GROSSE WORTE

von Daniel Große, freier Journalist Leipzig

Archive for the ‘Spam macht keinen Spaß’ Category

Institut für Informationsaustausch

Gerade einen Anruf vom Institut für Informationsaustausch bekommen. Habe alle Fragen abgewimmelt und Gegenfragen gestellt, worauf man auflegte. Dieser Link hier dürfte alle Fragen zu diesem “Institut” beantworten.

Wie ich Cold Calls liebe…

Arbeiterkammer Kärnten warnt vor Almkönig

An dieser Stelle stand ein Text, der auf die Firmen Alpenkönig GmbH und Almkönig GmbH hinwies. Das betreffende Unternehmen hat mich gebeten, diesen Artikel zu löschen, da er laut Unternehmensangaben Fehler enthielt. In Kürze erscheint ein längeres Interview zu dieser Thematik.

Daily Alpenkönig: Hintergründe und Fakten

An dieser Stelle stand ein Text, der auf die Firmen Alpenkönig GmbH und Almkönig GmbH hinwies. Das betreffende Unternehmen hat mich gebeten, diesen Artikel zu löschen, da er laut Unternehmensangaben Fehler enthielt. In Kürze erscheint ein längeres Interview zu dieser Thematik.

Alpenkönig, Mercedes, Nokia

An dieser Stelle stand ein Text, der auf die Firmen Alpenkönig GmbH und Almkönig GmbH hinwies. Das betreffende Unternehmen hat mich gebeten, diesen Artikel zu löschen, da er laut Unternehmensangaben Fehler enthielt. In Kürze erscheint ein längeres Interview zu dieser Thematik.

Wer? Bung!

Neulich landete ein “Wettbewerbeflyer” in meinem Briefkasten. Der Flyer, der eigentlich eine Postkarte ist, war bedruckt mit allerlei Fragen. Eine ging so: “Lieber Blogger, als Flyer-Fachleute stellen wir Ihnen die Frage: “Sind Flyer überflüssig?!” Zum Meinung vertreten und Kommentare geben sollte die Postkarte anregen. Ich als “Business-Blogger” hätte doch sicher meine Erfahrungen mit Flyern. Sicher hab ich die. Flyer können fliegen. Auf den Fußboden. Oder in den Müll.

Ja, leider ist das so. Auf Flyern stehen Informationen, die man nur kurz überfliegen soll. Irgendwo ist ein Markenname oder eine Internetadresse aufgedruckt, die man sich gefälligst zu merken hat. Und egal, ob man das wirklich getan hat, fliegt der Flyer schneller wieder weg als dem Werbungtreibenden lieb ist. Und so wird wohl auch diese Postkarte dem Reißwolf zum Opfer fallen. Denn schließlich diente sie nur dem Zweck, auf einen Werbeflyer-Wettbewerb hinzuweisen. Als Preise würde es Druckgutscheine im Wert von mehreren hundert Euro geben. So würde die Firma beweisen wollen, dass es auch in 2007 noch effektive Werbe-Flyer-Aktionen gebe.

Nundenn, dann macht mal. Was das mit Bloggern zu tun hat, weiß ich zwar nicht. Außer, dass die Blogger benutzt werden sollen, einen blöden x-beliebigen Contest zu pushen. Oder sollte ich jetzt einen Flyer für dieses Blog hier entwerfen und mich bewerben? Sicher nicht.

werbung.jpgBeinahe wäre der “Flyer” wieder zurück an den Absender gegangen. Man müsste nämlich beim Impressum abschreiben auch lesen können. Postleitzahlen sind fünfstellig, liebe Werber. Und Taucha schreibt man mit “a” am Ende. Ich solle den Absender benachrichtigen, schrob die Deutsche Post. Hiermit geschehen.

Um also auf die Ausgangsfrage zu antworten: Ja.

Der Vollständigkeit halber und weil ich kein kompletter Spielverderber sein will, geht’s hier zum Werbeflyer-Wettbewerb.

Da gänndsch bleede währn (3)

… wenn man von Finanzoptimierern wie der Deutschen Vermögensberatung telefonisch belästigt wird und zu hören bekommt, sie hätten meine Telefonnummer von einem Hausbauer, bei dem man mal eine Anfrage gestellt hat. Liebe Kern-Haus-Verkäufer im Paunsdorf-Center: So geht das nicht. Und ich fühle mich abermals bestätigt, eine richtige Entscheidung getroffen zu haben, nicht mit Euch zu bauen.

Gefälschte Mails warnen vor Löschung aus Google-Index

Für saxxess.com, das sächsische IT-Portal, habe ich aktuell einen Artikel verfasst, der sich mit den gefälschten Google-Mails befasst. Danke an die betreuende Agentur Heimrich & Hannot, für die ich ab sofort als freier Mitarbeiter tätig bin.

Sächsische Unternehmer mit eigener Website dürften dieser Tage nicht schlecht staunen, wenn sie ihre E-Mails lesen. Denn Unbekannte verschicken derzeit zahlreiche Nachrichten, die vorgeben, vom Suchmaschinenbetreiber Google zu stammen. Inhalt des Schreibens: Aufgrund von angeblich angewandten Techniken, die gegen die Richtlinien Googles verstoßen, würde die Website des Adressaten für mindestens 30 Tage aus dem Index entfernt. Für Unternehmen hätte dieser Umstand durchaus ernste Folgen. Vor allem jene, die aktiv E-Business – etwa mittels eines Onlineshops – betreiben, könnten nach einer Löschung aus dem Index erhebliche Umsatzeinbußen erleiden.

Weiter bei saxxess.com

Krankenversicherungen von der Boutiquentante

Spam per Mail ist lästig. Noch lästiger aber ist Faxwerbung, die ungefragt meine Tinte und mein Papier verbraucht. Das hatte ich hier bereits vor längerer Zeit mal geschildert.

Heute wieder so ein Kandidat. Eine gewisse Firma namens www.pkv-ost.de schickte gleich zwei Seiten Spam durch die Leitung. Ich könne bis zu 50 Prozent sparen. Das Schreiben verrät mir, dass im Januar die Beitragssätze der gesetzlichen Krankenkassen um bis zu 1,6 Prozent im Januar 2007 steigen werden. Achnee. Ich könne jetzt mit der Faxantwort auf Seite 2 ein Gespräch mit dem “Versorgungsberater” vereinbaren.

Nö, mach ich nicht. Ich schreibe erstmal ne Rechnung.

Und dann schauen wir doch mal, was das für eine Firma ist. Die URL www.pkv-ost.de greift ins Leere. Die Denic sagt zu der Domain das hier:

Domaininhaber:
Trendstocks Gmbh
Hansering 1
D-06108 Halle (Saale)
Germany

Trendstocks, das sagt alles und nichts. Man findet aber das hier raus:

Trendstocks GmbH
Branchen: Textilwaren

Textilwaren? Gibt man Trendstocks und Halle in die Google-Maschine, kommt man recht schnell zur Domain www.inshopping.de, die auch inaktiv ist. Allerdings hängt im Cache noch eine Seite, die verrät, dass eine gewisse Claudia Lowke dort Geschäftsführerin ist oder war. Wenn sie nicht wieder in ihre Modeboutique zurück ist.

Das gute alte Internet-Archiv verrät noch, dass im Jahr 2000 die Website pkv-ost.de mal Tarife des Münchner Vereins beworben hat. Im Jahr 2001 gehörte die Domain einem Herren aus Dresden. Im Juni 2002 hat archive.org dann aufgehört, die Site zu indizieren. Hat wohl auch seinen Stolz, der Bot.

Fassen wir also zusammen: eine Firma, die offensichtlich mal die Website pkv-ost.de betrieb und in der Branche Textilwaren tätig war/ist und deren Websites down sind, will mir eine Krankenversicherung aufschwatzen? “Jetzt bis zu 50 Prozent sparen!” bekommt da eine ganz andere Bedeutung. Wenn ich dort NICHT unterschreibe, spare ich sicher richtig.

Zudem würde ich mit Legasthenikern eh keine Geschäfte machen. “Monatsbeitrag inkl. 10 % gesetzlichen Zuschlag” steht auf Seite 1. Das tut weh, das muss man doch merken.

Wer keine Infos per Fax will, soll übrigens per Mail (ob die wohl geht?) oder Fax abbestellen. Nichts da. Ich hab ja jetzt die Postadresse.

Agentur Mindbox schaltet Werbung auf danielgrosse.com

Na das nenn ich mutig:

Ich hab noch eine Website gefunden, auf der Sebastian Hämer und Manja gemeinsam vertreten sind, und das auch noch für eien guten Zweck! www.ich-…de

.. schreibt eine “Katinka” hier im Blog als Kommentar auf meinen Artikel zu Basti Hämer und Manja Kendler. Und weil Katinka, bzw. Katja offenbar eine nette (oder naive?) Person ist, gibt sie ihre Firmen-EMail-Adresse an. Die gehört zur Dresdner Agentur Mindbox und ist zufälligerweise die betreuende Agentur oben genannter Kampagne für eine große grüne Krankenkasse. Na so ein Zufall, dass Katinka diese Website “entdeckt” hat. Hat sie wohl im Briefing gut aufgepasst.

Was mach ich jetzt mit denen? Warten, dass sie das hier von selbst lesen und sich entschuldigen? Rechnung schreiben? Nicht falsch verstehen, liebe Dresdner Kollegen, ich will kein Spielverderber sein. Aber SO funktioniert es eben nicht. “Guerilla-PR”, oder wie ihr es nennen wollt, durch lustige Kommentare in Blogs nach dem Motto: “Ach, gugge ma da!” zieht nicht und geht fast immer nach hinten los. Das machen genügend andere Agenturen jeden Tag falsch. Aber wenn ihr wollt, berate ich Euch gern. Müsst Euch nur melden. Von mir aus auch in den Kommentaren.

turboaktien.at verschickt Spam mit Anzeigenvermerk

turboaktien_spam.jpgDas hab ich auch noch nie gesehen, dass Spammer quasi zugeben, Spam zu verschicken und ihn deshalb vorsichtshalber als Anzeige deklarieren. So kann sich wohl keiner aufregen, oder was soll das? Fakt ist jedenfalls: ich habe mich nie bei turboaktien.at angemeldet. Dieser “Newsletter”, den der “Börsenbrief” aus Wien offenbar im Auftrag der TransGo Capital Ltd. aus Siegen verschickt, landete also ohne mein Einverständnis in meinem Posteingang. Ich hoffe, dieser Eintrag hier reicht, um dem Einhalt zu gebieten. Es sei denn, die Damen und Herren wollen hier Dauergast sein.

Update: es dürfte ohnehin bekannt sein, was man von Kaufempfehlungen per Mail zu halten hat.

Update 2: Bevor die Damen und Herren unruhig werden: Mittlerweile hat die TransGo Capital Ltd. beteuert, nicht Absender der Mail zu sein und nicht nachvollziehen zu können, wie meine Adresse in den Anzeigenverteiler kam. Hab ich auch nie behauptet. Steht ja eindeutig da.


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Dies ist das Weblog von Daniel Große. Ich bin freier Journalist in Leipzig und veröffentliche hier ausgewählte Referenzen sowie private und berufliche Ansichten und Ereignisse. Außerdem übe ich Kritik an Online-, Print-, TV- und Rundfunkmedien oder mache mich schamlos über missglückte Pressemitteilungen und eigenartige Unternehmens-PR lustig. Das klingt nach dem, was es ist: ein unterhaltsames Blog mit breitem Themenspektrum ohne irgendeine Spezialisierung.
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