Große Worte

von Daniel Große, freier Journalist Leipzig

Archive for the ‘Lokales’ Category

Komische Klischees und knappe Klamotten

Dreimal im Jahr ist Leipzig Treffpunkt für Schwule und Lesben. Am Sonnabend stieg die 17. Leipziger Gaynight mit dem „Winter-Spektakel“. 1600 Gäste folgten der Einladung der Agentur Emotion Works ins Kosmos-Haus auf der Gottschedstraße. (more…)

Direkte Bauleute feiern zünftig

„Wir brauchen kein Olympia, keinen Citytunnel und schon gar keine Beraterverträge von den Stadtwerken. Wir brauchen nur den BA-HU-Fasching!“ Die Ansage von Thomas Hofmann, einst Student der Bauschule und jetzt Unternehmensberater, war eindeutig. Der anschließende Jubel der rund 500 Gäste beim ersten Fasching für Bauleute über 30 Jahre auch.

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  • Major Tom feiert 50. und mag Leipzig

    Peter SchillingHeute feiert er seinen 50. Geburtstag, gestern war er in Leipzig: Sänger und Buchautor Peter Schilling. Bei den Kollegen von Radio und Fernsehen stellte Major Tom seine neue CD „Das Prinzip Mensch“ vor, die Anfang April erscheint. Außerdem hatte er sein Buch „Lust-Faktor Wellness“ dabei – ein Wohlfühlbuch für den Mann.

    Wohl gefühlt hat sich Peter Schilling in Leipzig schon immer, wie er sagt. „Hier hatte ich nach der Wende meinen ersten Auftritt im Osten. Es war großartig.“ Am meisten beeindruckt ihn der Wandel der Stadt. „Seit ich 1990 das erste Mal hier war, komme ich aller drei, vier Jahre. Und jedes Mal hat sich so viel verändert.“

    Seinen Geburtstag feiert der als Pierre Michael Schilling geborene in seiner Heimatstadt Stuttgart. Mit genau sieben Freunden. Erst zum 60. gibt’s wieder eine große Party. „Vielleicht ja in der Leipziger Arena“, scherzt er.

    Erschienen am 28.01.2006 in der Leipziger Volkszeitung.

    Kunst aus der Dose

    Uwe ArnoldSie beschmieren Wände, Telefonzellen, Haltestellen, ja sogar Züge und Autos. Graffitisprayer sind wegen der Schäden, die sie anrichten, nicht beliebt. Und doch gibt es etwa eine Hand voll Jungs in der Stadt, die sich mit der Kunst aus der Dose selbstständig gemacht hat. Uwe Arnold aus Holzhausen ist einer von ihnen. Mit Auftragsarbeiten verdient er sein Geld. Und muss dabei auch so manches „Kunstwerk“ seiner illegalen Kumpels übermalen.

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  • Leipzig-News Fehlanzeige

    Seit einigen Tagen gibt es die Leipziger Volkszeitung auch als ePaper. Für Abonnenten versteht sich. Das machen Sächsische Zeitung und Freie Presse beispielsweise auch so.

    Neu ist allerdings, dass es mit Einführung des ePaper online keine Leipzig-Nachrichten mehr gibt. Gratulation! Die einzige Tageszeitung dieser “Medienstadt” (BILD mal außen vor gelassen) verschließt sich komplett. Auf der Website heißt es dazu:

    Wer kann das E-Paper im Internet lesen?

    E-Paper ist ein zusätzliches Angebot für Abonnenten der Leipziger Volkszeitung. Sie können die Zeitung ab sofort auch am Bildschirm lesen – zum Beispiel im Urlaub.

    Prima. Und Nicht-Abonnenten wissen ab sofort nicht, was diese Zeitung im schreibt. Online verfügbar sind nun nur noch Veranstaltungstipps, dpa-News, Sport, Ratgeber und allerlei Spielereien wie Grußkarten und ein “Lotto-Kiosk”, der eigentlich als Anzeige gekennzeichnet werden müsste.

    So generiert man keine neuen Leser. Bin gespannt, wie lange das hält.

    Update: Bei Medienrauschen entwickelt sich eine Diskussion dazu. Und der gurkendoktor hats schon gestern gemerkt.

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  • Sprung geschafft: Ex-PSR-Moderatoren nun bei JUMP

    Alex Buchwald und Micha Hawig sind nun bei JUMPSeit Anfang des Jahres funkt der 25-Jährige ex-PSR-Moderator Micha Hawig bei MDR JUMP. „Ich war vorher eine Woche bei der Landeswelle Thüringen. Nicht mein Ding dort“, meint Hawich. Ab morgen (Sonntag) 19 Uhr hat der Leipziger eine eigene Sendung. „JUMP Download“ heißt sie und ist ein Musikmagazin. Hawich war nach seiner Testwoche in Thüringen noch für einzelne Sendungen bei PSR gebucht, hatte bis Silvester 17.50 Uhr dort gesendet. „Komisches Gefühl, nach sieben Jahren den Regler für immer runter zu ziehen“, sagt Micha. Bei JUMP sei er nun allerdings sehr glücklich. „Ich fühle mich hier wohl, alles passt wunderbar“, so der Moderator, der trotz seines Arbeitsortes Halle in Leipzig wohnen bleiben will.

    Ebenfalls neu bei JUMP ist Alex Buchwald. Den kennen Radiohörer auch von PSR, als Morgenmoderator zusammen mit Jasmin Wiegand. Nach dem Rausschmiss Ende Oktober trug sich Alex erstmal an der Fernuni Hagen ein, studiert nun nebenbei Kulturwissenschaften. „Weil’s interessant ist und nicht so langweilig wie Informatik oder BWL“, grinst der 29-Jährige. Ebenfalls vorerst abends sendet Buchwald bei JUMP, soll später auch am Nachmittag zu hören sein. „Wann ich sende, ist aber egal. Um es mit Fußball zu vergleichen: Wichtig ist, dass die Mannschaft gewinnt. Und ich bin froh, jetzt endlich bei den Großen mitzuspielen“, sagt Buchwald, der nun für ein größeres Sendegebiet in drei Bundesländern funkt. Auch Alex will in Leipzig wohnen bleiben, fährt die Strecke bis Halle mit der S-Bahn. Zu Jasmin Wiegand hält er noch Kontakt. „Sie lebt jetzt in Berlin, wir telefonieren ab und zu miteinander. Es geht ihr gut.“

    Erschien in unterschiedlichen Versionen am 07.01.2006 in der Leipziger Volkszeitung und der Dresdner Morgenpost. Und am 09.01.2006 in der Freien Presse (Medienseite)

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  • Neujahrsbaby 2006 wieder rasend schnell

    Das Leipziger Neujahrsbaby 2006: Nico Künzel aus GrimmaSchon wieder hat Leipzig das Rennen um das Neujahrsbaby gewonnen. Als in der Silvesternacht die ersten Raketen den Himmel eroberten, erklang im Kreißsaal des Klinikums St. Georg die Stimme von Nico Künzel. 0.01 Uhr notierte Professor Uwe Köhler als Geburtstermin auf das Datenblatt, nachdem er das Kind per Kaiserschnitt zur Welt gebracht hatte. Damit bewies die Messestadt zum Dritten mal Schnelligkeit – 2003 wollte Kevin Mayer ebenfalls im St. Georg eine Minute nach Mitternacht das Licht der Welt erblicken, im letzten Jahr war es Mary Wendt in der Uni-Frauenklinik.
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  • Romantischer Antrag bei Holiday on Ice

    Derzeit gastiert „Holiday on Ice“ in Leipzig. Romanza heißt die Show voll Liebe und Leidenschaft. Romantisch wurde es schon vor der Eröffnungsvorstellung am Donnerstagabend. Denny Fischer aus Fraureuth verlas mit zittriger Stimme vor knapp 4000 Zuschauern ein selbstverfasstes Liebesgedicht und hielt so in der ausverkauften Arena um die Hand seiner langjährigen Freundin Mireen Schreyer an. „Sei meine Frau und auf ewig mein!“ Als Denny das ausgesprochen hatte, erklang tosender Applaus. Mireens „Ja, na klar!“ ging darin fast unter.

    „Ich war ganz schön aufgeregt und nervös“, gestand Denny nach dem Antrag, von dem Mireen nichts ahnte. Der 24-Jährige hatte an einer Aktion von Hitradio RTL Sachsen teilgenommen. Aus sieben Bewerbern, die ihren Freundinnen auf diese Weise einen Antrag machen wollten, wurde Denny ausgesucht. „Uns hat die Geschichte der beiden überzeugt“, so Michaela Straube vom Sender. Um die Sache vor seiner Liebsten geheim zu halten, musste Denny auch ein paar Mal lügen. „Immer wenn Michaela anrief um Details zu klären, habe ich gesagt, es wäre ein Arbeitskollege, von dem ich auch die Karten hätte“, grinst der Apparatebauer.

    Denny und Mireen kennen sich seit bereits sieben Jahren. Damals war sie gerade 14 alt, sah ihn zum ersten Mal mit Freunden. „Liebe auf den ersten Blick war es nicht, es hat sich so langsam aufgebaut“, schmunzelt die angehende Physiotherapeutin. Seit vier Monaten haben die beiden eine gemeinsame Wohnung. Geheiratet werden soll nun im Sommer in Werdau, verriet das Paar, das während der Show verliebt Händchen hielt.

    Erschien Weihnachten 2005 in der Leipziger Volkszeitung.

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  • Deborah und der Herr Sasson

    Deborah Sasson mit Dieter Tings und Michel Sasson (r.)Wiedersehen mit dem Ex: Sängerin Deborah Sasson traf in Leipzig ihren ersten Ehemann Michel Sasson, dessen Namen sie behielt – auch während ihrer zweiten Ehe mit Tenor Peter Hofmann. Michel kam extra wegen ihr, als sie bei der José-Carreras-Gala auftrat.

    Die junge Amerikanerin lernte mit 18 Jahren – damals hieß sie noch O’Brian – den 13 Jahre älteren Dirigenten in Boston kennen. “„Ich hatte gerade für Carmina Burana vorgesungen“, erinnert sie sich. Ein Jahr später heirateten sie.
    Einige Jahre später dann die Trennung. „Wir hatten uns einfach auseinander gelebt“, so Deborah. Und er selbst: „Ich war damals wie heute viel in der Welt unterwegs, ihre Karriere begann gerade. Da verlor man sich aus den Augen“, so der berühmte Dirigent, der unter anderem erster Geiger des Boston Symphony Orchestra war, das jetzt auch von Kurt Masur dirigiert wird. Danach folgten Engagements in der ganzen Welt, wie 14 Jahre an der Mailänder Scala, in Japan oder China.

    Trotz des Stresses haben sich Michel und Deborah nie aus den Augen verloren. „Mir liegt noch viel an ihr. Aber nur als Freund und Kollege“, schmunzelt er. So wird Michel Sasson im Sommer 2006 einzelne Gastspiele von Deborahs Europatournee von „Phantom der Oper“ dirigieren. Und von Mitte Februar bis Mitte März ist er zusammen mit der Künstlerin und ihrem Lebensgefährten und Manager Dieter Tings auf der MS Europa, quer durch die Südsee.

    Eifersüchtig ist Dieter Tings nicht, wie er sagt: „Michel ist der beste Freund, den wir haben. Wann immer es geht, treffen wir uns.“ An Weihnachten geht’s aber nicht – Heiligabend kommt das Paar erst nachmittags von einem Auftritt zurück, am 25. und 26. Dezember folgen weitere Konzerte. Gefeiert wird darum nur im kleinen Kreis – bei Dieters Eltern in Lorsch, nur wenige Kilometer vom Heimatort Bensheim entfernt.

    Erschienen am 20.12.2005 in der Leipziger Volkszeitung.
    Foto: 4und20.net / Andreas Weihs

    Ein Jahr Fakten, Highlights, Hintergründe

    Die Leipzigerin Rommy Arndt feiert in diesen Tagen nicht nur Weihnachten, sondern auch ihr erstes Jahr beim Nachrichtensender n-tv.

    Seit Mitte Dezember 2004 ist die hübsche 39-Jährige meist am Wochenende auf der Mattscheibe zu sehen. Ihre Feuerprobe war die Berichterstattung über den Tsunami in Südostasien. In Sondersendungen mit Liveschaltungen, Zusammenfassungen und Interviews mit Experten informierte Rommy Arndt die Zuschauer. „Ruhiger wurde es danach allerdings nicht“, schmunzelt sie und erinnert sich an ein Jahr voller Katastrophen und anderen Herausforderungen. „Da waren die Hurrikans, der Papsttod, die Papstwahl, die Bundestagswahl und der Weltjugendtag“, zählt sie einige Höhepunkte ihrer Arbeit in Köln auf.
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    Dies ist das Weblog von Daniel Große. Ich bin freier Journalist in Leipzig und veröffentliche hier ausgewählte Referenzen sowie private und berufliche Ansichten und Ereignisse. Vorrangig geht es um Online-, Print-, TV- und Rundfunkmedien, Unternehmen und das Leben an sich. Das klingt nach dem, was es ist: ein unterhaltsames Blog mit breitem Themenspektrum ohne irgendeine Spezialisierung.
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