von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
05. 10. 2005 20:15
Es klingt wie die Neuerfindung des Formatradios, was Klaus Vorbrodt, Geschäftsführer von Radio PSR da am Dienstag verlauten ließ. Nüchtern betrachtet, tauscht der private sächsische Marktführer aber nur ein paar Moderatoren aus, rührt einmal um und nennt es “den frischen Wind im Radio.”
Mehr bei medienrauschen und morgen in der Sächsischen Zeitung.
30. 09. 2005 09:49
Sie ist Journalistin, er Gitarrist mit eigener Band. Verschrieben haben sich Hildegunn Almås und Lakki Patey aber den europäischen Sprachen. Darum haben die Norweger vor einigen Jahren das Brettspiel „New Amici“ entwickelt, mit dem es möglich sein soll, in kurzer Zeit Deutsch, Italienisch, Englisch, Französisch oder Spanisch zu lernen. Jetzt will das Paar die Europäer ein wenig näher zusammenbringen und in Leipzig ein Sprachen- und Spielecafé etablieren.
„Ziel soll es sein, dass dort Menschen verschiedener Kulturen zusammenkommen und voneinander profitieren“, so die 29-Jährige Hildegunn. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Lakki hat sie die „New Amigos Stiftung“ gegründet, die sich nach eigenen Aussagen der Förderung des gegenseitigen Interesses und Respekts verschrieben hat. Mit dieser gemeinnützigen Stiftung verdienen die beiden kein Geld, auch die europaweite Suche nach geeigneten Cafés für ihr Projekt bezahlen sie aus eigener Tasche. „Wir haben in Norwegen und Deutschland bereits über 100 000 Spiele verkauft. Diesen Ertrag setzen wir nun für die Sprachentwicklung in Europa ein“, erklärt der 45-Jährige Patey.
Das spezielle Café soll dazu einen Beitrag leisten. Jeden Dienstag Abend könnten dort zukünftig kostenlos Sprachen gelernt werden. Nach Köln, Düsseldorf, Hamburg und Berlin ist Leipzig die erste Stadt in den neuen Ländern, in der ein solches Café entsteht. Derzeit laufen bereits Gespräche mit der Uni Leipzig, die Kontakte zu potentiellen Gastronomen und Koordinatoren für die Spieleabende vermittelt.
Vier Tage haben die beiden Norweger dann in der ersten Oktoberwoche für die Treffen mit interessierten Wirten eingeplant. Danach geht’s im Auftrag der Sprachentwicklung nach Maastricht. Weitere deutsche Städte
stehen aber ebenso auf dem Tourplan.
Erschienen am 29.09.2005 in der Leipziger Volkszeitung (Leute in Leipzig)
28. 09. 2005 17:18
Der Sächsische Bote breitet sich weiter im Freistaat aus. Vergangenen Donnerstag erschien die Nullnummer der Ausgabe Radeberg und Umgebung, für die ich diverse Geschichten zugeliefert habe. Auftraggeber war die Westend. Presseagentur, mit der ich seit einigen Jahren sehr gut zusammenarbeite.
Die Themen meiner zugelieferten Artikel:
Radebergs Erstklässler: So schlau sind wir schon! Vier Wochen nach Schulbeginn erzählen die Kids, was sie bis jetzt gelernt haben.
Baustellen fordern Geduld der Autofahrer. Umleitungen beherrschen derzeit die Gemeinden
Gefüllt, glasiert, gegessen: In Pulsnitz beginnt die Weihnachtssaison. Handwerk geht in Pulsnitz vor – darum werden hier keine Lebkuchen am Fließband gefertigt.
Besuch aus der französischen Schweiz. Eine Schülergruppe aus Yverdon-Les-Bains erkundete die Burg Klippenstein.
10 Jahre eBay: Nicht alle sind glücklich. Stolpener Internet-Händler leidet unter Konsumflaute und bietet Waren nur noch als Nebengewerbe an.
Der erste, offizielle Sächsische Bote für Radeberg und Umgebung erscheint am 5. Oktober.
09. 09. 2005 08:32
Henrik Dantz ist sauer. Grund sind die deutschen Ausbildungs- und Fördergesetze. Der Gastronom hatte im Juli das Restaurant Mückenschlösschen gepachtet, nachdem Vorgänger Lutz Albrecht von der Fantastic-Group den Standort aufgab.
Aus Sicht von Dantz und Albrecht war dieser Vorgang eine Betriebsschließung, die zur Folge hatte, dass neben den Facharbeitern auch Auszubildende entlassen werden mussten. Um diese weiterhin im Mückenschlösschen zu beschäftigen, beantragte Dantz bei der Arbeitsagentur Fördermittel. “Immerhin springe ich hier in die Bresche und fördere den Nachwuchs, der sonst auf der Straße stehen würde”, meint er. Das jedoch sieht Rosel Otto, Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit anders. “Aus unserer Sicht ist der Betrieb nicht geschlossen worden, sondern der Pachtvertrag wurde nicht verlängert. Für derartige Fälle existieren keine Förderprogramme”, erklärt sie. Lediglich bei Konkurs gebe es eine so genannte freie Förderung, die es den Agentur-Mitarbeitern erlaube, dort Mittel einzusetzen, wo es sich ihrer Meinung nach lohne. Zudem sei der Abschluss eines neuen Pachtvertrages mit Henrik Dantz einem Betriebsübergang gleichzusetzen. “Und da ist der neue Betreiber verpflichtet, alle Arbeitnehmer inklusive der Lehrlinge zu übernehmen.”
Der Rest steht in der Leipziger Volkszeitung vom 09.09.2005
25. 08. 2005 23:03
Am Montag, den 29.08.2005 wird der Funkturm Holzhausen für zwei Stunden abgeschalten – Wartungsarbeiten, wie sie alle zwei Jahre Vorschrift sind, werden von T-Systems als Grund angegeben. Doch was passiert da eigentlich, wenn so ein Gigant gewartet wird? Dieser Frage ging ich nach – und fuhr mit einem Techniker hoch.
Morgen, am 26.08.2005 in der Leipziger Volkszeitung nachzulesen. Anmerkung: Scheinbar hat der Onlineredakteur einen falschen Knopf gedrückt und nach meinem Artikel noch einen anderen eingehangen. Man wird trotzdem erkennen, wo mein Text endet, oder?
25. 08. 2005 15:04
Nur mal eben ganz kurz: Heute sind in der Leipziger Volkszeitung drei kleine Artikel von mir erschienen. In der Rubrik “Leute in Leipzig” erzählt Daniel Heinze, Kirchenredakteur bei Radio PSR, von seiner ersten Solo-CD “Gewinner. Launische Lieder live” [1]. Außerdem wird von der Diät-Aktion bei Radio Leipzig 91 Punkt 3 berichtet. Und Freddy von Energy Sachsen klatscht ein wenig über ihren Urlaub in Florida.
[1] vgl.: Artikel mit gleichem Inhalt in der Dresdner Morgenpost
Schön, wenn ich meine Radiolastigkeit derart ausleben kann.
22. 08. 2005 23:39
Zurück in heimatliche Gefilde kam Christiane Gerboth am Sonnabend. Die ProSieben-Moderatorin, die dort unter anderem Nachrichtensprecherin und das Gesicht von FocusTV ist, moderierte im Bildermuseum eine Podiumsdiskussion zur UMTS-Nutzung in Deutschland.
Die in Wippra in Sachsen-Anhalt geborene Tochter eines Pfarrers und einer Ärztin ist trotz ihres Arbeitsortes Berlin recht oft in der Region. „Meine Eltern leben jetzt in Thüringen, die besuche ich so oft es geht“, so die 39-Jährige. Insofern war der Leipzig-Besuch fast ein Heimspiel. „Auch, weil ich erst kürzlich privat durch Sachsen und Thüringen reiste. Ich habe mir Erfurt, Leipzig und Dresden näher angeschaut und war von jeder Stadt gleichermaßen begeistert“, sagte die studierte Pädagogin für Russisch und Englisch.
Zum Fernsehen kam Christiane Gerboth über den Hörfunk, moderierte beim damaligen Deutschlandsender Kultur. Kurze Zeit später saß sie schon im DFF und verlas die Nachrichten. Heute verantwortet sie als Chefin vom Dienst in Berlin den gesamten Newsbereich von ProSieben und Sat.1. Und auch ihr Lebensgefährte kennt sich mit Nachrichten aus – es ist Hans-Ulrich Jörges, stellvertretender Chefredakteur vom Stern.
Nachzulesen in der Leipziger Volkszeitung vom 23.08.2005. (Lokalteil “Leute in Leipzig”)
22. 08. 2005 23:35
Sie haben gekämpft, sie haben geschwitzt und sie haben gefeiert. 40 Teams aus Leipzig wetteiferten am Sonnabend beim Mellow Beach Cup, dem Beachvolleyballturnier der Medienschaffenden. Die fünfte Auflage war ein kleines Jubiläum – entsprechend hoch gesteckt waren die Ziele vieler Teams.
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19. 08. 2005 23:15
Die Games Convention avanciert nicht nur zu Europas wichtigster Spielemesse, sie ist auch Treffpunkt der Stars. Am Freitag beispielsweise gaben sich DJ Tommek, die 80er Jahre Kultband Alphaville sowie Erkan & Stefan die Ehre.
Und sie war auch wieder da: Jeanette Biedermann. Erst in der Nacht kam sie aus Hamburg von der Pressekonferenz zu „Laut gegen Nazis.“ Nach einer unruhigen Nacht im „The Westin“ war sie am Morgen leicht gereizt. Davon merkten die mehreren hundert Fans am blauen Stand von Electronic Arts (EA) aber nichts. Im Gegenteil: sie erlebten eine sehr lockere und persönliche Jeanette. Die 24-Jährige plauderte angeregt mit den Besuchern und gab jede Menge Autogramme. Moderator Simon Gosejohann von „comedystreet“ auf ProSieben wirkte Zeit weilen wie nicht zum Programm gehörig.
Auch diesmal drehte sich bei EA alles um das Spiel „Die Sims 2“, für das Jeanette ordentlich die Werbetrommel rührte. Allerdings, so versicherte sie, spiele sie die Sims wirklich selbst. „Ich bin so oft unterwegs. Im Flugzeug oder im Auto hole ich dann den Laptop raus und spiele eine Runde“, lächelte sie. Dass sie nicht schwindelte, konnte man bei der anschließenden Präsentation der Erweiterung „Nightlife“ merken. Zusammen mit Simon Gosejohann stellte die Sängerin dem Publikum routiniert und sehr sicher Fragen zum Spiel.
Nach dem etwa einstündigen Gastspiel düste die quirlige Berlinerin zurück ins Studio. „Ich nehme gerade ein neues Album auf. Wie es heißen wird, wissen wir noch nicht. Aber es wird sehr rockig“, versprach sie. Das einzige Konzert gibt Jeanette dieses Jahr am 18. November in Berlin, nächstes Jahr will sie auf Tour gehen und auch nach Leipzig kommen. „Dann besuche ich nach der Show sicher wieder die Moritzbastei, in der wir schon einige exzessive Nächte verbracht haben“, grinste sie.
Nachzulesen in der Leipziger Volkszeitung vom 20./21.08.2005.
19. 08. 2005 16:24
Er ist für viele Videospielfans DIE Legende schlechthin: Yuji Naka. Der Erfinder von „Sonic, the Hedgehog“, einem blauen Igel, der in den Spielen des Labels Sega gefährliche Abenteuer überstehen muss, besucht zur diesjährigen Games Convention auch Leipzig. Seit Wochen überschlagen sich einschlägige Spielemagazine und Internetforen mit der Meldung von Nakas Erscheinen auf dem Messegelände.
Bereits am Dienstag kam er zusammen mit Vermarktungschef Don Mesa aus Japan über Frankfurt/Main auf dem Flughafen an. Und wurde nach elf Stunden Flug von Pressesprecher Fabian Döhla und Sega Deutschland Geschäftsführer Markus Wiedemann direkt ins Igelschutzzentrum, dem einzigen in Sachsen, geschleift. (more…)