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	<title>GROSSE WORTE</title>
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	<description>von Daniel Große, freier Journalist Leipzig</description>
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		<title>Zum Abschied den L&#246;wen&#160;geritten</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 08:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Taucha. F&#252;r Au&#223;enstehende muss sich die Szenerie etwas bizarr angesehen haben. Am Sonntagmorgen trafen sich diverse in Schwarz gekleidete Herren an der B87, kurz vor der Autobahnauffahrt Richtung Dresden. Sie tranken Bier aus einem gro&#223;en Glasstiefel, unterhielten sich und h&#246;rten Lieder aus dem Autoradio. „Drei Jahre und ein Tag“ hie&#223; eines davon und was Reinhard [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Taucha. F&#252;r Au&#223;enstehende muss sich die Szenerie etwas bizarr angesehen haben. Am Sonntagmorgen trafen sich diverse in Schwarz gekleidete Herren an der B87, kurz vor der Autobahnauffahrt Richtung Dresden. Sie tranken Bier aus einem gro&#223;en Glasstiefel, unterhielten sich und h&#246;rten Lieder aus dem Autoradio. „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=XGFqwMoKXlM">Drei Jahre und ein Tag</a>“ hie&#223; eines davon und was Reinhard Mey da sang, stand einem der Herren noch bevor. Zimmermann Dominic Thier hatte sein B&#252;ndel geschn&#252;rt und sich bereit gemacht f&#252;r eine Wanderschaft von drei Jahren und einem Tag. So lange darf sich der Anh&#228;nger des Rolandschachtes nicht der Heimat n&#228;hern. „Der Rolandschacht ist die Zunft reisender Bauhandwerker“, erkl&#228;rte Altgeselle Werner Kirscht. „Acht Berufe geh&#246;ren dieser Zunft an: Maurer, Zimmerer, Steinmetze, Dachdecker, Schreiner, Betonbauer, Steinsetzer und Holzbildhauer“, sagte er weiter. Die Tradition reiche bis ins Jahr 1891 zur&#252;ck. Seit jener Zeit tragen die Rolandsbr&#252;der einen Schlips, der „blaue Ehrbarkeit“ genannt wird und ziehen durch die Lande. Auch heute sei die Tradition noch lebendig. „Die Wanderschaft hilft bei der Weiterbildung auf beruflicher Ebene und bei der Pers&#246;nlichkeitsentwicklung der jungen M&#228;nner“, so Kirscht. </p>
<p><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/rolandschacht.jpg" alt="" title="rolandschacht" width="400" height="684" class="alignleft size-full wp-image-2357" /><br clear="all" /></p>
<p>Genau daf&#252;r bereit war Dominic Thier, der zum Abschied &#252;ber den steinernen L&#246;wen am Ortseingang Leipzigs kletterte und sich danach festen Schrittes auf den Weg machte. Umdrehen durfte er sich nicht – trotz diverser Schluchzer von Freunden und Familienangeh&#246;rigen. Begleitet wurde Thier von Alexander Sarnow, der bereits seit zweieinhalb Jahren auf der Walz ist. Bereits vor vier Wochen verabschiedete sich Tony Hegen auf die gleiche Art. „Der ist jetzt auf Fehmarn und verdingt sich als B&#252;hnenbauer“, so Werner Kirscht. Und von Christian Kleine, der vor einem Jahr loszog, h&#246;rte man, er sei nun in Bamberg.</p>
<p><em>Erschien am 31. August 2010 in der Leipziger Volkszeitung.</em></p>
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		<title>Arbeitsagentur verkennt Bedarf bei&#160;Pflegekr&#228;ften</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 08:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frank G&#252;rtler ist frustriert. Der 35-j&#228;hrige Leipziger ist Altenpflegehelfer und m&#246;chte sich zum examinierten Altenpfleger weiterbilden. Die Arbeitsagentur Leipzig, bei der G&#252;rtler derzeit gemeldet ist, verweigert aber die &#220;bernahme der Kosten. Ein Grund daf&#252;r sei die laut Agentur nicht zu erwartende Fachkr&#228;ftenachfrage in diesem Beruf. Pflegeverb&#228;nde werfen der Beh&#246;rde mangelnde Kompetenz vor. Seit 2006 arbeitet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frank G&#252;rtler ist frustriert. Der 35-j&#228;hrige Leipziger ist Altenpflegehelfer und m&#246;chte sich zum examinierten Altenpfleger weiterbilden. Die Arbeitsagentur Leipzig, bei der G&#252;rtler derzeit gemeldet ist, verweigert aber die &#220;bernahme der Kosten. Ein Grund daf&#252;r sei die laut Agentur nicht zu erwartende Fachkr&#228;ftenachfrage in diesem Beruf. Pflegeverb&#228;nde werfen der Beh&#246;rde mangelnde Kompetenz vor.</p>
<p>Seit 2006 arbeitet Frank G&#252;rtler als Altenpflegehelfer. Zuletzt war er bei der Hauskrankenpflege Susann Julius in Wiederitzsch t&#228;tig, absolvierte vor allem Nachtschichten. „Dort war man nach kurzer Zeit zufrieden mit mir. Allerdings sei der Bedarf an Fachkr&#228;ften h&#246;her, weshalb ich als Helfer keine Zukunft hatte“, sagt er. Als er den Entschluss fasste, sich zur Fachkraft weiterbilden zu lassen, bekam G&#252;rtler von dem Unternehmen die Zusage, dort seine praktische Ausbildung durchf&#252;hren zu k&#246;nnen. Auch eine Einstellungszusage wurde ihm ausgestellt, sollte er die Weiterbildung erfolgreich beenden. „Ich war total euphorisch und mir sicher, dass die Arbeitsagentur die Kosten daf&#252;r &#252;bernehmen wird, da meine Integration ins Berufsleben bereits gesichert ist“, schildert er. </p>
<p>Doch so einfach gestaltete sich die Sache nicht. <span id="more-2351"></span>„Bereits bei meinem Termin bei der Arbeitsagentur sagte mir die Bearbeiterin, dass der Antrag wohl abgelehnt wird, weil der Bedarf an Fachkr&#228;ften nicht gegeben sei“, berichtet Frank G&#252;rtler. Stattdessen solle der Leipziger weiterhin befristete Arbeitsvertr&#228;ge als Helfer annehmen. Mit Datum des Folgetages erhielt er den Ablehnungsbescheid. In ihm hei&#223;t es: „F&#252;r ihre angestrebte sp&#228;tere berufliche T&#228;tigkeit […] wird eine bedeutende Arbeitskr&#228;ftenachfrage nach erfolgreichem Abschluss der angestrebten Weiterbildung nicht prognostiziert“.</p>
<p>Diese pauschale Aussage verwundert Pflege- und Berufsverb&#228;nde. Marlis Kawohl vom Kompetenzzentrum f&#252;r Fachkr&#228;ftegewinnung beim Parit&#228;tischen Wohlfahrtsverband in Berlin etwa sagt: „Wir haben die gegenteilige Information. Der Pflegebereich ist im Moment am Gravierendsten vom Fachkr&#228;ftemangel betroffen, weil er stark w&#228;chst. Wir k&#246;nnen in bestimmten Regionen Deutschlands schon nicht mehr pflegen, weil es kein Personal gibt“, sagt sie. Thomas Neumann, Sprecher des Parit&#228;tischen in Sachsen spricht vom „Fachkr&#228;ftemangel im l&#228;ndlichen Raum, aber auch in den St&#228;dten.“ Sigrid Winkler, Sprecherin der Diakonie Sachsen wird deutlicher: „Die Einsch&#228;tzung der Arbeitsagentur ist grob falsch. Auf uns rollt ein Mangel an Fachkr&#228;ften zu, der auch vor Leipzig nicht Halt machen wird“, erkl&#228;rt sie. Ingrid Wagner, Landesbeauftragte des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste in Leipzig ist „entsetzt &#252;ber die Arbeitsweise der Agentur. Alle wissen, dass wir prognostisch in den n&#228;chsten Jahren mindestens 300 000 Fachkr&#228;fte im Pflegebereich ben&#246;tigen werden.“ Und Johanna Kn&#252;ppel, Pressesprecherin des Deutschen Berufsverbandes f&#252;r Pflegeberufe lacht direkt laut los, als sie von der Begr&#252;ndung h&#246;rt.</p>
<p>Susann Julius, G&#252;rtlers letzter Arbeitgeber, hat es inzwischen „satt“, wie sie sagt: „Es werden die falschen Leute unterst&#252;tzt. In Leipzig gibt es erheblichen Bedarf. Hilfskr&#228;fte d&#252;rfen wir nach den Bestimmungen der Krankenkassen nur bedingt einsetzen, darum sind ausgebildete und staatlich anerkannte Pfleger dringend n&#246;tig“, meint sie. Auch Fatima Guerfa von der privaten Arbeitsvermittlung Tagewerk, die Frank G&#252;rtler an Susann Julius vermittelte, zeigt sich verwundert:„Ich vermute, dass die Sachbearbeiterin keine Kenntnis  &#252;ber die spezielle Situation des Pflegebereiches hat.“</p>
<p>Bei der Arbeitsagentur Leipzig bem&#252;ht man sich um Schadensbegrenzung. „Es ist richtig, dass ein Fachkr&#228;ftemangel im Bereich der Altenpflege besteht, jedoch bezieht sich dieser  nicht nur auf examinierte Altenpfleger sondern auch Altenpflegehelfer“, sagt Sprecherin Veronika Zisler. Die gegenteilige Aussage im Ablehnungsbescheid sei falsch und werde korrigiert. Dennoch bleibe die Ablehnung bestehen, da die Agentur laut Gesetzgeber zuerst die Aufgabe habe, Menschen in Arbeit zu vermitteln. Mit seiner Qualifikation eines Altenpflegehelfers, die Frank G&#252;rtler 2007 auch durch die Arbeitsagentur erworben habe, seien dessen berufliche Chancen sehr gut. Aus diesem Grund habe man G&#252;rtler seit Ende Juli acht Arbeitsangebote in diesem Beruf zustellen k&#246;nnen. </p>
<p>Frank G&#252;rtler hat Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid eingelegt. Unterdessen l&#228;uft ihm die Zeit davon. Bis zum 30. August muss er bei einer Berufsfachschule die Weiterbildung angetreten haben, die bereits begonnen hat. </p>
<p><em>Erschien am 25. August 2010 in der Leipziger Volkszeitung.</em></p>
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		<title>Gewinnspielbetrug: Opfer in der&#160;Schweiz gesucht</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 10:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewinnspiel-Abzocke]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>

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		<description><![CDATA[Der massenweise Betrug mit der angeblichen Eintragung in Gewinnspiele besch&#228;ftigt auch die Schweiz. Nachdem der Schweizer Markus Waldvogel, mutma&#223;licher Kopf der Bande, in Deutschland festgenommen wurde, sucht der Blick nun Gesch&#228;digte in der Eidgenossenschaft. &#220;ber ein Formular k&#246;nnen sich Betroffene melden, denen Geb&#252;hren f&#252;r Gewinnspielsysteme wie Gewinnkomet, Tipptresor, Sunnytipp, Spielfox und andere abgebucht wurden. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der massenweise Betrug mit der angeblichen Eintragung in Gewinnspiele besch&#228;ftigt auch die Schweiz. Nachdem der Schweizer Markus Waldvogel, mutma&#223;licher Kopf der Bande, in Deutschland festgenommen wurde, <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/zentralschweiz/der-betrueger-aus-dem-call-center-153570">sucht der Blick nun Gesch&#228;digte</a> in der Eidgenossenschaft. &#220;ber ein Formular k&#246;nnen sich Betroffene melden, denen Geb&#252;hren f&#252;r Gewinnspielsysteme wie Gewinnkomet, Tipptresor, Sunnytipp, Spielfox und andere abgebucht wurden.<br />
Mit Waldvogels Festnahme d&#252;rfte sein unternehmerischer Drang und sein <a href="http://www.mythen-post.ch/waldvogel_und_partner.htm">kaufm&#228;nnisches Handeln</a>, wie er seine T&#228;tigkeit selbst bezeichnet, wohl vorerst gestoppt sein. </p>
<p><em>Vielen Dank an die Hinweisgeber.</em></p>
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		<title>Wie wertvoll das Leben&#160;ist</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 07:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind bei Dir, Paps. Jeden Tag. Und heute ganz besonders.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="400" height="325"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/QtMoGwbUP0g?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/QtMoGwbUP0g?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="400" height="325"></embed></object></p>
<p><em>Wir sind bei Dir, Paps. Jeden Tag. Und heute ganz besonders.</em></p>
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		<title>Neues in&#160;Sachen Gewinnspielabzocke</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 11:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewinnspiel-Abzocke]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Schlimmes]]></category>

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		<description><![CDATA[Der S&#252;dkurier hat in seiner heutigen Ausgabe einen Artikel zum Gewinnspielsumpf (Win-Express, Tipptresor, Deutsche Gewinn Garantie u.v.a.) und dem Wiener Karussell ver&#246;ffentlicht. Demnach soll Markus Waldvogel mutma&#223;licher Kopf der bundesweit und in &#214;sterreich agierenden Bande sein. In Todtmoos im Schwarzwald hat Waldvogel laut dem Bericht Au&#223;enst&#228;nde bei Handwerkern und der Gemeinde. Ungew&#246;hnlich, wo er doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der S&#252;dkurier hat in seiner heutigen Ausgabe einen Artikel zum <a href="http://www.danielgrosse.com/blog/index.php?s=win-express">Gewinnspielsumpf</a> (Win-Express, Tipptresor, Deutsche Gewinn Garantie u.v.a.) und dem <a href="http://www.danielgrosse.com/blog/2010/03/24/kartelle-und-karusselle/">Wiener Karussell</a> ver&#246;ffentlicht. Demnach soll Markus Waldvogel mutma&#223;licher Kopf der bundesweit und in &#214;sterreich agierenden Bande sein. In Todtmoos im Schwarzwald hat Waldvogel <a href="http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/todtmoos/Polizei-nimmt-Todtmooser-Hotelier-fest;art372621,4429483">laut dem Bericht</a> Au&#223;enst&#228;nde bei Handwerkern und der Gemeinde. Ungew&#246;hnlich, wo er doch eigentlich durch die Abzocke unschuldiger Verbraucher im Geld schwimmen m&#252;sste. Derzeit d&#252;rfte er an dieses Geld allerdings nicht herankommen &#8211; er sitzt in Untersuchungshaft.<br />
Ich habe Markus Vonberg, Autor des Artikels, <a href="http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/todtmoos/hintergrund-todtmoos/Abbuchungen-bis-das-Geld-fuer-die-Miete-nicht-mehr-reicht;art478014,4429906">ein Interview zum Thema Gewinnspielbetrug</a> gegeben.</p>
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		<title>Privatradios zeigen bei Hochwasser, was sie&#160;k&#246;nnen</title>
		<link>http://www.danielgrosse.com/blog/2010/08/10/privatradios-zeigen-bei-hochwasser-was-sie-koennen/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 08:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie sind als Dudelfunker verschrien. Auch ich kritisiere immer mal wieder die s&#228;chsischen Privatradios. Wenn es aber drauf ankommt, k&#246;nnen sie durchaus auch etwas leisten. Mit eigenen Redaktionen, ohne von der Zeitung abzuschreiben, was die Print-Kollegen gern mal den Radiojournalisten vorwerfen. Beispiel: Die Flut im Osten Sachsens. Von Freitag zu Sonnabend versch&#228;rfte sich die Situation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sind als Dudelfunker verschrien. Auch ich kritisiere immer mal wieder die s&#228;chsischen Privatradios. Wenn es aber drauf ankommt, k&#246;nnen sie durchaus auch etwas leisten. Mit eigenen Redaktionen, ohne von der Zeitung abzuschreiben, was die Print-Kollegen gern mal den Radiojournalisten vorwerfen.</p>
<p>Beispiel: Die Flut im Osten Sachsens. Von Freitag zu Sonnabend versch&#228;rfte sich die Situation in G&#246;rlitz. Auch Chemnitz in Zittau waren betroffen. „Wir haben dann sofort den Automatismus rausgenommen und auf unseren Lokalstationen &#252;ber die Katastrophe berichtet“, sagt Matthias Montag, Programmchef der BCS Sachsen, zu der die Lokalradios wie Radio Leipzig, Radio Dresden etc. und Hitradio RTL geh&#246;ren. „Wir hatten bis Sonntag und auch zu Wochenbeginn locker zehn Reporter unterwegs, die sowohl die Lokalradios als auch RTL mit Informationen versorgten“, berichtet Montag weiter. Reporter Gunnar Tichi von Radio Zwickau h&#228;tte sogar die Schulanfangsfeier seiner eigenen Tochter unterbrochen, um in den Sender zu eilen.<br />
Bei Radio Lausitz wurde am Sonntag das Programm komplett umgestellt. „Die Station wurde vom Mantel abgekoppelt und bekam ein eigenes Sonderprogramm. Wir fanden das angebracht und wichtig. Wenn Leute evakuiert werden m&#252;ssen, woher sollen sie dann aktuelle Infos bekommen, wenn nicht von uns“, so Montag, der die Leistung seiner Redaktion als „gro&#223;artig“ bezeichnet. „Das war Radio, wie es sein sollte. Schnell und aktuell, aber trotzdem zur&#252;ckhaltend seri&#246;s“, meint er. Auch online sei das Thema begleitet worden, vor allem auf der Website von Radio Lausitz h&#228;tte es zudem viele H&#246;rerkommentare gegeben.</p>
<p>Auch bei Radio PSR und R.SA habe man schnell reagiert, sagt Sprecher Nico Nickel. „Ab Sonnabend hatten wir es in den Nachrichten, gleichzeitig machte sich Falk Lange, unser Landeshauptstadtreporter von Dresden nach Niesky auf, um f&#252;r beide Sender zu berichten“, sagt er. H&#246;rer h&#228;tten sich gemeldet und Augenzeugenberichte geliefert. „Das war weit mehr Wortanteil als wir normalerweise an einem Sonntag haben“, so Nickel. PSR-Programmchef Ulrich M&#252;ller sei ab 7 Uhr im Sender gewesen, um die Berichterstattung zu koordinieren. Bei R.SA konzentrierte man sich neben der On-Air- auch auf die Online-Begleitung der Flut. „Auf unserer Facebook-Seite haben wir das Thema begleitet, es fand auch hier Interaktion mit dem H&#246;rer statt“, erz&#228;hlt Nickel. Nur die Spielshow um 12 Uhr am Sonntag bei R.SA wurde nicht gekippt. „Das sind langfristige Vertr&#228;ge, die wir einhalten m&#252;ssen. Zudem geht die Sendung nur 15 Minuten, weshalb wir uns entschieden haben, sie zu senden“, so der Sprecher. </p>
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		<title>Karlie Hase und der&#160;Tod</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 09:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mediales]]></category>

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		<description><![CDATA[Karl Braun ist Th&#252;ringer, Journalist und leidenschaftlicher Fernsehmacher. Auf myspass.de hat er eine Webshow, die ihresgleichen sucht. Als Karlie Hase mischt er sich deutschlandweit unters Volk, h&#228;lt ihnen das Mikro unter die Nase und l&#228;sst sie einfach reden. Mit teils sehr witzigen Ergebnissen, wie selbst das Video von der K&#246;rperwelten-Ausstellung beweist. Die ganze Story bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Karl Braun ist Th&#252;ringer, Journalist und leidenschaftlicher Fernsehmacher. Auf myspass.de hat er eine Webshow, die ihresgleichen sucht. Als Karlie Hase mischt er sich deutschlandweit unters Volk, h&#228;lt ihnen das Mikro unter die Nase und l&#228;sst sie einfach reden. Mit teils sehr witzigen Ergebnissen, wie selbst das Video von der K&#246;rperwelten-Ausstellung beweist. <a href="http://blog.lvz-online.de/grossesnetz/leipzig-zeigt-fleisch-bei-myspass-de/">Die ganze Story bei &#8220;Gro&#223;es Netz&#8221;</a>.</p>
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		<title>Die Sache mit dem&#160;Blumenk&#252;bel</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 11:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit wenigen Stunden wird eine Lokalgeschichte der M&#252;nsterschen Zeitung, Redaktion Neuenkirchen, durch das Twitterdorf gejagt. Der Artikel handelt von einem zerst&#246;rten Blumenk&#252;bel im Antoniusstift Neuenkirchen. Bewohner des Altenheims seien entsetzt, fassungslos und traurig. Es habe niemand etwas gesehen und der K&#252;bel sei ja auch 150 Euro wert. Es mag an dem unfreiwillig komischen und ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit wenigen Stunden wird eine Lokalgeschichte der M&#252;nsterschen Zeitung, Redaktion Neuenkirchen, durch das Twitterdorf gejagt. Der Artikel handelt von einem <a href="http://www.muensterschezeitung.de/lokales/neuenkirchen/Grosser-Blumenkuebel-zerstoert;art997,988637">zerst&#246;rten Blumenk&#252;bel im Antoniusstift Neuenkirchen</a>. Bewohner des Altenheims seien entsetzt, fassungslos und traurig. Es habe niemand etwas gesehen und der K&#252;bel sei ja auch 150 Euro wert. Es mag an dem unfreiwillig komischen und ein wenig sensationsbetonten Schreibstil liegen, dass gerade diese Geschichte, die man in anderen Zeitungen wohl eher als kleine Polizeimeldung mitgenommen h&#228;tte, nun pl&#246;tzlich die Aufmerksamkeit von gef&#252;hlt jedem zweiten Twitternutzer Deutschlands aufgegriffen wird. Das Hashtag <a href="http://twitter.com/#search?q=%23blumenk%C3%BCbel">#blumenk&#252;bel</a> d&#252;rfte heute auf Platz 1 der deutschen Trending Topics liegen. </p>
<p>W&#228;hrend anfangs nur S&#228;tze der Verst&#228;ndnislosigkeit &#252;ber die scheinbar nicht vorhandene Relevanz des Themas getwittert wurden, setzte schnell Kreativit&#228;t ein. Aktuelle Ereignisse wurden mit dem &#8220;Blumenk&#252;bel-Desaster&#8221; verkn&#252;pft. Genau das ist es, was ich an Twitter so liebe. Einige Beispiele, wahllos herausgegriffen:</p>
<blockquote><p>
<a href="http://twitter.com/wtfunblockeduii/status/20379333901">wtfunblockeduii</a><br />
Augenzeuge: &#8220;&#220;berall war Erde.. Und dann diese Scherben.. Es war wie Krieg.&#8221; #blumenk&#252;bel</p>
<p><a href="http://twitter.com/dhaunsch/status/20379580377">dhaunsch</a><br />
Steve Jobs: Auch #Blumenk&#252;bel anderer Hersteller gehen kaputt.</p>
<p><a href="http://twitter.com/utzer/status/20379549554">utzer</a><br />
#Blumenk&#252;bel gesch&#228;ndet, Politiker und Hinterbliebene fordern mehr #&#220;berwachung zur Verhinderung &#228;hnlicher Taten.</p>
<p><a href="http://twitter.com/falingo/status/20379279873">falingo</a><br />
#blumenk&#252;bel BILD spricht mit dem Schwager der Nichte. &#8220;Er war schon immer labil&#8221;!
</p></blockquote>
<p>Die Redaktion indes steht hinter der Autorin des Textes. &#8220;Die Autorin ist eine Praktikantin von uns, die heute ihre erste Praktikumswoche beendet hat. Nat&#252;rlich hat diese Geschichte keinen gro&#223;en Stellenwert f&#252;r unseren Onlineauftritt. Aber wenn die Bewohner eines Altenheimes traurig sind &#252;ber solch eine Tat, dann ist das f&#252;r uns als Lokalredaktion ein Thema, das wir aufgreifen und dar&#252;ber berichten&#8221;, sagte mir ein Redaktionsmitarbeiter. Er selbst wusste noch nichts vom Hype um die Blumenk&#252;bel-Story, fand die Reaktionen darauf aber &#8220;recht witzig.&#8221;</p>
<p>Ich selbst bin etwas zwiegespalten. Nat&#252;rlich ist das keine Geschichte, die bundesweit interessiert. Allerdings &#8211; und da gebe ich dem Kollegen Recht &#8211; ist dieser Vorfall ein Thema f&#252;r die Zeitung, wenn es Betroffene gibt. Nun erscheint ein Blumenk&#252;bel f&#252;r 150 Euro keine gro&#223;e Sache, auch wenn es ein &#8220;gro&#223;er Blumenk&#252;bel&#8221; war. F&#252;r die direkt vom Thema betroffenen ist das allerdings ein Problem. Ich h&#228;tte hier sicher nur eine Mini-Meldung f&#252;r&#8217;s Print im Stil einer Polizeimeldung draus gemacht. F&#252;r den Onlineauftritt taugt so ein Artikel jedenfalls nur bedingt.</p>
<p><strong>Update 15:43 Uhr:</strong><br />
Die Kollegen der M&#252;nsterschen Zeitung freuen sich &#252;ber den Hype und haben gleich einen <a href="http://www.muensterschezeitung.de/lokales/neuenkirchen/Internetwelle-um-einen-zerstoerten-Blumenkuebel;art997,990767">l&#228;ngeren Artikel dazu</a> verfasst.</p>
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		<title>Parkplatzp&#228;chter l&#228;sst&#160;abschleppen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellfl&#228;che an Karl-Gro&#223;e-Stra&#223;e wird vermarktet / P&#228;chter l&#228;sst abschleppen und erhebt Vertragsstrafe Taucha. In der Stadt gibt es ab sofort weniger Parkpl&#228;tze. Nachdem das Parken in der Karl-Gro&#223;e-Stra&#223;e jahrelang geduldet war, weist seit Neuestem ein Schild am Grundst&#252;ck darauf hin, dass hier Stellpl&#228;tze zu mieten seien. Unberechtigtes Parken l&#246;se eine Vertragsstrafe von 30 Euro aus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stellfl&#228;che an Karl-Gro&#223;e-Stra&#223;e wird vermarktet / P&#228;chter l&#228;sst abschleppen und erhebt Vertragsstrafe</strong></p>
<p>Taucha. In der Stadt gibt es ab sofort weniger Parkpl&#228;tze. Nachdem das Parken in der Karl-Gro&#223;e-Stra&#223;e jahrelang geduldet war, weist seit Neuestem ein Schild am Grundst&#252;ck darauf hin, dass hier Stellpl&#228;tze zu mieten seien. Unberechtigtes Parken l&#246;se eine Vertragsstrafe von 30 Euro aus, zudem m&#252;sse damit gerechnet werden, dass der Wagen abgeschleppt wird. </p>
<p><img src="http://www.danielgrosse.com/blog/uploads/parkplatz.jpg" alt="" title="parkplatz" width="400" height="131" class="alignleft size-full wp-image-2329" /></p>
<p>Kinobesucher, Patienten der umliegenden &#196;rzte, Kunden der Apotheke oder Besucher von Anliegern parken seit vielen Jahren auf der gro&#223;en Stellfl&#228;che an der Karl-Gro&#223;e-Stra&#223;e. Ein kleines Schild wies bislang darauf hin, dass dies ein Privatgrundst&#252;ck ist. Abkassiert wurde allerdings nie. „Das Parken haben wir dort bislang geduldet“, sagt Axel Fischer, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Tauchaer Modehauses, dem als Teil einer Erbengemeinschaft das Grundst&#252;ck geh&#246;rt. „Weil Grundsteuer, Regenwasserabgabe und Reinigung aber Geld kosten, haben wir uns jetzt entschlossen, den Platz zu vermarkten“, erkl&#228;rt er. </p>
<p>Die Vermarktung &#252;bernimmt das Unternehmen Wemax aus Halle/Saale. Und dieses l&#228;sst Falschparker gnadenlos abschleppen, wie Inhaber Torsten M&#228;rker erl&#228;utert: <span id="more-2328"></span> „Wer dort unberechtigt steht, dessen Auto wird in der Regel beseitigt. Nur wenn der Abschleppwagen gerade nicht greifbar ist, verh&#228;ngen wir eine Vertragsstrafe von 30 Euro.“ Als Rechtfertigung daf&#252;r sieht er das gro&#223;e Schild an der Einfahrt zum Grundst&#252;ck, das seit vergangenem Sonnabend klar zeige, dass man hier den &#246;ffentlichen Verkehrsraum verlasse. „Damit haben wir allen Anforderungen gen&#252;ge getan. Mehr als ein Schild aufstellen kann man nicht“, so der Kaufmann.</p>
<p>Dass dieses Schild, das zum Teil hinter einem Busch steht, von vielen nicht wahrgenommen wird, zeigte ein Blick auf den Parkplatz am gestrigen Mittag. Elf Autos und ein Motorrad belegten die Stellfl&#228;chen. „Dass ich hier nicht mehr stehen darf, habe ich nicht gewusst. Das Schild sieht man nicht. Wer in die kleine Stra&#223;e biegt, muss auf den Gegenverkehr achten“, sagte etwa Bernd Rosenbusch. Zudem rechne niemand damit, dass „hier auf einmal keiner mehr stehen darf. Ich parke seit f&#252;nf Jahren immer Mittwochs hier. Da achtet man nicht mehr auf Schilder“, so der Mitarbeiter einer Reinigungsfirma. Darauf angesprochen zeigte Parkplatzp&#228;chter Torsten M&#228;rker wenig Verst&#228;ndnis: „Wer einen so gro&#223;en Hinweis nicht sieht, sollte seine Teilnahme am Stra&#223;enverkehr &#252;berdenken“, meinte er. Allerdings wolle er sich die Situation vor Ort demn&#228;chst selbst anschauen. „Wenn das Schild wirklich schlecht zu erkennen ist, werden wir handeln. Wir wollen ja keine Fallen aufstellen“, sagte er weiter. Eine Schranke vor dem Grundst&#252;ck oder Stellplatzb&#252;gel, die jedem Verkehrsteilnehmer unmissverst&#228;ndlich zeigen w&#252;rden, dass hier Parken verboten ist, lehnt M&#228;rker ab: „So etwas kostet viel Geld. Zudem sind Schranken und B&#252;gel anf&#228;llig f&#252;r Vandalismus.“</p>
<p>Als „rechtlich bedenklich“ stuft der Tauchaer Rechtsanwalt Frank K&#252;as die Lage ein. „Hier herrscht nach meiner Meinung Bestandsschutz. Man kann nicht von heute auf morgen die Situation umdrehen. Zudem halte ich die Vertragsstrafe f&#252;r &#252;berh&#246;ht und das Abschleppen f&#252;r nicht verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig. Nat&#252;rlich steht ein parkendes Auto dort auf privatem Grund. Ein Abschleppen ist aber nur angemessen, wenn jemand behindert wird oder Gefahr im Verzug ist“, sagt K&#252;as.</p>
<p>Kinobetreiber Daniel Grahl versteht die Situation von Axel Fischer und Wemax. „Allerdings h&#228;tte ich mich gefreut, wenn mich vor der Verpachtung jemand gefragt h&#228;tte, ob ich interessiert bin. F&#252;r das Kino ist die Lage nun recht katastrophal, wenn meine Besucher damit rechnen m&#252;ssen, sich nach dem Film auf die Suche nach ihrem Auto machen zu m&#252;ssen“, bedauert er.</p>
<p>Die Stadt Taucha h&#228;lt sich aus der Angelegenheit raus. Bei Privatgel&#228;nde habe die Kommune keine M&#246;glichkeit, zu handeln, hei&#223;t es aus dem Ordnungsamt.</p>
<p><em>Erschien am 22. Juli 2010 in der Leipziger Volkszeitung.</em></p>
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		<title>R.SA bei Facebook: Schon jetzt ein&#160;Erfolg</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 08:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Große</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Mediales]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Radiosender R.SA, der kleinen Tochter von Radio PSR, wird oft (zu Unrecht) nachgesagt, er sei der Rentnersender in Sachsen. M&#246;glicherweise h&#228;ngt hier noch das Image des Vorg&#228;ngers oldie.fm an. In Wahrheit ist R.SA der letzte verbliebene Sender im Freistaat, der seine H&#246;rer ernst zu nehmen scheint, ihnen nicht dauernd Claims wie &#8220;Die beste Musik&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Radiosender R.SA, der kleinen Tochter von Radio PSR, wird oft (zu Unrecht) nachgesagt, er sei der Rentnersender in Sachsen. M&#246;glicherweise h&#228;ngt hier noch das Image des Vorg&#228;ngers oldie.fm an. In Wahrheit ist R.SA der letzte verbliebene Sender im Freistaat, der seine H&#246;rer ernst zu nehmen scheint, ihnen nicht dauernd Claims wie &#8220;Die beste Musik&#8221; und erfundene W&#246;rter wie &#8220;Vielfalthammer&#8221; um die Ohren haut. Stattdessen gibt es lockere und unverkrampfte Moderationen, grad so, als w&#252;rden die Radiomacher mit ihrem besten Freund sprechen, gepaart mit Oldies, 80ern und deutschen Songs. Diese Offenheit, <a href="http://www.danielgrosse.com/blog/2010/03/30/richtig-schoen-anders/">Nat&#252;rlichkeit</a> und ein guter Schuss Selbstironie zahlen sich aus. Bei jeder MA. Und nun auch bei Facebook.</p>
<p>Seit gestern hat <a href="http://www.facebook.com/RSAmitBoeFis">R.SA eine Facebook-Seite</a>. Moderator Marcus Poschlod trommelt flei&#223;ig im Programm daf&#252;r. Mit beachtlichem Ergebnis: Heute fr&#252;h &#252;berholte R.SA mit 220 Fans nach nur einem Tag die Dresdner Kollegen von <a href="http://www.facebook.com/pages/HITRADIO-RTL/269328883995?ref=ts">Hitradio RTL</a>. Diese haben seit Anfang des Jahres eine Facebook-Seite mit derzeit 213 Fans.<br />
Nun ist es nicht so, dass Fans bei Facebook sofort irgend etwas bringen w&#252;rden, geschweige denn bessere MA-Zahlen oder vermarktungsrelevante Vorteile. Allerdings zeigt der schnelle Anstieg der Fan-Zahlen die Affinit&#228;t der Zielgruppe zum Internet. Und die scheint bei den R.SA-H&#246;rern offenbar weitaus gr&#246;&#223;er als bei den RTL-H&#246;rern. </p>
<p>R.SA sollte jetzt diesen Schwung und die Anfangs-Euphorie nutzen und echte Inhalte auf der Facebook-Seite generieren. Nur da zu sein, reicht auf Dauer nicht. Die Zielgruppe will unterhalten werden. Aber auch das wird der Sender schaffen.</p>
<p><strong>Update:</strong> Gute Recherche ist alles, h&#252;stel. Wie ich gerade sehe, bezieht R.SA in guter Manier die H&#246;rer mit in die <a href="http://www.rsa-sachsen.de/d830f71ff178b3698996fb6614751c91.php">Gestaltung der Facebook-Seite</a> ein. Auf Augenh&#246;he mit der Zielgruppe. Kann auch nicht jeder Sender.</p>
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