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Gelbes Branchenbuch: Neue Abzock-Welle

ACHTUNG! Sie suchen Infos über die Proformarechnung von gelbes-branchenbuch.info? Dann bitte hier entlang.

Update 15.Februar 2011: Und noch eine neue Welle. Wieder wird ungefragt per E-Mail ein PDF mit dem Namen “offerte” und einer Zahlenkombination verschickt. Im PDF ist abermals die GBB Ltd. mit Sitz “Trust Company Complex, Ajeltake Rd., Ajeltake Island, Majuro, Marshall Islands, MH 96960″ eingetragen. 65 Euro monatlich will die GBB Ltd. für den Eintrag auf gelbesbranchenbuch.com bei einer Laufzeit von zwei Jahren. In Summe ist man also 1560 Euro zzgl. MwSt. los für eine Eintragung auf einer durchweg schlecht bewerteten Website, die wohl niemand zur Suche nach Brancheneinträgen nutzen würde.
Neu ist diesmal die Absenderadresse. Die Mail wird von info@mktmaster.net verschickt. Die Domain mktmaster.net ist registriert auf einen Honig Fernando, mktmaster.net, office #3068186, c/o OwO, BP80157, 59053, Roubaix Cedex 1 in Frankreich. Der Server mktmaster.net steht in Scranton, Pennsylvania (USA). Registriert wurde die Domain erst am 9.2.2011, offenbar nur zu dem Zweck, die Werbemails zu versenden.
Ich rate dringend davon ab, den Link in der Mail zum Download des PDF zu klicken. Womöglich wird dadurch die E-Mail-Adresse des Empfängers bestätigt, was weitere Spam-Mails und andere unnütze und überteuerte Angebote nach sich ziehen dürfte.

Update 12.12.2010: Eine neue Welle wurde nun im Dezember 2010 gestartet. Via Mail, um die man nicht gebeten hat und die vorgibt, nach “§ 33 des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes” nötig zu sein, gibt es auch nun wieder Eintragungsangebote. Die Absendermailadresse ist mail@wcrmailings.net. Als Absender im anhängenden PDF ist nach wie vor die GBB Ltd. eingetragen, die auf den Marshall Islands ansässig ist. Gerichtsstand ist Budapest, Ungarn und es gelte ungarisches Recht. Meine Meinung weiterhin: Unnütz und überteuert, da die Website gelbesbranchenbuch.com nicht oder nur eingeschränkt funktioniert (Stand 12.12.2010)

Achtung! Dieser Eintrag bezieht sich auf gelbesbranchenbuch.com. Sie haben ein Fax von gelbes-branchenbuch.info bekommen? Dann bitte hier entlang.

Im Mai 2008 warnte ich bereits schon einmal vor dem “Gelben Branchenbuch”, das auf gelbesbranchenbuch.com eine Website bereitstellt, die vorgibt, eine Branchenauskunft zu sein. Um die dort zu findenden Einträge in bezahlte Premium-Einträge zu wandeln, versandte der Betreiber, die Ucalegon Ltd., per E-Mail Korrekturabzüge, die man nur kontrollieren und zurückfaxen solle. Wer hier nicht aufpasste, in der Annahme, es handele sich um einen wirklichen Korrekturabzug der richtigen Gelben Seiten, wurde schnell viel Geld los: 780 Euro jährlich bei einer Laufzeit von zwei Jahren, zahlbar im Voraus. Eine Gegenleistung, die diese Summe rechtfertigen würde, gab es nicht. Im Gegenteil: Die Website ist ständig nicht erreichbar, Suchabfragen führen ins Nichts oder dauern ewig. Die Verantwortlichen haben so ihre Probleme mit dem Zend Framework.

Jetzt, im Februar 2010, gibt es offenbar eine neue Welle vom Gelben Branchenbuch. Wieder werden mittelständische Firmen, Freiberufler und offenbar, wenn ich meinen Website-Statistiken Glauben schenken darf, auch börsennotierte Unternehmen angeschrieben. Die Masche ist die Gleiche. Das Gelbe Branchenbuch teilt in der Mail mit, man informiere “gemäß §33 des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes” über den Eintrag im “Gelben Branchenbuch 2010/2011″. Dass es sich dabei nicht etwa um ein Druckerzeugnis, sondern nur um eine schlecht gemachte Website handelt, darauf geht der Versender in der Mail nicht ein. Danach folgen einige Angaben zur Firma, bei der entweder Faxnummer oder Internetadresse fehlen. Außerdem bittet man um Prüfung des Anhangs, den man “gegebenenfalls retournieren” solle.

Der Anhang ist ein PDF-Dokument, auf dem unter der Überschrift “Eintragungsantrag” die Daten des einzutragenden Unternehmens wiederholt werden. Außerdem wird rechts daneben eine Laufzeit angegeben, die zwei Jahren entspricht. Auch in der darunter Leistungsbeschreibung ist von zwei Jahren Laufzeit die Rede. Der Preis blieb stabil: 65 Euro im Monat, sprich 780 Euro im Jahr. Eine Kündigung sei drei Monate vor Ablauf des Vertragszeitraumes schriftlich möglich. Außerdem wird hier die Domain gelbesbranchenbuch.com als Veröffentlichungsmedium für den Eintrag genannt. Allerdings kann sich, so ist zu lesen, die “Internetveröffentlichungsdomain” auch ändern. Heißt: Die Firma, die gelbesbranchenbuch.com betreibt, kann von heute auf morgen die Domain dicht machen und die gesammelten Daten unter einer anderen Website veröffentlichen. Auch steht in der Leistungsbeschreibung, dass der Auftragnehmer berechtigt ist, die Forderungen ganz oder teilweise an Dritte abzutreten. Heißt: Wer zahlen muss, bekommt möglicherweise von so genannten Factoring-Firmen seine Rechnung. Zu beachten ist auch: Wie bereits 2008 steht in dem PDF-Dokument, dass tschechisches Recht gilt und der Gerichtsstand Prag ist.

Vertragspartner ist die so genannte GBB Ltd., die ihren Sitz in Majuro auf den Marshall Islands im Nordpazifik hat. War mir neu, dass die Marshall Islands zu Tschechien gehören – oder wieso glaubt diese Unternehmen, tschechisches Recht anwenden zu können?

Wir halten also fest: War es 2008 noch die Ucalegon Ltd. mit Sitz in Bangkok, die diese Schreiben verschickte, ist es heute die GBB Ltd. mit Sitz in der Hauptstadt einer idylischen Inselgruppe im Pazifischen Ozean. Was allerdings verwundert: Im PDF-Dokument sind noch immer Spuren der Ucalegon Ltd. zu finden. Der Firmenname steht in den Meta-Daten bei “Verfasser” bzw. “Author”. Auch wurde offensichtlich vergessen, den Titel des PDFs zu ändern. Hier steht immer noch “Unser Angebot 2009″. Ob das nun heißt, dass die Ucalegon Ltd. noch immer für den Versand der “Angebote” verantwortlich ist, weiß ich nicht.

Was allerdings sicher ist: Dieses PDF-Dokument sollte man natürlich NICHT an die genannte Faxnummer mit Frankfurter Vorwahl senden. Denn was dann folgt, ist eine Rechnung über die genannten 780 Euro jährlich bei Laufzeit von zwei Jahren, sprich also 1560 Euro bzw. 1856,40 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) bei quasi nicht vorhandener Gegenleistung. Denn selbst, wenn die Website gelbesbranchenbuch.com mal wider Erwarten funktioniert: Die Daten vieler Firmen stehen längst drin, auch ohne Abzock-Eintragung zu überhöhten Preisen.

Update: Einen guten Eindruck von der Seriosität der Website gelbesbranchenbuch.com bekommt man übrigens auch, wenn man sich den Quelltext der Website anschaut. Dort wird auf eine CSS-Datei gelinkt, die sich offenbar im Verzeichnis “versautesschlafzimmer” befindet.

Update II: Wenn ich oben schrieb, “die Daten vieler Firmen stehen längst drin”, dann heißt das natürlich nicht, dass das Gelbe Branchenbuch ein ernst zu nehmendes Verzeichnis wäre. Im Gegenteil. Die Suche nach zum Beispiel “Malermeister” in Leipzig bringt gerade mal drei Treffer – bei gelbeseiten.de sind es 128. Ich wollte es gerade gern noch mit “Schlüsseldienst” versuchen, aber gelbesbranchenbuch.com ist schon wieder nicht erreichbar, bzw. produziert PHP-Fehler, so wie auch beim Bestellvorgang eines Premium-Produktes.

Update III: Auch in Österreich ist das Gelbe Branchenbuch weiterhin aktiv. Dort sind es laut OTS gleich drei Jahre, die man sich binden soll. Schreiben, die an österreichische Firmen gesandt werden, tragen offenbar noch die Ucalegon Ltd. als Absender. Zudem teilt der Herausgeber der Pressemitteilung, die Herold Business Data GmbH, meinen Eindruck, dass das Gelbe Branchenbuch ein fehlerhaftes bzw. unvollständiges Verzeichnis ist.

Update 23. Februar: Die Ucalegon Ltd. hat auf die Pressemitteilung des “Herold” reagiert. Mit einer launischen Gegenerklärung.

Update 25. Februar: Die genannte Pressemitteilung der Ucalegon ist nicht mehr auf news4press.com und firmenpresse.de zu finden. Offenbar hat der Herold die Löschung verlangt.

Update 27. Februar: Unglaublich. gelbesbranchenbuch.com hat ein Update erfahren. Ein neues Design, neuer technischer Hintergrund und bessere Suchergebnisse. Nach wie vor aber ohne Impressum und klare Angabe, an welche E-Mail-Adresse das Kontaktformular gesendet wird. Zudem sei nun ein Eintrag zum Null-Tarif möglich. Am Button “Jetzt buchen” ist ein Sternchen zu sehen. Erklärt wird dieses Sternchen nirgends. Dafür scheinen die Programmierer Humor zu haben. Und Ostdeutsche zu sein. Das Hintergrundbild zum “kostenlosen Basiseintrag” wurde nach der DDR-Fernsehserie “Du und Dein Garten” benannt. Nach wie vor muss allerdings gesagt werden: Wie das Gelbe Branchenbuch versucht, an Premium-Kunden zu kommen, ist unlauter und unseriös. Ob 65 oder 99 Euro für die gebotenen Leistungen angemessen sind, muss jeder mit sich selbst ausmachen.

Update 1. März 2010: Nun gibt es auch ein Impressum. Herausgeber des Gelben Branchenbuches ist demnach eine MCP Holding Ltd. aus Belize in Südamerika. Zudem suchen die Verantwortlichen jetzt nach den fünf besten Antworten auf die Frage, warum ihr Produkt besser ist als die Konkurrenz. Unfassbar, die nehmen sich tatsächlich sehr ernst.

Update 27. Januar 2012: Derzeit lässt gelbesbranchenbuch.com nicht nur die offenen Rechnungen vom Inkassounternehmen Feigenbaum & Stern einfordern, sondern erlässt auch einen europäischen Zahlungsbefehl. Infos dazu hat Rechtsanwalt Thomas Meier aus Berlin.

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Die GEZ und der Supergau im Internet

“Wir haben eine Anfrage von der GEZ. Die wollen sich öffnen, im Netz präsenter sein. Wir sollen das Image ein wenig aufmöbeln. Die sind gar nicht böse. Sagen die. Hat jemand ne Idee?”

“Hm. Lass uns doch Mitarbeiterblogs einrichten. Dann verdonnern wir ein paar Angestellte zum bloggen, notfalls schreiben wir die ersten Einträge selbst.”

“Okay. Und weiter?”

“Wie wäre es mit einem Forum? Genau, ein Forum! Wo jeder seine Fragen zur GEZ posten kann. Viele Leute wissen jar gar nicht, warum sie zahlen müssen und so weiter. Das verschafft der GEZ jede Menge Transparenz.”

“Gute Idee, machen wir.”

Natürlich wird das Gespräch zwischen den Mitarbeitern der Kölner Division der Agentur Media Consulta nicht so abgelaufen sein. Und sicher war die Sache auch gut gemeint, der GEZ, dem gebührenfinanzierten Gebühreneinzugsapparat, ein neues Image zu geben. Weg vom Wegelagerer, der fremden Leuten an ihr Geld will, hin zum Servicedienstleister, der auf seine Kunden hört. Das Problem ist nur: Gerade bei der GEZ funktioniert das eben nicht nur durch virale Spots und der Öffnung durch ein Forum. Gerade bei der GEZ dürfte das Problem schwerwiegender sein und tiefer liegen.

Seit dem heutigen Tag hat die GEZ unter gez-meine-meinung.de also ein Forum online. Ein Forum, das der betreuenden Agentur und/oder den Onlineredakteuren bei der “Behörde” jede Menge Arbeit macht. Denn heute Nachmittag wurde das Forum regelrecht überrannt. Nicht von auskunftsfreudigen Gebührenpflichtigen. Nein, von Forentrollen und – sagen wir mal vorsichtig – GEZ-Gegnern. Ich habe mir das Treiben einige Zeit angesehen. So schnell wie Threads geöffnet waren und dort Antworten gepostet waren, so schnell waren die Themen auch wieder gelöscht. Später wurden bereits erste Benutzerkonten gelöscht, weil Nutzernamen wie “Hitler” und Sonderzeichen in Hakenkreuz-Optik nur schwerlich in die Demokratie passen. Dass sie überhaupt angelegt werden konnten, ist eine andere Sache – und eindeutig ein Versäumnis der betreuenden Agentur.

Was sich heute im GEZ-Forum abspielte, war ein Trauerspiel sondersgleichen. Ernste Beiträge wurden sofort von den Trollen in Grund und Boden kommentiert und mit antisemitischen oder anders beleidigenden Wortäußerungen versehen. Mit dem Ergebnis, dass die Administratoren das komplette Thema löschten. Mit Transparenz oder einer “neuen GEZ” hatte das Ganze wenig zu tun. Mal davon abgesehen, dass die Übersichtlichkeit litt, weil es Media Consulta offenbar vergessen hatte, Unterforen anzulegen, um den Themenfluss ein wenig zu steuern. So wurde immer stehts in den “Hauptarm” des Forums gepostet. Entsprechende Hinweise der Nutzer, mal für Ordnung zu sorgen, wurden zum einen nicht beachtet und zum anderen nicht beantwortet. Überhaupt ist mir kein einziger Kommentar der GEZ-Redakteure aufgefallen. Sicher waren alle nur damit beschäftigt, User zu sperren und Beiträge zu löschen.

Das schlimme daran ist: Es war abzusehen. Es war von vornherein klar, dass ein Forum, so wie es Media Consulta geplant hat, nicht funktionieren kann. Nicht bei der GEZ, bei einem solchen Apparat, der ein schlechteres Image als alle Journalisten, Schönheitschirurgen und Politker zusammen hat. So etwas kann nicht funktionieren und muss in solch einem PR-Gau enden, wie wir ihn heute erlebt haben.

Meine Empfehlung an die GEZ und Media Consulta: Alle Beiträge löschen, Forum abschalten. Und nochmal neu nachdenken. So jedenfalls wird nichts draus. Ernsthafte Diskussionen werden in diesem Forum nicht zustandekommen.

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Warum es Win-Express und Co. immer geben wird

In den vergangenen Monaten dominierte hier vor allem ein Thema das Geschehen: Die vermeintlichen Betrügerfirmen Win-Express, Global Invest Limited, Uniscore Forderungsmanagement und ihr mutmaßlicher anwaltlicher Erfüllungsgehilfe bzw. dessen Trittbrettfahrer und Nachfolge- oder Nachahmerfirmen wie Deutsche Gewinngarantie. Ich habe zum Teil Tage und Nächte mit Recherchen verbracht, Geld für Handelsregistereinträge ausgegeben, mit besorgten Menschen telefoniert, gemailt und versucht, Dinge auch mit Hilfe der Menschen klarzustellen, die hier fleißig und rege Kommentare abgeben. All das habe ich gemacht, um die zum Teil beängstigten Verbraucher, die Post von undurchsichtigen Anwälten und Briefkastenfirmen wie Win-Express bzw. Global Invest erhalten, zu beraten oder ihnen wenigstens einen Tipp zu geben, wie sie sich künftig verhalten sollen. Allerdings: Lesen und verstehen muss man diese Hinweise und Kommentare auch. Doch damit haben offenbar einige Zeitgenossen so ihre Probleme.

Grund zu dieser Annahme habe ich, weil ich gestern per Einschreiben einen Brief eines Mannes aus Essen bekam. Darin schrieb er, er wolle fristgemäß zum nächstmöglichen Termin kündigen und bat um Bestätigung. Adressiert war der Brief tatsächlich an mich. Auf dem Schreiben stand unter meinem Namen in Klammern: “Bitte weiter leiten an die Deutsche Garantie GmbH Payment by Afendis AG”.
Dass er das Wort “Gewinn” vergessen hat, ist noch verschmerzbar. Dass dieser Mann aus Essen allerdings glaubt, ICH könne seine Kündigung an irgendwelche nicht existenten Firmen weiterleiten, oder hätte vielleicht mit ihnen zu tun, ist dann doch reichlich zynisch.

Allerdings: Es spiegelt genau das wider, worauf solche Firmen überhaupt ihre Existenz begründen. Auf der – ich muss das so drastisch sagen – Dummheit mancher Menschen. Und darauf, dass offenbar keiner mehr richtig zuhört und in der Lage ist, richtig zu lesen. Natürlich gibt es unter den Betroffenen auch viele, die wirkliche Opfer sind, weil ihre Bankdaten bereits im Umlauf waren. Ich spekuliere allerdings, dass ein Großteil der jetzt Abgezockten ihre Situation selbst herbeigeführt haben. Eben weil vor Bekanntgabe personenbezogener Daten am Telefon nicht nachgedacht wird. Da will jemand meine Bankdaten? Naklar, ich geb sie ihm. Da will jemand Ratenzahlung vereinbaren für eine Forderung, für die es gar keinen Vertrag gibt? Kein Problem, er bekommt seine Raten. Doch, ich vermute, es gibt Tausende Menschen “da draußen”, die genau das machen. Weil sie es nicht besser wissen. Oder weil sie Angst vor irgendwelchen Konsequenzen haben, die ihnen diese Firmen versuchen einzureden.

Als wäre dieses Einschreiben, für das der Essener Herr 4,40 Euro zum Fenster rausgeworfen hat, nicht genug, rief dann gestern auch noch ein anderer Mensch an, offenbar im Auftrag seines Vaters, der im Hintergrund aufgeregt zu hören war. “Ist da Win-Express?”, fragte mich der Mann. Er hätte im Internet Win-Express eingegeben “und da kam dann eine Seite, wo ich auf Kontakt geklickt hab und dachte, Sie sind das.” Ja, richtig. Ich bin’s. Ich selbst. Mehr aber eben auch nicht.

Würde Charles Darwin noch leben, er hätte seine pure Freude an manchen Mitmenschen. Er könnte seine Forschungen von Evolution auf Involution ausweiten.

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Corinna

Und dann war da noch diese Geschichte, die wohl nicht nur uns Leipziger berührt hat. Nichtmal ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod von Michelle wurde wieder ein Mädchen entführt, missbraucht und getötet. Für die Neue Ruhr Zeitung nahm ich an der Pressekonferenz teil, bei der Einzelheiten zum mutmaßlichen Mörder mitgeteilt wurden. Danke für den Auftrag, auch wenn der Anlass nicht unbedingt Freude machte.

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