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	<title>Große Worte &#187; Tierisches</title>
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	<description>von Daniel Große, freier Journalist Leipzig</description>
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		<title>P&#228;dagogik mit&#160;Hunden</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 18:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendliches]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Tierisches]]></category>

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		<description><![CDATA[M&#246;lkauer Verein schult Kinder / Spenden f&#252;r neues Gel&#228;nde gesucht Um Missverst&#228;ndnisse gar nicht erst aufkommen zu lassen, lernen Sch&#252;ler beim Hundesportverein Leipzig-M&#246;lkau den richtigen Umgang mit Hunden. Und erf&#252;llen damit zugleich einen Teil ihres offiziellen Lehrplans. &#8220;Schaut euch mal den Hund hier an. Will der spielen?&#8221;, fragt Dagmar Apitz, w&#228;hrend sie auf eine Zeichnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>M&#246;lkauer Verein schult Kinder / Spenden f&#252;r neues Gel&#228;nde gesucht</strong></p>
<p>Um Missverst&#228;ndnisse gar nicht erst aufkommen zu lassen, lernen Sch&#252;ler beim Hundesportverein Leipzig-M&#246;lkau den richtigen Umgang mit Hunden. Und erf&#252;llen damit zugleich einen Teil ihres offiziellen Lehrplans.</p>
<p>&#8220;Schaut euch mal den Hund hier an. Will der spielen?&#8221;, fragt Dagmar Apitz, w&#228;hrend sie auf eine Zeichnung eines Sch&#228;ferhundes zeigt. &#8220;Nein, der hat die Ohren nach vorn gelegt und fletscht die Z&#228;hne, der ist w&#252;tend&#8221;, ruft ein Junge und wird f&#252;r seine richtige Erkl&#228;rung gelobt. Rund 50 Sch&#252;ler der Klassen 2a und 2b der Theodor-K&#246;rner-Schule aus Paunsdorf sind an diesem Vormittag zu Gast beim <a href="http://hundeplatz-leipzig.de/">Hundesportverein Leipzig-M&#246;lkau</a>. Der Verein ist, wie viele andere Ortsgruppen in ganz Deutschland, dem <a href="http://www.schaeferhund.de/">Verein f&#252;r Deutsche Sch&#228;ferhunde</a> angeschlossen und bildet nicht nur seine Vierbeiner aus, sondern schult auch Kinder im Umgang mit den Felltr&#228;gern.<br />
<span id="more-2243"></span><br />
&#8220;Etwa f&#252;nfmal im Jahr kommen Schulklassen und Kinderg&#228;rten zu uns, denen wir direkt am Tier zeigen, dass ein Hund kein Monster ist, vor dem man Angst haben muss&#8221;, sagt die Ausbilderin. Vor allem im Elternhaus werde viel falsch gemacht, ist sie der Meinung. &#8220;Es existieren noch immer Missverst&#228;ndnisse, Mama und Papa meinen es gut, verbreiten aber oft Panik, wenn es um Hunde geht. Das merken wir immer wieder, schon allein daran, wie sich die Kinder den Tieren n&#228;hern&#8221;, schildert die engagierte Hundefreundin. Darum sei eine gute Vorbereitung auf den f&#252;r viele Sch&#252;ler ersten Kontakt mit einem Sch&#228;ferhund auch so wichtig. </p>
<p><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/hundeplatz.jpg" alt="hundeplatz.jpg" title="hundeplatz.jpg" border="0" width="400" height="267" style="float:left;" /><br clear="all" /></p>
<p>Diesen ersten Kontakt gibt es f&#252;r die Zweitkl&#228;ssler ein paar Minuten sp&#228;ter auf dem Hundeplatz. &#8220;Nicht von oben&#8221;, sagt Trainerin und Vereinsmitglied Angelika Wolf zu einer Sch&#252;lerin, die eine H&#252;ndin streicheln will. &#8220;Sie k&#246;nnte denken, du willst ihr etwas B&#246;ses. Lass sie lieber kurz an deiner Hand schnuppern, zeig ihr, dass du sie magst und keine Angst hast&#8221;, r&#228;t sie dem M&#228;dchen. Und tats&#228;chlich: Davina, die Berner Sennenh&#252;ndin riecht an der Hand, leckt sie kurz und l&#228;sst sich dann geduldig streicheln.</p>
<p>Ins Schwitzen kommen die Sch&#252;ler danach beim Wettrennen Hund gegen Mensch. &#8220;Ich glaube, der Hund ist schneller, wir haben ja Gummistiefel an&#8221;, vermutet Noah. &#8220;Das wird nicht nur an den Schuhen liegen&#8221;, l&#228;chelt Dagmar Apitz und l&#228;sst drei Kinder auf der Wiese gegen einen Sch&#228;ferhund-R&#252;den antreten. Doch egal, wie schnell die ehrgeizigen Sch&#252;ler auch rennen &#8211; der Vierbeiner fliegt ihnen geradezu davon. &#8220;Alter, ist der schnell!&#8221;, entf&#228;hrt es den Klassenkameraden, die vom Rand aus das Geschehen verfolgen.</p>
<p>&#8220;Der Vormittag hier bringt uns unheimlich viel. Den Kindern macht es Spa&#223; und wir k&#246;nnen ihnen anschaulichen Unterricht bieten&#8221;, sagt Janet Kogler, Klassenlehrerin der 2b. Denn immerhin geh&#246;re der Hund zum Lehrplan. K&#246;rperbau, Verhalten, artgerechte Haltung und so weiter w&#252;rden im praktischen Umgang mit den Vierbeinern viel besser aufgenommen als im trockenen Sachunterricht. &#8220;Etwa vier- bis f&#252;nfmal im Jahr bieten wir solche Kurse an, die meisten Ausbilder nehmen extra Urlaub daf&#252;r oder tauschen ihre Dienste. Das lohnt sich aber. Die Kinder sind dankbar und wir k&#246;nnen dazu beitragen, Vorurteile abzubauen&#8221;, so Dagmar Apitz, die sich bewusst ist, dass diese Aufkl&#228;rungsarbeit &#8220;nur punktuell hilft, aber irgendwo muss man ja anfangen&#8221;. Im Juni sei der Verein zu Gast im Leipziger Sportgymnasium. &#8220;Die Lehrer kamen auf uns zu und baten um Unterst&#252;tzung, weil die Sch&#252;ler dort im Park beim Joggen oft auf Hunde treffen, die ihnen hinterher rennen und nicht wissen, was sie tun sollen&#8221;, sagt Apitz.</p>
<p>Und so gern die Vereinsmitglieder ehrenamtlich helfen &#8211; so sehr sind sie derzeit selbst auf Hilfe angewiesen. &#8220;Wir m&#252;ssen leider Ende des Jahres runter von unserem sch&#246;nen Platz, den wir in jahrelanger Handarbeit so hergerichtet haben. Unter uns ist eine alte M&#252;llkippe, die nun laut Gesetzesverordnung saniert werden muss&#8221;, erkl&#228;rt die Ausbilderin. Einen neuen Platz gebe es schon, auch in M&#246;lkau, im Gewerbegebiet Am Bahndamm. &#8220;Dort fangen wir wieder bei Null an. Das ist Brachland, es gibt keine Wiese, einfach nichts&#8221;, bedauert sie und hofft, das p&#228;dagogische Angebot aufrecht erhalten zu k&#246;nnen. Wer helfen wolle, sei es mit Sach- oder Geldspenden, sei jederzeit willkommen.</p>
<p><em>Erschien am 29. Mai 2010 in der Leipziger Volkszeitung.</em></p>
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		<title>Angler fordern: Enten nicht&#160;f&#252;ttern!</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 15:28:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Tierisches]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r viele Familien geh&#246;rt er vor allem in der kalten Jahreszeit dazu, der Spaziergang an einen der Tauchaer Teiche oder die Parthe. Im Gep&#228;ck ist dabei meist ein Beutel geschnittenen Brotes f&#252;r Enten und andere Wasserv&#246;gel. Angesichts der eisigen Temperaturen der vergangenen Tage warnt die Anglervereinigung Parthenaue vor dieser F&#252;tterung. „Gerade an Wochenenden kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/enten.jpg" alt="" title="enten" width="240" height="317" align="left" style="margin:0 10px 10px 0" />F&#252;r viele Familien geh&#246;rt er vor allem in der kalten Jahreszeit dazu, der Spaziergang an einen der Tauchaer Teiche oder die Parthe. Im Gep&#228;ck ist dabei meist ein Beutel geschnittenen Brotes f&#252;r Enten und andere Wasserv&#246;gel. Angesichts der eisigen Temperaturen der vergangenen Tage warnt die Anglervereinigung Parthenaue vor dieser F&#252;tterung. „Gerade an Wochenenden kann man beobachten, dass viele Menschen ganze S&#228;cke voller Brot ins Wasser oder an den Rand kippen. Damit tun sie aber weder den V&#246;geln noch den Fischen einen Gefallen“, sagt Vorsitzender Hans-J&#252;rgen Boeckler. Durch die &#252;berm&#228;&#223;ige F&#252;tterung w&#252;rde das Wasser sauer. Zudem bildeten sich Algen, Bakterien und schlie&#223;lich Krankheitserreger, die nicht nur f&#252;r Tiere, sondern auch Menschen sch&#228;dlich seien. Gemeinsam mit dem Anglerverband Sachsen appelliert Boeckler darum an die Vernunft: „Die Tiere finden in jeder Jahreszeit gen&#252;gend Futter in der Natur. Das Beste ist, das F&#252;ttern komplett zu unterlassen und sich stattdessen einfach so an den Enten zu erfreuen“, erl&#228;utert er. Die meisten Fische br&#228;uchten &#252;ber den Winter ohnehin nichts zu fressen, sie erstarren bei kalten Temperaturen und fahren ihren Kreislauf herunter. Werde es w&#228;rmer, gingen sie wie gewohnt auf Nahrungssuche.<br />
Die Wasserqualit&#228;t der Tauchaer Teiche sei derzeit sehr gut, sagt Boeckler. „Das zeigt sich auch daran, dass wir immer &#246;fter den Eisvogel bei uns sehen, der sehr w&#228;hlerisch ist und nur an wirklich saubere Gew&#228;sser kommt. Es w&#228;re schade, wenn dies durch unvern&#252;nftige Spazierg&#228;nger zunichte gemacht w&#252;rde.“ Eine Ma&#223;nahme, um Aufkl&#228;rung bei der Bev&#246;lkerung zu erreichen, sieht er in Informationstafeln an den Sch&#246;ppenteichen. „Vielleicht gehen wir das ja mal mit der Regionalgruppe des Naturschutzbundes an“, &#252;berlegt er. </p>
<p><em>Erschien am 3. Januar 2008 in der Leipziger Volkszeitung.</em></p>
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		<title>Das&#160;Aas!</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 15:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belangloses]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
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		<description><![CDATA[Jenny Elvers-Elbertzhagen ist bei Dreharbeiten im Leipziger Zoo von einem Marabu gebissen worden. Sie wurde dabei an der Hand verletzt. Marabus geh&#246;ren zur Familie der St&#246;rche und sind Aasfresser. Aus der Radio-Leipzig-Redaktion, wo ich derzeit aushelfe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jenny Elvers-Elbertzhagen ist bei Dreharbeiten im Leipziger Zoo von einem Marabu  gebissen worden.<br />
Sie wurde dabei  an der Hand verletzt. Marabus geh&#246;ren zur Familie der St&#246;rche und sind Aasfresser. </p>
<p><em>Aus der Radio-Leipzig-Redaktion, wo ich derzeit aushelfe.</em></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.danielgrosse.com%2Fblog%2F2008%2F09%2F16%2Fdas-aas%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div> <p><a href="http://www.danielgrosse.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1289&amp;md5=d194f0b4b464857f9a82bd1a06639f85" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#220;berraschung nach &#8220;Klingelputzen&#8221;: Mauz und Rasputin&#160;abgeschoben</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 11:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Tierisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Taucha. Mauz und Rasputin liegen scheu in ihren K&#228;figen. Eng an zwei Kissen gekuschelt. Stumm und ver&#228;ngstigt. Kein Wunder, die Umgebung im Tauchaer Tierheim ist neu f&#252;r sie, bis vor kurzem wohnten sie noch bei einer jungen Familie. Bis zum Dienstag. Da klingelte es pl&#246;tzlich an der T&#252;r der Tierrettung. „Das ist ungew&#246;hnlich, die meisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Taucha. Mauz und Rasputin liegen scheu in ihren K&#228;figen. Eng an zwei Kissen gekuschelt. Stumm und ver&#228;ngstigt. Kein Wunder, die Umgebung im Tauchaer Tierheim ist neu f&#252;r sie, bis vor kurzem wohnten sie noch bei einer jungen Familie. Bis zum Dienstag. Da klingelte es pl&#246;tzlich an der T&#252;r der Tierrettung. „Das ist ungew&#246;hnlich, die meisten Leute kommen direkt rein“, so Klaus-Dieter Jacob, Mitarbeiter und Vereinsmitglied. Der Tiersch&#252;tzer schaute nach und entdeckte vor der T&#252;r eine graue Transportkiste. Inhalt: zwei schwarz-wei&#223;e Hauskatzen. „Und ich hab zwei Leute wegrennen sehen, es war aber zu sp&#228;t, um ihnen zu folgen“, sagt er.</p>
<p><img src='http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/mauz-rasputin.jpg' alt='mauz-rasputin.jpg' align='left' style='margin:0 10px 10px 0' />Auf der Kiste lag ein Brief, der die Umst&#228;nde des „Klingelputzens“ und der Abgabe der Tiere erkl&#228;rt. Geschrieben offenbar von einer Frau, die erkl&#228;rt, sie habe ein Baby bekommen, das allergisch auf Katzenhaare reagiere. Dazu stehen die Namen der Stubentiger, ihre Vorlieben und Fressgewohnheiten. „Und auch, dass die Katzen seit zwei Monaten Fl&#246;he haben, was wir sofort bemerkten. Ich frage mich, warum da nicht schon eher etwas unternommen wurde“, ist Jacob erbost.</p>
<p>Auch die Art und Weise, wie die Tiere abgegeben wurden, regt ihn auf. „Nat&#252;rlich ist die Abgabe bei uns mit Kosten verbunden, aber mit uns kann man doch &#252;ber alles reden. In diesem Fall hier h&#228;tten die Besitzer pro Katze etwa 80 Euro zahlen m&#252;ssen. Jetzt sitzen wir auf den Kosten f&#252;r Flohbehandlung und Futter“, erkl&#228;rt er. Aus diesem und auch aus tierschutzrechtlichen Gr&#252;nden erw&#228;gt die Mobile Tierhilfe nun eine Anzeige gegen Unbekannt. Gegenstand: Aussetzen von Wirbeltieren. Da lasse der Verein auch nicht gelten, dass Mauz und Rasputin in einer Box direkt vor dem Tierheim abgegeben wurden. „Wenn sich das rumspricht, haben wir jede Woche so einen Fall, das geht einfach nicht“, meint Klaus-Dieter Jacob.</p>
<p>Mit den beiden Katzen erreicht das Tierheim wieder seine Kapazit&#228;tsgrenze. Deshalb sollen sie so schnell wie m&#246;glich vermittelt werden. Laut dem handschriftlichen Brief, der den Tieren beilag, handelt es sich um zwei dreieinhalb Jahre alte Geschwister-Weibchen, die nicht sterilisiert sind. Beide k&#228;men laut Vorbesitzer mit Kindern und auch Hunden klar, sollten aber nur gemeinsam vermittelt werden. Interessenten melden sich telefonisch bei der Tierhilfe Taucha unter 03429848112 oder direkt in der Matthias-Erzberger-Stra&#223;e 7.</p>
<p><em>Erschien am 17. Januar 2008 in der Leipziger Volkszeitung.</em></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ausstellung nimmt Angst vor&#160;Spinnen</title>
		<link>http://www.danielgrosse.com/blog/2008/01/14/ausstellung-nimmt-angst-vor-spinnen/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 08:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Tierisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Taucha. Bunt, sch&#246;n und interessant – so l&#228;sst sich die Veranstaltung umschreiben, die am Wochenende in der Tauchaer Mehrzweckhalle stattfand. Zwei Th&#252;ringer Vereine hatten zur „Reptilia-Orchidea“ geladen und pr&#228;sentierten in mehr als 60 Terrarien Riesenschlangen, Schildkr&#246;ten und Echsen, sowie Vogelspinnen und verschiedene Gattungen bunter Orchideen. Die Schau bot Gelegenheit, sich &#252;ber Reptilien und Orchideen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/dg_4und20/2191418573/" title="Reptilia-Orchidea von Daniel Gro&#223;e bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2022/2191418573_e7881a680b.jpg" width="420" height="248" alt="Reptilia-Orchidea" /></a><br clear="all" /></p>
<p>Taucha. Bunt, sch&#246;n und interessant – so l&#228;sst sich die Veranstaltung umschreiben, die am Wochenende in der Tauchaer Mehrzweckhalle stattfand. Zwei Th&#252;ringer Vereine hatten zur „Reptilia-Orchidea“ geladen und pr&#228;sentierten in mehr als 60 Terrarien Riesenschlangen, Schildkr&#246;ten und Echsen, sowie Vogelspinnen und verschiedene Gattungen bunter Orchideen.</p>
<p>Die Schau bot Gelegenheit, sich &#252;ber Reptilien und Orchideen zu informieren und diese zu begutachten. Beim blo&#223;en Ansehen wollten es einige aber nicht belassen. Wie Heidrun Kardos aus Delitzsch: Die 30-J&#228;hrige hat Angst vor Spinnen. „Zu Hause kann ich die nicht leiden, mache sie auch nicht weg, ekele mich davor. Darum bin ich gekommen, um mir hier die Scheu nehmen zu lassen“, sagte sie. Genau das Richtige f&#252;r Gerd Horlbeck. <span id="more-1029"></span><br />
Der Berater der Th&#252;ringer Terrarianer-Interessengemeinschaft und der Th&#252;ringer Orchideen-Freunde geht davon aus, dass „Phobien vor Spinnen anerzogen wurden. Entweder durch entsprechende Horrorfilme oder das Elternhaus. Dabei sind Spinnen fantastische Tiere“, erkl&#228;rte er und leuchtete zum Beweis mit einer kleinen Taschenlampe auf die acht Augen der Vogelspinne, die ruhig auf seiner Hand sa&#223;. „Die Augen sind voneinander unabh&#228;ngig, jedes kann also in eine andere Richtung schauen. Allerdings ist der Sehsinn nur schwach ausgepr&#228;gt“, so der Experte. Anschlie&#223;end setzte er das Tier interessierten Besuchern auf die Hand. Und auch Heidrun Kardos hielt den haarigen Achtbeiner f&#252;r einen Augenblick. Sie war &#252;berw&#228;ltigt von ihrem Mut, es flo&#223; sogar eine Tr&#228;ne. Ob dieses Erlebnis nun zu Hause anwendbar ist, wird sich zeigen. „Die hier war ja eher kuschelig, was die Hausspinnen nicht sind“, blieb sie skeptisch.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/dg_4und20/2192208010/" title="Reptilia-Orchidea von Daniel Gro&#223;e bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2240/2192208010_36fd2aa934.jpg" width="420" height="253" alt="Reptilia-Orchidea" /></a><br clear="all" /></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/dg_4und20/2191421415/" title="Reptilia-Orchidea von Daniel Gro&#223;e bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2389/2191421415_c54a5e13c2_m.jpg" width="240" height="160" alt="Reptilia-Orchidea" align="left" style="margin:0 10px 10px 0" /></a>Berater Horlbeck kennt sich aber nicht nur bei Tieren aus – auch f&#252;r die farbenpr&#228;chtigen Orchideen ist er Ansprechpartner. In einem kurzen Diavortrag erkl&#228;rte er Herkunft und Arten, gab Pflegetipps und Einblicke in Z&#252;chtungen. Ebenso erkl&#228;rte er, dass die Vanille zur Familie der Orchideen geh&#246;rt. „Die einzige, die sich wirtschaftlich nutzen l&#228;sst.“ Erfreuen an den rund zehn Orchideengattungen der Ausstellung konnte sich auch Kerstin Holzmann „Ich finde die Farben interessant, so intensiv und vielseitig“, so die Leipzigerin.</p>
<p>Entt&#228;uscht waren viele Besucher vom Erdpython. Das Tier wurde als „Schlange mit zwei K&#246;pfen“ angek&#252;ndigt, was mancher wohl zu w&#246;rtlich nahm. Doch statt zwei K&#246;pfen besitzt die Calabaria einen Schwanz, der dem Kopf zum Verwechseln &#228;hnlich sieht. Bei Gefahr kugelt sie sich zusammen und vergr&#228;bt den Kopf zum Schutz in der Erde. Trotzdem gingen die meisten Besucher begeistert nach Hause und bescheinigten den Veranstaltern viel Fachwissen und gro&#223;es Engagement.</p>
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		<title>Verein rettet schneewei&#223;e&#160;Schlittenhunde</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 07:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Tierisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Taucha. „Na hallo meine H&#252;bschen!“, begr&#252;&#223;t Antje Schmidt zwei schneewei&#223;e Hunde in der Tauchaer Tierauffangstation. Die beiden Vierbeiner erwidern dies sofort mit aufgeregtem Bellen und heftigem Schwanzwedeln. Tierpfleger Klaus-Dieter Jacob &#246;ffnet den Zwinger und sofort st&#252;rmen die Tiere raus, springen an der Frau hoch, um dann quer durch den Eingangsbereich des Tierheims zu laufen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Taucha. „Na hallo meine H&#252;bschen!“, begr&#252;&#223;t Antje Schmidt zwei schneewei&#223;e Hunde in der Tauchaer Tierauffangstation. Die beiden Vierbeiner erwidern dies sofort mit aufgeregtem Bellen und heftigem Schwanzwedeln. Tierpfleger Klaus-Dieter Jacob &#246;ffnet den Zwinger und sofort st&#252;rmen die Tiere raus, springen an der Frau hoch, um dann quer durch den Eingangsbereich des Tierheims zu laufen und sich zu raufen.</p>
<p><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/samojede.jpg" alt="samojede.jpg" border="0" width="320" height="225" align="right" style="margin:0 0 10px 10px" />Die pure Lebensfreude der Samojeden – so der Name der Rasse – ist leicht erkl&#228;rbar: „Tizia und Pepe sind quasi dem Tod von der Schippe gesprungen, sie waren auf einer T&#246;tungsstation in Spanien“, sagt Antje Schmidt. Die 43-J&#228;hrige ist Mitglied der Organisation „Samojede in Not“, die regelm&#228;&#223;ig Hunde aus Spanien und anderen L&#228;ndern vor dem sicheren Tod bewahrt. „Die Tiere lebten urspr&#252;nglich auf der Stra&#223;e oder wurden von ihren Besitzern ausgesetzt. Danach kommen sie meist in die Stationen. Holt sie dort keiner innerhalb von 21 Tagen ab, werden die Hunde oft bestialisch get&#246;tet, da es um den Tierschutz in Spanien schlecht bestellt ist“, so die Tiersch&#252;tzerin.<br />
Im Falle von Pepe verhielt es sich anders – er war &#252;ber drei Monate in der Station, weil seine ehemalige Besitzerin ihn nicht eher frei gab. Nach langem Kampf der Organisation konnte Pepe dann aber schlie&#223;lich mit Samojede-Mischlings-Dame Tizia nach Deutschland geflogen werden. Dass die beiden Hunde ausgerechnet nach Taucha kamen, hat Antje Schmidt einer Freundin zu verdanken. „Die kannte Steffen Greiser, den Chef der Mobilen Tierhilfe“, teilt sie mit. Seit rund einer Woche sind die „Sammys“ nun in der Vermittlungsstation in der Matthias-Erzberger-Stra&#223;e.</p>
<p><span id="more-956"></span></p>
<p>Dort sollen sie allerdings recht schnell wieder weg – nat&#252;rlich in liebevolle H&#228;nde. „Die Tiere sind sehr gutm&#252;tig und lieben Kinder &#252;ber alles. Es kann allerdings sein, dass sie anfangs etwas Probleme mit M&#228;nnern haben, weil sie diese in Spanien eher als Feinde kennen lernten“, sagt Klaus-Dieter Jacob. Voraussetzung f&#252;r die Haltung sei nach Meinung Antje Schmidts „absolute Tierliebe und Verst&#228;ndnis“. Da die einj&#228;hrige Tizia und der zweij&#228;hrige Pepe bislang vernachl&#228;ssigt wurden, sind sie auch nicht erzogen. „Man f&#228;ngt eigentlich wie bei einem Welpen an, die Grundregeln beizubringen. Daf&#252;r werden sie jede Streicheleinheit und die gemeinsame Zeit, die man mit ihnen verbringt, dankbar annehmen und mit einem treuen Blick aus ihren braunen Augen quittieren“, ist sich die Hunderetterin sicher.</p>
<p>Wer sich f&#252;r den wuscheligen Pepe und die glatthaarige Tizia interessiert, hat heute von 9 bis 16 Uhr Gelegenheit, sich die beiden Hunde im Tierheim Taucha, Matthias-Erzberger-Stra&#223;e 7, anzuschauen. Samojeden sind sehr gutm&#252;tige Tiere, die urspr&#252;nglich als Schlittenhunde eingesetzt wurden. Durch ihr freundliches Wesen sind sie optimale Familienhunde. Allerdings sind Samojeden auch sehr neugierig, graben bei Langeweile gern L&#246;cher im Garten oder springen &#252;ber Z&#228;une, um die n&#228;here Umgebung zu erkunden. Ausreichend Auslauf und Auslastung in Form von Hundesport, sowie Erziehungstraining sind darum erforderlich. Pepe und Tizia werden einzeln abgegeben. Wer bei der Vermittlung zu sp&#228;t kommt, muss sich nicht &#228;rgern, denn laut Antje Schmidt sollen noch drei weitere Samojeden kommen. Darunter ist auch Colmillo, der dreij&#228;hrige Bruder von Tizia, der ebenso glatthaarig ist und seiner Schwester zum Verwechseln &#228;hnlich sieht. </p>
<p><em>Erschien am 1.12.2007 in der Leipziger Volkszeitung.</em></p>
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		<title>Gro&#223;e, sch&#246;ne&#160;Miezekatze</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 14:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belangloses]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Tierisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, in ein Blog geh&#246;rt Cat-Content. Darum wollte ich nur mal eben mitteilen, dass ich vor wenigen Minuten einen Tiger gestreichelt habe. Durch das Gitter. Nicht lange, aber ich hab ihn angefasst. Eigentlich war es eine &#8220;sie&#8221;. Shadow hie&#223; sie. Sehr stolzes Tier. Neugierig, verspielt und dennoch wachsam, wie Katzen eben sind. Wayne das interessiert? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/diescher.jpg' alt='diescher.jpg' />Ja, in ein Blog geh&#246;rt <a href="http://www.londonleben.co.uk/london_leben/2005/08/cat_content.html">Cat-Content</a>. Darum wollte ich nur mal eben mitteilen, dass ich vor wenigen Minuten einen Tiger gestreichelt habe. Durch das Gitter. Nicht lange, aber ich hab ihn angefasst. Eigentlich war es eine &#8220;sie&#8221;. Shadow hie&#223; sie. Sehr stolzes Tier. Neugierig, verspielt und dennoch wachsam, wie Katzen eben sind.</p>
<p>Wayne das interessiert? Mir doch egal. *g* &#8211; Die ganze Geschichte dann am Freitag.</p>
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		<title>B&#252;ffeljagd durch Taucha: Betsy bleibt&#160;st&#246;rrisch</title>
		<link>http://www.danielgrosse.com/blog/2006/12/19/buffeljagd-durch-taucha-betsy-bleibt-storrisch/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Dec 2006 09:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebtes]]></category>
		<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Tierisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Taucha. „Na komm, Moritz, komm raus!“ Mit ruhiger Stimme lockt Bernd Hoffmann von der Naturschutzstation des Zweckverbandes Parthenaue den gro&#223;en Wasserb&#252;ffel aus dem Gehege am Schmiedeh&#246;fchen. Hoffmanns Plan: der Rest der Herde, vier F&#228;rsen (K&#252;he) und drei K&#228;lber, soll dem Bullen ins Winterquartier in Dewitz folgen. In sicherer Entferung: ein gutes Dutzend Schaulustiger, das am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align="left" alt="bueffel.jpg" id="image294" style="margin: 0pt 10px 10px 0pt" src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/bueffel.jpg" />Taucha. „Na komm, Moritz, komm raus!“ Mit ruhiger Stimme lockt Bernd Hoffmann von der Naturschutzstation des Zweckverbandes Parthenaue den gro&#223;en Wasserb&#252;ffel aus dem Gehege am Schmiedeh&#246;fchen. Hoffmanns Plan: der Rest der Herde, vier F&#228;rsen (K&#252;he) und drei K&#228;lber, soll dem Bullen ins Winterquartier in Dewitz folgen. In sicherer Entferung: ein gutes Dutzend Schaulustiger, das am  Sonntagvormittag das Schauspiel verfolgt, das sich zwei Mal im Jahr abspielt. Dieses Mal kommt es allerdings anders als geplant.<span id="more-295"></span></p>
<p>Moritz trabt langsam von der Wiese, gefolgt von den K&#252;hen. Die K&#228;lber, die erst im Mai geboren wurden, sind verunsichert. Eins geht mit, zwei brechen aus und fl&#252;chten ins Gehege  zur&#252;ck. Der Rest der Herde rennt unterdessen hundert Meter weiter, quer &#252;ber den Parkplatz des Kleingartenvereins Parkruhe, hinunter zu einer anderen Wiese. Dort bleiben die Tiere stehen, grasen friedlich. W&#228;hrenddessen h&#246;rt man die K&#228;lber von der Nachbarwiese rufen. Eine Mischung aus Bl&#246;ken und Muhen. „Sie rufen ihre Mutter“, analysiert Holger Weichhan. Ihm geh&#246;ren die Wasserb&#252;ffel, die er seit vier Jahren zur Landschaftspflege und zur Fleischgewinnung h&#228;lt. Im Fr&#252;hjahr treibt er die Herde von seinem kleinen Bauernhof an der Weltewitzer Stra&#223;e zur Weide am Schmiedeh&#246;fchen, um sie im Herbst wieder zur&#252;ck zu holen. „Die gro&#223;en Tiere kennen das Spiel, f&#252;r die K&#228;lber ist das alles neu“, versucht Doreen Langer, Weichhans Freundin, das Durcheinander zu entschuldigen.</p>
<p>Die K&#228;lber bl&#246;ken immer noch. Bruno und Betsy hei&#223;en sie. „Die sind wohl schlecht erzogen“, versucht ein Passant zu scherzen, als Holger Weichhan und seine Helfer vorbeigehen. „Wir k&#246;nnen jetzt nur versuchen, die Herde zur&#252;ckzutreiben und hoffen, dass beim zweiten Anlauf alle mitkommen“, lassen sie die Frage unbeantwortet. Was sich leicht anh&#246;rt, scheitert an einer offenen T&#252;r. Bulle Moritz und eine Kuh laufen jetzt im Gartenverein herum. Sie kommen nur wenige Meter. Falk Teschemacher, ein Freund Weichhans, stoppt die Tiere und schickt sie zur&#252;ck. Der zweite Versuch schl&#228;gt trotzdem fehl. Betsy will nicht mit, rennt verst&#246;rt auf die Wiese zur&#252;ck. Und bl&#246;kt. Beim dritten Versuch sieht es kurz so aus, als ob alles glatt geht. Aber Betsy bleibt unberechenbar, rennt durch eine L&#252;cke zwischen zwei Helfern hindurch. Und bl&#246;kt in der Mitte der Wiese weiter.</p>
<p>Holger Weichhan reicht es jetzt. „Wir treiben die Herde erstmal ins Quartier, Betsy fangen wir sp&#228;ter mit dem Lasso und fahren sie mit dem H&#228;nger nach Hause.“ Das klingt einfach, glauben kann es aber keiner nach der Vorstellung, die das Kalb gerade gab. Querfeldein rennen die B&#252;ffel, die immerhin ein Gewicht von 500 bis 800 Kilogramm erreichen k&#246;nnen. Zwischendurch macht sich Moritz an einer Hecke zu schaffen. &#220;ber die Wurzner Stra&#223;e vorbei am Winneberg f&#252;hrt der Weg, der ohne weitere Zwischenf&#228;lle verl&#228;uft. Bis von vorn ein gr&#252;ner PKW auftaucht. Der Fahrer versucht, r&#252;ckw&#228;rts zu fl&#252;chten. Falk Teschemacher gibt ihm ein Zeichen, dass ihm und seinem Auto nichts passieren w&#252;rde. Als die Herde vorbei ist, entf&#228;hrt ihm ein erleichtertes „Ich lebe noch“, w&#228;hrend er die Scheibe sicherheitshalber wieder hochkurbelt.</p>
<p>Den Rest des Weges rennen die kr&#228;ftigen Tiere geradezu. „Die wissen jetzt so langsam, wo sie sind und freuen sich auf ihr Zuhause“, sch&#228;tzt Doreen Langer ein. Und wirklich: als sie aus weiter Ferne den Flachbau erblicken, gibt es f&#252;r sie nur ein Ziel. Die Helfer haben M&#252;he, mitzukommen und den Elektrozaun schnell zu &#246;ffnen. „Geschafft“, hechelt Holger Weichhan zwei Stunden nach Start der Aktion. Ihm und seinen Helfern gelingt es am Sonntag aber nicht mehr, Betsy zu fangen. „Wir versuchen das weiter, irgendwann klappt das schon.“<br />
<em>Erschien am 19.12.2006 in der Delitzsch-Eilenburger Kreiszeitung (Titel und Taucha-Seite) </em></p>
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