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Zweiohrküken

Ich sage es sehr oft und bei jeder Gelegenheit: Ich bin verknallt in einen Film: Keinohrhasen. Ja, natürlich wegen Nora Tschirner, aber auch wegen Matthias Schweighöfer und Til Schweiger, von dem ich bis zu diesem Film nicht viel hielt. Dieser Film versprüht so viel Lebensgefühl, Ironie, Witz und Traurigkeit, wie es kaum ein Film schafft. Zudem ist der Soundtrack dazu ganz groß.

Am 17 2. Dezember findet Keinohrhasen seine Fortsetzung. Zweiohrküken heißt er. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass ich mich abermals verlieben werde. Verlieben in ein Gesamtkunstwerk, das bitte endlich mal mit diversen Preisen gewürdigt, nein überschüttet werden sollte.

Dies ist der 1000. Eintrag in dieses Blog. Danke an durchschnittlich 7000 echte Leser pro Monat. Dieser 1000. Blogeintrag ist meinem Vater gewidmet. Bitte komm schnell wieder auf die Beine. Wir lieben und brauchen Dich!

Zweiohrküken Soundtrack:
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SMS für dich – und für Dich!

Gestern bekam ich vom Rowohlt Taschenbuch Verlag ein unangekündigtes Päckchen. Darin: Zwei Exemplare von “SMS für dich” und “Frucht der Sünde“. Beides hatte ich nicht angefordert, trotzdem soll hier zumindest ein Buch davon kurz rezensiert werden.

Meine Frau schnappte sich sofort “SMS für dich“. Wer dem Link gefolgt ist, wird an der Covergestaltung sehen: Es ist kein Männerbuch. Nein, eher eine Schnulze, ein Liebesroman. Kurzer Abriss: Clara und Ben streiten sich, Ben haut ab – und kommt bei einem Unglück ums Leben. Ben wird beerdigt, Clara gibt ihm später sein Handy mit ins Grab (sie buddelt ein Loch mit ihrer Freundin; ich sag ja, kein Männerbuch). Um den Tod zu verarbeiten beginnt sie, ihrem Freund ins Grab SMS zu schreiben. Natürlich. Mittlerweile ist die Nummer aber wieder vergeben – an einen gewissen Sven. Dieser ist “junger Journalist” (oha) und sehr berührt von den persönlichen Nachrichten der einsamen Clara. Also beginnt Sven, Clara zu suchen.

“Zwischendrin wird’s sehr langatmig, bevor wieder etwas passiert”, urteilte meine Frau gerade. Was sie trotzdem nicht davon abgehalten hat, die 239 Seiten an einem Abend durchzulesen. Irgendwann erfährt man wohl noch, dass Bens Abschied aus dem Leben gewollt war. Und bekommen sich Sven und Clara? Das soll hier nicht verraten werden. Nur so viel: Es ist kein Männerbuch.

Und jetzt? Jetzt verlose ich das zweite Exemplar “SMS für dich”, das hier noch unangetastet rumliegt. An alle Frauen, die mir in den Kommentaren sagen, von wem sie gern mal eine SMS bekommen würden. Ausgelost wird dann nach dem Zufallsprinzip. Mitmachen könnt Ihr bis zum 1. Juni 12 Uhr. Viel Glück!

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Ich legte mein Leben in Deine kleine Welt

Was schreibt der da? Na ein Zitat von Selig. Selig, diese Hamburger Combo, die mit “Ohne Dich” den wohl zugleich schönsten und schrägsten Liebeskummer-Herzschmerz-Song dieses Planeten ablieferte. Genau diese seligen Rocker kommen jetzt wieder, lese ich gerade bei Arno. Das wird groß, da bin ich mir sicher. Ich freu mich schon auf neues Material, gern wieder in diesem Stil.

Und wer immer noch nicht weiß, wovon der alte Mann da schreibt: Hier, bitteschön, die wohl besten und schönsten Lieder von Selig:

Ohja, was hab ich gelitten zu diesem Lied. Damals. ;-)

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Terabithia!

Vor ein paar Tagen bin ich beim Zappen zufällig auf “Die Brücke nach Terabithia” gestoßen. Der Film lief bei Premiere, das mir neuerdings immer öfter den Fernsehabend rettet, weil im Werbefernsehen nur noch Unterschichten-Niveau geboten wird. Dieser Film zog mich und auch meine Tochter sofort in seinen Bann. Ein wunderschönes modernes Märchen, in dem es um die Kraft der Phantasie geht. Mit zwei beeindruckenden Kindern in den Hauptrollen. Vor allem von AnnaSophie Robb war ich echt beeindruckt. Man nimmt ihr die unbeschwerte, leicht durchgeknallte Art sofort ab und hat während des Filmes eigentlich nur ein Lächeln auf dem Gesicht. Bis zu dem Ereignis, das alles verändern sollte.

Wer kann, unbedingt bei Premiere sehen oder aufzeichnen (lassen) oder auf DVD besorgen.

“Schließ die Augen, dann siehst Du noch viel mehr” – ein Satz, den sich Erwachsene in der heutigen, eher sachlichen Zeit wieder mehr zu Herzen nehmen sollten.

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Klassentreffen ohne Nasenbluten

Als ich noch in der Schule war, hatte ich dort einen ganz speziellen “Freund”. Dirk hieß er und ich konnte ihn nicht leiden. Was auf Gegenseitigkeit beruhte. Den Grund dafür kennen wir beide wohl nicht. Jedenfalls kam es auf der Hofpause oder nach der Schule öfter vor, dass wir uns rauften – bis hin zum Nasenbluten. Pro Woche gab es zwei, drei Einträge ins Hausaufgabenheft für jeden von uns. Was ein Spaß für uns und unsere Eltern. :lol:

Am Sonnabend hatten wir Klassentreffen. Und was soll ich sagen – der Typ von damals ist ein angenehmer Zeitgenosse geworden. :mrgreen: Wir haben uns prächtig unterhalten, mit den anderen aus der Klasse natürlich auch. War ein wirklich sehr lustiger Abend mit vielen Erinnerungen. Und natürlich saß ich neben meiner “Sandkastenfreundin” Katrin. Die, wie alle anderen Mädels aus der Klasse, eine sehr hübsche Frau geworden ist. Schön war es, zu sehen, dass aus jedem etwas geworden ist. Viele haben Kinder, sogar schon ein Haus und stehen beruflich mitten im Leben.

Übrigens war ich sehr positiv überrascht, wie relativ schnell die Planung und Organisation ging. Im Januar habe ich mit zwei Schulkameraden aktiv begonnen, die ersten Kontakte zu knüpfen. Im Februar gingen wir durch unseren alten Stadtteil Mockau, bereits wenige Wochen später hatten wir schon recht viele Mitschüler gefunden. Kommuniziert haben wir (auch) über eine Google-Mailingliste. Ein kleines Blog zum Treffen gibt’s auch. Gesiegt haben am Ende aber doch die gute alte SMS und der direkte Anruf. Was aber auch okay ist, muss ja nicht alles zwonullig ablaufen. :-)

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