveParade in Berlin verantwortlich ist, nimmt offenbar derzeit Kontakt zu anderen Städten auf. Auch Leipzig ist dabei, was den Leipzig Tourist Service (LTS) dazu veranlasst, die Frage zu stellen: “Kommt die Loveparade nach Leipzig?“. Geschäftsführer Volker Bremer wünscht sich einen Tag im August, da dieser Monat als touristisch schwächster gilt.
“Die Loveparade in Leipzig und mit ihr viele junge, coole Leute – dies ist eine attraktive Facette, um die Musikstadt Leipzig noch bekannter zu machen. Ideal wäre es, wenn die Loveparade 2007 an einem August-Samstag stattfinden könnte, da dieser Monat aus touristischer Sicht zu den auslastungsschwächsten Monaten des Jahres gehört.”
25. 02. 2007 00:58
Hurra! Die Stadt Halle/Saale hat dem Internetauftritt des Händelhauses eine Renovierung gegönnt.
Mit einem unverwechselbaren Erscheinungsbild via Internet wirbt das Händel-Haus Halle jetzt im In- und Ausland. Start der neu gestalteten Seiten ist der heutige 23. Februar 2007, Händels Geburtstag.
.. schreibt der zuständige Pressesprecher auf Newsropa. Dumm nur, wenn man vor lauter Euphorie vergisst, die Adresse des neuen Internetauftritts auch mal zu erwähnen. Aber wir können ja links und rechts schauen und zum Glück selbst denken. Darum hier nochmal die Pressemitteilung mit Links und hier der Link zum Händelhaus im Web.
Allerdings – und bitte nehmt mir das nicht übel, Jungs und Mädels von der Stadt Halle – fällt es mir schwer zu glauben, dass das der neue Internetauftritt des Händelhauses ist. Da steht noch eine 2001 neben dem Copyrightvermerk. Und auch sonst sieht’s eher aus wie 1995. Kommt da jetzt nochwas oder…?!
via E-Mail.
Update: Mittlerweile wurde umgeschalten. Sieht tatsächlich viel schicker aus.