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Abzock-Versuch von mein-branchenverzeichnis.info

Alle Artikel zum Thema:

04.07.2012: DTE Euro Payment verschickt Rechnungen für meinbranchenverzeichnis.info
02.12.2010: Abzock-Versuch von mein-branchenverzeichnis.info
15.2.2011: Rechnung von mein-branchenverzeichnis.info
17.2.2011: gelbes-branchenbuch.info und mein-branchenverzeichnis.info nutzen gleiche Kontonummer


Ein Hinweis vorab: Ich leiste hier gern Hilfe und warne immer wieder vor solchen Abzockern. Das tue ich aus Überzeugung, dass diesen Menschen das Handwerk gelegt werden muss. Was ich nicht leisten kann, ist telefonischer 24/7-Support per Telefon. Ich kann Ihnen am Telefon auch nicht mehr sagen, als das, was hier schon steht. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Per Mail können Sie mich gern kontaktieren – aber auch hier kann ich Ihnen nur das sagen, was meiner Meinung nach das Beste ist. Und diese Infos finden sich bereits in meinen Artikeln.

Update, 15.2.2011: Jetzt werden auch Rechnungen verschickt.

Kein Ende in Sicht in Sachen Fax-Spam und unnützen sowie überteuerten Branchenverzeichnissen im Internet: Nachdem der Anbieter von gelbes-branchenbuch.info offenbar viel Gegenwind bekommt, wurde nun die Masche geändert. Natürlich kann ich nicht hundertprozentig genau sagen, dass hinter dem neuen “Produkt” mein-branchenverzeichnis.info und gelbes-branchenbuch.info der gleiche Mensch steckt. Die Gemeinsamkeiten zumindest sind sehr auffällig. Eine GANZ wichtige Gemeinsamkeit vorweg: Finger weg von diesem Abzocker-Fax. Füllen Sie es nicht aus und faxen Sie es nicht zurück! Heften Sie es sich stattdessen in einen Ordner und holen Sie es raus, wenn Sie mal lachen wollen. Lachen Sie dann herzhaft über diesen lächerlichen Versuch, unbescholtene Unternehmer abzocken zu wollen.

Das Wichtigste in Kürze:
1.) Werfen Sie das Fax weg, beantworten Sie es nicht.
2.) Melden Sie den Empfang des Spam-Faxes bei der Bundesnetzagentur (PDF-Formular)
3.) Wenn Sie doch unterschrieben und zurückgefaxt haben, warten Sie die Rechnung ab.
4.) Erstatten Sie bei Erhalt einer Rechnung Anzeige wegen Verdacht auf Betrug.
5.) Bezahlen Sie nicht.

Die Details:

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Rechnung von gelbes-branchenbuch.info – Was Sie wissen müssen (Update)

ACHTUNG! Sie suchen Infos über die Proformarechnung von gelbes-branchenbuch.info? Dann bitte hier entlang.

Update 7.Dezember 2010:
Seit 18. November hat die DMV Deutscher Medien Verlag Limited keinen Director mehr. Stuart Poppleton ist ausgeschieden (Download des Registerauszuges als PDF). Das Unternehmen steht faktisch ohne Geschäftsführung da. Schlimmer noch: Da Poppleton der einzige Gesellschafter war und am 18. November 2010 ausschied, dürfte das Unternehmen faktisch auch nicht mehr existieren – und sämtliche Forderungen dürften null und nichtig sein.

So schreibt mir auch Stuart Poppleton auf diverse Fragen, die ich Ihm per Mail gestellt habe: “As the company has no directors it is no longer a Legal Entity.” – Zu deutsch: Da das Unternehmen keine Direktoren (Geschäftsführer) mehr hat, ist es keine juristische Einheit mehr. Oder kürzer: Das Unternehmen existiert nicht mehr und darf keine Rechtsgeschäfte mehr ausführen.
Update Ende


Seit Mittwoch, 24. November 2010 bekomme ich zahlreiche Anrufe, Mails und Faxe von besorgten und verunsicherten Unternehmern. In Summe habe ich mit etwa 60 Anrufern gesprochen, etwa 40 Mails erhalten, in denen mir Unternehmer Rechnungen und Widerrufe weiterleiteten. (Vielen Dank dafür, die Resonanz hat mich überrascht. Sie haben aber geholfen, der Sache die nötige Brisanz zu verleihen.) All diese Menschen haben das das Fax von “Gelbes Branchenbuch”, das unter gelbes-branchenbuch.info zu finden ist, mit ihren Kontaktdaten zurückgefaxt, in dem Glauben, es handele sich um ein kostenloses Angebot.

Was bei den Gesprächen erkennbar war: Es herrscht eine große Verunsicherung, was nun zu tun ist, ob die Rechnungen wirklich beglichen werden müssen usw. Ich habe dazu mit der Kriminalpolizei Mainz telefoniert. Bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Mainz sind und waren bereits vergleichbare Ermittlungsverfahren anhängig.

Die Kripo Mainz empfiehlt:

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Neues von gelbes-branchenbuch.info (Update)

Es gibt Neuigkeiten vom Anbieter der Seite, die unter gelbes-branchenbuch.info zu finden ist. Wie berichtet, verschickte der Anbieter vor einigen Wochen unaufgefordert Faxe an Unternehmer in ganz Deutschland, die offenbar einen offiziellen Charakter haben sollten. Es ging um einen Eintrag ins “Gelbe Branchenbuch”. Aber nicht etwa die gedruckten Gelben Seiten, sondern ein Internetverzeichnis.

Die Kosten des Eintrages in das meiner Meinung nach wertlose und unbekannte Internetverzeichnis waren klein neben den Eintragungsauftrag gedruckt. Eine Grundlistung mit Anschrift sei kostenlos, sobald man aber eine Telefonnummer eintrug, hatte man einen Vertrag mit der DMV Deutscher Medien Verlag Limited mit Sitz in Wakefield, Großbritannien, geschlossen. 739 Euro netto kostet die Listung im Internet. Dass auf den Eintragungsangeboten jeweils eine Region oder Stadt genannt war, lässt vermuten, dass hier der Anschein erweckt werden sollte, es handele sich um die echten Gelben Seiten, also das gedruckte Verzeichnis. Zudem drängte der Absender auf schnelle Zurücksendung, damit der Eintrag noch rechtzeitig aufgenommen werden könne. Grad so, als hätte das Internet einen Redaktionsschluss…
Nachdem ich in der Sache recherchierte und einen Unternehmer als möglichen Anbieter oder zumindest Strohmann identifizierte, passierte eine Weile nichts.

Anbieter besteht auf Zahlung
Jetzt aber, offenbar verstärkt seit heute, verschickt die DMV Deutscher Medien Verlag Limited Rechnungen bzw. erwidert Kündigungs- und Stornierungsschreiben von Geschädigten. In einem mir vorliegenden Schreiben (siehe Abbildung, Klick für Download als PDF) teilt dieser so genannte Verlag einem Unternehmen mit, dass ein Widerruf der Eintragung nicht möglich sei, weil sich “der Eintrag zum Zeitpunkt Ihres Widerrufs bereits in der Bearbeitung befand.” Es seien bereits Aufwendungen und Kosten entstanden. Auch verweist der DMV Limited darauf, dass das Widerrufsrecht nur Verbrauchern vorbehalten ist und bittet “diesbezüglich um Verständnis”. Auch aus Kulanz sei keine Stornierung möglich.
Interessant wird die Aussage auch deshalb, weil das betreffende Unternehmen bis heute nicht in diesem mehr als schlecht gepflegten Verzeichnis zu finden ist. Zudem schreibt das 1-Pfund-Unternehmen aus Wakefield auf seinem Eintragungsaufträgen, die Listung für ein Jahr betrage 739 Euro netto – nicht bereits das Verarbeiten der Faxe.

Telefonnannahme unter deutscher Mehrwertnummer
Neu ist auf dem Fax, das das betreffende Unternehmen bekam, auch eine Kundenservice-Telefonnummer. Angeblich befindet sich der Kundenservice in Hannover. Als Telefonnummer ist die 0180 5 22 99 60 (14 Cent pro Minute aus dem dt. Festnetz) vermerkt. Die Faxnummer wurde (mit Absicht?) falsch notiert, es ist eine 9 zuviel im Briefkopf vermerkt. Korrekt muss sie lauten wie in der Absenderkennung zu sehen: 01805 2299609.
Der Kundenservice ist auch tatsächlich erreichbar. Telefonate werden von einer Frau Bach und einer Frau Engel oder Engels entgegen genommen. Es scheint sich nicht um ein Callcenter zu handeln, sondern eher um ein kleines Büro, der Akkustik nach zu urteilen. Ob die Nummer wirklich zu einem Anschluss in Hannover führt, wird die Auflösung der 01805-Nummer in den nächsten Tagen zeigen.

Weiterer Schreibfehler auf dem Fax
Ebenfalls neu ist auf dem Briefkopf von “Gelbes Branchenbuch” auch die Angabe der E-Mail-Adresse kontakt@branchenregister24.info. Gleich darunter steht auch die Internetadresse www.brachenregister24.info – ohne das “n” im Wort “branchen”. Offenbar wurde das Layout der Schreiben schnell und stümperhaft dahingeschludert. Anders kann ich es mir nicht erklären, wie solche Fehler auf ein Schreiben eines Unternehmens gelangen, das für eine Listung einer Adresse und Telefonnummer stolze 739 Euro im Jahr haben will. Bei solch einem Preis darf man wohl auch auf offiziellen Schreiben dieses “Verlages” Qualität erwarten. Aber was will man schon erwarten, wenn auch die Website nur wenige bis keine Ergebnisse liefert und sich des Layouts anderer Websites bedient.

Bankverbindung in Deutschland
Auf einer Rechnung an ein bayerisches Unternehmen, die mir vorliegt, ist nun auch erstmals eine Bankverbindung der DMV Deutscher Medien Verlag Limited ersichtlich: Demnach führt das Unternehmen seine finanziellen Geschäfte bei der Wirecard Bank AG. Zahlungen sollen auf das Konto 16028 bei der Bankleitzahl 51230800 gehen.

Neue Domain wird in Türkei gehostet
Kurz noch zurück zur Domain branchenregister24.info. Ruft man diese auf, sieht man die Inhalte aus gelbes-branchenbuch.info. Registriert wurde die Domain am 10. November 2011. Eigentümer ist Linh Wang aus Hong Kong, eine Art Generalaccount für Betrügereien und kriminelle Machenschaften. Angeblich sollen auf den Namen Linh Wang über 1000 Domains registriert sein. Diverse davon werden für Projekte verwendet, die in der Vergangenheit negativ auffielen. Etwa bei angeblich billigen LEGO-Artikeln. Oder angeblichem schnellen Geld im Internet. Oder bei einem ähnlichen Angebot, das sich deutsches-unternehmenszentralregister.de nennt.

Die Domain branchenregister24.info wird in der Türkei gehostet und nutzt den Name Server anadoludns.com. Diesen nutzen auch so wohlklingende Angebote wie feuchteteens.com, nuttentv.com, geile-schlampen.net, sextelefon24.com und schlimmere Begriffe.

Sieht so aus, als sei der kleine Mann aus Greifswald in bester Gesellschaft und habe sich an die “richtigen” Geschäftsleute gewandt. Glückwunsch.

Update 25. November 10:00 Uhr
Auch per Post verschickt gelbes-branchenbuch.info nun Rechnungen. Nebenstehendes Bild lässt sich per Klick in die Großansicht bringen (sensible Bereiche wie Adressdaten und Rechnungsnummer wurden entfernt). Auch eine Umsatzsteuer-Ident-Nummer gibt die DMV Deutscher Medien Verlag Limited nun an: DE 2739616981. Auf dem Überweisungsträger ist nur noch von “Deutscher Medien Verlag” die Rede. Als Ansprechpartner wird ein Thomas Schmidt genannt.
Auf dem Briefumschlag findet sich der Stempel des Briefzentrums 04. Das Briefzentrum 04 befindet sich in Leipzig. Denkbar ist, dass der Brief über das DHL-Drehkreuz Leipzig befördert wurde.
Update 17 Uhr:Wie ich eben von der Pressestelle DHL erfahre, weist der Stempel des Briefzentrums 04 tatsächlich darauf hin, dass die Briefe im Verbreitungsgebiet 04 aufgegeben worden sind. Laut Pressestelle reicht dieses Gebiet von Leipzig bis Schkeuditz sowie Frohburg und Oschatz und geht auch teilweise bis Brandenburg. Fakt ist also: Die Briefe wurden im Verbreitungsgebiet 04 in einer Filiale aufgegeben oder in einen Briefkasten geworfen.

Update: Der Strichcode auf der Rechnung, der dem Ganzen wohl einen offiziellen Eindruck vermitteln soll, lautet übrigens: 0123456789 – auf allen Rechnungen. Vermutlich handelt es sich um den gleichen Strichcode, der auch schon auf den Spam-Faxen zu sehen war.

Update 16 Uhr:
Seit 19. November 2010 gehört die Domain gelbes-branchenbuch.info auch dem genannten Linh Wang. Gehostet wird auch diese Domain in der Türkei. Aktuell ist die Website nicht zu erreichen, das eingesetzte Content Management System Typo3 meldet einen Datenbankfehler.

Hier der Whois-Auszug der Domain gelbes-branchenbuch.info vom heutigen Tag.

Domain ID:D34444665-LRMS
Domain Name:GELBES-BRANCHENBUCH.INFO
Created On:01-Sep-2010 21:10:39 UTC
Last Updated On:19-Nov-2010 20:05:04 UTC
Expiration Date:01-Sep-2012 21:10:39 UTC
Sponsoring Registrar:Alantron BLTD (R322-LRMS)
Status:CLIENT TRANSFER PROHIBITED
Status:TRANSFER PROHIBITED
Registrant ID:DI_11610606
Registrant Name:Linh Wang
Registrant Organization:Linh Wang1273236626
Registrant Street1:3617 Tower 1 Lippo Centre
Registrant Street2:
Registrant Street3:
Registrant City:Hong Kong
Registrant State/Province:Queensway
Registrant Postal Code:0000089
Registrant Country:TR
Registrant Phone:+000.5236789941
Registrant Phone Ext.:
Registrant FAX:+000.5236789941
Registrant FAX Ext.:
Registrant Email:
Admin ID:DI_11610606
Admin Name:Linh Wang
Admin Organization:Linh Wang1273236626
Admin Street1:3617 Tower 1 Lippo Centre
Admin Street2:
Admin Street3:
Admin City:Hong Kong
Admin State/Province:Queensway
Admin Postal Code:0000089
Admin Country:TR
Admin Phone:+000.5236789941
Admin Phone Ext.:
Admin FAX:+000.5236789941
Admin FAX Ext.:
Admin Email:
Billing ID:DI_11610606
Billing Name:Linh Wang
Billing Organization:Linh Wang1273236626
Billing Street1:3617 Tower 1 Lippo Centre
Billing Street2:
Billing Street3:
Billing City:Hong Kong
Billing State/Province:Queensway
Billing Postal Code:0000089
Billing Country:TR
Billing Phone:+000.5236789941
Billing Phone Ext.:
Billing FAX:+000.5236789941
Billing FAX Ext.:
Billing Email:
Tech ID:DI_11610606
Tech Name:Linh Wang
Tech Organization:Linh Wang1273236626
Tech Street1:3617 Tower 1 Lippo Centre
Tech Street2:
Tech Street3:
Tech City:Hong Kong
Tech State/Province:Queensway
Tech Postal Code:0000089
Tech Country:TR
Tech Phone:+000.5236789941
Tech Phone Ext.:
Tech FAX:+000.5236789941
Tech FAX Ext.:
Tech Email:
Name Server:NS1.ANADOLUDNS.COM
Name Server:NS2.ANADOLUDNS.COM

Update: Rechnung von gelbes-branchenbuch.info – Was Sie wissen müssen

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Aufs Hirn

Stefan Raab und BILD sind nicht die besten Freude, um das mal vorsichtig auszudrücken. Entweder berichtet BILD gar nicht oder schlecht recherchiert bis falsch über das, was Raab treibt. Mit entsprechender Antwort Raabs: einer Gegendarstellung, wie es das Presserecht vorsieht. Wie glücklich für BILD also, wenn andere über Raab schreiben und man anschließend darüber schreiben kann. So macht man sich nicht selbst die Hände dreckig und kann Raab heute zum Verlierer erklären sowie ganz locker und leicht behaupten: “Erfolg schlägt offenbar aufs Hirn!”

Dass der Redaktionsalltag bei BILD offenbar aufs Hirn – und da vor allem auf das Großhirn – schlägt, beweist die Tatsache, wie die Gegendarstellung, die der Focus drucken musste und über die sich BILD heute lustig macht, zustande kam. Denn nicht Raab hat irgendwas aufs Hirn geschlagen, sondern die Kollegen des Focus haben offensichtlich falsch recherchiert – oder die falschen Leute gefragt. Die Ahnungslosigkeit von BILD wird noch untermauert, indem sie schreibt, Focus habe ein “Porträt” gedruckt. Ein “Porträt”, bei dem der Focus offenbar nicht mit Raab selbst gesprochen hat – und zu dem Raab auch nie sein Einverständnis erklärte. Allenfalls ist das “Porträt”, das Focus da zeichnet, eine angestrengt lustig wirken wollende Aufzählung von Hörensagen über den Künstler und Falschinterpretationen oder Mutmaßungen über den Sendeablauf und das, was hinter den Kulissen von Brainpool und ProSieben stattfindet.

Allzu verständlich, dass Stefan Raab da eine Gegendarstellung erwirkt. Und ja, auch ein Detail wie Gurkenscheiben auf Mettbrötchen darf da richtig gestellt werden. “Peinlich”, wie BILD findet, ist das Ganze nicht für Raab, sondern nur für den Focus, der die 20 Punkte umfassende Gegendarstellung drucken musste – und so seinen Lesern offenlegt, wie sauber recherchiert die Geschichte war, in der sich jeder Absatz so liest, als hätten die drei Autoren den Auftrag gehabt, unbedingt einen Verriss abliefern zu müssen. Was dann zu solch verkrampften und merkwürdigen Sätzen, Halbsätzen, Abgeschriebenem aus Wikipedia und konstruierten Zusammenhängen führt:

“Einen, der Humor betreibt wie eine Fleischerei. Grundsatz: Es darf immer noch ein bisschen mehr sein.” [Willkommen in Kalau.]

“Die Öffentlichkeit, die ihn mehr denn je feiert, sie ist der Gegner, vor dem Raab flüchtet.”

“Stefan Raab ist Stefan Raab.” [Ach...]

“Raab bleibt Raab.” [Achso...]

“Umgeben von Dönerbuden und inmitten einer Bevölkerung, in der der Kölner Metzgersjunge wie ein Migrant wirkt, sitzt das
Medienunter nehmen[sic!] Brainpool.” [Ja, so wie mindestens 22 andere (deutsche) Unternehmen auch. Außerdem, was haben die Autoren gegen die "Bevölkerung", in der Raab wie ein Migrant wirkt? Kann man umgeben von Multikulti schlechter arbeiten? Oder war auch dieser Satz einfach nur nicht zu Ende gedacht?]

“Sein erstes größeres Geld, gemacht mit dem Komponieren von Werbe-Jingles für Punica, Burger King oder Blenda-med, steckt Raab ins eigene Tonstudio im Haus der Eltern. [Absatz] Dort sind heute die Fenster erneuert.” [Wenn die Fenster von dem Jingle-Geld bezahlt wurden, sind sie heute nahezu 20 Jahre alt...]

“…verriegelt ein Garagentor aus schwerem Holz. Es lässt sich per Elektromotor und Fernbedienung öffnen.” [Wie ungewöhnlich!]

“… kann er direkt mit dem Wagen ins Reich seiner Kindheit einfahren.” [Wow. Was die Technik heute alles zu leisten vermag.]

“Gleich um die Ecke sprießt der Blumenladen…” [Würd' ich gern sehen, einen sprießenden Laden.]

“Die Juristerei bricht Raab im fünften Semester ab. Seine Metzgerlehre krönt er mit der Note „sehr gut“. Den Gesellenbrief bekommt er als Bezirksbester.” [Was Wikipedia so alles weiß...]

“„Er war ein ganz normaler Wurstverkäufer“, sagt die Floristin. „Wenn ich ihn heute im Fernsehen sehe, ist das ein komisches Gefühl.“” [Ein Gefühl, an das man sich nach 17 Jahren, seit denen Raab im TV zu sehen ist, langsam gewöhnt haben sollte.]

“Der Straßenbelag ist feiner verlegt, extraglatt. So ruhig liebt es Raab privat.”

“Raabs Aufstiegswille ist seit der Schulzeit zementiert.” [Klingt wie ein Vorwurf, dabei ist es doch erstrebenswert, oder zählt so etwas in der Welt der Focus-Redakteure nicht?]

Interessant wäre nun mal, ein wirkliches Porträt von Raab zu lesen. Ein ehrliches – von beiden Seiten.

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Neues in Sachen Gewinnspielabzocke

Der Südkurier hat in seiner heutigen Ausgabe einen Artikel zum Gewinnspielsumpf (Win-Express, Tipptresor, Deutsche Gewinn Garantie u.v.a.) und dem Wiener Karussell veröffentlicht. Demnach soll Markus Waldvogel mutmaßlicher Kopf der bundesweit und in Österreich agierenden Bande sein. In Todtmoos im Schwarzwald hat Waldvogel laut dem Bericht Außenstände bei Handwerkern und der Gemeinde. Ungewöhnlich, wo er doch eigentlich durch die Abzocke unschuldiger Verbraucher im Geld schwimmen müsste. Derzeit dürfte er an dieses Geld allerdings nicht herankommen – er sitzt in Untersuchungshaft.
Ich habe Markus Vonberg, Autor des Artikels, ein Interview zum Thema Gewinnspielbetrug gegeben.

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