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Posts Categorized: Politisches

Willkommen im Neuland!

Schön, dass Sie in dieses neue Medium gefunden haben. Ich hoffe ja, hier liest überhaupt schon jemand mit. Weil, dieses Internet ist ja noch Neuland. Sagt Frau Dr. Merkel. Ja, die Merkel, die über eine eigene Internetseite und Facebook-Seite verfügt. Diese Merkel, die mit ihrer CDU Internetfilmchen macht. Genau diese Frau Merkel sagte heute: “Das Internet ist für uns alle Neuland.” Hinreißen lassen zu dieser Aussage hat sie sich angesichts Barack Obamas, der heute in Berlin weilt.

Sie habe mit Obama auch über neue “Möglichkeiten” und Gefahren des Internets gesprochen. Merkel: “Das Internet ist für uns alle Neuland.” Sie habe Obama deutlich gemacht, dass das Thema der Verhältnismäßigkeit immer wichtig sei, sagt die Kanzlerin – wohl mit Blick auf das US-Datenüberwachungsprogramm Prism. “Ich denke, dieser Dialog wird speichern.”

Quelle

Das zitierte Textstück ist meiner Meinung nach bemerkenswert und idiotisch zugleich.

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Joachim Gauck – Im Netz ist die Bundespräsidenten-Frage schon geklärt

Der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt, nicht vom Bürger. Ginge es nach den Deutschen, hätte Joachim Gauck aber wohl bereits das Rennen gemacht. Dieser Eindruck entsteht zumindest, wenn man sich die Aktivitäten um seine Person im Internet anschaut. So entstehen immer mehr Gruppen und Websites, die mit zum Teil kreativen Mitteln klar Stellung beziehen für den DDR-Bürgerrechtler.
Eine Zusammenfassung der Netz-Aktionen von Gauck-Fans für LVZ-Online.

Am morgigen Donnerstag ist Gauck um 18 Uhr in der Kuppelhalle des LVZ-Gebäudes zu Gast. Ich werde von dort über den Twitter-Account lvzonline berichten. Wer Fragen hat, kann diese mit dem Hashtag #gauckLVZ versehen stellen. Wir leiten diese dann weiter.

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Waghalsige Vergleiche in Entenhausen

entenhausen
Taucha. Wenn ein Bundestagsabgeordneter wie Manfred Kolbe (CDU) zur Feier eines Entenhauses auf dem kleinen Schöppenteich in Taucha kommt, darf die Frage erlaubt sein, warum ihm das so wichtig ist. „Ich finde es gut, wenn private Unternehmer durch Sponsoring solche Maßnahmen umzusetzen helfen“, begründete er bei der gestrigen „Enthüllung“ der neuen Unterkunft für das liebe Federvieh. Selbiges war ob des ungewohnten Trubels mit Musik, Gulaschkanone und rund 50 Menschen auf die benachbarte Parthe geflüchtet. Nur drei Nutrias harrten am Teichrand aus – und verpassten so auch nicht, wie Bernd Rossa und Norman Imm die Plane vom Haus zogen und den Spruch „Ein Herz für Taucha“ nebst Name und Logo des Heimatvereins freigaben.

Unternehmer René Werner, selbst Mitglied im Verein, hatte das Haus im Mai 2003 errichtet, es mit der Werbung für seine Firma versehen und damit ein monatelanges, groteskes Politikum ausgelöst. Die neue Behausung, die Werner gemeinsam mit André Hamann, Hersteller von Spielhäusern, gestaltete, gehört nun offiziell dem Heimatverein. Damit ist das Quartier offenbar so politisch korrekt, dass Kolbe zum Mikrofon griff und sich zu waghalsigen Vergleichen hingezogen fühlte: „Das neue Entenhaus ist fast so schön wie der Bundestag. Ich wünsche ihm alles Gute“, sprach er, während aus den Lautsprechern von Diskjockey Roland der „Ententanz“ von Frank Zander und den Schlümpfen tönte.

Erschien am 26. Oktober 2009 in der Leipziger Volkszeitung.

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