von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
19. 09. 2006 07:20
Und wo wir grad bei Ebay sind – wer will noch zu Annett Louisan nach Leipzig? Das Konzert am 22.10. im Gewandhaus ist fast ausverkauft. Ich muss mich schweren Herzens von meinen beiden Tickets trennen, da wir ja nun zu diesem Zeitpunkt im Urlaub sind. Also: wer will, wer will, wer hat noch nicht?
13. 07. 2006 07:57
Als Rudolf Schenker am Dienstag bei Radio Leipzig am Listplatz ankam, wollte er wissen, ob man ihm seinen Jetlag ansieht. „Wir kommen gerade frisch aus den USA und Kanada, haben eine große Tournee hinter uns. Vor wenigen Tagen spielten wir in Quebec City vor 100 000 Menschen. Das war erhebend“, so der Gründer, Songschreiber und Gitarrist der Scorpions. Den Rest der Band entschuldigte der 57-Jährige: „Die ruhen sich erstmal alle aus. Nur ich hab mich aufgerappelt, um unser Konzert in Dresden anzukündigen.“Am 29. Juli kommt die Band zum einzigen Auftritt nach Mitteldeutschland. In Dresden spielen die Scorpions zum ersten Mal, in Leipzig waren sie seit 1996 mehrfach. Der letzte Auftritt, an den sich Rudolf Schenker erinnern kann, war 2000 zur Carreras-Gala. „Das weiß ich noch genau, weil ich am nächsten Tag im Hauptbahnhof einkaufen war. Das sagen bestimmt viele Künstler, aber ich finde die Einkaufspassage total klasse.“ Vor Dresden spielen die Scorpions noch in Spanien, Griechenland und Tschechien. Danach geht’s weiter in die Mongolei und Norwegen. „Wir sind dauernd unterwegs, aber genau das ist es, was wir wollen“, so Schenker.
Erschienen in der Leipziger Volkszeitung (Gesamtausgabe, “Leute in Leipzig”) vom 13. Juli 2006.
11. 07. 2006 21:53
Leipzig ist mein Schicksal und Professor Friedrich-Wilhelm Mohr mein Retter“, erzählte Sänger Mel Jersey vom Volksmusik-Duo Judith & Mel, als er jetzt im Pösna Park zum Mini-Konzert mit Autogrammstunde war. Der 62-Jährige, der eigentlich Eberhard Jupe heißt, war am 10. Oktober im Leipziger Herzzentrum von Professor Mohr operiert worden. „Am 1. Oktober ist mein regulärer Geburtstag. Am 10. Oktober feiere ich noch mal, denn dann jährt sich meine Operation“, so Mel.
Schock für seine Frau und die Töchter, die bei ihm im Krankenhaus waren: Nach der Operation erwachte er erst viele Stunden später aus der Narkose. Klinikchef Professor Mohr hat ihn auch nach der Entlassung betreut. „Im Dezember war ich zur Nachbehandlung bei ihm , weil das Tempo meines Herzens nicht stimmte. Die Ärzte in Oldenburg und Bremen haben das nicht hinbekommen, da bin ich wieder nach Leipzig gefahren“, sagt der Musiker und lobt: „Dieser Mann ist ein Künstler.“ Von erst 15 Tabletten am Tag muss Mel nun nur noch eine Pille schlucken. Demnächst ist wieder ein Komplett-Check dran. Dann hat seine Frau Judith erneut Gelegenheit zum Einkaufen in Leipzig. Wie im Dezember, als sie mit dem Volksmusik-Quartett „Margitta und ihre Töchter“ in der City bummelte. „In Leipzig lässt es sich wunderbar einkaufen. Die Verwandtschaft war begeistert von den Geschenken“, so Judith Jupe, die vor allem von der Schuhauswahl entzückt war.
Erschien in der Leipziger Volkszeitung (Gesamtausgabe, “Leute in Leipzig) am 11.07.2006
28. 06. 2006 19:53
Das kündigt man doch gern an: Daniel Heinze, seines Zeichens Hobby-Musiker und Mitglied der Kombo Le Borna spielt zusammen mit selbiger am Sonnabendnachmittag auf der Parkbühne im Brettschneider-Park im Süden Leipzigs. Le Borna ist die einzige Coverband der Welt, die selbst aus Jürgen Drews-Stücken abgefahrene Polkaversionen zimmert, sagt Daniel, der hauptberuflich bei Radio PSR arbeitet. Und auch Steffen Lukas, derzeit Morgenmoderator bei dem Leipziger Sender, ist mit dabei. Beginn ist 15 Uhr und der Eintritt kost nüscht.
01. 03. 2006 16:44
„Komm, wir fahren nach Amsterdam!“ – diese gesungene Aufforderung kennen mittlerweile tausende Deutsche jeden Alters. Vorgetragen wird sie vom Duo Cora und Swetlana von dem Bottlenberg. Die beiden Musikerinnen mit eingetragener Lebenspartnerschaft schrieben den Titel in den 80ern, seit 1984 ist er bekannt und mittlerweile Kult. „Vor drei Jahren bemerkten wir, dass der Song wieder aktuell ist“, berichtete Sängerin Swetlana bei ihrem Leipzig-Besuch vergangene Woche. Ein Discobetreiber habe damals die beiden eingeladen. „Er erzählte etwas von einer 2000-Mann-Halle und einer Zielgruppe von 13 bis 30. Das konnten wir nicht glauben“, sagte Cora. Überzeugt wurden die beiden dann, als hunderte Teenies ihre Titel mitsingen konnten. „Die kannten alle Texte, das war gigantisch“, erzählten die beiden 54-Jährigen begeistert.
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21. 02. 2006 17:06
So voll war Panitzschs Kirche zuletzt beim Weihnachtsoratorium. Bis auf den letzten Platz ausverkauft und hoffnungslos überfüllt war das Gotteshaus. Alle wollten ihn sehen und hören: Heinz Rudolf Kunze. Nicht
singend, sondern lesend brillierte der 49-Jährige zusammen mit Gitarrist und Manager Wolfgang Stute.
Mit viel Witz, den man sich bei Stand Up Comedians wünscht, erklärte er, warum es sich nicht lohne, mit Frauen zu diskutieren (“Es ist, wie einem Pony Altgriechisch beibringen”), warum Gerhard Schröder und Angela Merkel besser geheiratet hätten und was ein Hochzeitstag und Seitenstechen gemein hätten. Dem einen oder anderen mag die Wortwahl zuweilen vulgär vorgekommen sein. Doch auch wenn das böse F-Wort wohl noch nie so oft in der Kirche Panitzsch verwandt wurde – zahlreiche Lacher, feuchte Augen und ein tosender Applaus waren Kunze sicher.
Erschien am 21.02.2006 in der Delitzsch-Eilenburger Kreiszeitung und in der Leipziger Volkszeitung
07. 02. 2006 18:29
Die Liebe beflügelt uns und läßt wunderbare Wünsche in uns sprießen….seltsamste Gedanken kreisen um wirre Gefühle, ich höre Dir zu, wir reden und reden, doch das meiste bleibt unausgesprochen…
Danke, Annett!
16. 01. 2006 00:26
Thomas Böcker, seines Zeichens Organisator der Computerspielkonzerte zur Eröffnung der GC Games Convention ist wieder in Sachsen aktiv. Neuestes Projekt: Videospielmusik im Schulkonzert. In Meißen, Riesa und Großenhain wird es noch im Januar entsprechende Aufführungen geben. Titel: “Helden unserer Phantasie”
Mehr Infos auf der dazugehörigen Presse-Website unseres Mediennetzwerkes.
20. 12. 2005 20:57
Wiedersehen mit dem Ex: Sängerin Deborah Sasson traf in Leipzig ihren ersten Ehemann Michel Sasson, dessen Namen sie behielt – auch während ihrer zweiten Ehe mit Tenor Peter Hofmann. Michel kam extra wegen ihr, als sie bei der José-Carreras-Gala auftrat.
Die junge Amerikanerin lernte mit 18 Jahren – damals hieß sie noch O’Brian – den 13 Jahre älteren Dirigenten in Boston kennen. “„Ich hatte gerade für Carmina Burana vorgesungen“, erinnert sie sich. Ein Jahr später heirateten sie.
Einige Jahre später dann die Trennung. „Wir hatten uns einfach auseinander gelebt“, so Deborah. Und er selbst: „Ich war damals wie heute viel in der Welt unterwegs, ihre Karriere begann gerade. Da verlor man sich aus den Augen“, so der berühmte Dirigent, der unter anderem erster Geiger des Boston Symphony Orchestra war, das jetzt auch von Kurt Masur dirigiert wird. Danach folgten Engagements in der ganzen Welt, wie 14 Jahre an der Mailänder Scala, in Japan oder China.
Trotz des Stresses haben sich Michel und Deborah nie aus den Augen verloren. „Mir liegt noch viel an ihr. Aber nur als Freund und Kollege“, schmunzelt er. So wird Michel Sasson im Sommer 2006 einzelne Gastspiele von Deborahs Europatournee von „Phantom der Oper“ dirigieren. Und von Mitte Februar bis Mitte März ist er zusammen mit der Künstlerin und ihrem Lebensgefährten und Manager Dieter Tings auf der MS Europa, quer durch die Südsee.
Eifersüchtig ist Dieter Tings nicht, wie er sagt: „Michel ist der beste Freund, den wir haben. Wann immer es geht, treffen wir uns.“ An Weihnachten geht’s aber nicht – Heiligabend kommt das Paar erst nachmittags von einem Auftritt zurück, am 25. und 26. Dezember folgen weitere Konzerte. Gefeiert wird darum nur im kleinen Kreis – bei Dieters Eltern in Lorsch, nur wenige Kilometer vom Heimatort Bensheim entfernt.
Erschienen am 20.12.2005 in der Leipziger Volkszeitung.
Foto: 4und20.net / Andreas Weihs
12. 11. 2005 09:53
Deutschpop. Das klingt unspektakulär, beschreibt aber genau die Kategorie, in die Laith al Deen seine Musik einordnet. Und Pop ist das, wofür er lebt. “So lange es Musik bleibt”, meint er und zielt damit auf so manchen Versuch plastisch-künstlicher Castingteilnehmer. Die deutsche Sprache ist für ihn sehr wichtig.
“Englisch baut Sprachbarrieren auf. In meiner Muttersprache kann ich mich immer noch am besten ausdrücken”, so Laith, der halb Iraker, aber in Karlsruhe geboren ist. Die derzeitige Schwemme von deutschsprachigen Bands und deren Erfolg freut ihn. “Das zeigt doch, dass der Bedarf da ist. Ich hoffe nur, dass das keine vorübergehende perfekte Welle bleibt”, sinniert er, der am 19. November das Haus Auensee beschallen wird.
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