von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
28. 03. 2008 20:05
Dieses Wochenende nun endlich zeigt sich der Frühling! Zeit also, um das beste Stück mal wieder zu polieren. Und wenn Ihr einmal dabei seit, dann nutzt die Chance und zeigt uns (auch) Eure Autos!
Denn: Wir suchen die Autos der Blogger! Drüben, im AMI-Blog...
25. 03. 2008 09:01
Ostersonntag lief im MDR-Fernsehen die zweite Folge von “Frei von der Lippe“. Für verschiedene Medien, unter anderem DWDL.de und die Freie Presse Chemnitz, interviewte ich Komiker und Moderator Jürgen von der Lippe.
An Neujahr zeigte das MDR-Fernsehen die erste Folge von „Frei von der Lippe“, einer Sendung rund um die deutsche Sprache. Das Format war die erfolgreichste Sendung des MDR am Feiertag und bekam darum die Chance auf eine Fortführung. Am Ostersonntag wird Folge zwei ausgestrahlt. Mit Moderator und Komiker Jürgen von der Lippe sprach Daniel Große.
Sie haben Germanistik studiert und acht Jahre lang Ausländern die deutsche Sprache gelehrt. Warum erst jetzt so eine Show?
Gute Frage, ich hätte sie auch eher angenommen, wenn Redakteure vorher dieses Format erfunden hätten. Die Zeit jetzt ist aber nicht verkehrt, immerhin gibt es einige verdienstvolle Unternehmungen wie beispielsweise das Engagement Bastian Sicks zeigt.
Kennen Sie ihn persönlich?
Ja, wir haben uns bei Kerner getroffen. Ich durfte an die Tafel und habe mich gar nicht schlecht geschlagen.
Und Ihre Sendung setzt auf dem Trend auf, wieder mehr auf die deutsche Sprache zu achten?
(more…)05. 03. 2008 10:08

Wenn Tom Ickler eine Party für all seine Freunde geben würde, dürfte das ein teures Vergnügen werden. Denn der Leipziger hat in seiner Heimatstadt rund 19 000 Bekannte, deutschlandweit sogar über 200 000. „Allerdings kenne ich nur die wenigsten davon persönlich“, gibt der 23-Jährige zu. Des Rätsels Lösung: Tom ist der „Standard-Freund“ im sozialen Netzwerk joinr.de, für das er arbeitet.
„Wir sind eine Community, in der man sich virtuell treffen, seine eigene Internetseite gestalten und eben Freunde kennen lernen kann“, so der Lindenauer. Jedes neue Mitglied der Website bekommt automatisch Tom als ersten Kontakt eingetragen. „Ich helfe bei Problemen, etwa dem Hochladen von Bildern oder beim Einfügen von Videos und solchen Dingen“, zählt Tom auf. Manche seiner imaginären Freunde trifft er sogar im realen Leben. „Neulich kam in der City ein Mädel auf mich zu und meinte, sie hätte mir eine Mail geschrieben, weil sie eine Frage hat. Das war schon sehr ulkig, dass die mich erkannte“, gibt er zu. Und auch, dass seine Internet-Popularität dabei hilft, überhaupt Frauen kennen zu lernen, verschweigt er nicht. „Na klar werde ich auch angebaggert von den Mädels, das gehört dazu.“ Eine Freundin, der das missfallen könnte, gebe es aber noch nicht.Erschien am 5. März 2008 in der Leipziger Volkszeitung.
25. 02. 2008 22:46
Fragt man Olaf Wolters, Geschäftsführer des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), und Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse, nach dem Konzept und Inhalt der neuen Spielemesse, erntet man nur leere Phrasen. Um dann ernüchtert festzustellen, dass das Konzept der GAMESCom, so der wenig kreative Name der neuen Messe, einzig und allein darauf zu fußen scheint, dass die Veranstaltung künftig in Köln stattfindet. Das mag polemisch klingen, doch große Veränderungen gegenüber der Games Convention sind in Köln nicht zu erwarten.
Zwar wolle man sich stärker nach Südeuropa öffnen – dazu soll mehr Fachpublikum angesprochen werden. Trotzdem soll es auch Angebote für Familien und natürlich den üblichen Publikumsbereich mit Spielstationen und den bekannten Ständen geben. Zur weiteren Konzeption schwiegen heute beide Parteien. Auch die Vertragslaufzeit sei geheim und gehe niemanden etwas an. Einzig, dass der BIU konzeptionell am Tisch sitze, war Kuhrt zu entlocken. Also wie in Leipzig.
Eine ausgeschriebene Langfassung für den Namen GAMESCom gebe es auch nicht. Auf eine entsprechende Frage reagierte Kölnmesse-Geschäftsführer Oliver P. Kuhrt ausweichend. Man habe die Marke bereits 2004 registriert und sich intensiv seit Jahren mit der Branche beschäftigt. Heißt wahrscheinlich: Gemeinsam mit dem BIU überlegt, wie man die Messe aus dem Osten in den Westen verlagern kann. Weiterentwickeln nennt das der BIU. Branchenriese Electronic Arts, meine Damen und Herren, habe mit der Verlagerung der Messe natürlich überhaupt nichts zu tun. Auch sei kein Geld geflossen. Hatte nur ich das Gefühl, oder wurde es Wolters bei dieser Frage plötzlich etwas heiß? Zumindest färbte sich sein Kopf.
Als europäische Leitmesse wolle der BIU die GAMESCom ausrichten. Auf die Frage einiger Journalisten, ob nicht die GC bereits diesen Anspruch hatte, antwortete Wolters: “Wir haben die GC 2002 als regionale Messe aufgebaut. Dass die Leipziger Messe neuerdings von einer europäischen Messe sprach, haben wir immer kritisch gesehen.”
Innerhalb der zwölf Mitgliedsunternehmen des BIU herrsche Einigkeit darüber, dass ein Wechsel des Standortes unvermeidlich war. Nicht alle sprachen sich für Köln aus, aber die Mehrheit, so Wolters.
Den endgültigen Schlag in die Magengrube bekam Leipzig von Kölnmesse-Chef Kuhrt. “Wir haben heute den Oscar verliehen bekommen”, sagte er in Bezug auf die Verleihung der Academy Awards. Worauf es sich Andreas Dunte, Wirtschaftsredakteur der LVZ, nicht nehmen ließ zu sagen: “Aha, dann hat Leipzig wohl heute die Goldene Himbeere bekommen?”
In diesem Jahr findet die GC - Games Convention vom 21. bis 24. August statt. Was darüberhinaus passiert, wird die Zeit zeigen. Am Rande der Pressekonferenz heute in Leipzig hörte man, es werde natürlich überlegt, wie ein neues Konzept aussehen könnte.
28. 01. 2008 08:37

Der Lego-Baustein wird 50 Jahre. Google feiert das mit einem schicken Logo, die Zeitungen mit Rückblicken und unsere Familie mit … äähmmm… dem Einfamilienhaus von Playmobil, das bei Töchterchen im Zimmer steht. Hüstel. Nein, aber ich freu mich ja mit. Auch wenn ich als gelernter DDR-Bürger ja eher mit PEBE gespielt habe. Das ging mindestens genauso gut. Abends, wenn man eigentlich schlafen sollte. Da hat man mal schnell noch eine Stadt vor dem Bett aufgebaut. Hachja…
09. 01. 2008 16:09
Grandios: Auf diese Geschichte hier zum Analog-Fan aus Taucha meldeten sich heute bislang fünf Männer und eine Frau, die Kontakt zu dem Mann suchen. Weil sie sich entweder freuen, dass es einen gibt, der alte Technik wieder gangbar macht. Oder weil sie alte Geräte haben, die sie abgeben wollen. Oder weil sie selbst Fan von alten Bandmaschinen sind. Kann mich an keine Geschichte erinnern, die ähnlich viel Resonanz, bzw. Interesse hervorrief. Find ich gut.
09. 01. 2008 09:10

Taucha. Sammelleidenschaften gibt es viele. Der eine interessiert sich für Briefmarken, andere finden Zollstöcke spannend und wieder andere haben hunderte Kaffeetassen im Schrank. Hifi-Geräte der 80er-Jahre stechen da allerdings noch etwas heraus. Steffen Willmer hat sich solchen Geräten verschrieben und einige Raritäten vor dem technischen Verfall gerettet.
Bandmaschinen, Kassettendecks, Tuner, Verstärker, Plattenspieler. Wer den Bastelkeller von Steffen Willmer betritt, fühlt sich um mindestens 20 Jahre zurückversetzt. Wie ein kleines Privatmuseum mutet die Sammlung an, die der 45-Jährige im Laufe der Jahre zusammengetragen hat. „Ich habe mich auf die Hifi-Technik der frühen 80er Jahre spezialisiert und vor allem auf Gerätegenerationen, die wichtige Punkte meines Lebens markierten. Also etwa den Schulanfang oder die berühmte Sturm- und Drang-Zeit“, schmunzelt der Familienvater und führt weiter aus: „Damals, in der DDR, gab es diese Dinge nicht zu kaufen oder sie waren zu teuer. Heute bekommt man vieles bei Privatleuten und über das Internet.“
(more…)04. 01. 2008 09:03

Taucha. Es kommt nicht oft vor, dass Bürgermeister Holger Schirmbeck persönlich anrückt, wenn ein Bürger 88 Jahre alt wird. Im Falle von Kurt Pfeil machte das Stadtoberhaupt gestern aber mal eine Ausnahme. Denn Kurt Pfeil gilt vielen Parthestädtern als echtes Tauchaer Original.
Anfang der 60er Jahre gründete Pfeil die Buslinie von Taucha nach Paunsdorf. Mit seinem Opel Blitz, einem Oldtimer-Bus, prägte er bis 1985 das Stadtbild. Die Zigarre im Mund und immer ein Lächeln für seine Fahrgäste – so kannten viele Tauchaer Kurt Pfeil, der immer dann gerufen wurde, wenn Brigade- und Kaffeefahrten, Ausflüge und Vereinstouren anstanden. Bürgermeister Schirmbeck brachte darum eine Frage mit, die sich wohl viele stellen: „Was ist eigentlich aus dem Bus geworden?“, wollte er wissen. Eine Frage, die Pfeil gern beantwortete: „Den hat Neoplan gekauft.“ Der Hersteller wirbt auf seiner Website mit futuristisch wirkenden Großraumbussen, besinnt sich aber auch alter Werte und veranstaltet mehrmals im Jahr Oldtimerschauen, bei denen auch der Opel zu sehen ist. Der Bus ging noch vor der Wende über die Grenze. Ein Bekannter hatte sich damals darum gekümmert. „Ich bekam später eine Fotomappe zugeschickt, auf der zu sehen war, wie Lehrlinge im Werk den Bus zerlegten und Stück für Stück restaurierten. Leider habe ich die Mappe einem Freund geliehen, der mittlerweile verstorben ist. Seitdem ist sie verschwunden“, bedauert der Senior.
(more…)02. 01. 2008 10:54

Überraschung in der Silvesternacht: Nachdem in den vergangenen Jahren Leipzigs Krankenhäuser im gegenseitigen Wettbewerb zu stehen schienen, wer das schnellste Neujahrsbaby präsentieren kann, verlief der Jahreswechsel diesmal eher ruhig. Nicht bereits um 0.04 Uhr wie im Vorjahr, sondern erst um 1.19 Uhr erblickte der erste Neu-Leipziger das Licht der Welt.
Nick heißt er, wurde im neuen Zentrum für Frauen- und Kindermedizin der Universität geboren und war bei der Geburt 4230 Gramm schwer und 51 Zentimeter groß. „Ein gesunder und kräftiger Junge“, freute sich Mama Kathleen Rüb, für die es das zweite Kind ist. Ihr Erstgeborener ist ebenfalls ein Junge, heißt Ben und wurde vor zwei Jahren geboren.
(more…)31. 12. 2007 15:34
Sodele, wenn ich schon zu Weihnachten so ein Miesmacher war, will ich wenigstens zu Silvester mal mein Bestes geben und mich bei denen bedanken, die dafür gesorgt haben, dass 2007 ein richtig schönes und erfolgreiches Jahr war. Danke also an meine Freunde und Kollegen, Danke an alle Kunden und Danke vor allem an meine Familie.
Ich wünsche Euch allen, natürlich auch meinen lieben Bloglesern und Kommentarschreibern, alles Liebe für 2008, viel Kraft und Gesundheit. 2007 ist ja nun fast “weggelebt”, wie es unsere Tochter heute ausdrückte.
In diesem Sinne: Guten Rutsch – aber nicht so heftig!