von Daniel Große, freier Journalist Leipzig
25. 11. 2008 17:03
Folgende Meldung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung erreichte mich heute:
„Hessen ist für japanische Unternehmen ein wichtiger Standort. Mit der Veranstaltung Umwelttechnologie – Hessen trifft Japan“ wollen wir den Wissens- und Informationsaustausch weiterführen, bestehende Kontakte zwischen japanischen und hessischen Unternehmen verstärken und neue Kontakte ermöglichen“, sagte Wirtschaftsminister Alois Rhiel am Mittwoch vor Ort im Städel Museum in Frankfurt.
[...]
Und weil diese Aussage so wahnsinnig ultrasensationell spektulär ist, wurde sie zusammen mit der anderthalbseitigen Pressemitteilung unter Sperrfrist gestellt. Bis morgen, Mittwoch, 15.30 Uhr.
Nun kann man ja verstehen, dass es am Dienstagnachmittag doof aussieht, eine Meldung rauszuschicken, in der bereits ein Zitat vom Mittwoch steht. Allerdings ist die Sperrfrist ein schon längst überholtes Relikt – und nur in ganz seltenen Fällen anzuwenden – wie an anderer Stelle bereits mehrfach geäußert wurde.
Die PM ist wohl die Abschlussmeldung der Veranstaltung “Umwelttechnologie- Hessen trifft Japan“, die nur morgen stattfindet. Insofern ist es sehr merkwürdig, warum man diese Abschlussmeldung nicht einfach NACH der Veranstaltung verschickt. Aber schön, dass wir schon jetzt wissen, was der Wirtschaftsminister zu sagen werden gehabt hat. Oder so.
14. 11. 2008 17:01

So sieht es aus, das Starterpaket des neuen Projektes von trnd. “Die Ofenfrische” heißt es. 5000 trnd-Partner testen die Frischteig-Pizzen von Dr. Oetker. Dazu hat jedes Projektmitglied einen Gutschein über 25 Euro für Pizzen bekommen. Das Geld muss vorher ausgelegt werden, nach dem Test bekommt man es retour, wenn man die Bons einschickt. Etwas umständliches Handling, aber okay. Schließlich lässt sich Tiefkühlware nicht so gut verschicken.
Außerdem sind diverse magnetische Notizblöcke zum an-den-Kühlschrank-pappen dabei, Infoflyer und ein Umfragenblock. Viel Schreibkram, der auf mich und die noch einzuladenden Pizzatester zukommt, aber auch daran wurde gedacht – 2 Kulis liegen auch bei.
Über die Pizzen kann ich jetzt noch nicht viele Worte verlieren, wir hatten sie glaube ich erst zwei dreimal. Darum nur schonmal jetzt so viel: Demnächst wird’s eine oder zwei Pizzaparties geben. Und ich werde berichten. Hoffentlich schmecken die Pizzen besser als die UP!Grades damals.
10. 10. 2008 09:11
Okay, obigen Satz hat die Dame, die hier grad anrief, nicht gesagt. Aber gemeint. Sie rufe vom “Institut für aktuelle Wirtschaftsthemen” aus Dresden an. Und hätte da mal ein paar Fragen an Arbeitnehmer und Autofahrer, ob ich mal zwei Minuten Zeit hätte. Auf meine Frage, was denn mit den Daten passiere und was das für ein Institut sei, bzw. wer wirklich dahinter stecke, wiederholte sie nur den Namen dieses ominösen Institutes und meinte, mehr könne sie nicht dazu sagen. “Weil Sie es nicht wissen, oder weil Sie es nicht sagen dürfen?”, frug ich. “Weil ich es nicht weiß”, antwortete sie. Sie weiß also gar nicht, für wen sie eigentlich Befragungen durchführt und was dann mit den Daten geschieht. So viel Ahnungslosigkeit im Job ist schon grob fahrlässig, finde ich.
Auf Diskussionen oder noch mehr Fragen hatte sie aber keine Lust, weil sie noch “eine lange Liste vor sich hätte”. Gut, und ich hab auch zu tun – das ist das schöne an Telefongesprächen: Man kann sie beenden, wann man will. Viel Erfolg weiterhin.
08. 09. 2008 21:37
Okay, die Überschrift impliziert vielleicht, ich hätte Fotos vom Tag der Sachsen zu zeigen.
Hab ich auch, aber nur von einer Bühne. Für Hitradio RTL Sachsen war ich Freitag, Sonnabend (was ein sch… Wetter) und Sonntag in Grimma vor Ort und habe fleißig auf den Auslöser gedrückt. Einige Fotos gibts hier.
Und gewundert habe ich mich. Darüber, warum Leute auf ein Konzert gehen und den Menschen, der auf der Bühne versucht, sein Bestes zu geben, mit Gemüse bewerfen. Man muss Mark Medlock nicht mögen. Man darf ihm durchaus unterstellen, er sei ein farbloser, austauschbarer, beliebiger Kommerzschnulzenschmachter. Das wäre nicht mal falsch. Aber Eier und Tomaten gehören immer noch in einen Salat und nicht in Richtung dünnes, zappelndes Feinripphemd. An seiner Stelle hätte ich das ignoriert. Aber nee, was macht das Bobbelsche? Sagt Sätze wie: “Und an die ungezogenen Eierwerfer: Schämt Euch!” – Boah, das hat gesessen. Beim nächsten Song kam noch das eine oder andere Gemüse geflogen. Einen der Eierwerfer hat man wohl erwischt. Dass ihm wegen eines zerbrochenen Hühnerproduktes der Prozess gemacht wird, ist wohl eher unwahrscheinlich.
Richtig Spaß gemacht hat der Auftritt von Culture Beat. “Mr. Vain”, “Got to get it” und wie sie alle hießen – großartig. So wie der Nicolaiplatz zappelte und hüpfte, fragte man sich, warum Culture Beat aufgehört haben. Auch wenn ich die Songs, die zur Zeit mit Tania Evans entstanden, lieber mochte als beispielsweise “Pay No Mind” oder “Rendez-Vous”, war es trotzdem ein sehr geiler Auftritt. In Erinnerungen schwelg.
Nunja, und dass manche Mädels für Monrose mehrere Stunden im Regen stehen, muss man auch nicht verstehen. Wenigstens haben sich Mandy, Senna und die bezaubernde Bahar dann auf dem Laufsteg vor der Bühne auch kurzzeitig in den Regen getraut. Beeindruckend in dem Zusammenhang, wie laut Teenies kreischen können.
03. 09. 2008 15:24
Die Leipziger Messe und BlogSolution (Thomas und ich) teilen eine Leidenschaft: Weblogs. Nach dem Blog zur Games Convention und dem Blog zur Automesse AMI gibt es nun auch ein Blog zur modell-hobby-spiel. hobby360° haben wir es genannt. In diesem Magazin dreht sich alles rund ums Hobby – so wie es das “Hobbymobil” zum Ausdruck bringt. Modellbauer, Eisenbahnfans, Kreative und alle anderen, die sich angesprochen fühlen, sind herzlich eingeladen.
01. 08. 2008 15:15
500 – so viele Artikel haben Thomas und ich seit 2006 geschrieben. Am 6. August 2006 starteten wir das GC-Blog zur Unterstützung der Unternehmenskommunikation der Leipziger Messe. Seitdem hat sich das Blog und haben wir uns stetig weiterentwickelt. Fühlt sich gut an. Und wird immer besser.
Und weil wir uns so freuen, gibt’s auch was zu gewinnen. Immer fleißig GC-Blog lesen…
25. 07. 2008 12:07

Die Games Convention wirft ihre Schatten voraus – vorerst aber nur im Internet. Denn vor wenigen Tagen startete die Leipziger Messe ein Online-TV. Neben Nachrichten zur Branche treten dort auch Manja Peschel und Rico Drochner in Erscheinung. Beide wurden im vergangenen Jahr im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt und durften in kurzen Videos von den Vorbereitungen und der Spielemesse selbst berichten. Und auch in diesem Jahr sind sie wieder dabei. Vollendete Spielernaturen sind die Studenten aber nicht. „Ich bin gern draußen, mache Speedminton, eine schnelle Variante des Badminton“, so die 24-Jährige Manja. Auch Rico ist sportlich aktiv. „Ich jogge beispielsweise“, sagt der 22-Jährige und bedauert, dass er während seines Medienwirtschaftsstudiums kaum noch Zeit für Computer-Games hat. „Aber wenn ich mal die Gelegenheit habe, dann vor allem Autorennen, Shooter und Strategiespiele.“ Manja ist eher die Aufbau- und Simulationsspielerin. „Die Sims und die Anno-Reihe machen mir Spaß.“ Mindestens einmal wöchentlich gibt es eine neue Folge ihrer Erlebnisse im Internet zu sehen. Unter anderem suchen sich die beiden weibliche und männliche Begleiter, mähen den Messe-Rasen oder verkleiden sich als Moorhühner. „Mehr dürfen wir aber nicht verraten“, sagt Manja. Zu sehen gibt’s das Duo auf www.gc-germany.tv oder im offiziellen Weblog auf www.gc-blog.de.
Erschien am 24. Juli 2008 in der Leipziger Volkszeitung.
17. 07. 2008 15:49
“Hallo, Frau hastenichgesehen von der Wirtschaftsumfrage hier. Wir führen derzeit eine Befragung bei Arbeitnehmern…”
“Bitte wer ist da?”
“hastenichgesehen von der Wirtschaftsumfrage. Es geht darum, wir führen derzeit….”
“Ich hab’s immer noch nicht verstanden, wie ist Ihr Name?”
tuut..tuut..tuuut
Schade, dass mich die Anruferin gerade nicht aufklären wollte, wer sie eigentlich ist und für wen sie wirklich anruft. Also ein bisschen mehr Durchhaltevermögen sollte man den Agents doch eigentlich zutrauen, oder? Um’s also kurz zu machen: Derzeit führt irgendein Unternehmen eine angebliche Wirtschaftsumfrage durch. Am Ende kommt sicher irgendein Finanzoptimierer etc. dabei heraus.
Dass die Typen es nie lernen….
08. 07. 2008 14:52
Ist wirklich lustig, dass man immer die gleichen Ausreden präsentiert bekommt, wenn man Drücker fragt, woher sie meine Telefonnummer haben. Wie gerade eine Frau Franke aus dem Leipziger Servicecenter der DKV, wie sie sagte. Die rief gar auf dem Handy an und wollte wissen, ob ich mich mal informieren wolle. Nö, aber wissen, warum sie mich von der Arbeit abhält und woher sie meine Handynummer hat. “Irgendwie aus dem Internet”, antwortete sie. Aha. Und dort stand sicher auch, dass ich Journalist bin, also hätte Frau Franke auch ahnen können, dass ich an der DKV kein Interesse habe.
20. 06. 2008 22:09
Das sind doch schöne Nachrichten. Nach der Veröffentlichung von Firefox 3, der rekordverdächtig oft heruntergeladen wurde, scheint nun auch festzustehen, dass die Mehrheit ihn tatsächlich benutzt. Im Statcounter-Blog ist zu lesen, dass sich der Anteil der User, die Firefox 3 einsetzen, innerhalb von zwei Tagen von 7,8 Prozent auf 18,9 Prozent mehr als verdoppelt hat. Und – was noch schöner ist: So langsam gräbt Firefox dem IE die Marktanteile ab. Hoffentlich auch dem IE6, den man ohnehin nicht mehr einsetzen sollte.