von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
15. 01. 2009 09:57
Was schreibt der da? Na ein Zitat von Selig. Selig, diese Hamburger Combo, die mit “Ohne Dich” den wohl zugleich schönsten und schrägsten Liebeskummer-Herzschmerz-Song dieses Planeten ablieferte. Genau diese seligen Rocker kommen jetzt wieder, lese ich gerade bei Arno. Das wird groß, da bin ich mir sicher. Ich freu mich schon auf neues Material, gern wieder in diesem Stil.
Und wer immer noch nicht weiß, wovon der alte Mann da schreibt: Hier, bitteschön, die wohl besten und schönsten Lieder von Selig:
Ohja, was hab ich gelitten zu diesem Lied. Damals.
08. 09. 2008 21:37
Okay, die Überschrift impliziert vielleicht, ich hätte Fotos vom Tag der Sachsen zu zeigen.
Hab ich auch, aber nur von einer Bühne. Für Hitradio RTL Sachsen war ich Freitag, Sonnabend (was ein sch… Wetter) und Sonntag in Grimma vor Ort und habe fleißig auf den Auslöser gedrückt. Einige Fotos gibts hier.
Und gewundert habe ich mich. Darüber, warum Leute auf ein Konzert gehen und den Menschen, der auf der Bühne versucht, sein Bestes zu geben, mit Gemüse bewerfen. Man muss Mark Medlock nicht mögen. Man darf ihm durchaus unterstellen, er sei ein farbloser, austauschbarer, beliebiger Kommerzschnulzenschmachter. Das wäre nicht mal falsch. Aber Eier und Tomaten gehören immer noch in einen Salat und nicht in Richtung dünnes, zappelndes Feinripphemd. An seiner Stelle hätte ich das ignoriert. Aber nee, was macht das Bobbelsche? Sagt Sätze wie: “Und an die ungezogenen Eierwerfer: Schämt Euch!” – Boah, das hat gesessen. Beim nächsten Song kam noch das eine oder andere Gemüse geflogen. Einen der Eierwerfer hat man wohl erwischt. Dass ihm wegen eines zerbrochenen Hühnerproduktes der Prozess gemacht wird, ist wohl eher unwahrscheinlich.
Richtig Spaß gemacht hat der Auftritt von Culture Beat. “Mr. Vain”, “Got to get it” und wie sie alle hießen – großartig. So wie der Nicolaiplatz zappelte und hüpfte, fragte man sich, warum Culture Beat aufgehört haben. Auch wenn ich die Songs, die zur Zeit mit Tania Evans entstanden, lieber mochte als beispielsweise “Pay No Mind” oder “Rendez-Vous”, war es trotzdem ein sehr geiler Auftritt. In Erinnerungen schwelg.
Nunja, und dass manche Mädels für Monrose mehrere Stunden im Regen stehen, muss man auch nicht verstehen. Wenigstens haben sich Mandy, Senna und die bezaubernde Bahar dann auf dem Laufsteg vor der Bühne auch kurzzeitig in den Regen getraut. Beeindruckend in dem Zusammenhang, wie laut Teenies kreischen können.
06. 08. 2008 23:59
Danke für diesen Abend, danke für die Songs, danke für die Gänsehaut. (Katie Melua war heute mit ihrer großartigen Band in der Leipziger Arena.)
Und jetzt für Euch alle:
19. 07. 2008 23:17
Hingehen! Mehr sag ich dazu nicht.
03. 07. 2008 17:17
extra3 im NDR zum aktuellen Telekom-Spitzel-Skandal:
Die Kollegen haben auch ein hübsches Blog.
09. 01. 2008 12:43
Sehr nett, die neue Single von Fettes Brot. “Bettina” heißt sie und rechnet ab mit den Quizshows. Ob die Brote auch Niggemeier lesen?
02. 01. 2008 10:40
Taucha. Bei Kinofilmen ist der dritte Teil oftmals eine schlechte, langatmige Kopie der Fortsetzung. Auf die dritte Silvesterparty des Tauchaer Heimatvereins lässt sich diese Regel ganz und gar nicht anwenden. Denn nachdem die zweite Auflage zum Jahreswechsel auf 2007 viele Gäste zur Kritik veranlasste, stimmte diesmal fast alles.
Das Motto der diesjährigen Feier war „Wild Wild Taucha“. Im Westernstil wurden die Mehrzweckhalle eingerichtet und die Speisen arrangiert. René Werner, Vorsitzender des Heimatvereins, freute sich zu Beginn auf eine „kleine, aber ordentliche Veranstaltung“. Klein deshalb, weil statt der anvisierten 450 Karten nur 220 verkauft wurden. Diese gewisse Intimität tat der Party aber keinen Abbruch – im Gegenteil. Durch eine Neuordnung der Tische wurde alles etwas kompakter und die Gäste kamen leichter untereinander ins Gespräch. Verwirrend war lediglich der auf den Eintrittskarten für 19 Uhr versprochene Start der Feier. Denn damit war nicht der Beginn, sondern offenbar die Einlasszeit gemeint. Entsprechend zeitig standen die ersten Gäste vor der Tür. Die Situation wurde aber von den Veranstaltern souverän entschärft, indem bereits 18.30 Uhr die Begrüßungsgetränke gereicht wurden. René Werner ließ es sich danach nicht nehmen, jede Gruppe persönlich zu ihrem Platz zu begleiten.
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01. 10. 2007 10:02
„Tag der Tränen, Tag der Wehen“ – Was im sechsten Text Lacrimosa der Totenmesse beschrieben wird, traf am Freitagabend nicht auf die Aufführung des Stücks von Wolfgang Amadeus Mozart zu. Diese, vorgetragen in der Tauchaer Kirche St. Moritz, begeisterte mit stimmgewaltigen Chören, exzellenten Solisten und einem kraft- und gleichzeitig gefühlvollen Orchester.
Eingeladen zum Requiem, Mozarts letztem Stück, an dem er nur zu zwei Dritteln mitwirkte, hatten das Vocalensemble Borinzi und der Männerchor Taucha. Um dem anspruchsvollen Werk gerecht zu werden holten sich die Chöre Unterstützung weiterer Laien- und Hobbymusiker: Der Männerchor Ermlitz, der Lehrerchor und das Leipziger Lehrerorchester sorgten zusätzlich dafür, dass die Empore des Gotteshauses so voll wie wohl noch nie war. In der herbstlich geschmückten Kirche lauschten Tauchaer und ihre Gäste den Klängen des Ensembles. Dass es Amateure waren, die dort ihre Stimmen und Instrumente zum Besten gaben, konnte man kaum glauben. Zwar merkte man einigen Mitgliedern ihre Anspannung an. Der Gesamteindruck überzeugte aber. Harmonisch war das Zusammenwirken der Chöre und des Orchesters. Punktgenau kamen die Einsätze von Pauken und Posaunen. Zart bis mitreißend glitten die Streicher über ihre Saiten. Nicht weniger perfekt die vier Solisten. Marina Scharnberg, Klaudia Zeiner, Kristian Sörensen und Gun Wook-Lee waren bis auf wenige Ausnahmen im Orchester die einzigen professionellen Musiker des Abends.
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28. 09. 2007 22:29
Dieser Ausschnitt eines Fotos der heutigen Aufführung von Mozarts “Requiem” in der Tauchaer Kirche beweist: Posaunisten sind coole Säue.
28. 09. 2007 14:52
Weil wir gerade bei Katie Melua waren: Heute erscheint ihr drittes Album. “Pictures” heißt es und die erste Singleauskopplung “If You Were A Sailboat” gibt einen Vorgeschmack auf das, was man auf dem Album hören kann. Katie pur, hauchzart aber dennoch kraftvoll.
Der iTunes-Shop listet das Album noch nicht. Schade. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Gekauft!