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	<title>Große Worte &#187; Lokales</title>
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	<description>von Daniel Große, freier Journalist Leipzig</description>
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		<title>Kalt- und Warmphasen einer&#160;Frau</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 13:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tauchaer Christian P&#246;rtzel arbeitet seit 2008 hauptberuflich als Flirt-Coach und hilft M&#228;nnern, ihre Scheu vor Frauen abzulegen und den ersten Schritt zu gehen. Jetzt hat er sein Wissen in Buchform ver&#246;ffentlicht. „Liebe erarbeiten“ hei&#223;t es und will ein unterhaltsamer Beziehungsratgeber sein. „Ich ziele auf junge M&#228;nner ab, die Anf&#228;nger sind und nicht wissen, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tauchaer <a href="http://www.danielgrosse.com/blog/2008/12/31/liebe-kann-man-sich-auch-erarbeiten/">Christian P&#246;rtzel arbeitet seit 2008 hauptberuflich als Flirt-Coach</a> und hilft M&#228;nnern, ihre Scheu vor Frauen abzulegen und den ersten Schritt zu gehen. Jetzt hat er sein Wissen in Buchform ver&#246;ffentlicht. „Liebe erarbeiten“ hei&#223;t es und will ein unterhaltsamer Beziehungsratgeber sein. „Ich ziele auf junge M&#228;nner ab, die Anf&#228;nger sind und nicht wissen, wie man eine Frau kennenlernt“, so der 33-J&#228;hrige. Das Buch sei keine Anleitung f&#252;r das weibliche Geschlecht, das w&#228;re aufgrund der Komplexit&#228;t der Frau auch nicht m&#246;glich. „Aber es enth&#228;lt eine Fehlervermeidungstaktik und ist ein Ratgeber, den man St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck abarbeiten kann, sich die Liebe erarbeitet“, so P&#246;rtzel. Das mag f&#252;r manche skurril klingen, f&#252;r den Flirtlehrer ist das aber ganz normal.</p>
<p><a href="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/tas_christian-poertzel_k.jpg"><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/tas_christian-poertzel_k.jpg" alt="" title="Christian P&#246;rtzel" width="400" height="267" class="alignleft size-full wp-image-3014" /></a><br />
<br clear="all" /></p>
<p>Entsprechend provokant f&#228;llt sein Buch aus. So spricht P&#246;rtzel von Kalt- und Warmphasen einer Frau. „Die Kaltphase ist, wenn eine Frau noch nicht Notiz von einem Mann genommen hat. Die Warmphase dagegen beschreibt den Zustand, wenn sie prinzipiell interessiert ist“, meint er. Zudem kategorisiert P&#246;rtzel die Frauen in verschiedene Altersgruppen und kl&#228;rt auf, was beim weiblichen Geschlecht verschiedenen Alters erreichbar ist. „Ja, das polarisiert, manche k&#246;nnten das schon f&#252;r diskriminierend halten. Aber das Buch soll auch unterhaltsam sein. Viele meiner Leser sagten mir, sie h&#228;tten das am&#252;siert gelesen“, berichtet er. </p>
<p>Unter anderem erkl&#228;rt er den ersten Kuss. „Das kann man f&#252;r banal halten, aber ich bekomme von meinen Kunden oft die Frage gestellt, wie man richtig k&#252;sst und wie man das &#252;ben kann“, sagt er. Au&#223;erdem behandelt das rund 100 Seiten starke Nachschlagewerk die k&#246;rperliche Ann&#228;herung, den ersten Sex mit der Frau und die Weiterf&#252;hrung der Beziehung. Wer den Kinofilm „Hitch“ mit Will Smith kennt, wird hier einige Facetten erkennen. Es g&#228;be aber einen entscheidenden Unterschied: „W&#228;hrend &#8216;Hitch&#8217; M&#228;nner mit bestimmten Frauen verkuppelt, bringe ich die M&#228;nner dazu, &#252;berhaupt den ersten Schritt zu gehen. Meine Kunden haben meist noch gar keine Auserw&#228;hlte, sondern generell Scheu vor Frauen“, sagt er.</p>
<p>Anekdoten aus seiner t&#228;glichen Arbeit mit m&#228;nnlichen Problemf&#228;llen hat er dezent eingearbeitet. Etwa die Frage, ob Mundgeruch beim K&#252;ssen st&#246;ren k&#246;nnte, oder wie verschiedene Sexualpraktiken funktionieren. „Ich komme mir manchmal wie der Dr. Sommer aus der Bravo vor“, lacht er. Generell w&#252;nscht sich Christian P&#246;rtzel mehr Kreativit&#228;t bei den M&#228;nnern. „Es ist manchmal erschreckend, wie einseitig sie an die Frau herangehen, etwa bei der Frage der Freizeitgestaltung. Kino und Billard, da h&#246;rts meist schon auf. Das sollte sich &#228;ndern.“</p>
<p><em>Christian P&#246;rtzel: „Liebe erarbeiten“, Hardcover. F&#252;r 18.90 Euro im Buchhandel. ISBN: 978-3844804690</em></p>
<p><em>Text erschien am 7. Januar 2012 in der Leipziger Volkszeitung.</em></p>
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		<title>Kommunen strotzen vor Energie &#8211; Volldampf&#160;voraus</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 09:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>
		<category><![CDATA[energiemarkt]]></category>
		<category><![CDATA[energiewandel]]></category>
		<category><![CDATA[erneuerbare energien]]></category>
		<category><![CDATA[kommunen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachfolgender Text erschien in &#8220;WERTE&#8221; &#8211; Kundenmagazin der Sachsen Bank Nr. 3/2011 Der Ausstieg aus der Atomenergie stellt Politik, Energieversorger und -erzeuger vor gro&#223;e Herausforderungen. Kommunale Stadtwerke in Mitteldeutschland nutzen den Wandel als Chance und investieren kr&#228;ftig. Im Fr&#252;hjahr hielt die Welt den Atem an. Auf das Erdbeben in Japan folgte ein Tsunami, der die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nachfolgender Text erschien in &#8220;WERTE&#8221; &#8211; Kundenmagazin der Sachsen Bank Nr. 3/2011</em></p>
<p><strong>Der Ausstieg aus der Atomenergie stellt Politik, Energieversorger und -erzeuger vor gro&#223;e Herausforderungen. Kommunale Stadtwerke in Mitteldeutschland nutzen den Wandel als Chance und investieren kr&#228;ftig.</strong></p>
<p>Im Fr&#252;hjahr hielt die Welt den Atem an. Auf das Erdbeben in Japan folgte ein Tsunami, der die gr&#246;&#223;te atomare Katastrophe seit Tschernobyl ausl&#246;ste – und einen Bewusstseinswandel der deutschen Bundesregierung bewirkte. Der Ausstieg aus der Kernkraft bis 2022 wurde verk&#252;ndet. Die abrupte politische Kehrtwende stellt nicht nur die privatwirtschaftlichen Energieversorger vor Herausforderungen, sondern verlangt auch von den kommunalen Stadtwerken ein Umdenken. Doch die &#246;ffentlichen Anbieter sind gut vorbereitet. Seit Jahren bereits verfolgen sie mit der Errichtung von Windparks, Solar- und Kraft-W&#228;rme-Kopplungsanlagen einen zielstrebigen Weg in Richtung &#246;kologische Energieerzeugung.<span id="more-2990"></span>Doch nicht nur bei der Energieproduktion vollzieht sich derzeit ein Strukturwandel. Auch im Bereich der Netze k&#252;ndigen sich &#196;nderungen an. Bis Ende 2012 l&#228;uft rund ein Drittel der Konzessionsvertr&#228;ge deutscher St&#228;dte f&#252;r Strom und Gas aus. Bis 2016 enden nahezu alle bisherigen Vertr&#228;ge mit Energieunternehmen. Diese zahlen nach Konzessionsvertrag den Gemeinden ein Entgelt, um die &#246;ffentlichen Versorgungswege zu nutzen. Angesichts der energiepolitischen Herausforderungen und des gewachsenen Umweltbewusstseins der B&#252;rger pr&#252;fen nun jedoch immer mehr Kommunen, ob sie zuk&#252;nftig ihre Netze wieder selbst betreiben. Dies w&#252;rde den Weg frei machen f&#252;r Investitionen in umweltfreundliche Erzeugungsformen wie Kraft-W&#228;rme-Kopplung. Aber nicht zuletzt verspricht der Energiemarkt den Stadtwerken auch solide Gewinne. Der erhoffte Geldsegen k&#246;nnte die  klammen kommunalen Kassen entlasten und verst&#228;rkt in &#246;ffentliche Einrichtungen wie Schulen oder B&#228;der flie&#223;en. </p>
<p><strong>Dezentrale Energieversorgung</strong></p>
<p>Der Markt ist im Umbruch. Bislang betreiben vor allem die „gro&#223;en Vier“, also E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW, gigantische Kraftwerke, die Strom f&#252;r das gesamte Land produzieren. Die Zukunft sieht anders aus: „Die L&#246;sung hei&#223;t dezentrale, erneuerbare Energieversorgung“, erkl&#228;rt Stephan Weil, Pr&#228;sident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). K&#252;nftig w&#252;rden es vor allem mittlere und kleine Anlagen vieler Stadtwerke sein, die den Bedarf direkt vor Ort decken und in die Verteilnetze einspeisen. Seit 2007 seien bereits rund 40 neue Stadt- und Gemeindewerke gegr&#252;ndet worden. Der verbrauchernahen Erzeugung in den St&#228;dten rechnet Weil eine Schl&#252;sselrolle zu, mit der Deutschland sein Energiesystem festigen k&#246;nne.</p>
<p>Nicht nur in Neugr&#252;ndungen liegt f&#252;r St&#228;dte und Gemeinden die Zukunft, sondern auch in der Rekommunalisierung. Der R&#252;ckkauf privaten Verm&#246;gens, das urspr&#252;nglich in &#246;ffentlicher Hand war, ist auch in Ostdeutschland ein Trend. Strategisches Vorbild f&#252;r viele kommunale Umdenker ist dabei die Th&#252;ga AG, der gr&#246;&#223;te Verbund kommunaler Energie- und Wasserversorger in Deutschland. Die Th&#252;ga begann als Th&#252;ringer Gasgesellschaft, geh&#246;rte sp&#228;ter zu E.ON und ist heute ein bundesweiter Zusammenschluss von 90 Stadtwerken, davon 25 aus Mitteldeutschland. „Wir sind eine wettbewerbsf&#228;hige Gruppe“, bringt es Bernd Rudolph, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes, auf den Punkt: „Der gro&#223;e Vorteil einer Partnerschaft mit der Th&#252;ga ist, dass die Unternehmen eigenst&#228;ndig bleiben, gleichzeitig aber Mitglied unseres Verbundes sind.“ F&#252;r das operative Gesch&#228;ft vor Ort seien die st&#228;dtischen Energieversorger verantwortlich. „Sie sind nah am Kunden und wissen, was diese w&#252;nschen“, so Rudolph: „Wenn es aber darum geht, Gr&#246;&#223;envorteile wie beim gemeinsamen Energie- und Materialeinkauf zu generieren, dann gehen wir gemeinsam am Markt vor.“ &#220;ber diese Kombination k&#246;nne eine effiziente und wirtschaftliche Energieversorgung garantiert werden.</p>
<p><strong>Kooperationen nutzen</strong></p>
<p>Denn der Wettbewerb im Energiemarkt ist hart. Kooperationen sind das Gebot der Stunde.<br />
Die Herausforderungen, die sich durch den Strukturwandel ergeben, sind nur gemeinsam zu bew&#228;ltigen, lautet denn auch das Fazit der j&#228;hrlichen Expertenbefragung bei Energieversorgern durch die Wirtschaftspr&#252;fungsgesellschaft Ernst &#038; Young und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). In ihrer „Stadtwerkestudie 2011“ werden die gr&#246;&#223;ten Probleme sichtbar: Vor allem der Bev&#246;lkerungsr&#252;ckgang in l&#228;ndlichen Gebieten, aber auch in gro&#223;en St&#228;dten in Ostdeutschland f&#252;hre zu einer Reduzierung des Gesamtenergieverbrauches. Zus&#228;tzlich stagniert der Gesamtmarkt ohnehin seit Jahren durch ambitionierte Energieeinsparziele. Kostendruck und zunehmender Wettbewerb w&#252;rde den Aufbau und die Entwicklung neuer Gesch&#228;ftsfelder geradezu forcieren. Um die sich bietenden Chancen zu nutzen und die erforderlichen Investitionen zu stemmen, m&#252;ssten Stadtwerke verst&#228;rkt den Weg der Kooperation suchen. Einzelne kommunale Energieversorgungsunternehmen seien in Zukunft immer weniger in der Lage, die Risiken alleine zu tragen, hei&#223;t es in der Studie. Rund 75 Prozent der befragten Unternehmen sehen eine Kooperationsstrategie als die erfolgversprechendste Option, um im Wettbewerb bestehen zu k&#246;nnen.</p>
<p>So auch die Chemnitzer Eins Energie in Sachsen, die im vergangenen Jahr durch die Fusion von Erdgas S&#252;dsachsen und der Stadtwerke Chemnitz entstand. Die kommunalen Eigent&#252;mer beider Unternehmen sehen in dem Zusammenschluss klare Vorteile, etwa die langfristige St&#228;rkung und Sicherung der Markt- und Wettbewerbsf&#228;higkeit oder die Erh&#246;hung der Wertsch&#246;pfung f&#252;r die Region. Die Mehrheit am Unternehmen halten Kommunen in S&#252;dsachsen. Minderheitsbeteiligt ist mit 39,9 Prozent die Th&#252;ga AG. Der Rest geh&#246;rt der RWE-Tochter enviaM. </p>
<p><strong>Chancen durch Rekommunalisierung</strong></p>
<p>Ebenso setzt die s&#228;chsische Landeshauptstadt Dresden auf den Verbund. Im Jahr 2009 leitete sie den R&#252;ckkauf ihrer Stadtwerke DREWAG ein. Heute geh&#246;rt das Stadtwerk dem Energieverbund Dresden an, zu dem regionale und kommunale Strom- und Gasversorger sowie Netzbetreiber geh&#246;ren. Die Th&#252;ga ist mit zehn Prozent beteiligt. Seit Juli verf&#252;gt die DREWAG  &#252;ber drei Windparks in Sachsen und Sachsen-Anhalt. „Auf diese Weise k&#246;nnen 30.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden. Auch weiterhin werden wir rund 20 Millionen Euro j&#228;hrlich in erneuerbare Energien investieren“, k&#252;ndigt DREWAG-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Reiner Zieschank an. </p>
<p><strong>Wachstum durch Erneuerbare Energien</strong></p>
<p>In den Erneuerbaren Energien sehen die Kommunen die gr&#246;&#223;ten Wachstumschancen.  Eins Energie etwa will innerhalb der n&#228;chsten zehn Jahre 200 Millionen Euro daf&#252;r ausgeben. Laut Reiner Gebhardt, Vorsitzender der Eins-Energie-Gesch&#228;ftsf&#252;hrung, geh&#246;ren bereits jetzt Windkraftanlagen und neun Photovoltaik-Anlagen zum Erzeugungsportfolio des Versorgers. „Wichtig ist hier, gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Energieeffizienz zu erreichen. Darum soll der Ausbau von Kraft-W&#228;rme-Kopplung vor allem durch Blockheizkraftwerke vorangetrieben werden“, so Gebhardt. </p>
<p>Klimaschutz ist ein wichtiges Argument f&#252;r die Gemeinden. Bereits jetzt ist der Strom aus kommunaler Erzeugung laut VKU besonders klimafreundlich: Rund zwei Drittel stammen aus Kraft-W&#228;rme-Kopplung. „Die hier anfallende W&#228;rme wird in Nah- und Fernw&#228;rmenetze eingespeist und auf diese Weise energetisch genutzt. Das spart gegen&#252;ber anderen Heizsystemen erhebliche Mengen an CO2 ein“, bekr&#228;ftigt VKU-Pr&#228;sident Stephan Weil die Rolle der Stadtwerke. Zus&#228;tzlich w&#252;rden Stadtwerke, die selbst Strom erzeugen, unabh&#228;ngiger von Stromlieferungen sowie Bezugspreisvorgaben privatwirtschaftlicher Vorlieferanten. </p>
<p>Ambitioniert zeigt sich der Freistaat Th&#252;ringen in Sachen Umweltschutz.. Die Landesregierung brachte unl&#228;ngst das „Energiekonzept Th&#252;ringen 2020“ auf den Weg. Bereits im Koalitionsvertrag ist bis zu diesem Zeitpunkt ein Anteil von 35 Prozent erneuerbaren Stroms am Gesamtverbrauch festgeschrieben. „F&#252;r die sichere Energieversorgung ist die Kernenergie mittelfristig verzichtbar“, erkl&#228;rt Ministerpr&#228;sidentin Christine Lieberknecht: „Die Zukunft besteht aus einem Dreiklang: Ausbau der erneuerbaren Energien, Investitionen in mehr Effizienz und Energieeinsparung.“ . </p>
<p><strong>B&#252;rger am Wandel beteiligen</strong></p>
<p>Dabei werden auch neue Wege der Finanzierung eingeschlagen, etwa in der Landeshauptstadt Erfurt. Die Kommune errichtet derzeit ein B&#252;rgerkraftwerk. Ein Investitionsmodell erm&#246;glicht die Beteiligung der Einwohner an der Anlage. Bauherr und Betreiber ist die Th&#252;ringer Umwelttechnik, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Erfurt. Bei der Sparkasse Mittelth&#252;ringen partizipieren die B&#252;rger &#252;ber das „Erfurter Zuwachssparen UmweltPlus Solar“ am Erfolg der Solaranlage. „Mit diesem Modell wollen wir den Erfurtern die M&#246;glichkeit geben, sich aktiv an der Investition in Erneuerbare Energien zu beteiligen“, sagt Peter Zai&#223;, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Stadtwerke Erfurt.</p>
<p>Erzeugung in der eigenen Gemeinde ist laut Thomas Rieger, Leiter der Abteilung Kommunale Unternehmen bei der Sachsen Bank, aber nur eine m&#246;gliche Option f&#252;r die Kommunen. „Vor allem im st&#228;dtischen Bereich sind die Erneuerbaren Energien eine Frage der Akzeptanz, des politischen Willens und des vorhandenen Know-Hows“, bemerkt Rieger: „Im innerst&#228;dtischen Bereich gibt es nur begrenzte M&#246;glichkeiten, etwa Windr&#228;der aufzustellen oder Photovoltaik-Anlagen zu errichten. Trotz der Bekenntnis zu gr&#252;ner Energie wollen nur die wenigsten Menschen ein Windrad vor der eigenen Haust&#252;r haben.“ Genauso gut wie die Eigenerzeugung vor Ort k&#246;nnte es daher sinnvoll f&#252;r Kommunen sein, sich an Offshore-Windparks zu beteiligen. So k&#246;nnten die Stadtwerke auf dem Markt der &#214;kostrom-Anbieter mitspielen, w&#252;rden aber gleichzeitig bei der Diskussion um den Ort der Erzeugung au&#223;en vor bleiben. </p>
<p>Wof&#252;r sich die Gemeinden in den n&#228;chsten Jahren auch entscheiden, eines ist sicher: Schon jetzt gestalten die Stadtwerke den Strukturwandel in der Energiebranche nachhaltig mit und &#252;bernehmen dabei aktiv Verantwortung f&#252;r die Region. Laut VKU-Pr&#228;sident Stephan Weil bauen die kommunalen Betreiber bundesweit derzeit f&#252;r knapp sieben Milliarden Euro neue Erzeugungskapazit&#228;ten, wovon ein Drittel auf den Ausbau der erneuerbaren Energien entf&#228;llt. Insgesamt sollen Kapazit&#228;ten mit einer Leistung von 3272 Megawatt entstehen – fast so viel, wie drei Atomkraftwerke leisten. In den kommenden Jahren k&#246;nnten nochmals mindestens sechs Milliarden Euro zus&#228;tzlich aufgewendet werden, um weitere effizientere Kraftwerke zu errichten. „Der Umbau kann zum Wirtschaftsmotor werden und ebnet den Weg f&#252;r neue Forschungszweige“, erkl&#228;rt Weil: „Bereits heute arbeiten mehr als 370.000 Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien bei Anlagenherstellern, Betreibern, Projektierern und Zulieferbetrieben.“ Bis 2020 prognostiziert er einen Anstieg auf mehr als eine halbe Million Besch&#228;ftigte. So wird die kommunale Energiewende zum wirtschaftlichen Turbo. </p>
<p>Das Image vom verstaubten, r&#252;ckschrittlichen Stadtwerk – es war einmal.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Wie der &#8220;Kreuzer&#8221; Anzeigenkunden&#160;akquiriert</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 19:42:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Werbliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern nachmittag erhielt ich eine E-Mail. &#8220;Information der kreuzer-Anzeigenabteilung&#8221; stand im Betreff. Das Leipziger Stadtmagazin informierte in blumigen Worten &#252;ber ein Hochzeits-Spezial in der Februar-Ausgabe. Ein Auszug: Das kommende Hochzeits-Spezial der kreuzer-Redaktion gibt Ihnen die M&#246;glichkeit, diese oder auch eine der vielen weiteren sich aufdr&#228;ngenden Fragen zu beantworten. Eine mehrseitige Zusammenstellung aus interessanten Beitr&#228;gen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern nachmittag erhielt ich eine E-Mail. &#8220;Information der <a href="http://kreuzer-leipzig.de/">kreuzer</a>-Anzeigenabteilung&#8221; stand im Betreff. Das Leipziger Stadtmagazin informierte in blumigen Worten &#252;ber ein Hochzeits-Spezial in der Februar-Ausgabe. </p>
<p>Ein Auszug:</p>
<blockquote><p>Das kommende Hochzeits-Spezial der kreuzer-Redaktion gibt Ihnen die M&#246;glichkeit, diese oder auch eine der vielen weiteren sich aufdr&#228;ngenden Fragen zu beantworten. Eine mehrseitige Zusammenstellung aus interessanten Beitr&#228;gen zu Hochzeits-Themen wie Fotografie, Frisuren oder Ma&#223;anfertigungen bietet das optimale Umfeld f&#252;r Ihre Anzeige zum sch&#246;nsten Tag im Leben.</p></blockquote>
<p>Auch ein Link zu den Mediadaten war dabei. Wenn man Fragen h&#228;tte, dann w&#252;rde man die am Besten pers&#246;nlich kl&#228;ren. Am Telefon oder &#8220;an Deck im Verlag&#8221;.</p>
<p>Ein wenig wunderte ich mich schon, warum ich diese Mail bekam. Als ich dann sah, dass die Mail urspr&#252;nglich an einen Kunden von mir gerichtet war (dessen Mails ich aber im Rahmen unserer Zusammenarbeit empfange), kam zur Verwunderung auch Ver&#228;rgerung dazu. Diese Mailadresse ist recht frisch, die Website existiert erst seit 1. November, die Mailadresse steht nur auf der Website im Impressum zu lesen. </p>
<p>Der Kreuzer akquiriert also Anzeigenkunden per E-Mail auf Adressen, die er vorher im Internet zusammengesucht hat. Kurz: Er spamt. Und ist damit nicht besser als die Pillen-, Uhren- und Euro-Lotto-Spammer, die t&#228;glich die Mailaccounts verstopfen. </p>
<p>Besonders viel Professionalit&#228;t bewies die kreuzer-Anzeigenabteilung auch bei der Wahl des Mailprogramms. Unter der Mail stand zu lesen:</p>
<blockquote><p>Dieses E-Mail wurde mit einer unregistrierten Version von MaxBulk Mailer versandt. MaxBulk Mailer ist ein neues einfach zu bedienendes Serien-E-Mail Programm f&#252;r den Macintosh.</p></blockquote>
<p>Ich wusste nicht, dass der Kreuzer nicht mal <a href="http://www.maxprog.com/store_main.php?cmd=_xclick&#038;currency=EUR&#038;country=DE">60 Euro</a> f&#252;r ein Programm &#252;brig hat, das immerhin die ehrenvolle Aufgabe hat, Anzeigenkunden zu generieren. Zudem scheint die Kreuzer-Anzeigenabteilung die Anleitung nicht richtig gelesen zu haben. W&#228;re das so, w&#228;re vielleicht wenigstens die Ansprache pers&#246;nlich ausgefallen. Stattdessen begn&#252;gte man sich mit der allgemein g&#252;ltigen Ansprache &#8220;Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Hochzeitshelfer und Trauungsfreunde&#8221;.</p>
<p>Entsprechend ver&#228;rgert fragte ich per Mail zur&#252;ck, ob diese Art und Weise der Neukundengewinnung denn zielf&#252;hrend w&#228;re. Die Antwort &#252;berraschte mich dann doch sehr. Es w&#228;re &#8220;durchaus branchen&#252;blich, Serienmails &#8211; auch unpersonalisiert &#8211; zu verschicken&#8221;. Au&#223;erdem w&#252;rde man davon Abstand nehmen, wenn &#8220;diese Form des Anzeigenmarketings uneffektiv&#8221; w&#228;re. Dem sei aber zum Gl&#252;ck nicht so. Wenn ich Fragen zur Anzeigenschaltung h&#228;tte, k&#246;nnte ich mich ja melden.<br />
Extrem flaches Fahrwasser, auf dem der Kreuzer da schippert. Auf diese Frechheit antwortete ich ziemlich spitz zur&#252;ck: &#8220;Wunderbar, wenn Spamming f&#252;r Sie sogar lukrativ ist. Weiter so! Dann l&#246;schen Sie aber bitte die Mailadresse xyz aus Ihrem Verteiler.&#8221; Selbiges wurde best&#228;tigt, allerdings mit dem Hinweis, dass man meine Kommunikation doch &#8220;sehr bedenklich&#8221; finde und hoffe, dass ich mit meinen Kunden charmanter umgehen w&#252;rde.</p>
<p>Nun, dar&#252;ber m&#252;ssen sich die Serienmailer des Kreuzers nicht ihre K&#246;pfe zerbrechen. Wohl aber &#252;ber die Rechtslage in Deutschland. Ich k&#246;nnte jetzt <a href="http://www.absolit-blog.de/rechtslage/e-mail-werbung-in-kundenbeziehungen.html">diverse</a> <a href="http://www.absolit-blog.de/rechtslage/die-rechtssichere-einwilligung.html">Urteile</a> und <a href="http://blog.guerrilla.de/kaltakquise-per-email/">Grunds&#228;tzlichkeiten</a> dazu posten. Oder anmerken, dass bereits das Speichern der Mailadresse meines Kunden ohne dessen Einwilligung oder Information strafbar ist. Aber vielleicht ist das ja in den Augen des Kreuzers auch &#8220;branchen&#252;blich&#8221;.</p>
<p><em>Um es gleich vorweg zu nehmen. Ja, ich bin auch freier Mitarbeiter der LVZ bzw. des LVDG und ver&#246;ffentliche ab und zu in den Medien des Verlages Texte und Fotos. Aber nein, dieses Posting steht dazu in keinem Verh&#228;ltnis.</em></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Radio PSR: Ver&#228;nderte Morningshow ab Montag&#160;(Update)</title>
		<link>http://www.danielgrosse.com/blog/2011/12/03/radio-psr-neue-morningshow-ab-montag/</link>
		<comments>http://www.danielgrosse.com/blog/2011/12/03/radio-psr-neue-morningshow-ab-montag/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 08:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>

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		<description><![CDATA[Anzeige: Urspr&#252;nglich war hier die Rede davon, die Steffen-Lukas-Show bei Radio PSR w&#252;rde ab Montag nicht mehr existieren. Dem ist nach Senderangaben nicht so. Vielmehr werde das Konzept der Sendung ver&#228;ndert. Am 21. November &#252;bernahm der &#8220;alte Ami&#8221; Rik De Lisle den Posten des Programmchefs bei Radio PSR. Ab Montag sind die Auswirkungen der &#220;bernahme [...]]]></description>
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</small></p>
<p><em>Urspr&#252;nglich war hier die Rede davon, die Steffen-Lukas-Show bei Radio PSR w&#252;rde ab Montag nicht mehr existieren. Dem ist nach Senderangaben nicht so. Vielmehr werde das Konzept der Sendung ver&#228;ndert.</em></p>
<p>Am 21. November &#252;bernahm der &#8220;alte Ami&#8221; Rik De Lisle den Posten des Programmchefs bei Radio PSR. Ab Montag sind die Auswirkungen der &#220;bernahme durch den erfahrenen Radiomann bereits zu h&#246;ren &#8211; mit einer ver&#228;nderten Morningshow. Die Steffen-Lukas-Show wird um weitere Moderatoren bereichert.</p>
<p>Bereits heute Morgen konnte man h&#246;ren, wer ab Montag die Sachsen wecken soll: Gleich f&#252;nf Stimmen leistet sich Radio PSR k&#252;nftig bei der Morgensendung: Neben Steffen Lukas sind dann auch Stefan Gro&#223;e und Kati Huhn zu h&#246;ren. Das Wetter pr&#228;sentiert Claudia Schier, den Verkehr spricht Karolin Ficiolka. </p>
<p>Auf der Facebook-Seite des Senders wurde heute Morgen bereits best&#228;tigt, dass es die ver&#228;nderte Show ab sofort von 5 bis 10 geben wird. </p>
<p><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/psr-facebook.png" alt="" title="" width="400" height="156" class="alignleft size-full wp-image-2956" /><br clear="all" /></p>
<p>Mittlerweile ist die Best&#228;tigung seitens Radio PSR <a href="https://www.facebook.com/radiopsr/posts/10150408350767636">wieder gel&#246;scht</a>. </p>
<p>Bislang sieht es nicht so aus, als ob Ulrich &#8220;Uli&#8221; M&#252;ller zur&#252;ckkommt. In der <a href="http://www.radioszene.de/31924/rik-de-lisle-neuer-programmchef-bei-radio-psr.html">Pressemitteilung</a> zu Rik De Lisles Antritt hatte es gehei&#223;en, er m&#252;sse aus &#8220;pers&#246;nlichen Gr&#252;nden eine Auszeit nehmen&#8221;. Glaubt man Insidern, herrsche bei Radio PSR intern seit De Lisles Amtsantritt eine gedr&#252;ckte Stimmung. Sendersprecher Nico Nickel dementiert das. Im Radiozentrum herrsche eine super Stimmung, es g&#228;be keinen Grund f&#252;r schlechte Laune.</p>
<p><strong>Update, 5. Dezember 2011:</strong><br />
Nachdem der Anteil von Steffen Lukas in der so genannten Steffen-Lukas-Show auf die Rollen des Opa Unger und Harry Werner reduziert worden ist, ist es glaube ich nicht ganz falsch, wenn ich diese Grafik des urspr&#252;nglichen Beitrages wieder einf&#252;ge:</p>
<p><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/lukasshow.png" alt="" title="Die Steffen-Lukas-Show ist keine mehr." width="400" height="221" class="alignleft size-full wp-image-2955" /><br />
<br clear="all" /></p>
<p>Sehr merkw&#252;rdig auch, dass das neue <a href="http://www.radiopsr.de/1610478/shows/1611182/Sendungen.html">Team auf der Seite zur Show nicht erw&#228;hnt wird</a>. Moderatorin Kati Huhn taucht zudem auch noch nicht auf den Team-Seiten auf. Langsame Online-Redaktion?</p>
<p>Hochaktuell ist dagegen die Facebook-Seite von Radio PSR. Allerdings nicht durch den Sender selbst, sondern durch die H&#246;rer. Die Reaktionen dort auf die neue Morningshow gleichen ein wenig denen, die es nach dem <a href="http://www.danielgrosse.com/blog/2011/08/26/kosmetische-anpassungen-bei-mdr-jump-ab-montag/">Mini-Relaunch</a> von JUMP, pardon MDR JUMP auf der dortigen Facebook-Seite gab. </p>
<p>So schreibt ein Fan etwa:</p>
<blockquote><p>Kritisch anzumerken w&#228;re jedoch, dass man diese &#8220;Renovierung&#8221; den H&#246;rern einfach so, ohne jede Ank&#252;nding und Information &#8220;vor die F&#252;&#223;e wirft&#8221;. W&#228;re es wirklich ein Problem gewesen, das Steffen am Freitag oder heute morgen ein paar S&#228;tze dazu verloren h&#228;tte? Die Morningshowmoderatoren sind f&#252;r die meisten H&#246;rer wie ein Teil der Famile, und da gebietet es einfach der Anstand, das man sich verabschiedet, bzw. sich die neue Mornincrew auch als solche Neue vorstellt, bzw. dass man nicht so tut, als w&#228;re alles immer schon so gewesen&#8230;</p></blockquote>
<p>Ein weiblicher Fan kommentiert:</p>
<blockquote><p>Gut, dass im Radio immer mal der Name &#8220;Radio PSR&#8221; erw&#228;hnt wird, sonst k&#246;nnte man echt denken, einer hat den Sender verstellt&#8230;.. ich bin entt&#228;uscht!</p></blockquote>
<p>Eine weitere Wortmeldung lautet:</p>
<blockquote><p>Uli weg, Steffen weg!!! Alles mal so, ohne Wort!!!! F&#252;r wie bl&#246;de haltet Ihr uns. Als Antwort dann dieses Standard blabla&#8230;. Warum werden wir denn f&#252;r so dumm verkauft??? Haben wir kein Recht auf die Wahrheit, damit k&#246;nnten viele H&#246;rer besser leben. &#8212;- Steffen melde Dich, wenn Du im Haus bist. &#8212;-</p></blockquote>
<p>Darauf antwortet Radio PSR:</p>
<blockquote><p>Liebe Eva, wir wollen euch nicht f&#252;r dumm verkaufen und tun das auch nicht. Zu Uli haben wir in den letzten zwei Wochen wiederholt Auskunft gegeben. Im Moment gibt es da nicht mehr zu zu sagen. Und auch in Sachen Steffen sind wir offen: Steffen ist weiter im Team, ist weiter zu h&#246;ren. Da wir aber momentan ein wenig renovieren, ist Steffen manchmal mehr und manchmal weniger zu h&#246;ren. Ver&#228;nderungen geh&#246;ren dazu, das werdet Ihr Verstehen. Aber noch einmal: Steffen bleibt!</p></blockquote>
<p><em>Klingt wie ein bockiges Kind&#8230;</em></p>
<p>Als Standard-Antwort bekommen H&#246;rer, die nach Steffen Lukas fragen, derzeit reihenweise folgende Aussage pr&#228;sentiert:</p>
<blockquote><p>Hallo, Steffen ist da und k&#252;mmert sich gerade besonders darum, dass Deine Lachmuskeln etwas zu tun bekommen. Er heckt neue Telefonstreiche aus und h&#228;lt Opa Unger und Harry Werner bei Laune. Also dran bleiben und Spa&#223; haben! Dein Team der Steffen Lukas-Show</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Branchenbuch-Abzocke: Aktuelle Rechtssprechung gegen&#160;Betreiber</title>
		<link>http://www.danielgrosse.com/blog/2011/10/05/branchenbuch-abzocke-aktuelle-rechtssprechung-gegen-betreiber/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 13:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Amtsgericht M&#252;nchen hat entschieden, dass das Formular eines Adressbuchverlags dann t&#228;uschend ist, wenn es die Begr&#252;ndung einer Entgeltpflicht und die Laufzeit des Vertrages nicht mit der erforderlichen Deutlichkeit erkennen l&#228;sst. Im vorliegenden Fall hatte das Unternehmen seinen Irrtum bemerkt und den Vertrag wegen arglistiger T&#228;uschung angefochten. Dies zeigt einmal mehr, dass man durchaus reagieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Amtsgericht M&#252;nchen hat entschieden, dass das Formular eines Adressbuchverlags dann t&#228;uschend ist, wenn es die Begr&#252;ndung einer Entgeltpflicht und die Laufzeit des Vertrages nicht mit der erforderlichen Deutlichkeit erkennen l&#228;sst.</p>
<p>Im vorliegenden Fall hatte das Unternehmen seinen Irrtum bemerkt und den Vertrag wegen arglistiger T&#228;uschung angefochten. Dies zeigt einmal mehr, dass man durchaus reagieren sollte, wenn man Rechnungen eines windigen Branchenbuch-Abzockers bekommt.</p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://bit.ly/r43AQh">juris</a></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Kosmetische Anpassungen bei MDR JUMP ab&#160;Montag</title>
		<link>http://www.danielgrosse.com/blog/2011/08/26/kosmetische-anpassungen-bei-mdr-jump-ab-montag/</link>
		<comments>http://www.danielgrosse.com/blog/2011/08/26/kosmetische-anpassungen-bei-mdr-jump-ab-montag/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 15:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag, den 29. August soll JUMP, die Popwelle des MDR anders klingen. In der Radioszene kursieren angeblich seit Monaten Ger&#252;chte um die Neuausrichtung des Senders, der im Jahr 2000 mit viel Elan und sch&#246;nen Ideen startete, um danach sehr schnell abzubauen. Heute wurden in einer Pressemitteilung die Details mitgeteilt. Eines wird danach klar: Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag, den 29. August soll JUMP, die Popwelle des MDR anders klingen. In der Radioszene kursieren angeblich seit Monaten Ger&#252;chte um die Neuausrichtung des Senders, der im Jahr 2000 mit viel Elan und sch&#246;nen Ideen startete, um danach sehr schnell abzubauen. Heute wurden in einer Pressemitteilung die Details mitgeteilt. Eines wird danach klar: Es sind eher kosmetische &#196;nderungen. Und Innovationen kann man wohl nicht erwarten.</p>
<p>Wichtigste Neuerungen: Die Zugeh&#246;rigkeit zur Dreil&#228;nderanstalt MDR wird wieder deutlicher hervorgehoben. Aus JUMP wird MDR JUMP. Und der Sender wird &#8220;erwachsener&#8221;, wie es Sprecherin Susanne Odenthal formulierte. K&#252;nftig werde der H&#246;rer verst&#228;rkt mit &#8220;Sie&#8221; angesprochen.</p>
<p><strong>Morningshow. Wie alle anderen.</strong><br />
Die Morgenschiene &#252;bernehmen Sarah von Neuburg und Lars-Christian Karde, die <a href="http://www.radioszene.de/27775/lars-christian-karde-und-sarah-von-neuburg-verlassen-rpr1.html">von RPR1 kommen</a>.<br />
Inhaltlich sind keine &#220;berraschungen zu erwarten &#8211; die Pressemitteilung spricht von &#8220;gut gelaunten und bestens informierten&#8221; Moderatoren. Neben den Themen des Tages gebe es Comedy, Musik und viel Service, halbst&#252;ndlich ausf&#252;hrliche Nachrichten mit einem hohen Anteil regionaler Meldungen. Alle 15 Minuten will man Wetter und Verkehrs-Updates bieten. Und prominente G&#228;ste sollen auch zu Wort kommen. Also genau das, was alle anderen Sender morgens auch bieten.</p>
<p>Entsprechend grotesk wirkt da das Zitat von H&#246;rfunkdirektor J&#246;rg-Michael M&#246;ller: <em>„Das ganze Redaktionsteam hat in den letzten Wochen und Monaten hart und mit gro&#223;er Begeisterung an den Ver&#228;nderungen gearbeitet. Mit dem neuen MDR JUMP haben wir ein Radioprogramm weiterentwickelt, das eine echte Abwechslung bieten soll. Es ist ein klar erkennbar &#246;ffentlich- rechtliches Unterhaltungsprogramm f&#252;r die 20-49-J&#228;hrigen. MDR JUMP will der Soundtrack Mitteldeutschlands werden.“</em></p>
<p>Okay, vielleicht bietet ja der Rest des neuen MDR JUMP etwas, das diesem Zitat gerecht wird.</p>
<p><strong>Sport am Samstag. Wie alle anderen.</strong><br />
Nein, leider nicht. Als weitere Neuerung habe man den Fu&#223;ball in der Sendung MDR JUMP AM WOCHENENDE (ja, das schreit wirklich so in der Pressemeldung) entdeckt. Ab 16.55 Uhr gibt es die &#8220;legend&#228;re ARD-Schlusskonferenz&#8221; live und in voller L&#228;nge mit allen Spielen der 1. Bundesliga. Vielleicht interessiere ich mich zu wenig f&#252;r den Ballsport, um jetzt vor lauter Begeisterung durch die Decke zu gehen. Aber ist es au&#223;erdem nicht so, dass MDR Info und andere MDR-Wellen ohnehin schon Fu&#223;ball live bringen? Mal davon abgesehen, dass Fu&#223;ball im Radio so ziemlich das nervigste ist, was es geben kann. Und auch davon abgesehen, dass quasi alle anderen Radiostationen am Wochenende au&#223;er dem Thema Sport nichts weiter kennen. Innovation am Samstag beim &#8220;neuen&#8221; MDR JUMP also auch Fehlanzeige.</p>
<p><strong>Seichtes am Vormittag. Wie alle anderen.</strong><br />
<strike>Belanglos</strike> Ungef&#228;hrlich soll der Vormittag werden. Bernadette Hirschfelder kommt von 9 bis 12 Uhr mit Stars und Sternchen, Lifestyle, Ratgeber und Service. Und einem &#8220;guten Mix aus Infotainment und Musik.&#8221; Also der perfekte Dudelfunk, den andere auch am Vormittag bieten. Das mag verl&#228;sslich und erprobt sein. Man fragt sich allerdings, wo hier die &#8220;harte Arbeit&#8221; ist, von der M&#246;ller spricht.</p>
<p><strong>Aufgebohrtes &#8220;JUMP weltweit&#8221;</strong><br />
Mit ein wenig Wohlwollen k&#246;nnte man das neue Mittagsmagazin MDR JUMP AM MITTAG als Neuerung bezeichnen. Von 12 bis 14 Uhr wollen Matthias Rohrschneider und Marko Ramm (im 14-t&#228;gigen Wechsel) von Montag bis Freitag Informationen aus der Region und die wichtigsten Ereignisse in Deutschland und der Welt bieten. Daf&#252;r wird das ARD-Korrespondenten-Netzwerk genutzt, wie man das schon von den bisherigen 12-Uhr und 18-Uhr-Nachrichten &#8220;JUMP weltweit&#8221; kannte. Jetzt eben aufgebohrt auf zwei Stunden. So &#228;hnlich hatte das Sputnik ja schon mal im Programm. Ein Musikst&#252;ck, ein Korri, ein Musikst&#252;ck, ein Korri &#8211; ein MDR Info mit Musik. </p>
<p><strong>Doppelmoderation am Nachmittag.</strong><br />
Von 14 bis 18 Uhr moderieren dann Miriam Schittek und Chris Derer MDR JUMP AM NACHMITTAG. Die Doppelmoderation hat man sich vielleicht von Sputnik abgeguckt, das vor einigen Jahren damit begonnen hatte, quasi jede Sendung mit zwei Moderatoren auszustatten. Inhaltlich sind keine &#220;berraschungen feszustellen: &#8220;Die beliebten und bekannten Moderatoren informieren unterhaltsam, geben Updates zu den Themen des Tages und sind intensiv mit ihren Hörern im Gespräch. Au&#223;erdem gibt’s Veranstaltungstipps für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – und wie gewohnt den verlässlichen Verkehrsservice von MDR JUMP.&#8221;</p>
<p><strong>Rockenberg jetzt am Abend</strong><br />
In die Abendschiene hat man J&#246;rg Spranger alias Tino Rockenberg, den bisherigen Morgenmann, versteckt. Montags bis freitags von 18 bis 22 Uhr will er sich auf die Musik und die Stars konzentrieren. &#8220;Es geht um Musik!&#8221;, ruft die Pressemitteilung. &#8220;Starnews aus aller Welt&#8221; wolle man bieten, dazu das &#8220;Album der Woche&#8221; (hey, genau wie Energy!) und vieles mehr. Au&#223;erdem soll es Donnerstags eine &#8220;interaktive Radioshow mit spannenden Themen und G&#228;sten geben&#8221;. Was ein bisschen klingt wie &#8220;Eine Stunde mit&#8230;&#8221;, das einst Julia Janke bei Energy moderierte.</p>
<p><strong>Warum?</strong><br />
So. Und warum nun dieser launige Blogbeitrag? Weil ich es nicht verstehe. Man versucht aus JUMP, das seit Jahren bei um die 110.000 H&#246;rer dahind&#252;mpelt (und das bei DER Reichweite), wieder etwas zu machen und spricht vom &#8220;neuen&#8221; MDR JUMP. Letztlich sind es aber kosmetische &#196;nderungen, von denen die Pressemitteilung spricht. Innovationen, wie es sie einst bei Sputnik gab, sind Fehlanzeige. Stattdessen springt man auf das, was alle machen, auf und bietet Dudelfunk mit seichten Informationen vom Feinsten. Ja nicht auffallen, der H&#246;rer hat sich doch grad so sch&#246;n dran gew&#246;hnt, dass Radio nur ein Begleit- und kein Einschaltmedium ist.</p>
<p>Es mag ja sein, dass die Pressemitteilung nicht alles verr&#228;t und wir am Montag vollkommen &#252;berrascht werden. Was aber wohl eher unwahrscheinlich ist. JUMP soll laut der Sprecherin &#252;brigens auch kein neues Logo bekommen, auch wusste sie nichts von einer neuen Verpackung. Und von der Musik steht auch nichts in der Pressemitteilung. </p>
<p>Da hofft man ja irgendwie, dass das Ganze nicht so klingen wird wie dieser informationsleere Trailer:<br />
<object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21925757&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=0022ff"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21925757&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=0022ff" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>   <span><a href="http://soundcloud.com/radiowoche/trailer-f-r-die-neue-jump">Trailer f&#252;r die neue JUMP Morningshow</a> by <a href="http://soundcloud.com/radiowoche">radiowoche</a></span></p>
<p><strong>Update, 29.August, 8.54 Uhr:</strong><br />
Der erste Eindruck best&#228;tigt die obigen Interpretationen der Pressemitteilung. Das Jinglepaket wurde ein wenig angepasst, die neue <a href="http://www.jan-garcia.de/">Station-Voice Jan Garcia</a> bzw. die Jingles sind viel zu leise und kraftlos. Die Musikbetten pl&#228;tschern vor sich hin. Die neuen Morgenmoderatoren Sarah von Neuburg und Lars-Christian Karde sagen in gef&#252;hlt jedem Take, dass sie die Neuen seien, klatschnass geschwitzt sind (wie appetitlich am Morgen) und man sich wohl erstmal an sie gew&#246;hnen muss. Souver&#228;n ist etwas anderes. Als Claim, oder besser gesagt Floskel, wurde &#8220;Echte Abwechslung f&#252;r Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th&#252;ringen&#8221; auserkoren. Die Sie-Ansprache klingt ungewohnt, aber das war zu erwarten.<br />
Im Gesamtbild mit der Musikmischung aus Aktuellem, 80ern und deutscher Musik ergibt das &#8220;neue MDR JUMP&#8221;, f&#252;r das das Team laut H&#246;rfunkdirektor M&#246;ller so lange und hart gearbeitet habe, genau das, was bereits auf anderen Wellen aus dem &#196;ther kommt. Nur eine Spur langweiliger. Auch auf der <a href="http://www.facebook.com/mdrjump">Facebook-Seite des Senders</a> machen H&#246;rer ihrer <a href="http://www.facebook.com/mdrjump/posts/10150275113298763">Verwunderung</a> bis <a href="http://www.facebook.com/mdrjump/posts/10150275110808763">Ver&#228;rgerung</a> Luft und drohen mit <a href="http://www.facebook.com/mdrjump/posts/10150275105513763">Senderwechsel</a>. Au&#223;erdem scheint sich ein Kommunikationsproblem abzuzeichnen. Diverse H&#246;rer sind verwundert, welche Stimmen sie da seit heute begr&#252;&#223;en und warum ihr Sender so sehr anders klingt als vorher. Rockenberg mag mit seiner teils rotzigen Art umstritten, aber eben doch mehr geliebt zu sein. Und das &#8220;Sie&#8221; verstehen nur wenige. Hier h&#228;tte man wom&#246;glich statt auf den &#220;berraschungseffekt doch auf Aufkl&#228;rung im Vorfeld setzen m&#252;ssen. Daf&#252;r gibts jetzt <a href="http://www.facebook.com/mdrjump/posts/10150275123743763">Erkl&#228;rungsversuche</a> und Durchhalte-Parolen der Moderatoren.<br />
Das einzige, was wirklich schick ist, ist die neue <a href="http://www.jumpradio.de/">Website</a>. Klar strukturiert, sehr aufger&#228;umt. Gef&#228;llt. </p>
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		<title>ma 2011 Radio II in Sachsen: Gewinne und b&#246;se&#160;Verluste</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 07:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Werbliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Die aktuelle Radio-MA ist durch. Nach den Methodenver&#228;nderungen bei der ma 2011 Radio I gab es diesmal keine Ver&#228;nderungen. Die Zahlen spiegeln die Ergebnisse der Befragungen von Januar bis April 2011 wider und sind uneingeschr&#228;nkt mit der ersten ma 2011 vergleichbar. Hier die trockenen Zahlen f&#252;r Sachsen mit sehr guten Gewinnen und b&#246;sen Verlusten. JUMP: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Radio-MA ist durch. Nach den Methodenver&#228;nderungen bei der ma 2011 Radio I gab es diesmal keine Ver&#228;nderungen. Die Zahlen spiegeln die Ergebnisse der Befragungen von Januar bis April 2011 wider und sind  uneingeschr&#228;nkt mit der ersten ma 2011 vergleichbar. Hier die trockenen Zahlen f&#252;r Sachsen mit sehr guten Gewinnen und b&#246;sen Verlusten.</p>
<p><strong>JUMP:</strong> 113.000 (plus 2000)<br />
<strong>Energy Sachsen:</strong> 48.000 (minus 19.000)<br />
<strong>Hitradio RTL Sachsen:</strong> 181.000 (plus 49.000)<br />
<strong>MDR 1 Radio Sachsen:</strong> 416.000 (plus 42.000)<br />
<strong>R.SA:</strong> 153.000 (plus 12.000)<br />
<strong>Radio PSR:</strong> 215.000 (plus 9.000)<br />
<strong>Sachsen-Funkpaket (Radio Leipzig usw.):</strong> 159.000 (minus 12.000)<br />
<small>Quelle: reichweiten.de, Basis: Gesamt, Angebote: Sachsen, Zielgruppe: Sachsen. H&#246;rer pro Durchschnittsstunde Mo-Fr, 14-49 Jahre</small></p>
<p>Damit ist Hitradio RTL in Sachsen zum zweiten Mal in Folge der absolute Gewinner, was die Zuw&#228;chse angeht. Erstmals ist Hitradio RTL auch wieder vor R.SA. Das Minus f&#252;r Energy ist bedauerlich. Im Radiozentrum gibt man sich wirklich M&#252;he, ein passgenaues Programm f&#252;r die Zielgruppe zu erarbeiten. Die Schwankung bei den Lokalradios in Leipzig, Dresden usw. ist auf normalem Niveau und nicht kritisch. Nachdem es f&#252;r MDR 1 Radio Sachsen beim letzten Mal nach unten ging, konnten nun wieder mehr H&#246;rer begeistert werden. </p>
<p>Laut Radiozentrale ist die Radionutzung in Deutschland auf <a href="http://www.radiozentrale.de/site/840.0.html">unver&#228;ndert hohem Niveau</a>.</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.danielgrosse.com%2Fblog%2F2011%2F07%2F12%2Fma-2011-radio-ii-in-sachsen-gewinne-und-bose-verluste%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div> <p><a href="http://www.danielgrosse.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2849&amp;md5=97b326583f65edae81c15bc5434405a5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>O-Punkt S-Punkt, Tino Standhaft und viel Regen beim&#160;Sommerfest</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 07:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalisches]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Taucha. Wer ein Sommerfest veranstalten will, kann f&#252;r alles sorgen: Ein Festzelt, gute Musik, Essen und Trinken. Was man nicht planen kann, ist das Wetter. Und so fiel das Sommerfest auf dem Gut Gra&#223;dorf am Freitag herbstlichen Temperaturen und am Sonnabend dem Regen zum Opfer. Echte Partystimmung wollte daher nicht aufkommen. Dabei hatte Veranstalter Carsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Taucha. Wer ein Sommerfest veranstalten will, kann f&#252;r alles sorgen: Ein Festzelt, gute Musik, Essen und Trinken. Was man nicht planen kann, ist das Wetter. Und so fiel das Sommerfest auf dem Gut Gra&#223;dorf am Freitag herbstlichen Temperaturen und am Sonnabend dem Regen zum Opfer. Echte Partystimmung wollte daher nicht aufkommen. </p>
<p>Dabei hatte Veranstalter Carsten Wulf im Vorfeld alle Voraussetzungen getroffen: Mit Olaf Schliebe holte er am Freitag abermals den in Taucha mittlerweile bekannten DJ in die Stadt. Als „DJ O-Punkt S-Punkt“ ging Schliebe in den  1990ern mit seiner Sendung „High Energy“ bei Energy Sachsen in die Radiogeschichte ein, moderierte sp&#228;ter bei oldie.fm, dem heutigen R.SA. Wer dem quirligen DJ zuschaut, kann kaum glauben, dass er bereits 57 Jahre alt ist. „Hand drauf, ich scherze nicht“, l&#228;chelte er, als er die Skepsis bemerkte. Seit 35 Jahren legt er bei Festen, Privatpartys und anderen Veranstaltungen auf, unter anderem auch im Tauchaer Club Einigkeit. „Von dort kennen mich viele und wissen, dass ich eigentlich der Oldies-Mann bin. Da gibt es dann bei manchen  Partys wie dieser hier entt&#228;uschte Gesichter, wenn ich eher Querbeet auflege, aber ich versuche, die Mischung zu wahren“, so der Leipziger. </p>
<p><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/olaf-schliebe_2.jpg" alt="Olaf schliebe 2" title="olaf-schliebe_2.jpg" border="0" width="400" height="267" style="float:left;" /><br clear="all" /></p>
<p>Am Sonnabend unterhielt dann der Ausnahmegitarrist Tino Standhaft das Festzelt vor der Reithalle. „Der Dauerregen war nat&#252;rlich hinderlich, da bewegte es nicht viele nach Drau&#223;en“, res&#252;mierte Carsten Wulf. „Das Zelt war trotzdem recht voll, Tino hat wunderbar gespielt und viel Applaus eingeheimst“, so der Veranstalter. </p>
<p>Sorgen machen ihm die zunehmenden Beschwerden der Anwohner &#252;ber die Lautst&#228;rke seiner Events. „Trotz Ank&#252;ndigung und Genehmigung stehen immer wieder Leute hier, die um Ruhe bitten“, so Wulf. „Wir k&#246;nnen das ja verstehen und wollen auch niemanden mit Absicht ver&#228;rgern. Aber wir planen f&#252;r die Zukunft und k&#246;nnen nur auf Verst&#228;ndnis hoffen“, sagt Wulfs Lebensgef&#228;hrtin Margot Witt. Als Kompromiss werde ab 22 Uhr die Lautst&#228;rke bereits gedrosselt. Ein wenig Besserung k&#246;nnte nach dem Umbau eintreten, der derzeit in vollem Gange ist. Direkt im Gut entsteht neben der Reiterklause ein Veranstaltungssaal, der f&#252;r etwa 200 G&#228;ste ausgelegt ist und in dem dann auch Disco stattfinden k&#246;nnte.</p>
<p><em>Erschien am 4. Juli 2011 in der Leipziger Volkszeitung.</em></p>
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		<title>Beethovens Neunte f&#252;r&#160;Japan</title>
		<link>http://www.danielgrosse.com/blog/2011/06/09/beethovens-neunte-fur-japan/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 07:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Beethovens 9. Sinfonie wird am Pfingstmontag im Gewandhaus aufgef&#252;hrt. Zu dem Konzert laden die Deutsch-Japanische Gesellschaft Leipzig und die Kampfkunstschule Yoseikan. Es musizieren der Metropolitan Freude Chor Tokio und der Festchor f&#252;r 150 Jahre Freundschaft Deutschland-Japan. Das Konzert beginnt 15 Uhr im Gro&#223;en Saal, bereits ab 12 Uhr findet im Hauptfoyer eine Erlebnisausstellung zu japanischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beethovens 9. Sinfonie wird am Pfingstmontag im Gewandhaus aufgef&#252;hrt. Zu dem Konzert laden die Deutsch-Japanische Gesellschaft Leipzig und die Kampfkunstschule Yoseikan. Es musizieren der Metropolitan Freude Chor Tokio und der Festchor f&#252;r 150 Jahre Freundschaft Deutschland-Japan. Das Konzert beginnt 15 Uhr im Gro&#223;en Saal, bereits ab 12 Uhr findet im Hauptfoyer eine Erlebnisausstellung zu japanischen Themen statt. Die Einnahmen kommen einem Kinderheim im von der Reaktor-Katastrophe betroffenen Gebiet Japans zugute. </p>
<p>„Urspr&#252;nglich war geplant, den Erl&#246;s f&#252;r unser zuk&#252;nftiges deutsch-japanisches Kulturzentrum zu nutzen“, so J&#246;rg Schiffner, Inhaber der Kampfkunstschule <a href="http://yoseikan.de/yoseikan/infos%204.html">Yoseikan</a>. In Gro&#223;zschocher wollen er und Thomas Schulze von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Leipzig der Entwicklung Rechnung tragen, dass sich in der Stadt immer mehr Menschen f&#252;r die japanische Kultur interessieren w&#252;rden.  F&#252;r das Projekt begeistern konnten sie Akio Takano, Pressesprecher des Bach-Archives. „Er war im Fr&#252;hjahr Teil einer Leipzig-Delegation in Tokio. Dort hat er vor hochrangigen Managern der japanischen Wirtschaft f&#252;r das Projekt geworben. Leider wackelte drei Tage sp&#228;ter die Erde – mit den bekannten Konsequenzen“, berichtet J&#246;rg Schiffner. Als die ersten Bilder aus der Katastrophenregion eintrafen, war f&#252;r die Organisatoren des Konzertes klar, dass die Bestimmung des Erl&#246;ses umgewidmet wird. „Wir wollen ein Kinderheim unterst&#252;tzen, das von drei deutschen Franziskaner-Schwestern betreut wird. Nach dem Erdbeben ist es unbrauchbar geworden, die Kinder leben derzeit in einer Turnhalle“, so Schiffner. </p>
<p>Die Idee vom Kulturzentrum ist trotz aller R&#252;ckschl&#228;ge auf der Suche nach einer Finanzierung nicht gestorben. Ein <a href="http://djz-leipzig.de/">Dreiseitenhof in Gro&#223;zschocher</a> befindet sich bereits in Schiffners Besitz, in dieser Woche soll die Bauvoranfrage an die &#196;mter verschickt werden. „Wir wollen Kampfkunst mit anderen japanischen Kunstformen kombinieren“, k&#252;ndigt J&#246;rg Schiffner an. Durch die Verbindung mit Kaligraphie, Tuschmalerei, japanischer Druckkunst, Origami und Gesundheitsdisziplin basierend auf Yoga k&#246;nne ein Ort entstehen, an dem man die fern&#246;stliche Kultur erleben k&#246;nne. Die Baukosten sch&#228;tzt er auf vier Millionen Euro &#8211; die Finanzierung ist  ungekl&#228;rt. Sponsoren werden gesucht. In einem ersten Schritt soll ein Trainingsraum gebaut werden.</p>
<p><strong>Benefizkonzert f&#252;r Japan, Ludwig van Beethoven: 9. Sinfonie d-Moll op. 125, Karten ab 25 Euro. Beginn: 15 Uhr, ab 12 Uhr japanische Erlebnisausstellung im Foyer, nur f&#252;r Besucher des Konzerts.<br />
</strong></p>
<p><em>Erschien am 9. Juni 2010 in der Leipziger Volkszeitung, Kultur</em></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Branchenbuchverlage auf Kundenfang: Verbraucherzentrale Sachsen gibt&#160;Hinweise</title>
		<link>http://www.danielgrosse.com/blog/2011/04/20/branchenbuchverlage-auf-kundenfang-verbraucherzentrale-sachsen-gibt-hinweise/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 07:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>
		<category><![CDATA[gelbes-branchen-buch.info]]></category>
		<category><![CDATA[gelbes-branchenbuch.info]]></category>
		<category><![CDATA[gelbesbranchenbuch.com]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verbraucherzentrale Sachsen ist eine anbieterunabh&#228;ngige, &#252;berwiegend &#246;ffentlich finanzierte, gemeinn&#252;tzige Organisation. Ziel ihrer Arbeit ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher in Fragen des privaten Konsums zu informieren, zu beraten und zu unterst&#252;tzen. Quelle Kurz gesagt: Die Verbraucherzentrale ber&#228;t ausschlie&#223;lich Endverbraucher, m&#252;sste (und d&#252;rfte) sich um solche Dinge wie die neuerdings massiv auftauchenden Branchenb&#252;cher im Internet also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Verbraucherzentrale Sachsen ist eine anbieterunabh&#228;ngige, &#252;berwiegend &#246;ffentlich finanzierte, gemeinn&#252;tzige Organisation. Ziel ihrer Arbeit ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher in Fragen des privaten Konsums zu informieren, zu beraten und zu unterst&#252;tzen.</p></blockquote>
<p><small><a href="http://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/UNIQ130328447824521/link192345A.html">Quelle</a></small></p>
<p>Kurz gesagt: Die Verbraucherzentrale ber&#228;t ausschlie&#223;lich Endverbraucher, m&#252;sste (und d&#252;rfte) sich um solche Dinge wie die neuerdings massiv auftauchenden Branchenb&#252;cher im Internet also nicht k&#252;mmern. Da aber immer mehr Selbstst&#228;ndige und Freiberufler bei der Verbraucherzentrale bez&#252;glich der verschiedenen Varianten der Eintragsdienste vorsprechen, hat man jetzt reagiert. In einer <a href="http://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/UNIQ130328261119780/link870611A.html">Pressemitteiung</a> geht man auf verschiedene Abzock-Anbieter ein und r&#228;t dann&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230; auch scheinbar kostenlose Offerten genau durchzulesen und auf versteckte Kostenhinweise zu pr&#252;fen. Die Kosten k&#246;nnen sich auch in den Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen finden. Wer darauf reingefallen ist, kann den Vertrag unter Umst&#228;nden wegen arglistiger T&#228;uschung anfechten. Ein Widerrufsrecht besteht dagegen nur f&#252;r den so genannten klassischen privaten Endverbraucher, nicht aber f&#252;r Gewerbetreibende, Selbstst&#228;ndige oder Freiberufler. Diese sollten sich zur Unterst&#252;tzung an ihre Kammern (IHK, Handwerkskammer oder Verbandskammer) wenden oder einen Rechtsanwalt zu Rate ziehen.</p></blockquote>
<p>Dass die Verbraucherzentralen in Deutschland &#252;berhaupt von Unternehmern angerufen oder besucht werden, liegt meiner Meinung nach auch an der Polizei. In Gespr&#228;chen mit betroffenen Unternehmern wird immer wieder deutlich, dass viele Polizeireviere offenbar durch Stellenabbau und sonstige Personalnot kaum noch Kapazit&#228;ten haben, eine Anzeige aufzunehmen. Stattdessen wird mit fragw&#252;rdigem Sach- und Rechtsverst&#228;ndnis die Sache abgewiegelt &#8211; und die Unternehmer zur Verbraucherzentrale geschickt. Letzteres hat dann aber meiner Meinung nach nichts mehr mit Personalknappheit zu tun, sondern mit mangelnder Schulung und Aufkl&#228;rung der Beamten.</p>
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