von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
09. 01. 2008 12:43
Sehr nett, die neue Single von Fettes Brot. “Bettina” heißt sie und rechnet ab mit den Quizshows. Ob die Brote auch Niggemeier lesen?
02. 01. 2008 10:40
Taucha. Bei Kinofilmen ist der dritte Teil oftmals eine schlechte, langatmige Kopie der Fortsetzung. Auf die dritte Silvesterparty des Tauchaer Heimatvereins lässt sich diese Regel ganz und gar nicht anwenden. Denn nachdem die zweite Auflage zum Jahreswechsel auf 2007 viele Gäste zur Kritik veranlasste, stimmte diesmal fast alles.
Das Motto der diesjährigen Feier war „Wild Wild Taucha“. Im Westernstil wurden die Mehrzweckhalle eingerichtet und die Speisen arrangiert. René Werner, Vorsitzender des Heimatvereins, freute sich zu Beginn auf eine „kleine, aber ordentliche Veranstaltung“. Klein deshalb, weil statt der anvisierten 450 Karten nur 220 verkauft wurden. Diese gewisse Intimität tat der Party aber keinen Abbruch – im Gegenteil. Durch eine Neuordnung der Tische wurde alles etwas kompakter und die Gäste kamen leichter untereinander ins Gespräch. Verwirrend war lediglich der auf den Eintrittskarten für 19 Uhr versprochene Start der Feier. Denn damit war nicht der Beginn, sondern offenbar die Einlasszeit gemeint. Entsprechend zeitig standen die ersten Gäste vor der Tür. Die Situation wurde aber von den Veranstaltern souverän entschärft, indem bereits 18.30 Uhr die Begrüßungsgetränke gereicht wurden. René Werner ließ es sich danach nicht nehmen, jede Gruppe persönlich zu ihrem Platz zu begleiten.
(more…)01. 10. 2007 10:02
„Tag der Tränen, Tag der Wehen“ – Was im sechsten Text Lacrimosa der Totenmesse beschrieben wird, traf am Freitagabend nicht auf die Aufführung des Stücks von Wolfgang Amadeus Mozart zu. Diese, vorgetragen in der Tauchaer Kirche St. Moritz, begeisterte mit stimmgewaltigen Chören, exzellenten Solisten und einem kraft- und gleichzeitig gefühlvollen Orchester.
Eingeladen zum Requiem, Mozarts letztem Stück, an dem er nur zu zwei Dritteln mitwirkte, hatten das Vocalensemble Borinzi und der Männerchor Taucha. Um dem anspruchsvollen Werk gerecht zu werden holten sich die Chöre Unterstützung weiterer Laien- und Hobbymusiker: Der Männerchor Ermlitz, der Lehrerchor und das Leipziger Lehrerorchester sorgten zusätzlich dafür, dass die Empore des Gotteshauses so voll wie wohl noch nie war. In der herbstlich geschmückten Kirche lauschten Tauchaer und ihre Gäste den Klängen des Ensembles. Dass es Amateure waren, die dort ihre Stimmen und Instrumente zum Besten gaben, konnte man kaum glauben. Zwar merkte man einigen Mitgliedern ihre Anspannung an. Der Gesamteindruck überzeugte aber. Harmonisch war das Zusammenwirken der Chöre und des Orchesters. Punktgenau kamen die Einsätze von Pauken und Posaunen. Zart bis mitreißend glitten die Streicher über ihre Saiten. Nicht weniger perfekt die vier Solisten. Marina Scharnberg, Klaudia Zeiner, Kristian Sörensen und Gun Wook-Lee waren bis auf wenige Ausnahmen im Orchester die einzigen professionellen Musiker des Abends.
(more…)28. 09. 2007 22:29
Dieser Ausschnitt eines Fotos der heutigen Aufführung von Mozarts “Requiem” in der Tauchaer Kirche beweist: Posaunisten sind coole Säue.
28. 09. 2007 14:52
Weil wir gerade bei Katie Melua waren: Heute erscheint ihr drittes Album. “Pictures” heißt es und die erste Singleauskopplung “If You Were A Sailboat” gibt einen Vorgeschmack auf das, was man auf dem Album hören kann. Katie pur, hauchzart aber dennoch kraftvoll.
Der iTunes-Shop listet das Album noch nicht. Schade. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Gekauft!
03. 09. 2007 20:36
Supersüß und supergut, die Kleine!
15. 08. 2007 21:42
... wie machst Du das immer bloß. So leicht. So beschwingt. So gefühlvoll. Und trotzdem nicht banal. Danke, dass es Dich gibt! Vielleicht ja bis 1. Februar? Würde mich freuen…
06. 07. 2007 17:19
Schon merkwürdig, wie manche Fakten in die “Bild” finden. Gestern berichtete die Leipziger Ausgabe in Text und Foto vom “Genesis”-Konzert im Leipziger Zentralstadion. Eine “PHILharmonie” wäre es gewesen. Ganz beseelt von dem wahnsinnig tollen Konzert (das allerdings wohl von schlechtem Sound getrübt wurde), muss die Redakteurin dann beim Schreiben ihres Artikels Eingebungen, Halluzinationen oder einfach nur viel Phantasie gehabt haben. Denn sie schrieb:
Erst die britische Reggae-Band UB 40.
Humm? Genesis brauchen eine Vorband? Und dann ausgerechnet UB 40, die selbst Stadien füllen? Zwei solche Mega-Acts auf einmal? Nein, natürlich nicht. Vorbands werden in der Regel erst eingesetzt, wenn der Veranstalter merkt, die Karten verkaufen sich eher schlecht. Bei Genesis in Leipzig war dies aber nicht der Fall – die Karten gingen weg wie warme Semmeln.
Auch “Bild” merkte das und korrigierte heute ihren Fehler von gestern. Die Art und Weise allerdings, wie sie das tat, überrascht. Denn nicht etwa der eigene Fehler ist Aufhänger der Geschichte, sondern der schlechte Sound und “Pfand-Ärger”.
Der schlechte Sound beim Genesis-Konzert – woran lag es? Stadion-Geschäftsführer Wilfried Lonzen (62): “Einen Soundcheck mit der Band gab es nicht. Es wurde nur ein Rauschen eingespielt, so die Technik abgestimmt. Aber natürlich ist die Akustik in einem leeren Stadion anders als in einer vollen Arena.” Ärgerlich auch: Pro Trinkbecher wurden stolze 2,50 Euro Pfand verlangt. Doch mit dem letzten Genesis-Song waren alle Buden zu, keine Rückgabe mehr möglich.
Und erst nachdem “Bild” die Fehler der anderen auflistete, folgte in Fettdruck dieser Satz:

Wie “Bild” überhaupt auf die Idee kam, UB 40 würde Genesis unterstützen, bleibt ein Rätsel. Denn offenbar trat Genesis in ganz Deutschland ohne Vorband auf.
27. 06. 2007 19:36
14. 06. 2007 12:55
Ganz kurz und ganz schnell: ich habe drei Karten für “Kult der 80er” am Sonnabend in der Windbergarena Freital. Eigentlich wollte ich selbst hin, bin nun aber verhindert. Wer die Karten haben will, meldet sich bitte per Mail (findet man im Impressum) bei mir. Bedingung: Die Karten müssen morgen (Freitag) persönlich bei mir abgeholt werden, da eine Versendung per Post im Zweifelsfall nicht rechtzeitig klappt. Alles weitere dann mit dem Gewinner.
Update: Will keiner? Dann eben nicht. Ist jetzt eh zu spät.