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	<title>GROSSE WORTE</title>
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	<description>von Daniel Große, freier Journalist Leipzig</description>
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		<title>GEZ-Forum nur f&#252;r&#160;Geb&#252;hrenzahler</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Werbliches]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Chaos beim Start des GEZ-Forums erschien heute folgender Artikel von mir (in &#228;hnlichem Wortlaut) auf der Medienseite der Leipziger Volkszeitung.
Das Image der Geb&#252;hreneinzugszentrale (GEZ) soll verbessert werden. Dazu geh&#246;rt neben einem neuen Logo, das nun in gr&#252;n mit einem dunklen Punkt daherkommt, auch eine Offensive im Internet. Unter gez-meine-meinung.de schreiben Mitarbeiter Blogs, laden unregelm&#228;&#223;ig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum <a href="http://www.danielgrosse.com/blog/2010/02/02/die-gez-und-der-supergau-im-internet/">Chaos beim Start des GEZ-Forums</a> erschien heute folgender Artikel von mir (in &#228;hnlichem Wortlaut) auf der Medienseite der Leipziger Volkszeitung.</em></p>
<p>Das Image der Geb&#252;hreneinzugszentrale (GEZ) soll verbessert werden. Dazu geh&#246;rt neben einem neuen Logo, das nun in gr&#252;n mit einem dunklen Punkt daherkommt, auch eine Offensive im Internet. Unter gez-meine-meinung.de schreiben Mitarbeiter Blogs, laden unregelm&#228;&#223;ig zum Chat ein und d&#252;rfen sich Geb&#252;hrenzahler in einem Forum unterhalten. </p>
<p>Dieser Einladung folgten am ersten Tag viele – und damit begann das Chaos. Weil die GEZ transparent sein will, entschied sich die betreuende Agentur Media Consulta f&#252;r ein weitgehend offenes Forum. Mit dem Ergebnis, dass Benutzernamen wie „Hitler“, Sonderzeichen in Hakenkreuz-Optik und beleidigende Kommentare f&#252;r Stunden sichtbar waren. Immerhin sorgten die Online-Redakteure daf&#252;r, dass die teils antisemitischen Parolen verschwanden – dass sie &#252;berhaupt ohne Pr&#252;fung durchgelassen wurden, gleicht einem Skandal. „Das Forum soll allen diskussionswilligen Nutzern eine Plattform bieten“, sagt GEZ-Sprecherin Nicole Hurst und versucht zu erkl&#228;ren: „Das Ziel der Transparenz sollte auch dadurch unterstrichen werden, dass wir ein offenes Forum anbieten. Nach einer Flut von Eintr&#228;gen, die in den ersten beiden Tagen eingingen und von denen sich viele nicht an die Netiquette hielten, haben wir unser Forum umgestellt. Wir wollen dadurch sicher gehen, dass wir Beleidigungen, Diffamierungen und Beschimpfungen keine Plattform bieten“, so Hurst. </p>
<p>Umgestellt hei&#223;t: Benutzer und Beitr&#228;ge werden erst nach Pr&#252;fung freigeschalten. Dennoch beh&#228;lt sich die Redaktion weiterhin das Recht vor, Kommentare nachtr&#228;glich zu l&#246;schen oder Eintr&#228;ge zu bearbeiten. Was teils groteske Z&#252;ge annimmt. So gibt es zahlreiche Themen, bei denen der erste Eintrag fehlt. Darunter finden sich dann Beitr&#228;ge von Benutzern, die Bezug auf diesen fehlenden Kommentar nehmen – was das Forum sehr undurchsichtig erscheinen l&#228;sst. Auch allgemein fehlt die Ordnung. Das Forum besteht derzeit aus nur einem Hauptforum, eine Gliederung nach Themen gibt es nicht. Mehrfache Hinweise von Benutzern auf diesen Umstand werden nicht beantwortet. &#220;berhaupt soll das Forum nicht als Kommunikationskanal mit der GEZ dienen. „Wir haben erkennen m&#252;ssen, dass die User sich im Forum weniger untereinander austauschen als vielmehr uns Fragen stellen, die sie umgehend beantwortet haben wollen. Das ist von uns vorgesehen &#8211; aber erst in den Experten-Chats“, so Nicole Hurst. Hei&#223;t im Klartext: Benutzer sollen sich untereinander &#252;ber die Geb&#252;hrenpflicht austauschen – streng &#252;berwacht von der GEZ. Grad so, als g&#228;be es daf&#252;r nicht l&#228;ngst unabh&#228;ngige Foren.</p>
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		</item>
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		<title>Die GEZ und der Supergau im&#160;Internet</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 20:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Schlimmes]]></category>
		<category><![CDATA[Werbliches]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wir haben eine Anfrage von der GEZ. Die wollen sich &#246;ffnen, im Netz pr&#228;senter sein. Wir sollen das Image ein wenig aufm&#246;beln. Die sind gar nicht b&#246;se. Sagen die. Hat jemand ne Idee?&#8221;
&#8220;Hm. Lass uns doch Mitarbeiterblogs einrichten. Dann verdonnern wir ein paar Angestellte zum bloggen, notfalls schreiben wir die ersten Eintr&#228;ge selbst.&#8221;
&#8220;Okay. Und weiter?&#8221;
&#8220;Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Wir haben eine Anfrage von der GEZ. Die wollen sich &#246;ffnen, im Netz pr&#228;senter sein. Wir sollen das Image ein wenig aufm&#246;beln. Die sind gar nicht b&#246;se. Sagen die. Hat jemand ne Idee?&#8221;</p>
<p>&#8220;Hm. Lass uns doch Mitarbeiterblogs einrichten. Dann verdonnern wir ein paar Angestellte zum bloggen, notfalls schreiben wir die ersten Eintr&#228;ge selbst.&#8221;</p>
<p>&#8220;Okay. Und weiter?&#8221;</p>
<p>&#8220;Wie w&#228;re es mit einem Forum? Genau, ein Forum! Wo jeder seine Fragen zur GEZ posten kann. Viele Leute wissen jar gar nicht, warum sie zahlen m&#252;ssen und so weiter. Das verschafft der GEZ jede Menge Transparenz.&#8221;</p>
<p>&#8220;Gute Idee, machen wir.&#8221;<br />
</em></p>
<p>Nat&#252;rlich wird das Gespr&#228;ch zwischen den Mitarbeitern der K&#246;lner Division der Agentur Media Consulta nicht so abgelaufen sein. Und sicher war die Sache auch gut gemeint, der GEZ, dem geb&#252;hrenfinanzierten Geb&#252;hreneinzugsapparat, <a href="http://www.media-consulta.de/nc/homepage/einzelansicht-news/article/die-gez-geht-neue-wege-mit-mc.html">ein neues Image zu geben</a>. Weg vom Wegelagerer, der fremden Leuten an ihr Geld will, hin zum Servicedienstleister, der auf seine Kunden h&#246;rt. Das Problem ist nur: Gerade bei der GEZ funktioniert das eben nicht nur <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4iHP80EppOc">durch virale Spots</a>  und der &#214;ffnung durch ein Forum. Gerade bei der GEZ d&#252;rfte das Problem schwerwiegender sein und tiefer liegen.</p>
<p>Seit dem heutigen Tag hat die GEZ unter <a href="http://www.gez-meine-meinung.de">gez-meine-meinung.de</a> also ein <a href="https://www.gez-meine-meinung.de/fileadmin/forum/index.php?page=Index">Forum</a> online. Ein Forum, das der betreuenden Agentur und/oder den Onlineredakteuren bei der &#8220;Beh&#246;rde&#8221; jede Menge Arbeit macht. Denn heute Nachmittag wurde das Forum regelrecht &#252;berrannt. Nicht von auskunftsfreudigen Geb&#252;hrenpflichtigen. Nein, von <a href="https://www.gez-meine-meinung.de/fileadmin/forum/index.php?page=Thread&#038;postID=146#post146">Forentrollen</a> und &#8211; sagen wir mal vorsichtig &#8211; <a href="https://www.gez-meine-meinung.de/fileadmin/forum/index.php?page=Thread&#038;threadID=390">GEZ-Gegnern</a>. Ich habe mir das Treiben einige Zeit angesehen. So schnell wie Threads ge&#246;ffnet waren und dort Antworten gepostet waren, so schnell waren die Themen auch wieder gel&#246;scht. Sp&#228;ter wurden bereits erste Benutzerkonten gel&#246;scht, weil Nutzernamen wie &#8220;Hitler&#8221; und Sonderzeichen in Hakenkreuz-Optik nur schwerlich in die Demokratie passen. Dass sie &#252;berhaupt angelegt werden konnten, ist eine andere Sache &#8211; und eindeutig ein Vers&#228;umnis der betreuenden Agentur.</p>
<p>Was sich heute im GEZ-Forum abspielte, war ein Trauerspiel sondersgleichen. Ernste Beitr&#228;ge wurden sofort von den <a href="https://www.gez-meine-meinung.de/fileadmin/forum/index.php?page=Thread&#038;threadID=374">Trollen</a> in Grund und Boden kommentiert und mit antisemitischen oder anders beleidigenden Wort&#228;u&#223;erungen versehen. Mit dem Ergebnis, dass die Administratoren das komplette Thema l&#246;schten. Mit Transparenz oder einer &#8220;<a href="http://www.grimminalbullizei.de/2010/02/02/gez-mit-neuem-logo-datenpanne-und-forum-zum-diskutieren/">neuen GEZ</a>&#8221; hatte das Ganze wenig zu tun. Mal davon abgesehen, dass die &#220;bersichtlichkeit litt, weil es Media Consulta offenbar vergessen hatte, Unterforen anzulegen, um den Themenfluss ein wenig zu steuern. So wurde immer stehts in den &#8220;Hauptarm&#8221; des Forums gepostet. Entsprechende Hinweise der Nutzer, mal f&#252;r Ordnung zu sorgen, wurden zum einen nicht beachtet und zum anderen nicht beantwortet. &#220;berhaupt ist mir kein einziger Kommentar der GEZ-Redakteure aufgefallen. Sicher waren alle nur damit besch&#228;ftigt, User zu sperren und Beitr&#228;ge zu l&#246;schen.</p>
<p>Das schlimme daran ist: Es war abzusehen. Es war von vornherein klar, dass ein Forum, so wie es Media Consulta geplant hat, nicht funktionieren kann. Nicht bei der GEZ, bei einem solchen Apparat, der ein schlechteres Image als alle Journalisten, Sch&#246;nheitschirurgen und Politker zusammen hat. So etwas kann nicht funktionieren und muss in solch <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/gez--gebhrenfinanziertes-pr-fiasko_100025987.html?tx_ttnews[backPid]=23&#038;cHash=062d422fb5">einem PR-Gau enden</a>, wie wir ihn heute erlebt haben.</p>
<p>Meine Empfehlung an die GEZ und Media Consulta: Alle Beitr&#228;ge l&#246;schen, Forum abschalten. Und nochmal neu nachdenken. So jedenfalls wird nichts draus. Ernsthafte Diskussionen werden in diesem Forum nicht zustandekommen.</p>
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		<title>Webmontag: LVB stellt sich der&#160;Kritik</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 19:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>
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		<description><![CDATA[Der gestrige Webmontag war ein Erfolg. Zumindest, was die Zahl der Besucher angeht. In Bezug auf den Fehl-Launch der LVB-Website blieb Marketingleiter Peter Nebe in erster Linie Antworten schuldig und der f&#252;r das Grusel-Design zust&#228;ndige Frank Hofmann erschien gar nicht erst. Er habe zu sp&#228;t erfahren, dass dies eine Abendveranstaltung w&#228;re &#8211; den Nachmittag h&#228;tte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/webmontag.jpg" alt="webmontag.jpg" border="0" width="260" height="173" align="left" style="margin:0 10px 10px 0" />Der gestrige <a href="http://twitter.com/gigold/status/8516255887">Webmontag</a> war <a href="http://twitter.com/zumpe/status/8535676042">ein Erfolg</a>. Zumindest, was die Zahl der Besucher angeht. In Bezug auf den Fehl-Launch der LVB-Website blieb Marketingleiter Peter Nebe in erster Linie Antworten schuldig und der f&#252;r das Grusel-Design zust&#228;ndige Frank Hofmann erschien gar nicht erst. Er habe zu sp&#228;t erfahren, dass dies eine Abendveranstaltung w&#228;re &#8211; den Nachmittag h&#228;tte er sich freigehalten. Tschuldigung, Prof, wir haben tags&#252;ber alle was zu tun&#8230;</p>
<p>Eine Zusammenfassung habe ich <a href="http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/lvb-stellen-sich-der-kritik-an-ihrer-website/r-citynews-a-13762.html">f&#252;r LVZ-Online geschrieben</a>.</p>
<p>Die bezaubernden M&#228;dels von <a href="http://www.projecter.de/ueber-uns/team.html">projecter</a> haben <a href="http://www.projecter.de/blog/veranstaltungen/erster-webmontag-leipzig-wo-wollten-sie-denn-hin.html?from=twitter">auch eine Zusammenfassung geschrieben</a>.</p>
<p>Und Sabine von adconsys hat <a href="http://kunstkeim.adconsys.de/883-das-neue-internet-der-lvb-und-die-leipziger-web-szene.html">auch was geschrieben</a>.</p>
<p>Der n&#228;chste Webmontag Leipzig findet am 1. M&#228;rz im Tapetenwerk, L&#252;tzner Stra&#223;e 91, statt. Bereits jetzt ist das Event ausgebucht. Scheint, als w&#252;rde Leipzigs Kreativszene nun wirklich <a href="http://twitter.com/keimlink/status/8535148842">enger zusammen</a> zu r&#252;cken.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Matthias Montag wird&#160;BCS-Programmdirektor</title>
		<link>http://www.danielgrosse.com/blog/2010/02/01/matthias-montag-wird-bcs-programmdirektor/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 11:43:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Zeitgr&#252;nden nur schnell unkommentiert die PM der BCS Sachsen zum neuen Programmdirektor.
Matthias Montag (35) wird zum 1. Mai neuer Programmdirektor der BCS Broadcast Sachsen. Er verantwortet damit die Programminhalte des landesweiten Senders HITRADIO RTL und der sechs S&#228;chsischen Lokalradios (u.a. Radio Dresden, Radio Leipzig und Radio Chemnitz).
Der aus Th&#252;ringen stammende und seit etwa 10 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Aus Zeitgr&#252;nden nur schnell unkommentiert die PM der BCS Sachsen zum neuen Programmdirektor.</em></p>
<p><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/mm.jpg" alt="mm.jpg" border="0" width="120" height="187" align="left" style="margin:0 10px 10px 0" />Matthias Montag (35) wird zum 1. Mai neuer Programmdirektor der BCS Broadcast Sachsen. Er verantwortet damit die Programminhalte des landesweiten Senders HITRADIO RTL und der sechs S&#228;chsischen Lokalradios (u.a. Radio Dresden, Radio Leipzig und Radio Chemnitz).</p>
<p>Der aus Th&#252;ringen stammende und seit etwa 10 Jahren in Sachsen lebende Matthias Montag kommt von 105,5 Spreeradio in Berlin, wo er momentan als stellvertretender Programmdirektor t&#228;tig ist.</p>
<p>&#8220;Matthias Montag kennt sich im s&#228;chsischen Radiomarkt bestens aus&#8221;, sagt BCS-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Tino Utassy. &#8220;Neben seinen Erfahrungen als Programmmacher verf&#252;gt er &#252;ber gro&#223;artige journalistische Kenntnisse und hat zudem seinen Lebensmittelpunkt hier in Sachsen. Ich freue mich sehr, dass Matthias Montag ab Mai unser F&#252;hrungsteam verst&#228;rken wird.&#8221;</p>
<p>Matthias Montag ist seit 17 Jahren im privaten Rundfunk t&#228;tig. 1993 begann er als Reporter und Moderator bei Antenne Th&#252;ringen und absolvierte danach Stationen bei der Landeswelle Th&#252;ringen, RTL-Television, MDR-Fernsehen und RTL Radio Deutschland.</p>
<p>Matthias Montag ist verheiratet und hat eine sechsj&#228;hrige Tochter.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Chat mit einem&#160;Adressh&#228;ndler</title>
		<link>http://www.danielgrosse.com/blog/2010/01/28/chat-mit-einem-adresshaendler/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 17:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Spam macht keinen Spaß]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen erreichten diverse Verbraucher E-Mails, in denen ihnen 4,6 Millionen E-Mail-Adressen zum Kauf angeboten wurden. 1000 Euro will der Absender der Mail, der sich „Der Mailer“ nennt, f&#252;r den Datensatz. Heute berichtet die Verbraucherzentrale Sachsen davon und vermutet unter anderem, dass hier gar kein Adresshandel betrieben werden soll, sondern es sich um Betrug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen erreichten diverse Verbraucher E-Mails, in denen ihnen 4,6 Millionen E-Mail-Adressen zum Kauf angeboten wurden. 1000 Euro will der Absender der Mail, der sich „Der Mailer“ nennt, f&#252;r den Datensatz. Heute <a href="http://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/UNIQ126468898120727/link669431A.html">berichtet die Verbraucherzentrale Sachsen</a> davon und vermutet unter anderem, dass hier gar kein Adresshandel betrieben werden soll, sondern es sich um Betrug handelt. </p>
<p>Dem kann ich – nach meinem derzeitigen Wissensstand – widersprechen. Am Mittwoch vergangener Woche hatte ich die M&#246;glichkeit, mit dem „Mailer“ via ICQ zu chatten. Seine ICQ-Nummer war in der Mail angegeben. Ziel meines Chats war es, herauszufinden, was den Mann dazu treibt, mit Adressen zu handeln. Fazit: Der &#8220;Mailer&#8221; behauptet felsenfest, es sei legal, Millionen Mail-Adressen zu verkaufen, weil die Besitzer der Adressen schlie&#223;lich ihre Einwilligung daf&#252;r gaben. Einen Auszug m&#246;chte ich hier wiedergeben.</p>
<blockquote><p>[20:50] Hallo.<br />
[20:51] mailer: hallo<br />
[20:51] Sie bieten E-Mail-Adressen an, h&#246;rte ich?<br />
[20:51] mailer: ja<span id="more-2091"></span><br />
[20:51] Was sind das f&#252;r Adressen?<br />
[20:52] mailer: deutsche<br />
[20:52] Und woher stammen die?<br />
[20:53] mailer: spielt keine rolle<br />
[20:53] mailer: hauptsache sie sind da<br />
[20:53] gut, aber so k&#246;nnen sie ja kein gesch&#228;ft machen. ein k&#228;ufer muss schon wissen, ob das real existierende und gepr&#252;fte mailadressen sind, meinen sie nicht?<br />
[20:54] alle email adressen sind gepr&#252;ft und zu 100% g&#252;ltig<br />
[20:55] handelt es sich dabei um adressen aus datens&#228;tzen von unternehmen? sind das privatadressen?<br />
[20:55] mailer: kann ihnen ja mal 20 000 adressen geben zum testen<br />
[20:56] mailer: die meisten davon sind privat adressen<br />
[20:58] gibt es demografischen hintergrund dazu? oder sind das einfach zusammengesammelte daten aus verschiedenen quellen?<br />
[20:58] mailer: Rund 2,5 Millionen @t-online.de Emails<br />
Rund 1,2 Millionen @web.de Emails<br />
Rund 570`000 @bluewin.ch Emails<br />
Rund 250`000 @gmx.de Emails<br />
Rund 120`000 @gmx.net Emails<br />
[20:59] ja, gut und sch&#246;n. und auf welche zielgruppe passt das eher?<br />
[20:59] mailer: ich w&#252;rde sagen auf alle zielgruppen<br />
[21:01] das w&#228;re ja eher suboptimal. das heisst, der streuverlust w&#228;re sehr gro&#223;.<br />
[21:02] mailer: ich weiss nicht ich selber habe mit diesen emails gut geld verdient f&#252;r verschiedene projekte<br />
[21:02] mailer: entweder sie sind am kauf interessiert oder nicht<br />
[21:02] mailer: ist ihre entscheidung<br />
[21:03] sicher, nur muss ich wissen, auf welche projekte ich die mailadressen ansetzen kann. ein test w&#228;re m&#246;glich, sagen sie? brauche auch keine 20.000. 5.000 reichen.<br />
[21:04] mailer: ok</p></blockquote>
<p>Daraufhin sendete mir der „Mailer“ eine Textdatei mit tats&#228;chlich 20.000 E-Mail-Adressen. Eine schnelle Sichtung und &#220;berpr&#252;fung einiger Adressen bei Google zeigte mir, dass diese Adressen zumindest nicht ausgedacht waren. Teils geh&#246;rten sie Privatpersonen mit „Katzenbilder-Blogs“, teilweise Unternehmen. Verlage, Fliesenleger, Speditionen, Pfarr&#228;mter – und dazwischen immer wieder jede Menge Privatadressen, die meisten mit t-online-Endung. Darum wollte ich wissen, woher der „Mailer“ diese Adressen hat.</p>
<blockquote><p>[21:10] haben sie die gesammelt oder auch nur &#252;ber umwege bekommen?<br />
[21:11] mailer: &#252;ber double-opt-in gesammelt<br />
[21:11] oh, lustig. und diese leute haben der weitergabe zugestimmt?<br />
[21:11] mailer: genau<br />
[21:12] mailer: habe sogar von allen auch adresse, telefonnumer usw.<br />
[21:12] aber doch sicher nicht dem verkauf?<br />
[21:12] mailer: doch<br />
[21:12] mailer: ich darf diese weiterverkaufen besitze die lizenz daf&#252;r<br />
[21:13] und sie verdienen mit dem verkauf von mailadressen ihren lebensunterhalt?<br />
[21:13] mailer: nicht nur<br />
[21:14] hm. aber letztlich sind sie erf&#252;llungsgehilfe von spammern.<br />
[21:14] bzw. selbst einer.<br />
[21:15] mailer: nicht wenn man die mailadressen im double-opti-in verfahren gesammelt hat dann ist man kein spammer<br />
[21:15] mailer: kenne mich damit gut aus <img src='http://www.danielgrosse.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
[21:16] naja, double opt-in hei&#223;t ja nur, dass die adresse rechtm&#228;&#223;ig f&#252;r den jeweiligen zweck angemeldet wurde. newsletter etc. aber doch nicht, dass wildfremde menschen dann diese mailadresse bekommen d&#252;rfen.<br />
[21:16] mailer: doch dem haben sie auch zugestimmt<br />
[21:17] okay, viele davon sicher unwissentlich.<br />
[21:17] mailer: ja<br />
[21:19] verraten sie mir, aus welcher ecke deutschlands sie kommen?<br />
[21:21] mailer: ich wohne weder in deutschland noch in europa bin schon l&#228;ngst ausgewandert<br />
[21:21] okay, die auswandernummer ist alt. im ernst: wo wohnen sie?<br />
[21:22] mailer: ehrlich weder in deutschland noch in europa<br />
[21:22] mailer: in argentinien
</p></blockquote>
<p>Im Laufe des Gespr&#228;chs gab ich mich als Journalist zu erkennen und wollte wissen, wie das so ist, als Adressh&#228;ndler, der Spammern hilft, was man verdient und so weiter.</p>
<blockquote><p>[21:25] mailer: ich bin glaube ich die falsche ansprechperson f&#252;r sowas<br />
[21:26] mailer: ich verkaufe und versende emails um geld zu verdienen<br />
[21:26] immerhin verkaufen sie offenbar 4 millionen mailadressen und helfen damit der &#8220;spamindustrie&#8221;<br />
[21:30] mailer: k&#228;ufer sind meistens firmen , wieviel ich damit verdiene verrate ich nicht ist auch underschiedlich<br />
[21:30] und die k&#228;ufer gewinnen sie, indem sie einfach mails versenden und die mailadressen anbieten?<br />
[21:31] mailer: ja<br />
[21:32] haben sie eine ahnung, wie viele mailadressen deutscher verbraucher im umlauf sind?<br />
[21:32] mailer: w&#252;rde sagen ca 80%<br />
[21:33] und sie verkaufen auch adressen, telefonnummern usw? auch kontodaten?<br />
[21:33] mailer: keine kontodaten<br />
[21:33] mailer: ich mache nur legale sachen<br />
[...]<br />
[21:43] der verkauf von firmendaten w&#228;re sicher unproblematisch. aber bei privatpersonen h&#246;rts dann meiner meinung nach auf. oder haben sie gerichtsurteile etc. zur hand, die das widerlegen?<br />
[21:47] mailer: ich bin &#252;berzeugt das was ich mache nicht illegal ist<br />
[21:47] mailer: ich besitze die lizenzen daf&#252;r diese emails zu verkaufen<br />
[21:48] und wie stellen sie sicher, dass sie die weitergabe-erlaubnis ihren k&#228;ufern auch verkaufen? mailadressen k&#246;nnen sie verkaufen &#8211; die zustimmung zur nutzung und weiterverarbeitung aber nicht.<br />
[21:49] mailer: naja<br />
[21:49] mailer: wir alle wollen doch geld verdienen nicht?<br />
[21:49] mailer: einer verdient auf die einer art geld einer auf die andere so ist das nun mal<br />
[21:50] klar. und da sind wir wieder beim thema. sie spielen spammern daten in die h&#228;nde, die sie vielleicht rechtm&#228;&#223;ig erworben haben. im gleichen atemzug machen sie aber diese daten minderwertig, weil spammer sie f&#252;r andere zwecke einsetzen, als die genehmigung daf&#252;r aussagt.<br />
[21:50] mailer: w&#228;hrend dem ich mit ihnen hier schreibe habe ich jetz 8 exemplare verkauft<br />
[21:51] mailer: also ca 8000 euro gewinn<br />
[21:51] gl&#252;ckwunsch. bauchschmerzen?<br />
[21:51] mailer: nein<br />
[21:52] und wie kommen sie an ihr geld? paypal?<br />
[21:53] mailer: &#252;berweisung,paypal,epassporte,liberty reserve<br />
[21:54] mailer: je nachdem wie der kunde bezahlen will<br />
[21:54] und das funktioniert? das hei&#223;t, da gibts keine zahlungsausf&#228;lle? risiken, dass sie ihr geld nicht bekommen?<br />
[21:55] mailer: ich verschicke die ware erst wenn das geld angekommen ist<br />
[21:55] mailer: also vorkasse<br />
[21:57] und am tag um die 8000 euro umsatz? oder ist da mehr drin?<br />
[21:57] mailer: ich bin eigentlich gelehrnter elektromonteur habe aber in diesem beruf nach abschluss der lehre nie mehr gearbeitet<br />
[21:58] mailer: nein nicht jeden tag<br />
[21:58] mailer: ich mache sowas nicht jeden tag<br />
[21:59] okay, das w&#228;re sicher auch zuviel. wohin mit dem ganzen geld. <img src='http://www.danielgrosse.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  ich h&#228;tte trotzdem bauchschmerzen.<br />
[21:59] mailer: wieso bauchschmerzen?<br />
[22:00] naja, weil sie pers&#246;nliche daten von anderen in fremde, unbekannte h&#228;nde f&#252;r einen unbekannten zweck geben.<br />
[22:01] mailer: naja<br />
[22:01] mailer: die anderen wollen ja auch ihre produkte verkaufen<br />
[22:01] mailer: das leben ist eben hart<br />
[22:02] ehrlich gesagt machen mich diese &#228;u&#223;erungen ein bisschen w&#252;tend. aber ist okay. das ist eben ihre auslegung.<br />
[22:03] mailer: naja ne andere m&#246;glichkeit an gutes geld zu kommen habe ich nicht<br />
[22:03] mailer: ich muss ja schliesslich auch irgendwie mein geld verdienen<br />
[22:03] ehrliche arbeit? schonmal versucht? <img src='http://www.danielgrosse.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
[22:03] mailer: zu wenig geld<br />
[22:03] mailer: und zu hart<br />
[22:03] wahnsinn. darf ich fragen, wie alt sie ungef&#228;hr sind?<br />
[22:04] mailer: 23<br />
[22:04] Und seit wann betreiben Sie dieses Gesch&#228;ft?<br />
[22:04] mailer: seit ein paar jahren
</p></blockquote>
<p>Was uns dieser Einblick in die Gesch&#228;ftspraktiken des Adressh&#228;ndlers lehrt: Sei wachsam, was Du mit Deinen Daten anstellst und wem Du sie gibst. Verhindern k&#246;nnen wird man den Verkauf von Mailadressen und Postanschriften aber wohl nie, wenn es weiterhin solche Zeitgenossen gibt, die einerseits aus dem &#8220;&#220;berwachungsstaat Deutschland&#8221; (wie er zu mir meinte) fl&#252;chten, sich aber nicht zu fein sind, weiterhin mit der Unachtsamkeit deutscher B&#252;rger Geld zu verdienen. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit Blog: Motorrad Messe&#160;Leipzig</title>
		<link>http://www.danielgrosse.com/blog/2010/01/27/mit-blog-motorrad-messe-leipzig/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 21:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Werbliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurze Werbeunterbrechung: Seit einer Woche bloggt medienrauschen wieder f&#252;r eine Messe*. Nachdem Thomas und ich im M&#228;rz vergangenen Jahres zum ersten Mal f&#252;r den Veranstalter TWIN die Motorr&#228;der Dortmund 2009 bloggen durften, wird dieses Blog nun weitergef&#252;hrt. Zur Motorrad Messe Leipzig ver&#246;ffentlichen wir Aktuelles von den Vorbereitungen und bringen Hintergr&#252;nde. W&#228;hrend der Messe vom 5. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zweiradmessen.de/messeblog"><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/blog_zweiradmessen.jpg" alt="" title="blog_zweiradmessen" width="240" height="224" align="left" style="margin:0 10px 10px 0" border="0" /></a>Kurze Werbeunterbrechung: Seit einer Woche bloggt <a href="http://www.medienrauschen.com">medienrauschen</a> wieder f&#252;r eine Messe*. Nachdem <a href="http://medienrauschen.com/gigold/">Thomas</a> und <a href="http://medienrauschen.com/grosse/">ich</a> im M&#228;rz vergangenen Jahres zum ersten Mal f&#252;r den Veranstalter TWIN die <a href="http://www.zweiradmessen.de/messeblog/zum-jubilaum-ein-messe-magazin/">Motorr&#228;der Dortmund 2009</a> bloggen durften, wird dieses Blog nun weitergef&#252;hrt. Zur <a href="http://zweiradmessen.de/messeblog">Motorrad Messe Leipzig</a> ver&#246;ffentlichen wir Aktuelles von den Vorbereitungen und bringen Hintergr&#252;nde. W&#228;hrend der Messe vom 5. bis 7. Februar sind wir live vor Ort.<br />
Direkt danach ziehen wir dem Blog mittels kleinem Script die Dortmund-Sch&#252;rze &#252;ber und bloggen dann f&#252;r die Motorr&#228;der Dortmund 2010 weiter, die vom 4. bis 7. M&#228;rz stattfindet.</p>
<p>Via Twitter kann man beiden Messeblogs auch folgen: <a href="http://www.twitter.com/motorradmesse">Motorrad Messe Leipzig</a> und <a href="http://twitter.com/motorraeder_do">Motorr&#228;der Dortmund</a></p>
<p><small>*) Nat&#252;rlich bloggen wir auch nach wie vor <a href="http://www.gamesconvention.com/blog">f&#252;r die GCO</a>.</small></p>
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		<title>Hintergr&#252;ndiger&#160;Wettbewerb</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 09:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediales]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich geb es ganz offen zu: Wie der Hintergrund meiner Twitter-Seite aussieht, ist mir schnurzegal. Twitter nutze ich nur in seltenen F&#228;llen &#252;ber die eigentliche Website. Und ich gehe davon aus, dass auch meine Follower dies tun. Au&#223;erdem muss ich mich nicht &#252;ber Hintergrundbilder profilieren, sondern &#252;ber meine Tweets. Obwohl auch das, also das Profilieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich geb es ganz offen zu: Wie der Hintergrund <a href="http://www.twitter.com/dg_4und20">meiner Twitter-Seite</a> aussieht, ist mir schnurzegal. Twitter nutze ich nur in seltenen F&#228;llen &#252;ber die eigentliche Website. Und ich gehe davon aus, dass auch meine Follower dies tun. Au&#223;erdem muss ich mich nicht &#252;ber Hintergrundbilder profilieren, sondern &#252;ber meine Tweets. Obwohl auch das, also das Profilieren, nicht unbedingt ein Ziel ist, das ich mit dem Twittern verfolge.</p>
<p>Trotzdem m&#246;chte ich auf einen Wettbewerb des von mir gern gelesenen Blogs Farbwolke hinweisen. Zum zweiten Mal startet dort jetzt ein <a href="http://farbwolke.de/twitter-page-contest-2010/">Twitter Page Contest</a>, bei dem es darum geht, die eigenen Hintergrundgestaltungen der Twitter-Seite zu zeigen und dar&#252;ber abzustimmen, welches die h&#252;bscheste, ausgefallenste, whatever ist. Im vergangenen Jahr kamen <a href="http://farbwolke.de/die-schonste-twitter-page/">einige Perlen</a> ans Tageslicht und Farbwolke-Macher <a href="http://twitter.com/ritman77">Martin</a> hat auch einige Trends entdeckt, wohin die Reise geht bei der Gestaltung von Twitter-Designs. Ich w&#252;nsche viel Spa&#223; und schaue mir gern die eingereichten Vorschl&#228;ge an. Vielleicht bekomm ich ja doch noch Lust auf ein individuelles Bildchen.</p>
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		</item>
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		<title>Respekt: LVB und EWERK stellen sich der&#160;Kritik</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 11:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Werbliches]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Neugestaltung der Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) hat ein m&#228;chtiges digitales Rauschen erzeugt. Ein Rauschen, das von Kritik gepr&#228;gt war und noch immer ist. Design und technische Umsetzung lassen Normalnutzer und Internetprofis gleicherma&#223;en aufschreien. N&#228;here Infos stehen bereits hier im Blog und auf LVZ-Online. Diese Kritik zeigt eines ganz deutlich: Dem Leipziger ist es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Neugestaltung der Website der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) hat ein m&#228;chtiges digitales Rauschen erzeugt. Ein Rauschen, das von Kritik gepr&#228;gt war und noch immer ist. Design und technische Umsetzung lassen Normalnutzer und Internetprofis gleicherma&#223;en aufschreien. N&#228;here Infos stehen bereits <a href="http://www.danielgrosse.com/blog/2010/01/20/die-lvb-und-die-sache-mit-dem-internet/">hier im Blog</a> und auf <a href="http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/internet-nutzer-kritisieren-neue-webseite-der-leipziger-verkehrsbetriebe/r-citynews-a-11327.html">LVZ-Online</a>. Diese Kritik zeigt eines ganz deutlich: Dem Leipziger ist es nicht egal, wie kommunale Websites aussehen. Einfach aus dem Grund, weil er sie braucht und darum eine entsprechende Benutzerfreundlichkeit erwartet. Wohl deshalb fielen die Wortmeldungen so umfangreich und teilweise verbal entgleist aus. </p>
<p>Nun k&#246;nnte sich ein kommunales Unternehmen mit zugehaltenen Augen und Ohren zur&#252;cklehnen und weiter im Glanze ihrer eigenen Erfolge sonnen. Tut es aber nicht. Die LVB und die technisch verantwortliche Agentur EWERK wagen den Sprung nach vorn und stellen sich der Kritik. In den Kommentaren zu meinem kritischen Artikel <a href="http://www.danielgrosse.com/blog/2010/01/20/die-lvb-und-die-sache-mit-dem-internet/#comment-55012">bot  Thomas Gigold ein Treffen</a> im Rahmen des n&#228;chsten Webmontags an. Dieser Einladung folgen LVB und ERWERK nun. Auch der <a href="http://twitter.com/medienfreunde/status/7946631414">umstrittene</a> Professor <a href="http://www.iks.hs-merseburg.de/~iksuser/cms/index.php?id=hofmann">Frank Hofmann</a> von der Hochschule Merseburg, der das Design der Website entwickelt, wird anwesend sein. Thomas hat das Ganze als Interims-Ansprechpartner f&#252;r den <a href="http://webmontag.de/location/leipzig/index">Webmontag Leipzig</a> mal <a href="http://gigold.de/weblog/eintrag/webmontag-leipzig-lvb-laedt-nach-kritik-am-website-relaunch-ein/">aufgeschrieben</a>. </p>
<p><strong>Ganz wichtig:</strong> Was jetzt z&#228;hlt, sind neben Kritik vor allem Verbesserungsvorschl&#228;ge. Konstruktive Kritik also, die helfen sollen, die Website der LVB besser zu machen. Wer solche Vorschl&#228;ge hat und nicht nur meckern will, sollte diese in ein paar Zeilen niederschreiben und <a href="mailto:gigold@gmail.com">Thomas mailen</a>. Hendrik Schubert, gesch&#228;ftsf&#252;hrender Gesellschafter von EWERK sagt: &#8220;Ich will hier nicht den Eindruck erwecken, dass es hier um ein nachtr&#228;gliches Crowdsourcing gehen soll. Vielmehr ist es mir wichtig technische und gestalterische Themenfelder aufzurei&#223;en, die wir gezielt in der Veranstaltung besprechen k&#246;nnen. F&#252;r eine nachtr&#228;gliche Anpassung g&#228;be es dann vielf&#228;ltige M&#246;glichkeiten einer Mitwirkung.&#8221; Um diese vier Bereiche soll es gehen: Gestaltung, Usability, technische Umsetzung und PR.</p>
<p>Von mir gibt&#8217;s Respekt f&#252;r diesen (sp&#228;ten) Schritt des Ganges in die &#214;ffentlichkeit. Vielleicht wird am Ende doch noch alles gut, wenngleich ich nicht glaube, dass im Ergebnis des Webmontages ein komplett anderes Design der Website entstehen wird. Aber vielleicht helfen wir alle gemeinsam mit kleinen Schritten. Und zeigen, welche Kraft in <a href="http://www.brandvorwerk-pr.de/erste-podiumsdiskussion-zur-leipziger-kreativwirtschaft/20091022/">Leipzigs Kreativwirtschaft</a> steckt.</p>
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		</item>
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		<title>Neuigkeiten zu Tipptresor, Novamedia Marketing und Euro Lotto&#160;Tipp</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 15:44:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Es bewegt sich was auf dem Gewinnspielmarkt. Allerdings sicher nicht so, wie sich das die beteiligten Firmen vorstellen. Gegen vier Callcenter in Bielefeld und Paderborn ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft, Gesch&#228;ftsr&#228;ume wurden durchsucht. Nat&#252;rlich bestreitet man diese Durchsuchungen. So wie auch damals Novamedia Marketing in Paderborn bestritt, irgend etwas mit Tipptresor oder der Gewinnspielmafia in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es bewegt sich was auf dem Gewinnspielmarkt. Allerdings sicher nicht so, wie sich das die beteiligten Firmen vorstellen. Gegen vier Callcenter in Bielefeld und Paderborn <a href="http://www.nw-news.de/owl/3344552_Callcenter_Teil_eines_dubiosen_Firmengeflechts.html">ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft</a>, Gesch&#228;ftsr&#228;ume <a href="http://www.paderborn.de/stadt/news/radio_hochstift_2.php?ent=1392111">wurden durchsucht</a>. Nat&#252;rlich bestreitet man diese Durchsuchungen. So wie auch damals <a href="http://www.danielgrosse.com/blog/2009/05/13/anruf-von-tipptresor-erhalten-einige-hintergruende/">Novamedia Marketing in Paderborn bestritt, irgend etwas mit Tipptresor</a> oder der Gewinnspielmafia in der Schweiz zu tun zu haben. Das k&#246;nnen Thorsten Sucker, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von Novamedia, seine Gesellschafterin <a href="http://www.ssolution24.com/index.php?seite=impressum">Daniela Ptak</a> und Markus Waldvogel, einstiger Verwaltungsrat bei Euro Lotto Tipp in der Schweiz , jetzt sicher den Ermittlungsbeh&#246;rden erkl&#228;ren. Und wenn die ihre Arbeit gut machen, d&#252;rfte hier ein ganzes Firmenkonstrukt seiner Gesch&#228;ftst&#228;tigkeit beraubt werden.</p>
<p>Das Dumme ist nur: Es stehen bereits andere Firmen parat, die genau die gleiche Masche betreiben. Siehe Win-Express, Deutsche Gewinn Garantie oder wie auch immer sie heute hei&#223;en.</p>
<p><small>Danke an nw-news.de und &#8220;rpv&#8221; f&#252;r die Verlinkung und Hinweise</small></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die LVB und die Sache mit dem&#160;Internet</title>
		<link>http://www.danielgrosse.com/blog/2010/01/20/die-lvb-und-die-sache-mit-dem-internet/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 08:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Werbliches]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ein Unternehmen ank&#252;ndigt, eine neue Website ins Netz zu stellen, haut das heute normalerweise keinen mehr vom Hocker. Wenn das Unternehmen allerdings ein kommunales ist, f&#252;r den Webauftritt 50.000 Euro ausgegeben worden sind und dieser dann nicht die Erwartungen der Benutzer erf&#252;llt, schl&#228;gt das schon mal hohe Wellen. Der Versuch einer objektiven Analyse.
DAS Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Unternehmen ank&#252;ndigt, eine neue Website ins Netz zu stellen, haut das heute normalerweise keinen mehr vom Hocker. Wenn das Unternehmen allerdings ein kommunales ist, f&#252;r den Webauftritt <a href="http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/lvb-wollen-mit-neuer-internetseite-internationale-massstaebe-setzen/r-citynews-a-10992.html">50.000 Euro</a> ausgegeben worden sind und dieser dann nicht die Erwartungen der Benutzer erf&#252;llt, schl&#228;gt das schon mal hohe Wellen. Der Versuch einer objektiven Analyse.</p>
<p>DAS Thema der Leipziger Twitterer am Dienstag war der Relaunch der Website der Leipziger Verkehrsbetriebe. Was bis vor kurzem noch eine ganz normale Website im Dreispaltendesign mit linker und rechter Sidebar und mittlerem Contentbereich war, sieht seit Dienstag so aus:</p>
<p><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/shot_lvbneu.jpg" alt="" title="shot_lvbneu" width="400" height="266" class="alignleft size-full wp-image-2068" /><br clear="all" /></p>
<p>Gegen 14 Uhr begann <a href="http://search.twitter.com/search?q=lvb">bei Twitter der Sturm</a> aufgrund dieser Website. Stein des Ansto&#223;es ist vor allem das Design. Die Benutzerf&#252;hrung funktioniert weitgehend &#252;ber Buttons und Piktogramme. Sidebars und Teaserk&#228;sten gibt es nicht, die Website durchzieht ein Matsch aus Grau auf Grau im Querstreifendesign. Der Link zur Homepage ist rechts oben auf einem kleinen Haussysmbol versteckt. Ein Logo im Kopfbereich, wie man das gew&#246;hnt ist, fehlt g&#228;nzlich. Die einzig helle und auff&#228;llige Fl&#228;che in diesem Einheitsgrau ist der gelbe Streifen mit dem LVB-Logo am Fu&#223; der Website. Weshalb (zumindest mein) Blick immer zuerst auf dieses Banner f&#228;llt. Zudem ist man durch die Hervorhebung st&#228;ndig versucht, dort draufzuklicken. Die Typografie ist ein zus&#228;tzliches Grauen. &#220;berschriften wurden allesamt mit Versalien, also Gro&#223;schreibung, realisiert. Das wirkt schreiend und insgesamt nicht freundlich. </p>
<p><strong>Startseite zu unruhig</strong><br />
Die beiden Teaserbilder &#8220;Onlineshop&#8221; und &#8220;Mobilit&#228;tsservice&#8221; auf der Startseite sind nicht einheitlich und wirken schnell hingeschludert. Am rechten Rand des &#8220;Mobilit&#228;tsservice&#8221; gibt es einen wei&#223;en Rand, der bei &#8220;Onlineshop&#8221; nicht existiert. Oben rechts klebt der Kasten &#8220;Verkehrsinfo&#8221; direkt an den Piktogrammen, was nicht sch&#246;n aussieht. Au&#223;erdem hat dieser Kasten als einziger abgerundete Ecken &#8211; aber auch nur unten. Alle anderen K&#228;sten und Contentbereiche sind durch gerade Ecken abgegrenzt. Mit Design, Einheitlichkeit oder Nachvollziehbarkeit hat das Ganze wenig zu tun. Zudem fragt man sich, warum der Contentbereich links so riesig gew&#228;hlt wurde, wenn dort nur sechs kleine Piktogramme enthalten sind. Dazu kommt, dass die Abst&#228;nde zwischen den K&#228;sten nicht einheitlich sind. Zwischen &#8220;Verkehrsinfo&#8221; und &#8220;Onlineshop&#8221; klafft eine gro&#223;e L&#252;cke. Insgesamt wirkt die Startseite dadurch sehr unruhig.</p>
<p>Ebenso nicht einheitlich sind die beiden Slider &#8220;Meine LVB&#8221; und &#8220;Hilfe&#8221; am linken Bildschirmrand. Bei Klick fahren diese nach rechts &#252;ber die gesamte Breite der Website. Diesen Effekt sieht man in letzter Zeit h&#228;ufiger und dagegen ist auch nichts einzuwenden. Allerdings fragt man sich, warum der Bereich &#8220;Meine LVB&#8221; nach unten so lang gew&#228;hlt wurde, obwohl dieser gar nicht so viel Inhalt bereit h&#228;lt. Zudem ist <a href="http://twitter.com/agross/statuses/7964358781">graue Schrift auf grauem Untergrund</a> eher suboptimal. Der Slider &#8220;Hilfe&#8221; ist dagegen viel zu voll gepackt. Der &#8220;Schlie&#223;en&#8221;-Button ist unten abgeschnitten. Auch das hat mit Design nichts zu tun und sollte eigentlich w&#228;hrend eines Usability-Tests vor Live-Schaltung ausgemerzt werden. </p>
<p><strong>Verwirrende Grafiken</strong><br />
Ein starkes St&#252;ck, wenn nicht gar eine Frechheit, sind die Silhouetten der Zielgruppen der LVB im Bereich &#8220;<a href="http://www.lvb.de/Tarife">Tarife</a>&#8220;. W&#228;hrend Kinder, Sch&#252;ler und Azubis noch akzeptabel gestaltet wurden, wirds danach eher finster. Studenten sind offenbar f&#252;lliger als Azubis, Erwachsene haben einen Bierbauch, Autofahrer sind unf&#246;rmig und Senioren sind augenscheinlich Exhibitionisten, die ihren Mantel l&#252;ften. Das Ganze wirkt so, als wenn hier nie jemand von &#8220;au&#223;en&#8221; draufgeschaut hat. Dann w&#228;re es sicher aufgefallen, dass diese Grafiken nicht funktionieren und eher diffamierend wirken als ansprechend.</p>
<p><strong>Zur Technik</strong><br />
Die technische Umsetzung der Website l&#228;sst sich insgesamt als unfertig beschreiben. Beispiel: <strong>Die Suchfunktion</strong>. Diese funktioniert augenscheinlich nicht. Trotz Verwendung von Worten, die auf der Website vorkommen, wird nie etwas gefunden. Weder &#8220;Newsletter&#8221;, noch &#8220;Kontakt&#8221;, &#8220;Fahrplan&#8221;, &#8220;Fahrgastbeirat&#8221;, &#8220;Semesterticket&#8221; oder &#8220;Monatskarte&#8221; funktionieren. Man muss zu dem Schluss kommen, dass die Suche noch gar nicht implementiert wurde.<br />
<strong>Update:</strong> Mittlerweile funktioniert die Suche nach oben genannten Keywords.</p>
<p>Ebenso unfertig ist der RSS-Feed. Dieser versteckt sich unter unteren Navigation und ist nicht direkt in der Website mit <em>link rel=</em> eingef&#252;gt, wie das eigentlich &#252;blich w&#228;re. Viel schlimmer ist allerdings: Der Feed funktioniert nicht. Zwar werden &#220;berschriften im Feed generiert, auf die man auch klicken kann. Die <a href="http://www.lvb.de/Newsfeed/1,1,YToyOntzOjc6ImNvbW1hbmQiO3M6MTA6InNob3dEZXRhaWwiO3M6NjoiZW50aXR5IjtOO30%3D0,0,output,rdf">kryptische URL</a> bringt dann allerdings nur eine nahezu wei&#223;e Seite mit einem Link &#8220;zur&#252;ck zur &#220;bersicht&#8221;. Diese <a href="http://www.lvb.de/Newsfeed/1,1,YToyOntzOjc6InF1YXJ0ZXIiO047czo0OiJ5ZWFyIjtOO30%3D">sieht dann so aus</a>. Nach Klick auf die &#220;berschriften passiert aber wieder ebenso nichts.</p>
<p>Genauso schlecht oder gar nicht umgesetzt ist die Suchmaschinenoptimierung der Website. Der Seitentitel ist nichtssagend und enth&#228;lt lediglich den Namen des angew&#228;hlten Navigationspunktes. Das Meta-Tag &#8220;description&#8221; fehlt auf allen Seiten. Zudem d&#252;rfte die Programmierung daf&#252;r gesorgt haben, dass Google die Website <a href="http://www.delorie.com/web/ses.cgi?url=http%3A%2F%2Fwww.lvb.de">so sieht</a>. </p>
<p>Apropos Google: Derzeit verf&#252;gt die Website im Google-Index &#252;ber <a href="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/lvb_sitelinks.jpg">Sitelinks</a>, also Direktlinks zu wichtigen Navigationspunkten der Website. Diese Sitelinks f&#252;gt Google immer dann hinzu, wenn die Suchmaschine der Meinung ist, dass die Navigation logisch angelegt wurde. Sitelinks sind also Ausdruck einer guten Programmierung. Ich sage voraus, dass lvb.de k&#252;nftig nicht mehr &#252;ber solche Sitelinks verf&#252;gen wird. Daf&#252;r spricht unter anderem auch, dass vergessen wurde, Weiterleitungen auf die nicht mehr existenten Links zu legen. Wer also jetzt &#252;ber Google LVB sucht und dort auf den Sitelink &#8220;Fahrpl&#228;ne f&#252;r Bus und Tram&#8221; klickt, steht kurz auf einer 404-Fehlerseite, danach auf der Startseite und damit im Regen.</p>
<p>Merkw&#252;rdig und nicht &#252;blich sind auch die Gro&#223;schreibungen der URLs. Wer sich vielleicht lvb.de/fahrplan gemerkt hat, wird damit nicht weit kommen, denn nur lvb.de/Fahrplan funktioniert. Hier sollte auf jeden Fall nachgebessert werden. </p>
<p>Allerdings &#8211; um auch mal etwas positives zu sagen &#8211; ist die Integration von GoogleMaps und die Realisierung des Fahrplanes ein gro&#223;er Schritt nach vorn. Die Fahrtroute wird auf der Karte angezeigt, inklusive aller Haltestellen auf dem Weg. Zudem wird per kleinem Piktogramm eine Ticketempfehlung gegeben. F&#252;r Gelegenheitsfahrer eine Erleichterung.</p>
<p>Leider funktioniert auch diese Integration noch nicht vollends. Bei meinem Test konnte ich zwar eine Route problemlos ermitteln. Ver&#228;ndert man danach aber das Fahrtziel, werden Stra&#223;en pl&#246;tzlich nicht gefunden. Vom Hauptbahnhof in die Ratzelstra&#223;e gibt es eine Fahrtroute. Ver&#228;ndert man danach das Ziel auf Antonienstra&#223;e (oder eine andere beliebige Stra&#223;e), wird diese nicht gefunden. Dieses Ph&#228;nomen der nicht vorhandenen Stra&#223;en haben <a href="http://twitter.com/Kuschelmaus71/statuses/7960051019">auch andere Nutzer</a> bereits entdeckt.</p>
<p>Gut gemeint aber nicht konsequent umgesetzt ist auch die Verkehrsinfo. Wer auf der Startseite derzeit auf den &#8220;Anzeigen&#8221;-Button neben &#8220;Stra&#223;enbauarbeiten M&#246;lkauer Stra&#223;e&#8221; klickt, gelangt <a href="http://www.lvb.de/Fahrplan/2,1,YToyOntzOjQ6Im1vZGUiO3M6NzoidHJhZmZpYyI7czoxNjoicmVjb3JkX2lkX3dpZGdldCI7aTozO30%3D">zu einer Seite</a>, die unsinnigerweise &#8220;Fahrplan&#8221; hei&#223;t und eine gro&#223;e Karte zeigt. Allerdings ist dort die Baustelle M&#246;lkauer Stra&#223;e nicht erkennbar. Erst ein erneuter Klick auf diese Baustelle, die jetzt links als letzter Eintrag statt rechts als erster Eintrag angezeigt wird, l&#228;sst die Karte an die entsprechende Stelle zoomen. Auch hier sollte nochmal Hand angelegt werden.</p>
<p><strong>Betriebsblindheit?</strong><br />
Entwickelt wurde das &#8220;Design&#8221; der neuen LVB-Website von <a href="http://www.hs-merseburg.de/iks/organisation/mitarbeiter-detailansicht/?tx_bcstaff[act]=78&#038;tx_bcstaff[backpid]=1263&#038;tx_bcstaff[detail]=78&#038;cHash=42d34cad9b">Frank Hofmann</a>, Professor f&#252;r multimediale Anwendungen an der Hochschule Merseburg. Vielleicht liegt hier schon der Hauptgrund f&#252;r den Reinfall dieses Relaunches. Theoretisches Wissen trifft reale Anforderungen.<br />
Technisch umgesetzt, also programmiert und gehostet wird die Website von <a href="http://www.ewerk-it.de/">eWerk Leipzig</a>. Inwiefern das Unternehmen f&#252;r diesen Gau mitverantwortlich ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Allerdings muss sich eWerk schon fragen lassen, warum sie hier nicht mit Nachdruck Veto eingelegt haben.<br />
Auf der anderen Seite ist die Zusammenarbeit mit einem gro&#223;en kommunalen Unternehmen sicher alles andere als leicht. Irgendwann, nachdem man genug gesagt hat, kommt sicher auch bei Agenturen die Resignation und es wird so umgesetzt wie gew&#252;nscht. Ich hoffe, bei eWerk existieren gen&#252;gend Aufzeichnungen &#252;ber alle Bedenken, die man ge&#228;u&#223;ert hat. Diese w&#252;rde ich dem Kunden nach dem Sturm der <a href="http://twitter.com/timste/statuses/7950686118">Entr&#252;stung der Nutzer</a> unter die Nase halten. </p>
<p>Wie betriebsblind und unerfahren die Leipziger Verkehrsbetriebe mit dem Thema Internet sind, zeigt bereits die <a href="http://www.lvb.de/Wir_ueber_uns/Presse/2,2,YTo0OntzOjc6ImNvbW1hbmQiO3M6MTA6InNob3dEZXRhaWwiO3M6NjoiZW50aXR5IjtzOjM6Ijk5NiI7czo3OiJxdWFydGVyIjtzOjE6IjEiO3M6NDoieWVhciI7czo0OiIyMDEwIjt9">Pressemitteilung</a>, die anl&#228;sslich des Relaunchs herausgegeben wurde. Die Website wird dort als &#8220;das Internet&#8221; bezeichnet. So laufe &#8220;das Internet&#8221; auf allen g&#228;ngigen Browsern, jedoch nicht auf Internet Explorer 6.0, weil &#8220;f&#252;r die Browser Internet Explorer eine bundesweite Sicherheitswarnung herausgegeben&#8221; wurde. Wer derart ungeschickt S&#228;tze &#252;ber Internetanwendungen formuliert, sollte vielleicht lieber keine Pressemitteilung herausgeben.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Technisch gesehen gibt es bei der neuen Website der LVB durchaus Ans&#228;tze, die wegweisend und richtig sind. &#8220;Internationale Ma&#223;st&#228;be&#8221;, wie die Pressemitteilung laut schreit, werden allerdings nicht gesetzt. Schon gar nicht mit diesem Design, das keines ist. Eine grundlegende &#220;berarbeitung wird sicher nicht m&#246;glich sein. Allerdings sollten sich die Beteiligten nochmal an einen Tisch setzen und die Kritikpunkte der Nutzer zum Anlass nehmen, &#252;ber Optimierungen nachzudenken.</p>
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