das-branchen-buch.info: Die Rückkehr der Lüneburger Jungs (Update 7)

Fax-Abzocke, Spam macht keinen Spaß, Werbliches

Update, 1. August 2012: IPP Inkassoservice Pro Pecunia treibt für Accersita Payment Forderungen ein. weiterlesen…

Update: Neue Entwicklungen Mitte Juni 2012. Weiterlesen

Update: Neue Entwicklungen Ende April 2012. Weiterlesen

Die Lüneburger Jungs sind wieder da, zumindest von einem von ihm kann man das mit Sicherheit sagen: Julian Weiner aus dem Wilschenbrucher Weg 20 in Lüneburg. Er trat im April 2011 gemeinsam mit seinem Kumpel Shahin Shahrasbi als Registrant der Domain gelbes-branchen-buch.info in Erscheinung. Im weiteren Verlauf der “Geschäftsbeziehung” trat er dann zumindest offiziell etwas in den Hintergrund, das Projekt regionales-branchenbuch.info betrieb und betreibt Shahin Shahrasbi nach außen hin allein.

Jetzt ist Julian Weiner zurück. Nein, noch viel mehr, er ist “im Kommen“, wie man auf diversen Presseportalen lesen kann, auf denen er seine Pressemitteilung verbreitet hat. “Glückwunsch”, möchte man da sagen, wenn man mit 23 Jahren ein solches Glückserlebnis feiern kann. Zu seinem neuen Produkt das-branchen-buch.info kann man wohl weniger gratulieren. Es ist ebenso wie gelbes-branchen-buch.info und regionales-branchenbuch.info zu Beginn genau das, was es laut Pressemitteilung nicht sein will: Ein Nutzlosverzeichnis. Ohne eingepflegte Inhalte. Man findet schlicht nichts. Offenbar plant der Lüneburger Jüngling, analog wie bei den Vorgängervarianten zu verfahren. Nämlich erst dann Inhalte einzupflegen, wenn tatsächlich jemand das Spam-Fax, das er am 5. Januar 2012 versendete, zurückschickt und damit einen Auftrag auslöst.

Beim Fax hat sich der im Kommen befindliche Julian Weiner diesmal etwas mehr Mühe gegeben. Es ist augenscheinlich nicht einfach nur ein kopiertes Fax eines anderen Branchenbuch-Betrügers, sondern offenbar ein eigenes. Aber wer weiß das schon so genau bei den vielen Varianten, die da draußen rumschwirren.

Der Inhalt des Faxes liest sich wie immer. Eine “Grundlistung” sei “selbstverständlich kostenfrei”. Dass die Eintragung auf der Website das-branchen-buch.info erfolgen wird, ist explizit nicht zu lesen. Im Gegenteil: Es ist mehrfach von “Das Branchenbuch” die Rede. Im Kleingedruckten steht zu lesen: “Für die Eintragung erweiterter Kontaktdaten berechnen wir insgesamt 797 Euro netto für zwei Jahre.” Durch seine Aufmachung und die Textgestaltung dürfte das Werbefax unter das kürzlich vom BGH gesprochenen Urteil fallen.

Auf keinen Fall sollte dieses Fax ausgefüllt und an die Faxnummer zurückgesendet werden. Unter Umständen wertet Weiner das als Auftrag, für den er bezahlt werden will.

Wieso Julian Weiner?
Achso, wie ich auf Julian Weiner komme? Er ist Teilhaber der so genannten 1. EMA Verwaltungs Ltd., die als Absender des Faxes und im Impressum der Website als Herausgeber genannt wird. Gegründet wurde die Limited am 25.11.2011. Als Teilhaber sind eine gewisse SL24 Limited eingetragen – und eben auch Julian Weiner, Wilschenbrucher Weg 20, 21335 Lüneburg. Die Kopie der Limited-Anmeldung kann hier heruntergeladen werden. Das eine britische Pfund schenke ich Euch, Jungs.

Im Übrigen versucht Julian Weiner wohl, die Spur auf eine falsche Fährte zu lenken. In den “FAQ” auf das-branchen-buch.info ist in manchen Texten von gelbes-branchenbuch.info (Das Projekt von Florian Wilk) die Rede. Denkbar ist aber auch, dass hier einfach schlampig kopiert wurde, ohne die Texte auf das eigene Projekt anzupassen. (Update 6. Januar: Mittlerweile wurde dies korrigiert.) Ich halte es eher für unwahrscheinlich, dass sich Wilk, Weiner und Shahrasbi kennen. Dafür arbeiten Weiner und Shahrasbi einfach zu dilletantisch.

Noch ein wenig Technik-Blahblah:
Die Domain das-branchen-buch.info wurde am 2. Januar erstmalig registriert und wird in Deutschland über Revido.de in Freital gehostet. Als technischen Dienstleister scheint Revido die HL-Komm aus Leipzig zu nutzen, wenn ich das richtig interpretiere.

Auffällig: Revido selbst ist auch eine Limited, die ebenso wie die 1. EMA auch in Wakefield ihren Sitz hat. Das muss aber nichts heißen, Wakefield ist bekannt als Limited-Standort. Die erste Version von gelbes-branchenbuch.info hatte auch seinen offiziellen Firmensitz in Wakefield. Das muss eine Art Paradies für Limited-Gründer sein.

Als Mailadresse wird im Domain-Whois ema-verwaltung@gmx.com angegeben.

Auf dem gleichen Webspace wie das-branchen-buch.info liegt noch die Domain ema-verwaltung.eu. Diese zeigt auch auf das Branchenbuch. Registrant der Domain ist der gleiche wie bei das-branchen-buch.info: ein gewisser Thomas Wood in London. Registriert wurde diese Domain bei United Domains.

Es zeigen sich Parallelen zu regionales-branchenbuch.info: Auch diese Domain wurde bei United Domains registriert und gehostet wird das Angebot ebenso bei Revido in Freital.

Vorbeugend noch einmal die Warnung: Auf keinen Fall das Werbefax ausfüllen und zurückschicken. Das Ganze ist ein Nepp und keinesfalls ein kostenloses, geschweige denn ein ernstzunehmendes Verzeichnis. Wer hier unterschreibt, geht wohl nach Julian Weiners Einschätzung einen Vertrag ein, für den er Geld sehen will. Im Kleingedruckten ist die Rede von “797 Euro netto für zwei Jahre”.

Update, 18. Januar 2012:
Wie Companies House zu entnehmen ist, hat Julian Weiner seine Adresse geändert. Er gibt nun an, in der Wendenstraße 48 in Braunschweig zu wohnen.

Update, 19. Januar
Inzwischen sind die ersten Rechnungen bei Geschädigten eingetroffen. Zahlungen sind auf das Konto 8801774400 bei der Allianz Bank, Bankleitzahl 70035000 zu leisten. Das ist neu, ebenso wie die erst am 23.12.2011 gegründete (PDF) EMA Deutschland Ltd. & Co. KG. Selbige ist wohl für den Einzug der Rechnungen zuständig, die Komplementärin, die bereits hier angesprochene 1. EMA Verwaltungs Ltd. von Julian Weiner, erstellt offiziell die Website und schafft die Kunden ran. Dass die EMA Deutschland Ltd. & Co. KG auch Julian Weiner gehört, überrascht nicht. Er ist der einzige Kommandatist und mit 1000 Euro an der Ltd. & Co. KG beteiligt. Die Wahl der Rechtsform soll wohl eine gewisse Größe vortäuschen. Oder irgendjemand hat Weiner erzählt, dass damit die Geschäftsführerhaftung abnimmt. Das ist jedoch laut Auskunft meines Anwaltes ein Trugschluss.

Die EMA Deutschland ist aber nicht das einzige Unternehmen, das Julian Weiner in Deutschland angemeldet hat. Neben der hier auch schon thematisierten AWS Investment UG ist er ebenso Geschäftsführer der Accersita Payment UG. Selbige wurde am 14.12.2011 als 1st European Marketing Agency UG gegründet (PDF) und bereits am 23.12.2011, also zeitgleich mit Gründung der EMA Deutschland Ltd. & Co. KG, in Accersita Payment UG umbenannt. War der Unternehmensgegenstand vorher noch Webdesign, so soll die Accersita Payment nun “die Erbringung von Abrechnungsserviceleistungen, Onlineabrechnungen sowie erlaubnisfreies Inkasso für verbundene Unternehmen gemäß § 2 Abs. 3 Ziffer 6 RDG, § 15 AktG und der Einzug von angekauften Forderungen von verbundenen Unternehmen im Sinne von § 15 AktG” leisten. Kurz gesagt: Julian Weiner plant also, säumigen und zahlungsunwilligen “Kunden” seines wertlosen und unbekannten Branchenverzeichnisses, mittels eines selbst gegründeten “Inkassounternehmens” die Hölle heiß zu machen. Wichtig dabei ist die Formulierung “erlaubnisfreies Inkasso”. Dies besagt, dass die Accersita Payment nur eigene Forderungen inkassieren darf, mit einem wirklichen Inkassobüro also nicht zu vergleichen ist. Trotz aller Bemühungen Julian Weiners bleibt sein Geschäftsmodell, was es ist: gewerbsmäßiger Betrug.

Update, 27. Januar 2012:
Mittlerweile ging zwischen vermeintlichen “Kunden” und der EMA Deutschland Ltd. & Co. KG diverser Brief-, bzw. Faxwechsel hin und her. Eine Geschädigte leitete mir ein Schreiben weiter, in dem man “nicht nachvollziehen” könne, “weshalb Sie nun meinen, diese Gebühr nicht zahlen zu müssen.” Danach folgt ein Auszug aus dem Kleingedruckten des ursprünglichen Werbefaxes. Um die Forderung zu untermauern, wird “ein aktuelles Urteil in gleicher Angelegenheit” beigelegt. Hier handelt es sich um das bei den Branchenbuch-Abzockern sehr beliebtes Urteil des Amtsgerichtes Münster (Aktenzeichen: 3 C 2811/10), das vom Oktober 2010 ist und damit alles andere als “aktuell”, wie es die EMA Deutschland Ltd. & Co. KG bezeichnet. Was von diesem Urteil zu halten ist, steht unter anderem hier.

Update, 17. Februar 2012
Mit Datum vom 10.2. wird unterdessen eine “Letzte außergerichtliche Mahnung vor Abtretung” verschickt. Die Zahlung soll bis 20.2. auf das Konto bei der Allianz Bank erfolgen. Ich vermute, dass Julian Weiner bei weiterer Zahlungsverweigerung seiner “Kunden” sein Unternehmen Accersita Payment UG bemüht, um die Zahlungen einzufordern.

 
Update, 26. April 2012
Nachdem nun monatelang nichts passierte, lässt Julian Weiner, bzw. die EMA Deutschland Ltd & Co KG bei säumigen “Kunden” die Forderung über ein Inkassobüro einziehen.

Sehr geehrte Damen und Herren,
unser Auftraggeber, Ema-Deutschland Ltd. & Co KG in 40210 Düsseldorf, hat uns mit dem Einzug der unten bezeichneten Forderung beauftragt.

Dies schreibt ein Unternehmen namens “Inkasso Consulting Stumpf e.K.”
aus St.Leon-Rot. Neben der Hauptforderung verlangt das Inkasso-Unternehmen 239,06 Euro zusätzliche Gebühren. Wie mir Inhaber Horst Stumpf auf Rückfrage mitteilte, sieht er sich von seinem Auftraggeber getäuscht. “Wir haben in unseren Geschäftsbedingungen ganz klar vermerkt, dass wir nur unbestrittene Forderungen inkassieren.
Nachdem wir nun vermehrt Beschwerden von Schuldnern erhalten haben, die sich betrogen fühlen, kommen wir zu dem Schluss, dass wir die Zusammenarbeit mit unserem Kunden wohl beenden werden”, sagt er. Rund
200 Schreiben seien an Schuldner der EMA Deutschland Ltd. Co KG versandt worden. Empfängern seiner Briefe rät er, sich telefonisch bei ihm zu melden. “Damit ist das Thema dann für uns erledigt”, so Stumpf.

Update, 2. Mai 2012
Wie mir zwei Unternehmer unabhängig voneinander mitteilen, trifft die Aussage des Herrn Stumpf wohl nicht so zu. Beiden Unternehmern teilte er mit, dass sie zur Zahlung verpflichtet wären. Und weiter: Wenn das Unternehmen nicht zahlen würde, würde man zivilrechtlich gegen den Mitarbeiter vorgehen, der das Schreiben unterschrieben hat. Einer Einschaltung eines Anwaltes sah er gelassen entgegen. Update dazu: Horst Stumpf meldete sich noch einmal bei mir und versicherte, dass der Vertrag mit der EMA in Person Julian Weiner gekündigt wäre; Forderungen seitens Inkasso Consulting Stumpf würden nicht mehr bestehen.

Unterdessen mahnt nun auch die hier oben bereits erwähnte Accersita Payment UG die Beträge der 1. EMA Verwaltungs Ltd. an. Dass die Accersita Payment eine UG (haftungsbeschränkt” ist, verschweigt sie auf ihren Schreiben – obwohl eine Unternehmergesellschaft (UG) als Form dazu verpflichtet ist. Das Mahnschreiben der Accersita Payment kann zur Ansicht hier heruntergeladen werden. Als Bankverbindung ist schon wieder eine neue Bank eingetragen, diesmal sollen die Zahlungen auf ein Konto der GLS Bank eingehen.
Die Accersita Payment, in Person Julian Weiner, hat eine Website bereit gestellt, auf der er meint, dass die betroffenen Unternehmen nun zahlen müssen. Telefon- oder Faxdaten zur Klärung werden nicht genannt. Diverse Gerichtsurteile werden aufgelistet, die wohl aber durch gegenteilige Urteile aufgehoben werden dürften. Ob hier tatsächlich ein Vertrag zustande kam, muss wohl ein Gericht im Einzelfall prüfen.

 
Update, 13. Juni 2012
Es geht weiter. Polizeidirektionen und Staatsanwaltschaften sind offenbar unwillig oder unfähig, dem Treiben von Julian Weiner ein Ende zu setzen. Seit gestern werden neue Faxe verschickt. Diese haben abermals die Aufmachung eines Korrekturabzuges; selbst das Wort Korrekturabzug wird verwendet.

Überschrieben sind die Faxe mit “DAS BRANCHENBUCH”, in der Zeile darunter ist die Region oder die Stadt angegeben. Mit den Worten “das notwendige Fax” und “noch heute unterschrieben zurück” soll eine Dringlichkeit suggeriert werden. Als “Erscheinungszeitraum” ist Sommer 2012/Sommer 2013 angegeben, als “Optionales” wird ein Hyperlink im Internet angeboten. Dass sich der gesamte Eintrag nur im Internet auf der Seite das-branchen-buch.info wiederfinden wird und nicht etwa in einem gedruckten Buch, steht in den kleingedruckten Vertragsbedingungen unter dem Eintragsformular. Hier sind auch die Kosten zu finden: 819 Euro pro Jahr, bei einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren. Die “Grundlistung” mit Nennung des Firmennamens und der Adresse sei kostenfrei, der Eintrag koste also erst, wenn man die “erweiterten Kontaktdaten” wie Telefon, Fax, Website und Mail einträgt. Was von einem “Branchenbuch” zu halten ist, das eine Telefonnummer als “erweiterte Kontaktdaten” bezeichnet, muss ich sicher nicht extra ausführen.

Zurückgefaxt werden soll der Auftrag an die Nummer 03221 1102132. Hierbei handelt es sich, wie in der Vergangenheit, um eine so genannte ortsunabhängige Rufnummer, die auf eine “Arcor Mail & Messaging” weiterleitet. Als Nutzer wird ein “Thomas Woth” oder “Thomas Roth” angegeben, so genau kann man das nicht verstehen, wenn man diese Nummer anruft. Der Zusatz “ohne Servicegebühren” heißt übrigens nicht, dass die Nummer kostenlos wäre. Solche 032-Nummern werden in der Regel normal bepreist wie ein Ferngespräch, in Flatrates sind sie üblicherweise nicht enthalten, von Mobilfunkanschlüssen sind sie teurer.

Nach wie vor warne ich hier davor, diese Faxe auszufüllen, zu unterschreiben und zurück zu faxen. Sie erhalten hier eine nicht messbare Gegenleistung für Ihr Geld. Sie werden auf einer unbekannten Website eingetragen, die kein normaler Mensch zur Recherche von Unternehmen nutzt. Die angebotene “Leistung” ist in die Nutzlosbranche einzuordnen. Wer Geld zu verschenken hat, sollte stattdessen einen Verein oder die eigene Stadt unterstützen.

Update, 1. August 2012
Mit heutigem Datum erhalten Unternehmen Post von der IPP Inkassoservice Pro Pecunia GmbH aus Hamburg. Diese fordert in einem mir vorliegenden Fall 1188,55 Euro, zahlbar bis 13. August 2012. Auf Anfrage teilt Geschäftsführer Mathias Hein mit, dass die Forderungen seiner Meinung nach zurecht bestehen würden. Preise für die Eintragung wären zweifelsfrei auf den Angebotsfaxen lesbar, die textliche und grafische Gestaltung sei nicht irreführend. Auftraggeber für die IPP Inkassoservice sei die Accersita Payment UG, welche die Forderungen der EMA Deutschland Ltd. Co KG übernommen hätte…
Unternehmer, die glauben, die Forderung bestehe zu Unrecht, sollten sich nach Auskunft von Mathias Hein telefonisch melden. Finde keine Einigung statt, gehe der Vorgang zurück an den Auftraggeber, der dann entscheiden könne, gerichtlich tätig zu werden. Was die Accersita Payment UG in Person Julian Weiner wohl eher nicht tun wird…


Update, 30. August 2012
Mit Datum vom 27. August erhalten Unternehmer nun Post von einem “Rechtsanwalt Wolfgang Rust” aus Hamburg. Selbiger habe die Vertretung der Accersita Payment UG übernommen und fordert nun bis 10.9. den säumigen Betrag. Ansonsten werde er bei seiner Mandantin (Accersita) um “Klagauftrag” nachsuchen und nach Vorliegen eines vollstreckbaren Titels “umgehend die Zwangsvollstreckung” einleiten. Außerdem droht er mit Eintrag in “entsprechende Stellen” wie Schufa, Bürgel, Creditreform, Infoscore etc.”

Auffällig ist: Rechtsanwalt Wolfgang Rust gibt als seine Adresse die gleiche an wie die IPP Inkassoservice Pro Pecunia GmbH: die Spaldingstraße 74 in Hamburg. Vielleicht aber auch nicht sonderlich verwunderlich in einem Haus, in dem laut Google Maps über 70 Unternehmen ansässig sind. Vielleicht aber auch nicht. Denn offenbar teilen sich die IPP und Anwalt Rust ein Büro. Zumindest kann man das annehmen, wenn man sich diesen Eintrag auf der Website eines anderen Inkasso-Unternehmens ansieht: Das Unternehmen Inpago listet Wolfgang Rust als “Rechtsanwalt im Kompetenznetzwerk” und nennt dort bei der Anschrift auch den Namen Mathias Hein, Geschäftsführer der IPP Inkassoservice. Scheint also, als bekäme Rust direkt die Aufträge von der IPP, um säumigen “Schuldnern” ein wenig Druck zu machen. Schade, ich hatte nach meinem Gespräch mit Herrn Hein den Eindruck, er wäre ebenso einsichtig und vernünftig wie seinerzeit Herr Stumpf, der recht schnell merkte, dass an den Forderungen der Accersita erhebliche Zweifel bestehen.