von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
22. 07. 2010 11:46
Stellfläche an Karl-Große-Straße wird vermarktet / Pächter lässt abschleppen und erhebt Vertragsstrafe
Taucha. In der Stadt gibt es ab sofort weniger Parkplätze. Nachdem das Parken in der Karl-Große-Straße jahrelang geduldet war, weist seit Neuestem ein Schild am Grundstück darauf hin, dass hier Stellplätze zu mieten seien. Unberechtigtes Parken löse eine Vertragsstrafe von 30 Euro aus, zudem müsse damit gerechnet werden, dass der Wagen abgeschleppt wird.

Kinobesucher, Patienten der umliegenden Ärzte, Kunden der Apotheke oder Besucher von Anliegern parken seit vielen Jahren auf der großen Stellfläche an der Karl-Große-Straße. Ein kleines Schild wies bislang darauf hin, dass dies ein Privatgrundstück ist. Abkassiert wurde allerdings nie. „Das Parken haben wir dort bislang geduldet“, sagt Axel Fischer, Geschäftsführer des Tauchaer Modehauses, dem als Teil einer Erbengemeinschaft das Grundstück gehört. „Weil Grundsteuer, Regenwasserabgabe und Reinigung aber Geld kosten, haben wir uns jetzt entschlossen, den Platz zu vermarkten“, erklärt er.
Die Vermarktung übernimmt das Unternehmen Wemax aus Halle/Saale. Und dieses lässt Falschparker gnadenlos abschleppen, wie Inhaber Torsten Märker erläutert: (more…)
20. 07. 2010 10:35
Dem Radiosender R.SA, der kleinen Tochter von Radio PSR, wird oft (zu Unrecht) nachgesagt, er sei der Rentnersender in Sachsen. Möglicherweise hängt hier noch das Image des Vorgängers oldie.fm an. In Wahrheit ist R.SA der letzte verbliebene Sender im Freistaat, der seine Hörer ernst zu nehmen scheint, ihnen nicht dauernd Claims wie “Die beste Musik” und erfundene Wörter wie “Vielfalthammer” um die Ohren haut. Stattdessen gibt es lockere und unverkrampfte Moderationen, grad so, als würden die Radiomacher mit ihrem besten Freund sprechen, gepaart mit Oldies, 80ern und deutschen Songs. Diese Offenheit, Natürlichkeit und ein guter Schuss Selbstironie zahlen sich aus. Bei jeder MA. Und nun auch bei Facebook.
Seit gestern hat R.SA eine Facebook-Seite. Moderator Marcus Poschlod trommelt fleißig im Programm dafür. Mit beachtlichem Ergebnis: Heute früh überholte R.SA mit 220 Fans nach nur einem Tag die Dresdner Kollegen von Hitradio RTL. Diese haben seit Anfang des Jahres eine Facebook-Seite mit derzeit 213 Fans.
Nun ist es nicht so, dass Fans bei Facebook sofort irgend etwas bringen würden, geschweige denn bessere MA-Zahlen oder vermarktungsrelevante Vorteile. Allerdings zeigt der schnelle Anstieg der Fan-Zahlen die Affinität der Zielgruppe zum Internet. Und die scheint bei den R.SA-Hörern offenbar weitaus größer als bei den RTL-Hörern.
R.SA sollte jetzt diesen Schwung und die Anfangs-Euphorie nutzen und echte Inhalte auf der Facebook-Seite generieren. Nur da zu sein, reicht auf Dauer nicht. Die Zielgruppe will unterhalten werden. Aber auch das wird der Sender schaffen.
Update: Gute Recherche ist alles, hüstel. Wie ich gerade sehe, bezieht R.SA in guter Manier die Hörer mit in die Gestaltung der Facebook-Seite ein. Auf Augenhöhe mit der Zielgruppe. Kann auch nicht jeder Sender.
14. 07. 2010 08:09
Nachbetrachtungen zur sächsischen MA 2010 Radio II
Zweimal im Jahr gibt es für Radiomacher “Zeugnisse”. Konkreter: Zahlen, anhand derer nachgewiesen werden soll, wie hart man gearbeitet habe, um dem Hörer ein gutes Programm zu bieten. Die Mediaanalyse im Juli gilt dabei als preisbildend, weil anhand dieser Zahlen die Werbepreise festgelegt werden.
Insofern dürfte vor allem Energy Sachsen freuen, was die Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse (AG.MA) diesmal errechnet hat: Der Sender gewann demnach 25.000 Hörer in der Durchschnittsstunde dazu und liegt nun bei 56.000 Hörern, nachdem man zur MA 2010 Radio I nur 31.000 Hörer vorweisen konnte. Das entspricht einem Plus von 81,6 Prozent (alle Zahlen bezogen auf Sachsen, Gesamtzielgruppe). Bezogen auf den gesamtdeutschen Markt liegt die Steigerung gar bei 87,7 Prozent. Schaut man sich die Zielgruppe 14-49 Jahre an, gewinnt das kleine Energy 97 Prozent hinzu, bei den 14-19-Jährigen sind es knapp 102 Prozent und bei den 20-29-Jährigen 115 Prozent.
Bei derart großen Zugewinnen liegt die Frage nahe, wie diese zustande kommen. Geburtenknick passé? Bei der AG.MA erklärt man das so: “Bei so kleinen Sendern in kleinen Bundesländern sind die Schwankungen normal und im Bereich der Schwankungsbreiten durchaus zulässig. Das ist normale Statistik. Bei der vergangenen MA hatte Energy Sachsen stark verloren, nun gewinnen sie eben wieder. Das lässt sich nicht näher erklären und wir enthalten uns einer Stellungnahme, warum die Zahlen nun besser ausgefallen sind”, so ein Sprecher der AG.MA.
Bei Energy Sachsen sieht man die Sache erwartungsgemäß klarer. Nico Nickel, Sprecher des Medienzentrums Leipzig am Markt, in dem Energy zusammen mit Radio PSR und R.SA sitzt, sagt: “Die neue Mannschaft, die im August 2009 mit Programmchefin Carola Jung aufgestellt wurde, bekommt nun ihr erstes Zeugnis. Diese MA betrachtet ja den Herbst und das Frühjahr und zeigt, dass Energy ein junges Radio macht. Die klare Ausrichtung auf “Hit Music only” wird von der Zielgruppe goutiert. Die Hörer bekommen nun wieder das, was ihnen Trailer und Programm versprechen”, sagt er. Diese Kontinuität herrsche nun ein Jahr vor und würde sich auszahlen. Einen Anstieg der Hörerzahlen habe man bei Energy bereits vorausgesehen. “Das hatten wir bereits mit der im Blick und konnten erahnen, dass es wieder besser wird. Überraschend ist natürlich die Höhe des Anstieges, die nun aber die Vermarktung wieder etwas leichter macht”, so Nickel.
Bei aller Freude zeigen die Zahlen und die starken Zuwächse von rund 100 Prozent aber vor allem eines auf: Die Fehler in der Methodik der Mediaanalyse. Wie sollen Sender und vor allem Werbetreibende vernünftig langfristig planen, wenn einem die März-MA katastrophale Ergebnisse und die Juli-MA passend zum Wetter eitel Sonnenschein beschert? Vor allem Jugend- und kleine Sender klagen seit Jahren über die Methodik. Zur Erhebung der Einschaltquoten werden von den beauftragten Callcentern nur Festnetzanschlüsse angerufen. In Zeiten günstiger Prepaid-Angebote und einer Zielgruppe, die so mobil wie nie ist, gleicht die Abfrage für Jugendwellen einem Kampf Davids gegen Goliath. Während die eigenen Eltern und Großeltern am Festnetz befragt werden, welchen Sender sie hören, geht die MA an den meisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen schlichtweg vorbei.
22. 06. 2010 16:54
Ich bin kein großer Karussell-Fan. Ich mag es nicht, wenn sich alles dreht, ich nicht mehr weiß, wohin ich schauen soll und ich nur noch hoffe, dass es schnell vorbei ist. Aber ich mag Achterbahnen. Als kürzlich der 5fach-Looping auf der Kleinmesse war, bin ich mehrfach gefahren. Der Adrenalin-Kick und das Dauergrinsen danach sind nicht zu beschreiben. Überschläge, Drehungen, Ruckeln oder sonstiges machen mir nichts aus.
Heute bot sich wieder die Gelegenheit dafür. Bei Belantis wird seit April eine neue Achterbahn gebaut. Huracan ist der Name der neuen, großen Achterbahn, die ab Sonnabend für jeden zugänglich ist. Der rote Rollercoaster steht gleich am Anfang des Freizeitparks. Er ist die erste Attraktion der achten Themenwelt, die in den nächsten Jahren entsteht. Das “Reich der Sonnentempel” soll das Land Südamerika repräsentieren, zehn bis zwölf Millionen Euro will Belantis in diese Welt investieren. Huracan allein wird mit etwa fünf Millionen Euro zu Buche schlagen, heißt es.

32 Meter hoch, fünf Überschläge, maximal 85 Kilometer pro Stunde. Soweit die Fakten. Jetzt zum Selbsttest, denn ich wollte unbedingt mitfahren. Zuerst allerdings durften sechs mehr oder weniger bebuste Mädels erst den Fotografen und Kameramännern schöne Augen machen und danach die Achterbahn einweihen. Mit gellenden Schreien und fröhlich winkenden Armen.



Danach, endlich, die Gelegenheit, Huracan auszuprobieren. Schön groß sind die Wagen, in die jeweils sechs Personen passen. Das so genannte “Cinema-Seating” sorgt dafür, dass auch die hinteren Passagiere alles sehen – sie sitzen leicht höher als ihre Vordermänner. In den schick angemalten Wagen fühlt man sich gleich wohl. Die Sitze sind weich, der große Haltebügel, den man selbst von oben vor den Körper ziehen muss, fühlt sich ebenfalls gut an und gibt ein Gefühl von Sicherheit. Dann fährt der Wagen aus dem Bahnhof. Eine kleine Rechtskurve und schon steht man kurz vor dem 32 Meter hohen Liftturm.

Beeindruckend und erhaben steht er da. Und wartet darauf, einen mit hinauf zu nehmen. Ganz langsam bewegt sich das Kettenband, plötzlich ein Ruck. Der Wagen wird angezogen und neigt sich in die Senkrechte. Wir liegen und blicken in den Himmel. So in etwa müssen sich Astronauten fühlen. Wissend, dass sie gleich tausende Kilometer von daheim entfernt und der Technik ausgeliefert sind, nicht mehr zurück können. Etwa fünf Sekunden später neigt sich der Wagen wieder in die normale Position. Für einen kurzen Moment genieße ich die Aussicht über Belantis. Doch ich komme nicht dazu – der Wagen stürzt in die Tiefe. Schreie, Panik, Adrenalinausstoß, ein breites Grinsen im Gesicht. 95 Grad beträgt die Neigung, mit der es abwärts geht, steiler als Senkrecht. Danach folgen Überschläge, Rollen, Schrauben. Bevor man es richtig realisiert, ist alles schon wieder vorbei.
“Nochmal, nochmal”, schreit das Adrenalin im Körper. “Muss nicht unbedingt”, sagt der Kopf, der während der Fahrt mehrfach an den Gummi des Haltebügels prallte. Doch nicht ganz so weich. Okay, noch einmal also. Wieder rauf, Aussicht, runter, schreien, überschlagen, drehen, rollen, schrauben. Als der Wagen im Bahnhof ankam, fühlte ich etwas flaues im Magen, bekam für einen Moment Kopfschmerzen und mir wurde plötzlich warm. Nach dem Aussteigen musste ich einige Sekunden das Laufen wieder üben. Aber: Es hat Spaß gemacht und ich bin sicher nicht das letzte Mal gefahren.
Was ich derzeit noch als Problem sehe: Wenn man im Bahnhof ankommt, stehen mindestens zwei Wagen vor einem. Deren Passagiere müssen erst aussteigen und neue zusteigen, bevor man selbst aussteigen kann. Das könnte sich als Staufalle erweisen, gerade wenn großer Andrang herrscht. Was mit Sicherheit passieren wird, wenn am Sonnabend die Attraktion offiziell eröffnet. Um keinen Frust bei den Besuchern aufkommen zu lassen, soll es ein Ticketsystem geben: Das so genannte Fastride-System funktioniert wie das Nummern ziehen beim Amt. Jeder Gast kann täglich einmal kostenfrei einen Zeitpunkt bestimmen, an dem er ohne Anstehen über einen gesonderten Eingang fahren darf. Das System stamme aus den USA, wo es meist mit Zusatzkosten verbunden sei.
Noch mehr Fotos gibt es im Flickr-Account von Belantis.
16. 06. 2010 11:40
Der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt, nicht vom Bürger. Ginge es nach den Deutschen, hätte Joachim Gauck aber wohl bereits das Rennen gemacht. Dieser Eindruck entsteht zumindest, wenn man sich die Aktivitäten um seine Person im Internet anschaut. So entstehen immer mehr Gruppen und Websites, die mit zum Teil kreativen Mitteln klar Stellung beziehen für den DDR-Bürgerrechtler.
Eine Zusammenfassung der Netz-Aktionen von Gauck-Fans für LVZ-Online.
Am morgigen Donnerstag ist Gauck um 18 Uhr in der Kuppelhalle des LVZ-Gebäudes zu Gast. Ich werde von dort über den Twitter-Account lvzonline berichten. Wer Fragen hat, kann diese mit dem Hashtag #gauckLVZ versehen stellen. Wir leiten diese dann weiter.
30. 05. 2010 20:57
Mölkauer Verein schult Kinder / Spenden für neues Gelände gesucht
Um Missverständnisse gar nicht erst aufkommen zu lassen, lernen Schüler beim Hundesportverein Leipzig-Mölkau den richtigen Umgang mit Hunden. Und erfüllen damit zugleich einen Teil ihres offiziellen Lehrplans.
“Schaut euch mal den Hund hier an. Will der spielen?”, fragt Dagmar Apitz, während sie auf eine Zeichnung eines Schäferhundes zeigt. “Nein, der hat die Ohren nach vorn gelegt und fletscht die Zähne, der ist wütend”, ruft ein Junge und wird für seine richtige Erklärung gelobt. Rund 50 Schüler der Klassen 2a und 2b der Theodor-Körner-Schule aus Paunsdorf sind an diesem Vormittag zu Gast beim Hundesportverein Leipzig-Mölkau. Der Verein ist, wie viele andere Ortsgruppen in ganz Deutschland, dem Verein für Deutsche Schäferhunde angeschlossen und bildet nicht nur seine Vierbeiner aus, sondern schult auch Kinder im Umgang mit den Fellträgern.
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17. 05. 2010 11:41
Kinobetreiber investiert in neue Technik / Drei Euro Mehrkosten pro Karte
Taucha. Die Technik ist startklar, nächste Woche wird eine neue Leinwand gehangen. Danach folgen einige Tests, bevor ab 30. Juni zum ersten Mal auch im Tauchaer Kino ein Film in 3D gezeigt wird. Eine sehr teure Investition, die sich für den Betreiber „hoffentlich lohnt“. (more…)
08. 05. 2010 18:44
Taucha. Ein Lada und ein Moskwitsch halfen, Tauchaer Unternehmergeschichte zu schreiben. Im Jahr 1990 wurde der Fuhr- und Taxibetrieb Laubitz gegründet – mit eben jenen beiden russischen Autos als erste Transportmittel. Vor wenigen Tagen wurde das 20-jährige Bestehen des Familienbetriebes gefeiert.
Michael Laubitz sitzt in der Werkstatt seiner Firma und schaut auf den Monitor seines Computers. “Hier kann ich immer sehen, wo meine Fahrzeuge gerade sind”, sagt er und zeigt auf eine Karte, auf der grüne und rote Punkte zu sehen sind. “Die grünen sind Taxen, die frei sind, die roten fahren gerade eine bestellte Tour oder sind auf dem Weg dahin”, erklärt er die Piktogramme. Möglich machen diese Überwachung moderne GPS-Geräte, die in den Fahrzeugen verbaut sind. (more…)
03. 05. 2010 12:10
Taucha. Europaweit wird in der Walpurgisnacht in den Mai gefeiert – auch in Taucha. Zum bereits achten Mal lud der 1. Tauchaer Hundesportverein am Freitag auf das Trainingsgelände an der Graßdorfer Straße ein. Hier gab es neben der obligatorischen Hexenverbrennung ein Kinderprogramm, eine Feuershow und ein Feuerwerk, das seinesgleichen sucht.
Beim Hundesportverein beginnt die Walpurgisnacht traditionell schon am Nachmittag. Ab 15 Uhr waren die Kinder zum Ponyreiten eingeladen, an sportlichen Wettkämpfen wie dem Torwandschießen teilzunehmen, oder auf der Hüpfburg zu tollen. Kraft brauchten die Kids beim Gummistiefelweitwurf, auf Geschick kam es dagegen beim Teebeutelweitwurf an: Mit dem Faden im Mund musste der mit Wasser vollgesogene Teebeutel über den Kopf und so möglichst weit hinter sich katapultiert werden. Mit 7,86 Metern ging ein 13-jähriger Junge am Abend als Champion hervor, der nur von Dirk Keller, dem Vorsitzenden des Vereins getoppt wurde.
Jener hatte am Abend allerdings andere Sorgen, denn zeitweise war der Strom weg. „Hier springt immer wieder eine Phase raus, wir suchen den Fehler“, sagte Keller. Moderator Hendrik Zellmann aus Gordemitz saß in der Ladefläche seines gemieteten LKW, wartete darauf, endlich wieder Musik spielen zu können und beschwichtigte: „Das passiert in jeder Gartenkneipe zweimal im Jahr.“
Überbrückt wurde die Ruhe auf dem Platz vom Spielmannszug Taucha, der für die zünftige Untermalung des Lampionumzuges sorgte. Für das leibliche Wohl wurde ausreichend gesorgt: „Wir haben in diesem Jahr fünf Grills besorgt, weil zwei im vergangenen Jahr nicht ausreichten“, erzählte Dirk Keller. Lange Schlangen bildeten sich zeitweise nur an den Getränkewagen – was wohl auch an den sehr moderaten Preisen lag.
Das Anzünden des großen Lagerfeuers, auf dem eine Hexe aus Holz und Stoff angebracht war, verzögerte sich diesmal bis zum Einbruch der Dunkelheit. Schuld daran war auch der Stromausfall, der Daniel Hoyer und seinen Kollegen von der Feuer- und Lichtshow „Project Fire“ aus Chemnitz zu schaffen machte. Als diese dann aber startete, wurden die Zuschauer mit wunderschönen Lichteffekten und einer körperlich einwandfreien Feuerakrobatik belohnt. Zum Ende der Show regnete es brennende Tropfen, die das Hexenfeuer entzündeten.
Für den perfekten Abschluss des Abends sorgte wenig später ein Feuerwerk der Extraklasse. Daniel Schlinker aus Zweenfurth arrangierte Effekte, die auf dem Boden begonnen und sich Stück für Stück zu einem gewaltigen Höhenfeuerwerk entluden. Tosender Applaus und Jubelpfiffe des Publikums waren der Lohn dafür. „Sowas hab ich noch nicht gesehen“, sagte dann auch Moderator Hendrik Zellmann, der dem Verein dankte und appellierte: „Denkt daran, das hier haben keine Profis organisiert. Wenn also etwas nicht perfekt klappte, so ist das sicher zu entschuldigen.“ Worauf wieder Applaus der laut Veranstalterangaben rund 1500 Besucher folgte. Auch Karin Kirchner und Peter Heitmann aus Taucha waren dabei und lobten: „Es war ein schöner Abend, das Ganze hier hat immer Volksfestcharakter und ist super organisiert.“ Für Dirk Keller waren solche Sätze „der schönste Dank, den man sich wünschen kann. Genau darum machen wir das.“ Bis 1.30 Uhr wurde friedlich und ohne Zwischenfälle in den Mai gefeiert. „Auch dafür einen herzlichen Dank an unsere Gäste“, so Keller.
Erschien am 3. Mai 2010 in der Leipziger Volkszeitung. Viele Fotos von der Veranstaltung bei LVZ-Online.de
14. 04. 2010 17:06
Ich bin wirklich stolz, Euch (neben meiner Arbeit für die AMI) folgende Neuigkeit verkünden zu dürfen: Ab sofort gibt es bei LVZ-Online Blogs. Für die Umsetzung bin ich, gemeinsam mit einem Team bei LVZ-Online, verantwortlich.
Vom Start weg haben wir drei Blogs: In “Geschichten aus dem Hinterstübchen” berichtet Juliette Guttmann von ihrem Leben in Leipzig (und heute von der re:publica in Berlin). Außerdem wurde jetzt die Kolumne von HCL-Spielerin Anne Ulbricht in ein Blog überführt. Und auch ich darf bloggen. “Großes Netz” heißt mein Blog, in dem ich die Leipziger Netz- und Kreativszene beobachte und über sie schreibe.
Ich freue mich auf viele gute Artikel unserer Autoren und eine rege Nutzerbeteiligung in Form von Kommentaren.